
ein Gedicht von Ardašir Pârse
Der Vollmond erhellt die Wiege der Nacht,
bei seinem Anblick hab‘ ich an dich gedacht.
Der Vollmond streichelt in mattem Licht,
die Züge, wie du einst, in meinem Gesicht.
Das Herz blutet, aus dem Traum erwacht,
während der Vollmond über unsere Seelen wacht,
ganz gleich wie trist die Trennung mich macht,
der Vollmond strahlt weiter in die Wiege der Nacht.
Bedenke, dass der Vollmond uns nicht ewig beseelt,
und dein Grab und mein Grab erhellt,
wenn der Mond sich einmal zu uns gesellt,
dann weißt du, auch der Mond ist sterblich!
von Ardašir Pârse