Zerrissene Seele

pair-418697_1920

ein Gedicht von Ardašir Pârse

Sie sah nicht, dass er sich, die Seele im Leib zerriss,
sie sah ihn nur noch aus der Ferne.
In den Flammen der aufgehenden Sonne,
sah sie auch nicht das Schmelzen des Quecksilbers der Sterne.

Wenn sie im Garten einen Rosenstock setzte,
goss er ihn mit seinen Tränen,
wenn sie statt der Sippe seine Liebe schätzte,
könnte nichts die beiden trennen.

 von Ardašir Pârse

Ein Gedanke zu „Zerrissene Seele

  1. Johannes Bobrowski

    Feuer – aus Blut die Lockung
    Der schöne Mensch
    Und wie Schlaf das vergangene
    Träume an Flüssen hinab auf den wassern
    Segel_los in der Strömung

    …einmal haben wir beide Hände voll Licht
    Die Strophen der Macht
    Die Bewegungen der Wasser treffen den Uferrand wieder
    Dann stehen wir gegen den Hang draußen
    Gegen den weißen Himmel, der kalt über den berg kommt

    Die Kaskade Glanzt und erstarrt ist
    Eis wie von Sternen herab

    Auf deiner Schläfe will ich die kleine Zeit leben.

    Vergesslich , lautlos

    Wandern lassen – mein Blut durch dein Herz

Hinterlasse einen Kommentar