
ein Gedicht von Ardašir Pârse
Sie sah nicht, dass er sich, die Seele im Leib zerriss,
sie sah ihn nur noch aus der Ferne.
In den Flammen der aufgehenden Sonne,
sah sie auch nicht das Schmelzen des Quecksilbers der Sterne.
Wenn sie im Garten einen Rosenstock setzte,
goss er ihn mit seinen Tränen,
wenn sie statt der Sippe seine Liebe schätzte,
könnte nichts die beiden trennen.
von Ardašir Pârse
Johannes Bobrowski
Feuer – aus Blut die Lockung
Der schöne Mensch
Und wie Schlaf das vergangene
Träume an Flüssen hinab auf den wassern
Segel_los in der Strömung
…einmal haben wir beide Hände voll Licht
Die Strophen der Macht
Die Bewegungen der Wasser treffen den Uferrand wieder
Dann stehen wir gegen den Hang draußen
Gegen den weißen Himmel, der kalt über den berg kommt
Die Kaskade Glanzt und erstarrt ist
Eis wie von Sternen herab
Auf deiner Schläfe will ich die kleine Zeit leben.
Vergesslich , lautlos
Wandern lassen – mein Blut durch dein Herz