Pârse & Pârse – Auch in diesem Jahr wird man am 16. Mehr im 7. Monat Mehr (Oktober) des iranischen Kalenders vergeblich nach Jašne Mehregân [جشن مهرگان], dem alten mithraistischen Festtag suchen. Heute steht im iranischen Kalender an diesem Tag „ruze jahâniye mostaz’afân“ [Internationaler Tag der Bedürftigen] und „ruze welâdate emâme 12“ [Der Geburtstag des 12. Imam der Schiiten]. Kein Wort über dieses sehr alte, seit Jahrtausenden im Iran gefeierten Festes, dafür aber dürfen wir uns in der Islamischen Republik Iran an diesem Tag auf die Wiederkehr des 12. Imams der Schiiten, Emâm Zamân [Imam des Jüngstes Gerichts] freuen.
Archiv für den Monat September 2013
Hassan Rohani und die UN-Generalversammlung
“Die Nazis haben „verwerfliche Verbrechen“ gegen die Juden begangen.“
New York – In einem CNN-Interview am Rande der UN Generalversammlung, traf der iranische Führer einen deutlich anderen Ton als sein Vorgänger. Dennoch, darf man fragen: Erkennt Rohani wirklich den Holocaust an? In einer neuen Erklärung, die sicher eine breite Diskussion in jüdischen Kreisen verursachen wird, hat der iranische Präsident Hassan Rohani den Holocaust als ein verwerfliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft, fügte aber gleichzeitig hinzu, „es ist Aufgabe der Historiker seine Dimensionen zu reflektieren.“
In einem Interview mit CNN, Teile davon wurden am Dienstagabend ausgestrahlt, schlug Rohani einen Ton an, der sich dramatisch von der Holocaust-Leugnung seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinejad unterscheidet. Aber ob er weit genug gegangen ist jüdische Kritiker zu befriedigen, darf bezweifelt werden.
„Ich habe gerade gesagt, dass ich kein Historiker bin“, sagte Rohani seinem Übersetzer, als Antwort auf die Frage über Ahmadinejads Ansichten über den Holocaust. „Und wenn es darum geht über die Dimensionen des Holocaust zu sprechen, sind es Historiker, die sich damit befassen sollten.“ Weiterlesen
Hassan Rohani – Anderer Stil, derselbe Inhalt
Pârse & Pârse – Nach mehreren Wochen Amtszeit des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani stellen wir durch die Charme-Offensiven Hassan Rohanis einen gravierenden Unterschied zwischen dem ehemaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und Hassan Rohani äußerlich fest. Während Ahmadinedschad klassisches Trash-Talking nutzte, sind von Rohani nur sanfte Töne der Versöhnlichkeit zu vernehmen. Trash-Talking ist eine Metapher aus dem Sport, die oft von Einzelpersonen auf der Verliererseite von Spielen verwendet wird. Anstatt einem „walking the walk“ (gut spielen), redet man nur darüber. Weiterlesen
Irans Revolutionsgarden warnen vor Verhandlungen mit den USA
Irans neuer Präsident hat Fans bei US-Geheimdienst-Veteranen
Teheran – Irans neuer Präsident, Hassan Rohani, befindet sich in einer Charme-Offensive im Vorfeld seines Besuchs in New York bei der UN-Generalversammlung nächste Woche. Vor kurzem veröffentlichte am Freitag die Washington Post einen Gastkommentar, in dem Rohani seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über das iranische Atomprogramm signalisiert hat. Und das ist eine kleine Überraschung für ehemalige US-Geheimdienste und nationale Sicherheitsbeamte, die Rohani als eine bekannte Größe sehen, und als jemanden, mit dem die Amerikaner Geschäfte machen können.
Wie Putin Moskau im Nahen Osten zu alter Kraft verhilft
Man braucht eine Mischung aus Religion, List und einen stolpernden Obama, um sein Ziel zu erreichen:
Beirut – Der Arabische Frühling bereitete aus der Sicht des Kreml lang anhaltende Kopfschmerzen. Der Kreml war nicht in der Lage die NATO-Intervention im Jahr 2011, die Muammar al-Gaddafi gestürzt hatte, zu stoppen, und er wird von seinen ehemaligen Freunden in der arabischen Welt für seine anhaltende militärische Unterstützung von Präsident Bashar al-Assad, in dem mehr als 120.000 Menschen in Syrien ihr Leben verloren haben, gemieden.
Geheime Machenschaften der Finanz-Eliten zerstören die Welt
Karen Hudes war Juristin bei der Weltbank. Als sie die USA darauf hinwies, dass die Weltbank ihre Bilanzen manipuliert, wurde sie gefeuert. Als Whistleblowerin erzwang sie ihre Wiedereinstellung. Im Interview schildert sie, wie die Eliten einander erpressen. Sie vertritt die Ansicht, dass die gigantische Korruption im Finanzsystem die Welt in den Abgrund reißen wird. Die rätselhaften Entwicklungen des Goldpreises sind für Hudes ein Beleg, dass sich das System bereits im Crash-Modus läuft. Weiterlesen
Iran – Israel: Israel ignoriert die ausgestreckte Hand Irans
Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt
Teheran – Israel fürchtet seine Rechtfertigung für einen möglichen Angriff auf den Iran zu verlieren und befürchtet, dass die USA Hassan Rohanis sanften Tönen verfallen. Es ist bedauerlich, dass Premierminister Benjamin Netanyahu und Präsident Shimon Peres sich nicht die Mühe machten, auf die Rosch Haschana Grüße von dem iranischen Präsidenten zu reagieren. Stattdessen wählte Netanyahu den Weg weiterer Bedrohungen und verunglimpfte Rohanis Geste. Vielleicht auch verständlich, denn wer das Wesen der Islamischen Republik kennt, darf durchaus auch den sanften Tönen gegenüber misstrauisch sein. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Iran nach seinen Taten und nicht nach seinen Worten beurteilt werden muss, aber auch im Zustand der Feindseligkeit zwischen den beiden Ländern ist es nicht überflüssig – und vielleicht sogar von Vorteil – ein gewisses Maß an Höflichkeit und Benehmen zu wahren.
Der G20 Gipfel endete abrupt als Obama Putin einen „Esel“ nannte
Bei dem G20 Gipfel vergangene Woche waren alle G20 Nationen außer die USA und ihr Komplize Großbritannien gegen einen Militärschlag in Syrien. Dennoch hat unser Friedensneger Obama große Töne gespuckt und das in einer beleidigenden Art und Weise, die weder einem Präsidenten gerecht wird, noch auf ein internationales Parkett gehört:
St. Petersburg – Die Hoffnung auf einen positiven G20-Gipfel bröckelte am vergangenen Freitag als der US-Präsident Barack Obama gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz unbeherrscht herausplatzte „Jeder hier denkt, Sie sind ein Esel.“ Weiterlesen
Barack Obamas neue Terrorgruppe operiert in Syrien
Damaskus – Die erste Zelle syrischer Rebellen, von der CIA in Jordanien ausgebildet und bewaffnet begibt sich auf ihren Weg nach Syrien, sagte US- Präsident Barack Obama Senatoren.
Syrien: Der große Krieg ist unterwegs
Muhammad Hassanein Heikal, der ägyptische Journalist: Der große Krieg ist unterwegs! Das Ziel: Die Umgestaltung des Nahen Osten
US-Beamte sagen, dass ein Militärschlag gegen Syrien ein begrenzter Angriff zum Zwecke einer Bestrafung von Bashar al-Assad sein wird; aber der Verlauf der Entwicklungen zeigt, dass Amerikas Ziele weit größer sind als das, was bisher in Medien veröffentlicht wurde. Der Ausschuss für Auswärtige Beziehungen des Senats stimmte am Mittwoch [05.09.13] mit knapper Mehrheit für einen begrenzten Militäreinsatz in Syrien. Weiterlesen
Syrien: US-Angriff auf Syrien war seit Jahren geplant
US-Angriff auf Syrien war seit Jahren geplant: Sagt Roland Dumas, französischer Außenminister 1984-86 und 1988-93 und US-Vier-Sterne-General Wesley Clark
Ehem. Außenminister Frankreichs Roland Dumas berichtet darüber, dass er von seinen britischen Kollegen noch 2009 davon unterrichtet wurde, dass es gegen Syrien Kriegsplanungen geführt werden. Die Sendung des französischen Senders LCP „Ça vous regarde“ [Das betrifft Sie] vom 10. Juni 2013.
Auch der 4-Sterne US-General Wesley Clark berichtet darüber, dass das Syrien zusammen mit 6 weiteren Ländern des Nahen Osten bereits 2001 auf der Liste der US-Angriffsziele stand. Weiterlesen
Syrien
Anmerkung der Redaktion von Online-Magazin Pârse & Pârse: Die Meinungen und Ansichten dieses Artikels reflektieren ausschließlich jene der Autoren und entsprechen nicht der Meinung des Online-Magazin Pârse & Pârse! Weiterlesen





