Laut staatlicher Berichte des islamischen Kalifats Iran werden jährlich zwischen 60 bis 80 Millionen Liter Alkohol, in verschiedenen Sorten, in Wert von 730 Millionen Dollar in den Iran geschmuggelt. Abgesehen davon werden Unmengen von hausgemachten Alkohol in Iran produziert, die mit Drogen, Schlaftabletten und anderen gesundheitsschädigenden Mitteln vermischt sind und durch ihren Genuss starben allein 145 Menschen im Jahr 2011, und in diesem Jahr sind es bis jetzt 93 Menschen. Das Durchschnittsalter des Alkoholgenusses in Iran beträgt schon 20 Jahre.
Die Alkoholprodukte werden sogar in großen Mengen durch den staatlichen Zoll und unter der Aufsicht der zuständigen Behörden passiert. Die Frage ist, wer sind diejenigen, die in diesen Behörden sitzen und arbeiten. Die ganze Wirtschaft wird durch die Revolutionswächter kontrolliert und diese Bande hat fast alle Ämter und gigantische Industrie- und Wirtschaftsprojekte fest in der Hand. Es gibt in den Hafenstädten Anlegestellen, die nur durch die Revolutionswächter kontrolliert werden und nur sie dürfen diese für ihre Zwecke verwenden, somit finden viele verbotene Waren und Produkte ihren Weg in den Schmuggelmarkt, um dann durch astronomische Preise verkauft zu werden. Die iranische Provinz Kordestân ist auch ein Ort, durch den 80% der Alkoholprodukte geschmuggelt werden. Der geschmuggelte Alkohol ist gepanschter Alkohol aus der Türkei. Der gepanschte Alkohol fordert immer wieder in der Türkei Opfer, meistens sind es Touristen. Der gepanschte Alkohol findet sehr leicht seinen Weg in den Iran.
Tja, Trink-Alkohol ist im Grunde nur dann eine schlechte Sache, wenn die Menschen mit ihm nicht umgehen können. Verbot bei Jugendlichen sollten noch mehr kontrolliert werden; Komasaufen als „sportliche Disziplin“ sollte wie das Rauchen auch als uncool gelten. Menschen, die Alkohol benutzen, um sich bewusst einen Rausch anzutrinken, schädigen sich nur selbst. Das kann süchtig machen. Und dann fallen Sie der Allgemeinheit zur Last.
Das Alkoholverbot im Islam ist zwar heuchlerisch, da es im islamischen Paradies eine von mehreren himmlischen Zielvorstellungen ist, aber dieses Verbot wäre nicht das Schlechteste, wenn es nicht heuchlerisch wäre. Aber solche Verbote bringen nur eines mit sich, und zwar den Ehrgeiz, dieses Verbot zu überlisten. Der Islam tut also alles, um die Reife einer Persönlichkeit zu verhindern in der ganzen Palette seiner Verbote, die das alltägliche Leben bestimmen. Er erlässt Verbote und bestraft Übertretungen und lässt die Menschen selbst in diesem Punkt nicht frei entscheiden. Überdies wird dann der gepanschte Alkohol, der selbst hergestellte mit giftigen oder unsauberen Zutaten gemixt, salonfähig und somit gefährlich. Wenn Wein im Paradies erlaubt ist, warum ist er dann auf Erden so verpönt? Weil er hier süchtig machen kann und dort nicht? Alkohol hat aber auch andere Funktionen, z. B. in der Medizin, Desinfektionswirkung usw. Wer also den Alkohol von vornherein insgesamt verteufelt, macht sich lächerlich.
Ich verstehe jedoch Jeden, der sich zu den Antialkoholikern zählt, ich mich übrigens auch. Alkohol ist und bleibt eine Gefahr, besonders für unausgereifte jugendliche Persönlichkeiten, die hier mit Alkozuckermixdrinks in eine gefährliche Sucht geraten können. Jedoch sollte hier nach dem 18. Lebensjahr kein Verbot ausgesprochen werden. Auch mit Alkohol kann die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit, nämlich durch maßvollen Umgang mit diesem Zeug, gestärkt werden.
Dieses Problem ist jedoch nicht getrennt für sich zu betrachten. Alkoholprobleme bei jungen Menschen gehen in der Regel wie Drogenprobleme mit familiären unbewältigten Dauer-Problemen einher. Mangelnde Liebe oder erdrückende Liebe (die gibts auch), Vernachlässigung, Gewalt und schlechtes Vorbild tun ihr Übriges. Also auch für das Alkoholproblem gilt: Gesamtkonzepte zu erarbeiten.
Werter Bazillus, ich finde es ein bischen uebertrieben, weil man schon unterscheiden muss ob Alkohol als Genussmittel eingesetzt wird oder ob es sich um Alkoholmissbrauch handelt. Also gar nichts mehr vom Leben haben und nur noch Steuern fuer bankrotte europaeische Staaten zahlen und arbeiten, kann auch nicht Lebensinhalt sein und dass Missbrauch immer auch so etwas begleitet ist auch klar. Ich halte auch Sportler, die sich bei Schifahren verletzen und dann der Allgemeinheit auf der Tasche liegen dann fuer genauso inakzeptabel, da sollte man doch fair bleiben. Der Wein ist wesentlicher Bestandteil iranischer Kultur, wie schon Bahram sagte, daher brauchen wir ueber ein Alkohlverbot in Iran gar nicht sprechen. KNIF! (Kommt nicht in Frage!)
Bemerkenswert finde ich, dass die Länder, die (wohl auch klimatisch bedingt) traditionell eine große Weinkultur haben, damit wohl besser umgehen können, als z. B. Russland, wo mehr konzentrierter Alkohol getrunken wird als Wein.
Griechenland, Portugal, Spanien und Italien müssen wir jedenfalls nicht aus der ‚Schnappsflasche‘ ziehen, sondern wohl eher aus dem ‚Schuldensumpf‘, verbunden mit vielschichtigen realwirtschaftlichen und finanzkapitalistischen Problemen. Wein als Tröster hilft dabei auch nicht wirklich.
Kater Garfield sagte: „Essen und schlafen, essen und schlafen, … – es muss doch noch etwas anderes im Leben geben – aber hoffentlich nicht für mich!“
Von Trinken keine Spur.
Mein Freund Bazillus, ich bin auch Ardašir und Bahrâms Meinung. Mir ging bei diesem Artikel eher darum zu zeigen, wie das Regime nahezu alles verbietet, aber durch andere Wege diese verbotenen Artikel doch in den Iran reinschmuggelt und diese dann mit astronomischen Preisen verkauft. Dann verhaftet und peitscht diejenigen aus, die Alkohol konsumiert haben, und wenn diese dann sich noch leisten können, erkaufen sie jede Peitschenhiebe und zahlen dann doch mehrfach für einen Genuss, der wiederum vom Menschen verboten wurde.
Und warum jährlich soviele Menschen an Alkohol in Iran sterben, ist nicht der übertriebene Genuss, sondern der gepanschte Alkohol, der aus der Türkei durch die Provinz Kordestân in den Iran geschmuggelt wird. Und es gibt auch Alkohol, der vermischt ist mit anderen Drogen und Schlaftabletten und die sind auch einen Grund dafür. Aber, der hausgemachte Alkohol ist in Iran sehr verbreitet und wird sogar sehr sorgfältig bearbeitet, weil viele ihren eigenen Bedarf dadurch decken, daher passen sie sehr gut auf.
Gut gesprochen!
Dieses Alkoholverbot in den islamischen Ländern ist auch erst seit neuerer Zeit meine ich durchgesetzt worden. Im islamischen Mittelalter wurde auf jeden Fall am Hofe und auch bei Feiern Alkohol gesoffen.
Aber schade, dass Alkohol in Iran „offiziell“ verboten ist, ist doch der Weinkonsum integraler Bestandteil der iranischen Kultur. Iran wird auch meist als Ursprungsland des Weines angesehen…
Geschichte des Weinbaus aus Wikipedia:
Persien
Das antike Persien wird als Ursprungsland des Weines bezeichnet.
Schiraz, irrtümlich als der Ursprungsort der gleichnamigen Rebsorte genannt, nahe der Hauptstadt Persepolis (altpers. Parsa), auch bekannt als „Thron des Dschamschids“, war berühmt für seine Weine und hatte den Ruf, die besten des Mittleren Ostens zu produzieren.
Über „die Erfindung des Weines“ gibt es eine Sage aus der Zeit des persischen Königs Dschamschid, der etwa 2500 vor unserer Zeitrechnung lebte:
Es steht geschrieben, dass ein König seine Trauben im Keller lagerte. Diese gärten nach einiger Zeit und somit begann die Weinkultur. Man dachte zu erst, die Trauben seien von bösen Geistern besessen und vergiftet. Als die Königin von diesem wohlschmeckenden Getränk nahm, um vor ihrer Migräne in den Selbstmord zu fliehen, wurde sie nicht nur von ihren Kopfschmerzen befreit, sondern sie wurde in fröhliche Stimmung versetzt. Aus diesem Grund wurde der Wein zum offiziellen Getränk.
Auch nach Angaben des griechischen Historikers Herodot (482–425 v.u.Z.), was später der Autor Strabo (63 v.u.Z.–23.v.u.Z.) bestätigte, wurde unter der Achaimeniden-Dynastie (559–331 v.u.Z.) der Rausch bewusst eingesetzt, um über wichtige Fragen zu urteilen. Jedoch mussten die gefassten Beschlüsse noch einmal im nüchternen Zustand bestätigt werden.
Trotz der moslemischen Machtübernahme (641 n.u.Z.) und dem verbundenen Weinverbot, wurde Wein dort weiterhin produziert und genossen.
http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=9002
Und das Schönste: Wenn dieser Mr. Spencer recht haben sollte, wären die Gläubigen des Islam seit 1400 Jahren so was von reingelegt worden wie keine andere Menschengruppe. Und: Millionen von Toten gründeten auf einen nicht existenten Menschen, zumindest nicht in dieser Form.
Mein Fazit: Sie wurden reingelegt mit oder ohne Mohammed.
Es deutet sich immer mehr an, dass diese Menschen einer Schimäre nachlaufen. Allein die Vorstellung lässt mich erschaudern, dass sich Männer und Frauen nahezu täglich im wahrsten Sinne des Worte verbiegen, dieser Religion nachzulaufen, die den Menschen jede Selbstständigkeit, jede gesunde individuelle Entwicklung nimmt.
Und was wäre die Konsequenz: Dürfte Religionsfreiheit auch für Menschen gelten, deren Gründer nachweislich nicht existiert haben dürfte, nur weil sie gewaltaffiner sind als Gläubige anderer Relgionen, weil sie Angst verbreiten? Sollen sie doch erstmal nachweisen, dass ihr Prophet gelebt hat. Wenn die Hadithen erst 200 Jahre, die erste Biografie erst 200 Jahre später geschrieben wurde und dieser Mohammed als solcher nicht existiert hätte, das wäre der Hammer von 2 Jahrtausenden. Allein die Vorstellung haut mich von den Socken.
Kurznachtrag: Dem islamwissenschaftler Sven Kalisch, der an der Uni-Münster Islamwissenschaften lehrte, schienen diese Argumente ausreichend zu sein, den Islam zu verlassen.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7325174/Der-Mann-der-nur-noch-Sven-heissen-will.html
http://www.taz.de/!23688/
Ich lese sehr oft eure Seite. Einmal habe ich euch eine email gesendet, weil ich eine Frage hatte zu Ex-Muslimen, und ihr habt geantwortet. Eure Seite ist wirklich sehr gut und sehr informativ. Jeder in der Politik sollte auch eure Seite lesen und darüber nachdenken. Bitte macht niemals Schluss mit der Seite. Aber vielleicht gibt es die Idee ein Buch oder E-Book aus dem Inhalt eurer Seite zu machen? ich bin sicher, es gäbe viel Interesse dafür. Viele Grüsse aus Hamburg und Bremen!
Vielen Dank, dass Du uns so lobst und liest. Wir werden bleiben und schreiben und immer was gutes schreiben. Über ein Buch haben wir noch nicht nachgedacht, aber durch das Internet erreichen wir größeres Publikum und wollten wir ein Buch schreiben, würde das Buch niemals von einem Verleger veröffentlicht, denn alle haben Angst, dass sie zum Ziel der Attacken werden. Wir schreiben lieber so und lassen jeder daran teilhaben. Empfehle uns weiter und bereicher Dich an uns. 😉
Den Alkoholverbot im Islam gab es meines Wissens ja erst nach der 1 Schlachte von Mohammed, davor war Alkohol nicht verboten.
Wie dem auch sei, ein Mensch muss selber wissen, wann er genug hat; ich trink auch sehr selten Alkohol, und bin kein Moslem.
Aber ein gutes Bier hier und da und einen guten österr. Schweinsbraten lass ich mir nicht nehmen 🙂
So denke ich auch und leider was verboten wird, wird sehr schnell das Objekt der Begierde werden. Und mit dem Alkoholverbot hast Du auch recht und darüber werden wir auch ausführlich berichten, ab wann ein Alkoholverbot gab.
Hallo Liebe Fartab:hier ein schöner Satz zum Thema :was der mensch wirklich braucht um hier zu leben:
Ein einfachen Mensch wird nur haben was er braucht,
und er kennt den Unterschied zwischen dem, was er braucht und dem, was er wünscht.
Wir glauben, dass wir das, was wir wollen auch dringend brauchen. Aber wir erkennen zu unserer grossen Überraschung,
das, bevor wir die Welt besitzen, die Welt bereits uns besitzt.
Mfg Herzlichst-Gottes Segen
Sei Du auch gesegnet.