Neujahrsansprache von Pârse & Pârse:
Pârse & Pârse wünscht der Leserschaft ein glückliches, neues Jahr,
Wir wünschen allen unseren Lesern ein gutes, gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 2012!
Sâle tarsâyiye 2012 bar hameye tarsâyân va irâniyâne âzâde farxonde bâd
سال ترسایی 2012 بر همه ی ترسایان و ایرانیان آزاده فرخنده باد.
Eine Botschaft für die Welt Weiterlesen
Das Urteil der Steinigung einer Ehebrecherin in Iran hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Auf Grund internationaler Proteste wurde die Steinigung Sakineh Mohammadi-Aschtianis in eine 10-jährige Haftstrafe umgewandelt. Wie heute.de gestern berichtete teilten nun iranische Rechtsexperten mit, dass Sakineh Mohammadi-Aschtiani jetzt sogar der Tod durch den Strang, wegen Beihilfe zum Mord, drohen könne. „Wir haben es nicht eilig“, sagte der Chef der Justizverwaltung Ost-Âzarbâyjân, Malek Aschdar Scharifi.
Diese Woche war es nun endlich soweit: Es kam zu einer Verurteilung und Anerkennung einer der größten Völkermorde der Menschheit, dem Genozid an Armeniern während des 1. Weltkrieges durch die Türken, dank des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.
Vor 96 Jahren geschah dieser Völkermord direkt vor den Augen der Iraner: Damals lebten einige Millionen Armenier in Westarmenien, in der heutigen Osttürkei oder Ostanatolien. Einige tausend dieser Menschen wurden im 19. Jhd. bereits vom Osmanischen Reich bewusst, gezielt und teilweise öffentlich vernichtet. Ab 1915 begannen die Türken dann mit der geplanten und gezielten Ausrottung sämtlicher Armenier auf türkischem Boden. Gänzlich unbewaffnete Zivilisten, alte Menschen, Frauen und Kinder. 1,5 Millionen Armenier wurden von den Türken aufgrund ihres christlichen Glaubens und ihrer Rasse bestialisch gequält, brutal gefoltert, ermordet und in Massengräber verscharrt. Bis heute wird das vom EU-Beitrittskandidaten, der faschistischen Türkei, geleugnet. Anlässlich dieses historischen Datums erinnern wir uns zurück und lassen Bilder und Persönlichkeiten sprechen:
Von: Sirus Kâr
Übersetzung: ©Fartâb Pârse
Fröhliche Weihnachten, fröhliches Hanukkah Fest oder fröhliches Kwanzaa Fest? Es scheint so, als ob diese Frage, die Frage eines jeden Jahres ist. Aber lassen Sie uns in diesem Jahr das feiern, was eine Tatsache ist. Es war ursprünglich das Julfest oder besser gesagt Yaldâ Fest, das zu Ehren des Geburtstags der Sonnengottheit Mitrâ [Mithra/Mitra] veranstaltet wurde.

In fast jeder iranischen Ortschaft erhob sich am Eingang aus Marmor in Pyramidenform, in der Mitte eines mit Blumen und Lichtergirlanden geschmückten Platzes, ein Monument. An den Steinplatten waren Zeilen von ungleicher Länge eingemeißelt, die mich in meiner Kindheit an ein Gedicht erinnert haben. Erst später sollte ich verstehen, dass es sich hierbei nicht um ein Gedicht handelte.
Es ist tatsächlich passiert und zwar live. Weiterlesen

Von: Marjân Hoseyni
Übersetzung: ©Fartâb Pârse
„Ich handle doch nicht gesetzeswidrig oder gegen die Scharia. Ich habe Geld und will mir noch eine andere Frau holen“! Diesen Satz hören unzählige iranische Frauen. Wenn sie es nicht aus dem Munde ihrer Männer hören, dann hören sie es von anderen Männern in der Familie als Scherz oder auch als ernst gemeinte Worte.

Von: Sužâ Samimi
Übersetzung: ©Fartâb Pârse
Seit Monaten waren die junge Frau und der junge Mann auf der Suche nach einer Wohnung. Die Preise waren so hoch, dass sie keine passende Wohnung finden konnten. Sie haben sich endlich entschieden, mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Miete einer 50 qm² Einzimmerwohnung beiseite zu legen, damit sie schnell heiraten und diese verzweifelte Lage und den psychischen Druck los werden.
Wo ist Arzu Özmen? Seit 1. November versucht die Kripo Detmold eine Antwort auf diese Frage zu finden. Sie vermutet, dass Familienmitglieder die 18-Jährige verschleppt haben und jetzt irgendwo festhalten. Auch ein Tötungsdelikt wird nicht mehr ausgeschlossen. Die kurdische Türkin arbeitete als Verkäuferin in einer Bäckerei in Detmold. Dort lernte sie auch ihren deutschen Freund kennen -sehr zum Missfallen ihrer Familie. Als die Beziehung zu dem jungen Mann bekannt wird, soll Arzu Özmen große Probleme mit ihrer Familie bekommen haben.
Die Grundgedanken der Demokratie sind in der iranischen Philosophie und Geisteswelt seit der Zeit der Achämeniden, über den Universalgelehrten Pursinâ [Avicenna], dem Reformpolitiker Amir Kabir, die konstitutionelle Revolution 1905 – 1911 [انقلاب مشروطه], dem Historiker und Aufklärer Ahmad Kasravi, bis hin zum Ende der Regierungszeit Mohammad Rezâ Šâh Pahlavis, schon seit langem angelegt. Die Dynamik blieb dabei nicht nur der Theorie verhaftet, sondern bestimmte über 70 Jahre des vergangenen Jahrhunderts, nach dem Ende der absolutistischen Monarchie der türkischen Qajarenherrscher in Iran, bis zur Islamischen Revolution 1979 die Realpolitik und die weitere demokratische Entwicklung Irans.

Männliche Prostitution in Tehrân
Von: Monâ Farâmarzi
Übersetzung: ©Fartâb Pârse
Ich treffe Erfân in einem der Parks im Norden von Tehrân. Ein junger Mann von 28 Jahren, der ein Buch von „Kafka“ in der Hand hält und daraus Notizen macht. Erfân bietet seit 5 Jahren den Frauen, die seine Kundinnen sind, sexuelle Dienste an. Weiterlesen
Am 10.12.2011 schrieb die Frankfurter Rundschau in einem Artikel mit dem Titel „Politically Incorrect gerät unter Druck“, dass ein Historiker mit Namen Wolfgang Benz, den Blog analysiert hätte und er spricht dabei in einem Interview von Volksverhetzung. Verschwiegen wird natürlich, dass es sich bei Wolfgang Benz um einen Historiker handelt, dessen Aussagen schon seit je her in der Fachwelt umstritten waren. Spitzenpolitiker sollen jetzt nach dem Verfassungsschutz rufen, das Bundesinnenministerium hat dies jedoch bis dato abgelehnt.

Von: Monâ Farâmarzi
Übersetzung: ©Fartâb Pârse
Der Anlass dieses Artikels ist das 65. Gründungsjahr der UNICEF Weiterlesen
Die Parole auf dem Poster: Basij ist die ergebene Armee Gottes
Die Sicht der Zeitung „Washington Times“ auf das Bildungssystem Irans
Von: Washington Times 17.12.2007
irancpi.net
Übersetzung: ©Fartâb Pârse
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