Der Wind

Download

Ein Gedicht von Ardašir Pârse 

O Wind des Westens,
siehst du nicht meine Not?
Nichts ist wie vorher,
nichts ist mehr im Lot.
Bring mir eine Brise des Atems der Göttin der Jagd!
Wehe Wind!
Wehe zu ihr und sag:

„Liebste Dianuschka,
mir genügt das Wenige
und weniger noch als das Wenige.
Mir genügt eine Brise deines Atems auf meiner Wange.
Wenn ich dir Glauben machen würde,
dich zu vergessen,
würde meine Sehnsucht nur ewig grösser werden,
das ist angemessen
und noch ewiger währt dann meine Melancholie.“

Wehe Wind! Wehe Wind,
und bringe mir eine Brise von Dianuschka‘s Atem
mit dem Wind des Ostens.

 von Ardašir Pârse

Hinterlasse einen Kommentar