Das Unterrichten des Krieges oder des Märtyrertodes an den Schulen

Die Parole auf dem Poster: Basij ist die ergebene Armee Gottes

Die Sicht der Zeitung „Washington Times“ auf das Bildungssystem Irans
Von: Washington Times 17.12.2007
irancpi.net
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Eine neue Sicherheitseinschätzung der USA berichtet, Iran habe sein atomares Programm schon im Jahr 2003 stillgelegt, und habe das bis heute nicht verfolgt. Das Enthüllen dieses Berichts verbreitete nun ein konfuses Kopfzerbrechen der beiden Parteien im Kongress. Trotz der neuen Einschätzungen, deuten andere Sicherheitsberichte und sogar die eigenen Aussagen Irans auf das mögliche Erlangen der Atombombe bis Ende dieses Jahrzehntes hin. Somit sind alle Diskussionen über die atomaren Absichten des Iranregimes noch offen und finden kein Ende.

Trotzdem müssten die Ziele Irans an Hand anderer Themen unter die Lupe genommen werden. Die Themen beherbergen die ideologischen Grundsätze der islamischen Revolution und die Botschaft Irans (das Regime) gerichtet an das Volk und nicht in Richtung des Westen. Aus dem Grund waren wir gezwungen, was die Lehrbücher in Iran betrifft, dem amerikanischen Kongress eine Erklärung abzugeben.

Der Inhalt der iranischen Schulbücher, der neulich durch das „Zentrum der Beobachtung der Gefahren für den Frieden“ analysiert wurden, hat ein neues Spektrum der Streitigkeiten mit dem Iran erreicht. Die iranischen Schüler lernen ab der ersten Klasse Grundschule für den Sieg des Islams auf der ganzen Welt zu kämpfen oder sich für den Märtyrertod vorzubereiten. Die Bücher sind geschmückt mit den warnenden Bildern eines Regimes, das die Welt in „gute“ und „böse“ Kräfte, die gezwungen sind aneinander zu geraten, aufteilt.

Nach diesen Büchern ist der Kampf/Krieg zwischen diesen Kräften unaufhaltbar. Aus diesem Grund sind Iraner wegen ihrer religiösen Aufgabe zum Kampf gegen den „Satan“ bis zu seiner Vernichtung oder bis die islamischen Gesetze als die „guten Kräfte“ siegen, verpflichtet.

Die „satanischen“ Kräfte sind die westliche Welt mit den USA als sein Führer. Der Inhalt eines der Lehrstoffe in der siebten Klasse: „Derzeit, um die Fortdauer der islamischen Revolution zu sichern, ist unsere Pflicht mit aller Macht gegen alle Tyrannen und Despoten aufzustehen, und wir werden solange, bis die Welt unsere Botschaft „es gibt keinen Gott außer Allah“ (Allâh o Akbar) versteht, nicht ruhen“. Diese Art Krieg wird „Jihad“ [das nennt man einfacher Jihad, denn da wird durch Propaganda und die Zitierung aus dem Koran gekämpft] genannt, und über ihn wird dann im Lehrbuch der achten Klasse mehr geschrieben/erklärt: „Entweder werden wir uns nach dem Sieg des Islams die Hände kräftig schütteln, oder wir werden alle als Märtyrer ein ewiges Leben führen. In beiden Fällen sind der Sieg und die Überlegenheit auf unserer Seite“.

Übrigens suggerieren diese Bücher mit der Ermutigung zum Märtyrertum die Schüler zur Kampfbereitschaft. Der Geist des Märtyrertums wird in ihre Gehirne injiziert. Diese Gehirnwäsche beinhaltet einige Verse des Korans, die Überlieferungen der Imame, Märchen/Geschichten und Gedichte, die die Taten der vergangenen und heutigen Märtyrer übertrieben erzählen, und sogar die Testamente der Märtyrer, die an den Wänden der Schulen hängen. Eines der schrecklichen Ergebnisse solcher Gehirnwäsche der iranischen Jugend an Hand der Art Literatur gab es in der Zeit des Krieges zwischen dem Iran und dem Irak. Damals stürmten die Kinder mit diesen Parolen aus diesen Büchern von sich gebend über die Mienen. Mehr als 500.000 iranische Kinder hatten am Krieg teilgenommen, und es wurden 36.000 von ihnen als „Opfer der Revolution“ gezählt. Das ist ein Thema, über das mit Stolz im Buch der zehnten Klasse zu lesen ist.

Trotz all dieser ernannten Punkte sagte Mahmud Ahmadinežâd, der außer dem Amt des Präsidenten auch das Amt des Vorstandes des Kulturrevolutionsrates inne hat, seiner Meinung nach sei das iranische Schulsystem sehr Säkular. Er sagte, er beabsichtige die Universitäten mehr zu islamisieren. Alle können sich vorstellen, welche Folgen diese „Universitätsreformierung“ mit sich bringt.

Je mehr sich die USA und Europa mit der Quantifizierung der atomaren Lage in Iran befassen, desto mehr müssen sie auf solche Äußerungen Acht geben. Die Unklarheit über das Atomthema ist nur ein kleiner Teil eines größeren Problems in Iran, und seine Lösung ist ohne die Einsicht Irans in seinem Verhalten nicht möglich. Die internationale Gemeinschaft müsste ihren Druck mit allen Mitteln auf Iran weiter ausüben, damit dieser sein Verhalten ändert; und dieses Unternehmen muss als erstes wegen der iranischen Kinder bewerkstelligt werden.

Hier ein kurzer Blick auf eine Kinderanimation im staatlichen Rundfunk der Islamischen Republik Iran, wie die Kinder auch durch solche Animationen zum Krieg hingeführt werden. Hier stirbt ein Basiji [Freiwilliger] und am Ende sehen wir, dass ein Junge seinen Platz einnimmt:

Im Kommentarbereich dieses Youtube Videos schrieb gleich zu Beginn ein zwölfjähriger Junge aus Iran: “ I am a 12 years old boy from Iran and I like Michael Jackson’s music rather than death for Allah.“

4 Gedanken zu „Das Unterrichten des Krieges oder des Märtyrertodes an den Schulen

  1. Gehirnwäsche par excellence. Kindern wird schon der Hass Mohammeds noch heute eingepflanzt. Wer diese Dinge nicht zur Kenntnis nehmen will wie z. B. der Westen, ob USA oder Europa in ihrer Beurteilung des islamischen Kampfbegriffs, sollte sich diese Schulbücher anschauen. Und keiner soll sagen, dass er von nichts gewusst habe, wenn es zum Krieg kommen sollte. Vor und im 2. WK waren unabhängige Informationsquellen wesentlich schwerer zu erhalten als heute im Internet. Hitler wurde mit seiner Kriegssprache auch nicht ernst genommen. Ein schwerer Fehler. Diese Kriegssprache, die sich sogar in Schulbüchern ausbreiten darf (in den Palästinensergebieten wird dies nicht anders sein), ist noch gefährlicher, weil a) diese Kampfrethorik(lehre) bereits seit 1400 Jahren die Köpfe der Menschen verdirbt und vergiftet und b) die Kampfbotschaft (Kampf, dann hat Gott Euch lieb = Verehrung als Märtyrer) durch den Koran göttlich-pseudoreligiös überhöht ist. Das alles ohne menschliche Vernunft, da Kritik an Gottes Wort ja verboten ist, ist eine geistige Dauerbombe gegen Nichtmuslime der Welt.

    Wenn dieser Umstand, der nicht schwer zu verstehen ist, nicht langsam erkannt wird, ist ein Kampf der Kulturen mit dieser Subkultur, weil faschistoider Ausgrenzungskultur „Islam“ auf Dauer unvermeidlich.

    Das Grauenvollste an diesem Artikelinhalt ist die ungeistige und unselige Indoktrination, die geistige Verführung von unschuldigen Kindern, die schon im Kindesalter den Hass und die Gewaltbereitschaft Mohammeds/Gottes des Islams inhalieren und ertragen müssen. Dies kommt für mich einer Zerstörung der Kinderseele gleich. Das können nur die Ärgernisse bzw. Verführungen sein, die Jesus in Matthäus 18 1-6 gemeint hat. Nach dem Lob der Kinder folgt die folgenschwere Warnung: „Wer einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.“ Selbst hier spricht Jesus hart, aber noch keine Verfluchung aus. Aber er warnt sie und der Tod durch gewaltsames Ertrinken wird für diese Hassprediger noch das kleinere Schicksal sein.

    Wie kann diesen Hasspredigern geistige Heilung zukommen? Ich sehe da kaum Möglichkeiten, wenn der Islam sich nicht von innen heraus erneuern wird; das aber steht für lange Zeit nicht zu erwarten. Ich glaubte ja noch, dass der Zugang der Menschen auf das Internet eine gewisse Aufklärung für sie bringen würde. Aber es zeigt sich, dass eine in der Kindheit durchgeführte Indoktrination (wie jetzt bei der Wahl in Ägypten) einen Menschen bis ins Erwachsenenalter massiv einseitig eingenordet, beeinflussen kann und er sich nur schwerlich aus diesem geistigen Gefängnis befreien kann.

  2. Pingback: Die islamo-faschistische Bildungspolitik in Iran | Pârse & Pârse پارسه و پارسه

  3. Pingback: Was ist aus meinem Land geworden? | Online-Magazin Pârse&Pârse پارسه و پارسه

  4. Pingback: Was ist aus Iran geworden? « kopten ohne grenzen

Hinterlasse einen Kommentar