
Der Oscar für den besten ausländischen Film ging an das Drama „The Salesman“ des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi. Er hatte seine Teilnahme an der Gala aus Protest gegen die Einreisepolitik von US-Präsident Trump abgesagt.“The Salesman“ erzählt von einem Ehepaar das nach einem brutalen Überfall auf die Frau nicht die Polizei einschaltet, sondern Selbstjustiz übt. Das Werk wird so zu einem Drama um Schuld, Vergebung, Würde und Moral. Es ist bereits der zweite Oscar für den Iraner Farhadi: 2012 gewann er mit seinem Drama „Nader und Simin – Eine Trennung“ ebenfalls die Auszeichnung für den besten nicht-englischsprachigen Film. Deutschland ging bei der Oscarverleihung 2017 leer aus.

Asghar Farhadi
Stelle es mal hier rein. Buchneuerscheinung.
Im heutigen Iran führen Juden ein beinahe normales Leben – mit starken Einschränkungen
Artikel über das Leben der Juden im heutigen Iran
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27999
Den Text »Esthers Vermächtnis« entnehmen wir dem Buch »Der neue Iran. Eine Gesellschaft tritt aus dem Schatten« von Charlotte Wiedemann, das in diesen Tagen bei dtv erscheint.