
Ein Interview von Ardašir Pârse mit Kristina Becker:
Ardašir Pârse: Frau Becker, Sie haben selbst Erfahrungen mit dem Jugendamt sammeln müssen und haben sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt. Vielleicht erzählen Sie uns zunächst etwas über die Geschichte vom staatlich geförderten Kinderraub und Kinderhandel des 20. und 21. Jahrhunderts.
Kristina Becker: Es begann in Deutschland nach dem Ende des 1. Weltkrieges mit der Gründung der Jugendämter ab 1918. In der Weimarer Republik begannen die SPD und AWO damit, Kinderlager zu schaffen, aus denen sich im Dritten Reich dann später teilweise Konzentrationslager wie das KZ Uckermark entwickelten: http://www.gedenkort-kz-uckermark.de/info/chronik1-kz.htm

Bei der Einweisung der Kinder und Jugendlichen halfen die Jugendämter, die 1939 unter kommunale Selbstverwaltung gestellt wurden, was sie bis heute sind, so dass sie keinerlei Kontrolle von außen unterliegen und somit bis heute willkürlich und frei nach eigenem Belieben schalten und walten können.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jugendamt
Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs arbeiteten die Jugendämter weiter und Personen, wie Hans Muthesius, dessen Idee ein KZ für polnische Kinder und Jugendliche war, erreichten teilweise die höchsten Ehren in der modernen Jugend- und Wohlfahrtspflege: https://www.zeit.de/1990/38/idee-ein-kz
Auch das Personal und die Ärzte in den Einrichtungen, wie Kinderheimen und Kinderpsychiatrien durften größtenteils unbehelligt weiter praktizieren, was zu grausamen und unmenschlichen Medikamententests in der Nachkriegszeit führte, die natürlich selbstredend erst Jahrzehnte später an die Öffentlichkeit kamen.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/medikamentenversuche-an-heimkindern-das-war-die-hoelle.976.de.html?dram:article_id=435708
Aber nicht nur die Pharmaindustrie, sondern auch die Pädophilenlobby profitierte von den wehr- und schutzlos, weil elternlos gemachten Kindern, so brachten Berliner Jugendämter mitwissen des Senats beispielsweise jahrzehntelang Kinder und Jugendliche im Rahmen des sog. „Kentler-Experiments“ bei vorbestraften Pädokriminellen unter.
https://www.morgenpost.de/berlin/article227686483/Berliner-Jugendaemter-gaben-Kinder-zu-Paedophilen.html
Ardašir Pârse: Wie waren denn die Zustände in der ehemaligen DDR, können Sie uns dazu etwas sagen?
In der DDR herrschten ähnliche Zustände wie in der BRD, auch dort wurden Kinder geraubt, in Kinderheime, Jugendwerkhöfe gesperrt, ausgebeutet, umerzogen, misshandelt und missbraucht, wobei zu bemerken ist, dass die damals Verantwortlichen – genau wie nach 1945 – nach dem Mauerfall 1989 dafür nicht etwa zur Rechenschaft gezogen und bestraft und ihre Opfer angemessen entschädigt wurden, nein, sie arbeiten teilweise bis heute in den Jugendämtern und tun das, was sie bereits in der DDR taten: Eltern verleumden und ihnen ihre Kinder rauben.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/kinderheime-im-jugendamt-sitzt-der-peiniger-von-einst-11065698.html
Der Vollständigkeit halber ist zu sagen, dass die Praktiken des staatlichen Kinderraubs und Kinderhandels nicht nur auf Deutschland beschränkt sind, sondern sich auch in vielen anderen europäischen und nicht europäischen Ländern beobachten lassen, von Australien über Schweden, Norwegen, Großbritannien, Österreich, Schweiz bis hin zu Neuseeland und den USA werden von überall dieselben oder sehr ähnliche Vorgehensweisen und Muster berichtet.
Ein wichtiger Protagonist scheint mir in diesem Zusammenhang die NGO #FICE-international zu sein, gegründet 1948 in der Schweiz, die auf internationaler Ebene die ausserfamiliäre Erziehung von Kindern fördert und in der Vertreter von Universitäten als auch von Regierungsstellen vertreten sind.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/FICE
Ardašir Pârse: Was sind die Beweggründe für den staatlich geförderten und organisierten Kinderraub?
Kristina Becker: Nun, im Dritten Reich, sowie in der Franco Diktatur und im DDR Unrechtsstaat lagen die Gründe wohl klar auf der Hand, es ging vorrangig um Umerziehung und Bestrafung von oppositionellen Elementen, sowie um billige Arbeitskräfte in der Produktion, um Versuchskaninchen für die Pharmaindustrie, als auch um den Verkauf/die Abgabe von Kindern an regimetreue Vassallen (und in den USA, Kanada und Australien ging/geht es zudem noch um die Auslöschung der Ureinwohner #LostGeneration, Australien oder Kanada: https://www.fr.de/panorama/man-indianer-gepruegelt-11262485.html).
Darum geht es, m.E. wohl auch noch heute. Um die Zerstörung von Bindungen, Zugehörigkeiten und um die Eliminierung Oppositioneller. Hinzu kommen heutzutage allerdings auch noch handfeste finanzielle und arbeitsmarkttechnische Gründe, denn der Kinderraub und Kinderhandel stellen ein Milliardengeschäft dar – und sichern Millionen von Arbeitsplätzen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article150385271/Das-Milliardengeschaeft-mit-den-Heimkindern.html
Und die Anbieter und Betreiber der ambulanten wie auch der stationären Kinder- und Jugendhilfe – unzählige steuerbegünstigte e V.s und GmbHs , die auch noch jede Menge Spenden sowie Gelder aus den Justizkassen erhalten – bewilligen sich dabei ihre Gelder selber, sie sitzen nämlich nicht nur in den kommunalen Jugendhilfeausschüssen, in denen diese Gelder verteilt werden, nein, ihre Unterstützer und Schirrmherren, nämlich die großen Wohlfahrtsverbände wie die Arbeiterwohlfahrt, die Diakonie, die Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband usw. gehören darüber hinaus zu den größten und einflussreichsten Lobbyisten im Bundestag.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/heinz-buschkowsky-die-traeger-bewilligen-sich-das-geld-selbst/4528106.html
Und – last but not least – hier ein Link zu dem Online Portal des Kinderhandels:
https://freiplatzmeldungen.de/kinder-jugendliche-und-familien.html

Frau Kristina Becker mit Tochter Daria
Ardašir Pârse: Es fällt Nicht-Betroffenen und Rechtsstaatgläubigen schwer zu glauben, dass es heutzutage so etwas wie globalen, staatlich organisierten Kinderraub und Kinderhandel geben könnte – und Viele werden das nach wie vor für eine Verschwörungstheorie halten. Wie denken Sie darüber?
Kristina Becker: Dazu gehörte auch ich. Ja, auch ich war einmal fest davon überzeugt, in der BRD in einem Rechtsstaat mit Gewaltentrennung zu leben, auch ich glaubte an eine unabhängige Justiz und Staatsanwaltschaft, die sich an Recht und Gesetz halten. Ich glaubte daran, dass SOS_Kinderdörfer und Kinderheime armen Waisenkindern helfen würden, und war begeistert von ihnen. Auch hielt ich Jugendämter für eine sinnvolle Institution, um Kinder vor Misshandlung und Missbrauch zu schützen.

Da wusste ich allerdings noch nichts von der Weisungsgebundheit der Staatsanwaltschaften, noch wusste ich um die Abhängigkeiten der Justiz, von Nicht- öffentlichen Verhandlungen und von dem Schweigekartell (Datenschutz), dessen sich die Jugendämter bedienen, um Informationen und Berichterstattung zu unterdrücken. Ja, ich war naiv.
Mein Glaube hielt dann genau solange an, bis ich selbst Bekanntschaft zunächst mit dem Jugendamt Havelland, dann mit dem Amtsgericht Nauen, dann mit dem Amtsgericht Rathenow und später dann mit dem OLG Brandenburg schloss. Hinzufügten sich dann noch Sozialarbeiter, Gutachter, Psychologen, Rechtsanwälte und Sozialpädagogen.
Diese haben mein Bild auf dieser Welt nachhaltigst verändert. Ich habe Situationen erlebt, Sachen gehört, Schreiben gelesen, die derart verlogen und in sich selbst widersprüchlich waren, dass man gut aufpassen muss, um darüber nicht seinen eigenen Verstand zu verlieren. Und es ist auch derart verrückt, diffus und pervertiert, dass man es kaum jemanden Aussenstehenden erzählen kann, ohne dass dieser einen selbst zwangsläufig für völlig durchgeknallt halten muss.
Ich habe dabei noch das große Glück, dass ich das meiste schwarz auf weiss aus den Akten vorliegen habe, sowie auch noch über ein paar andere Beweismittel verfüge, die meine Version voll bestätigen. Leider ist dieses Material sehr umfangreich, so dass ein Normal-Sterblicher sich damit wohl kaum beschäftigen wird, außerdem besteht die Gefahr, dadurch irreparable Schäden an der eigenen Psyche sowie einen vollkommenen Verlust des Glaubens an die darin vorkommenden Personen, Institutionen und Professionen zu erleiden.
Und wenn man dann noch versteht, dass es sich hier keineswegs um einen bedauernswerten Einzelfall handelt, sondern um ein System, das nicht nur bundesweit, sondern europaweit und sogar global, sowohl früher als auch heute, egal ob im Faschismus, Sozialismus oder auch in sog. Demokratien immer sehr ähnlich ablief und abläuft, dann wird Einem das ganze Ausmaß der Katastrophe bewusst. Und das ist alles andere als schön. Und wenn man dann noch davon ausgeht, dass man noch nicht einmal die Hälfte von dem erfährt, was tatsächlich geschah/geschieht und dass sogar die Presse einem noch schamlose Lügen auftischt, dann, ja dann bleibt wenig bis nichts übrig von der Welt, an die man früher vielleicht einmal glaubte.
Aber manche Sachen muss man wohl tatsächlich selbst erst erlebt oder in nächster Nähe miterlebt haben, um überhaupt in der Lage zu sein, sie zu glauben.
Und dann sind da ja auch noch die wohlklingenden Werbungen und gebetsmühlenartigen Beteuerungen von Kinderschutz und Ultima ratio vom Jugendamt, sowie die schrecklichen Schicksale von Kindern, die ( zumeist unter der Aufsicht und mit Wissen von Jugendämtern, was aber allzuoft nicht kommuniziert oder realisiert wird) misshandelt, missbraucht oder zu Tode gequält wurden und die dann dazu dienen, unschuldige Eltern unter Generalverdacht zu stellen, nach dem Motto: Wenn das Jugendamt ein Kind wegnimmt, dann hat das schon seinen Grund.
Und so denken leider die meisten, so dass kaum Einer es sich vorstellen kann oder möchte, dass es eine Mafia geben könnte, die aus den unterschiedlichsten Berufen besteht und die eng miteinander zusammenarbeiten, um unschuldigen Eltern ihre Kinder zu rauben. Ja, in der Vergangenheit oder aber in bösen fremden Ländern, da mag es so etwas ja gegeben haben, aber hier in der demokratischen BRD? Nein, das ist unmöglich, denkt man, bis man eines Besseren belehrt wird und die eigenen Kinder abgeholt wurden. Und das kann jeden treffen und schneller gehen, als man denkt, so wie bei uns:
Ardašir Pârse: Ja, das ist natürlich erschütternd, ich persönlich halte alles für möglich und konnte im Laufe meines Lebens Vieles beobachten, das meinen Glauben an Recht und Gesetz erschüttert hat und letztlich in mir ein gestörtes Verhältnis zum Staat verursacht hat. Vielen Dank für das Interview Frau Becker.
Hallo mein kind ist auch weg wonn Jugendamt Merzig Saarland..Ich Suche ein gut Anwalt die für kinder da ist und Famillien..Danke für aus
Aus meiner Post stets anonymisiert I got following message:
„I am another victim of jungendamt. I would like to know how can I help to raise awareness to your work and to this terrible issue.“
Germany has organized its law, its legal procedures, its administration to make of the theft of children a political objective, a necessity, an act of German legality, as long as it serves the interests of the „Wirtschaftsgesellschaft Deutschland“.
Our biggest enemy is called cognitive dissonance; Nobody wants to believe, that German elites in politics and churches has turned a crime – the theft and germanization of 100.000’s of children for economical purposes – into an act of German law. It is simply unimaginable.
What you can do, is to inform the government of your home country, about the structural incapacity of German family justice system (Jugendamt and justice Court), to make a non nationalistic, non xenofobian and non discriminatory Court decision.
The reason of this structural incapacity is the real function played by the Jugendamt that remains hidden by the Germans to the world’s community. Here are the functions of the Jugendamt:
1. political judge
2. State’s parent
3. Almighty third party to the proceedings
4. Sole guardian of the German „Kindeswohl“, which is not the best child’s welfare, but the welfare of the community of Germans OVER / VIA the child. The child is misused by the Jugendamt as an instrument, as mean of extorsion, to blackmail his parents.
If you can explain the 4 assumptions here over, then you are the right man!
There is a lot of pedagogical work to do towards GERMANS and our members of parliament / ministers. . What is your mother tongue? Would you able to translate the resolution of the European Parliament against the Jugendamt?
Would you be able to translate subtitles for videos?
It is a hard time consuming, but necessary work.
Most important is to explain the real function of this allmighty political local entity Jugendamt to every non-German governement. Maybe, i’ll write a small text to that extend.
Source: https://www.facebook.com/groups/ceed.international/permalink/2695179760564765/
SIND JUGENDÄMTER AUSLÄNDERFEINDLICHE NAZIS?
CEED sagt das, was Deutsche nicht wissen:
Der Jugendhilfeausschuss, dessen Publikumsoffene Stelle das Jugendamt ist, wurde in seiner heutigen Funktion und Struktur per Nazi Erlass vom 1. Februar 1939 zur politischen Kontrolle der Familie und des Familienrichters organisiert.
Ein JUGENDAMT, mit den in Deutschland üblichen Befugnissen als
1. politischer Richter,
2. Ober- bzw Staatselternteil,
3. dritte allmächtige Verfahrenspartei
4. Alleinwächter des volkswirtschaftlichen Kindeswohl
gibt es NUR in DEUTSCHLAND bzw. in deutschsprachigen Ländern.
In jedem andern Land dieser Welt gibt es keinen politischen Familienrichter, keinen poltischen Elternteil, keine politische Verfahrenspartei, kein politisches volkswirtschaftliches Kindeswohl, wie es sie unter den Nazis, bzw. der Stasis gegeben hat.
Das Jugendamt raubt SYSTEMATISCH und „DEUTSCH-LEGAL“ die Kinder oder mindestens 1 Kind der Nicht-Deutschen bzw. der Deutschen mit Auslandsbezug mit dem Ziel ARBEIT, EIGENTUM, VERMÖGEN, STEUER, RENTEN, ERBSCHAFTEN und NACHKOMMENSCHAFT zu BINDEN.
Das ist seine eigentliche Aufgabe; Schutz der heutigen (Eltern) und der morgigen Arbeitskraft (Kinder).
Bitte uns nicht als Deutschlands Feinde beschreiben. Wir arbeiten für die Abschaffung der kriminellen Organisation „deutschen Rechts JUGENDAMT. Dies dürfte an zuvorderster Stelle den DEUTSCHEN Eltern zugute kommen, die noch nie in einem freien Land gelebt haben und deshalb nicht verstehen können, was eine freie Familienjustiz ist.
Olivier Karrer
CEED Paris
Januar 2020
https://freifam.de/2020/01/14/sind-jugendaemter-auslaenderfeindliche-nazis/?fbclid=IwAR0WSb_mMiHgd15gKmRRXel2R2e7nqewzTIvIrXdYNMNRigpayUmLrX4QbE
Nur in Deutschland oder deutschsprachigen Ländern?
Dann lesen Sie mal hier, Herr Karrer:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Norwegian_Child_Welfare_Services
Auch den deutschen Müttern
Aus meiner privaten Post, stets anonymisiert, schreibt mir eine türkische Mutter von 2 Kindern:
„Herr Karrer das Jugendamt hat beim Gericht den §1666 gestellt wegen bindungstoleranz, zu meinen Kindern.
Meine Frage ist, was muss ich beachten?
Können Sie mir da weiter helfen ?
Außerdem ich habe das Gefühl, dass die Damen sehr parteiisch ist.“
Ich lese aus : „Im Hinblick auf die fehlende Bindungstoleranz der Mutter bestehe die Gefährdung der Kinder darin, dass ihnen der Vater als Bindungs- und Bezugsperson völlig verloren zu gehen drohe.“ *
Das ist ein der zahlreichen Märchen aus der sehr grossen Fabelsammlung deutscher Politiker und Juristen, herausgzogen wird, um das deutsche Volk zu vernebeln.
Die Bindung bezieht sich nicht auf die Eltern, sondern immer auf die Möglichkeit für das Jugendamt, die künftige Arbeitskraft (die minderjährigen Kinder) an der und In der Wirtschaftsgesellschaft Deutschland zu BINDEN.
Bei einem binationalen Paar vergibt das Jugendamt als politischer Richter und Alleinwächter des deutschen Wirtschaftswohles über das Kind, auch Kindeswohl genannt (das Familiengericht legalisiert lediglich diese wirtschaftspolitische Entscheidung) das Aufenthalts-bestimmungsrecht, bzw. die Alleinsorge, dem Elternteil der die Garantie aufweist, die künftige Arbeitskraft langfristig in der Jugendamtsgerichtsbarkeit, bzw in der Wirtschaftsgesellschaft Deutschland „kooperativ“, unnbeachtet aller anderen Aspekte binden wird.
Es ist logischer Weise IMMER der deutsche Elternteil.
Der Nicht-Deutsche bildet aufgrund seiner nicht-deutshen Herkunft stets eine Kindeswohlgefährdung für die Wirtschaftsgesellshaft Deutschland.
Bitte um zahlreiche Kommentare und Weiterletung in Väterkreisen.
* aus: https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/elterliche-sorge-sorgerechtsuebertragung-auf-den-kindesvater-wegen-fehlender-bindungstoleranz-der-kindesmutter_idesk_PI17574_HI2556398.html
Ich möchte Euch die Antwort die ich der MS geschrieben habe, nicht vorenthalten.
Es wird vielen von Euch helfen, die Logik die hinter dem „deutsch-legalen“ organisierten Massenraub an Kindern steht, besser zu verstehen.
Sie sagte: Hallo zusammen,es geht nicht in meinen Kopf rein.. Warum, bekommen Pflegeeltern so viele Pflegegelder?* In einem Kommentar schrieb jemand: „das System ist krank“.
Nein! Das System ist nicht krank, es ist äusserst listig organisiert. es hat eine klare Logik, die den Deutschen nicht verraten wird.
Deutsche Politiker haben seit Jahrzehnten, ob gewollt oder angeregt, eine komplett falsche Familienpolitik geführt, die sie zusätzlich politischen und kirchlichen Vereinen, unter der Anleitung des Bundesvereins Geschäftsführung des AGJ e.V. Berlin, überlassen haben.
Das Ergebnis dessen ist, seit 1972 sterben mehr Deutsche als welche geboren werden. Die demographische Rückgangsenticklung ist EXPONENTIAL. Dies ist eine der Erklärungen, warum es in D kaum Arbeitslosigkeit gibt.
Deutschland hat, um die fehlenden „deutschen“ Kinder zu ersetzen, zunächst in den 50er -60er Jahren Italiener, Spanier und Griechen ins Lande geholt, dann in den 60ern – 70ern Türken, dann in den 80ern – 90ern, Nordafrikaner, Russlandsdeutsche, Polendeutsche, Rumänendeutsch, usw,
Nach der Wende sind in den 90ern – 2000en viele aus dem Osten im Zuge der Familienzusammenführung gekommen. Aber dies alles reichte nicht aus, um die fehlenden Geburten „deutscher“ Kinder zu ersetzen.
Deshalb haben Politiker wie Frau von Leyen als Familienministerin und seine Nachfolgerinnen Programme entwickelt, um junge Menschen im Ausland (über Jobbörsen) nach D anzulocken, um sie dann, über das Kind (Prinzip des deutschen Wirtschaftswohles über das Kind = Kindeswohl) in der JUGENDAMTSGERICHTS-BARKEIT zu fixieren, zu BINDEN.
Übrigens, genau aus dem einem gleichen Grund wurden 2015 soviele Menschen nach Deutschland gelockt oder geschleust.
Die allmächtige lokalpolitische Einheit „JUGENDAMT“ hat dann die Aufgabe minderährige Kinder so gegen die Eltern zu instrumentalisieren, dass langfristig ihre Arbeitskraft, ihre Gebährfähigkeit, ihre Reichtümer, Steuern, Renten, Erbschaften, Kinder und Nachkommenschaft in der ordo-liberalen Wirtschaftsgesellschaft Deutschland GEBUNDEN werden.
Ich kann mich noch gut daran erinnern wie Frau VDL in der Pressekonferenz 2006 (ich sprach direkt mit ihr ) in Berli uns Jounalisten sagte: „DEUTSCHLAND BRAUCHT JEDES KIND“. Damit meinte sie was aneres: KEIN KIND DARF DEUTSCHLAND, dass heisst die Jugendamtsgerichtsbarkeit (dort wo die Politik, den Richterpolitisch kontrollieren kann) VERLASSEN; Über ihre minderährigen Kindern werden NICHT-DEUTSCHE daran gehindert Deutschland zu verlassen. Eine sehr sehr eckelhate Politik.
Nun zu deiner Frage; warum soviele Gelder treuen braven deutschen Sozialeltern – ich nenne sie Kinderräuber ‚deutschen Rechts‘, also Kriminellen ‚deutschen Rechts‘ – geben, wenn man mit viel wenigem Geld, das man den biologischen Eltern geben würde, viel bessere Ergbnisse erzielen kann?
Die Antwort ist super einfach !
Wenn die Wirtschaftsgesellschaft Deutschland in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben will, ist sie auf NACHWUCHS angewiesen. Da Deutsche, aufgrund einer langjährigen materialistischen und homosexuellenfreundlichen Politik, nicht für ausreichenden Nachwuchs gesorgt hat, ist es dazu übergangen, junge Nicht-Deutsche nach Deutschland zu locken, um sie die Arbeitskraft von morgen (die Kinder) „produzieren“ zu lassen.
In diesen künftigen Arbeitskraft tätigt die Wirtchaftsgesellschaft Deutschland lange Jahren Investitionen, in Form von Schule, Medizinische Betreung, Ausbildung, Lehre, Uni etc.
Um sicher zu gehen, dass der langfristige pay back (die Rendite) in Deutschland zurückfliesst, hat das Jugendamt alle Massnahmen zu ergreifen, damit die künftige Arbeitskraft, worüber die Investition getätigt wurde, in Zunkunft, Deutschland nicht verlassen kann.
Dazu gehört, dass Kinder von nicht-deutschen Eltern oder von Eltern mit Auslandsbezug ihren biologischen Eltern regelrecht gestohlen werden müssen, damit sie ihre NICHT-DEUTSCHE KULTUR – wozu die nicht-deutsche Sprache gehört – für immer vergessen.
Das ist die Garantie dafür, dass sie später für eine in Wettbewerb stehenden Gesellschaft nicht arbeiten werden.
Die deutsche Sozialisierung, bzw. die „Germanisierung “ dieser Kinder erfolgt über treue und gewissenslose deutsche Pflegeeltern, die meist in einem Angestellten Verhältnis zum Staat stehen (Lehrer, Jugendamtsmitarbeiter, Mitarbeiert der freien Träger, usw) und kein Frage stellen oder durch Kinderheime deren Auftag es ist, den Schutz der künftigen ausländischen Arbeitskraft, auch KINDERSCHUTZ offiziell genannt, zu gewährlisten.
Und nun zu den Kosten, oder besser gesagt „Investitionsbeitragen“. Rechne nach!
Stelle zwei Beiträge einander ggü!
Der deutschen Pflegefamilie zahlt man maximal:
€2.000 pro Monat x 12 Monate x 18 Jahre = €432.000
Die dadurch gebundene und gemanisierte Arbeitskraft (das „deutsch-legal“ gestohlene Kind) wird später ca 50 Jahre lang, die Hälfte seines Einkommens in Form von Sozialversicherungsbeiträge und Abgaben an die Wirschtschaftsgesellschaft Deutschland abtreten und ausserdem noch Kinder für sie produzieren.
Legen wir den Durschnittgehalt zugrunde und rechnen wir:
€3.888 x 0.5 (50 % Abgaben) x 12 Monate x 50 Jahre = €1.165.000
Die über die deutsche Kinderraubgesellschaft „Jugendamt“ gebundene Arbeitskraft wird langfristig eine Nettorendite von ca €734.000 und mehr auswerfen.
Die Plazierung des geraubten Kindes in einem wirtschaftsnationalen Sozialisierungsinstitut, garantiert der Wirtschaftsgesellschaft Deutschland, dass diese Rendite ihr niemals entgehen wird.
Alles klar MS ;-) ? Logik verstanden?
* (https://www.facebook.com/groups/ceed.international/permalink/2685003428249065/ )
https://www.facebook.com/groups/ceed.international/permalink/2685755704840504/
Deutsche Eltern, Kristina Becker an der Spitze, sind, aus einem reinen deutsch-nationalistischen Gefühl, dazu übergegangen das Verbrechen des deutschen Jugendamts zu verniedlichen, zu verharmlosen, zu rechtfertigen. Wie kann es sein?
Wo bitte wird da etwas verniedlicht, verharmlost bzw. gerechtfertigt, Herr Olivier Karrer? Ich bitte Sie, Beispiele zu nennen.
Ich komme aus der DDR. Ich war in allen möglichen Heimen,Schwererziehbaren Heim, Kinderheim für Kinderpsychiatrie und auch in Durchgangs und Kinderheimen für Normale Kinder. Ich kann den Beitrag über die DDR so nicht teilen. Das ihr euch gerade solcher Artikel wie der FAZ bedient macht die Sache für mich persönlich noch peinlicher.Ich bin mir auch nicht sicher ob ich mit dieser Frau Becker nicht auch selbst bereits einen Disput hatte. Aber das ist unwichtig. Es mag in den Kinderheimen der DDR einzelne Missbrauchs-fälle und auch Betrugsfälle gegeben haben. Ich habe selbst von zweien Kenntnis, aber diese Leute wurden sofort aus dem Verkehr gezogen, wenn die Tat bekannt wurde und das ohne Ansehen der Person. Ich war vom 7- zum 15 Lebensjahr in Heimen.Die Ursache das ich ins Heim kam, waren aber nicht die Sozialämter. Die Ursache war meine eigene Mutter. Ich teile diese Aussagen in ihrer Verallgemeinerung nicht, da sie dem dem Ziel die DDR als Unrechtsstaat darzustellen dienen. Und wie in der BRD über die Heime in der DDR berichtet wurde das habe ich selbst erfahren. Und auch wie offizielle Politik und die Medien diese Frage zur Machtfrage macht. Ich sage nicht, das es keine Täter in den Kinderheimen gab und ich sage auch nicht, das die Jugendwerkhöfe da besonders negativ auffielen, was Misshandlungen betrifft. Nur bestätigen kann ich das nicht. ich habe es nicht erlebt. Und Erzählungen glaube ich nicht unbedingt. Wenn keine Fakten vorliegen. Die FAZ wie die Medien überhaupt kann das allerdings behaupten.An dem Beispiel hier könnt ihr sehen, mach brauch nur auf die richtigen Tränendrüsen zu drücken, dann klappt das auch bei Euch. Es gibt auf dieser Welt kein Land das sich rühmen könnte besonders Kinderfreundlich zu sein. Auf keinem Kontinent dieser Erde. Aber eines behaupte ich jetzt mal: Die Kinder in den sozialistischen Staaten hatten in überwältigender Mehrheit eine glückliche Kindheit. Davon sehe ich heute weit und breit nichts mehr.
„Mit Kinder Kasse machen…“sektenähnliche offizielle,Staatliche Organisation,die gezielt Kinder aus ihre Familie wegnimmt.Keine passenderen Ausdruck als ‚Kinderklau‘…Neulich wurden Babys direkt aus der Krankenhaus verschleppt.Stecken alle drin?Ist das Familienbetrieb…Krankenhaus+Jugendamt+Polizei+Psychiatrie ..???
Der Olivier … och, nett, Dich mal wieder zu lesen! Geht’s Dir gut? Was machst Du denn eigentlich hier? Solltest Du Dich nicht lieber mit Dir selbst beschäftigen? Ich sage Dir mal Eines: Soviel Eier wie Kristina würdest Du kleiner Pimpf Dir als Mann wünschen! Also sei still! Und belese Dich – sofern Du Bücher kennst! Und jetzt verkrümel Dich! Danke!
Pingback: FREMDBEITRAG: Staatlich geförderter Kinderraub und Kinderhandel | Beamtendumm
Auch ich wurde von dem Kinder-und Jugendhilfesystem überrascht und muss sagen,es übersteigt alles., Man raubte mir meinen Sohn während der Geburt ohne richterlichen Beschluss. Im späteren jahrelangen Rechttstreit wurde nichts ausgelassen. Aktuell darf mein Sohn nicht zur Schule,man unterstellte Ihm Schwachsinn in der Fremdbetreuung,eigene Untersuchungen ergaben das er höchstbegabt ist. Mein Sohn lebt seit 5 Jahren bei mir. Unser Schicksal im folgenden Link
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/kindesinobhutnahmen-nach-der-geburt-getrennt-15806437.html
Mein Sohn derrick wurde von Mitarbeitern der Schweizer KESB und Sozialen Diensten am 7.12.2018 aus der Schule entführt, in ein Heim gesteckt und danach zum gewalttätigen Vater ins Ausland verfrachtet. Wieso weiss ich bis heute nicht genau, scheinbar hat ein Nachbar eine Gefährdungsmeldung gemacht, weil ich 4 Monate zuvor eine Info an die Nachbarn im Lift aufgehängt hatte über einen kaputten Laptop. Daraus wurde dann eine Gefährdungsmeldung fabriziert. Leider ist der Missbrauch an Kindern, Fremdplatzierungen und erzwungene Adoptionen in Verbindung mit dem Namen in Grossbuchstaben und den Geburtsurkunden, den sogenanten Cestui que Vie Trusts ausserordentlich profitabel. https://www.legitim.ch/post/2018/12/16/unfassbar-kindesschutzbehörde-bei-kindesentführung-erwischt
Sehr geehrte Damen und Herren mein Name ist Frank Allwardt ich komme aus Mannheim und kann diesen Bericht den ich mir eben durchlesen durfte in allen Punkten nur vollkommen bestätigen ich kämpfe seit über 20 Jahren und meine drei Kinder aus zwei Ehen Jugendämter Polizei Staatsanwaltschaft egal in welchem Bundesland es ist überall das gleiche das erschütterndernste Für mich war die Tatsache als ich von einer Mitarbeiterin von Michelle Friedmann der im Zentralrat der Juden sitzt erfahren habe dass alle Nachamen mit denen ich seit 20 Jahren zu tun habe einen jüdischen Hintergrund haben sei’s beim Jugendamt sei’s bei den Bürgermeistern sei’s bei der Polizei wenn man sich dann vorstellt welche Fächer in der Konsequenz dieser massenhafte Kindesmissbrauch für unsere Bevölkerung darstellt welches ganz einfach zu erfahren ist sieht man dass dieser Generation über greifende Missbrauch schwerwiegende Folgen hat wir waren einmal das innovativste und erfindungsreich the Volk bezogen auf die Masse der Bevölkerung der ganzen Welt und das nicht nur seit der Industrialisierung mittlerweile sind wir in Europa auf Platz 7 abgerutscht weltweit unter den führenden Industrienationen auf Platz 15 das ist kein Wunder weil wenn ein Kind missbraucht wird verliert es alles und alle die ihm eventuell angedachten Fähigkeiten zerstört!
Er hatte eine Jugendamtsmitarbeiterin vom Jugendamt in Hanau wortwörtlich gesagt Herr Allwardt regen sie sich doch nicht aus das ist alles vollkommen normal in Kreis Hanau wird jedes 1,3 sexuell missbraucht also wenn man in deine Schulklasse guckt und anfängt zu zählen kann man nicht bis zwei zählen und schon trifft man auf ein zerstörtes und seelisch getötetes Kind diese Aussage wurde 2001 mir mitgeteilt!
Wie gesagt dieses monströse Desaster dem wir unterliegen hat zu meiner Erschütterung tatsächlich ein jüdische Nachnamen und das immer wieder egal wo man reinfast!
Ich habe im Internet eine Liste gefunden die heißt Familien Datenbank der Juden im Dritten Reich in meiner Verzweiflung habe ich nicht nur das BKA die Europol alle Regierenden die in der Sache zu tun haben wie Familien Minister Bürgermeister Jugendämter Polizei darüber informiert und letztlich auch die Axel Springer Presse wie zum Beispiel Focus Bild-Zeitung spiegel die Konsequenz war folgende die Liste wurde aus dem Internet genommen sie ist nicht mehr vorhanden sie war mit blauer Schrift auf weißem Hintergrund vor einem Monat noch ersichtlich die Farben haben die israelische Flagge damit weiß man wer diese Datenbank gepflegt hat das haben sie nur deswegen gemacht damit sie wissen und das ziemlich schnell wen sie fördern und wenn sie vernichten!
Da stehen übrigens unsere regierenden ebenfalls drauf wie Heiko Maas Jens Spahn Scholz Merkel Lamprecht und so weiter und so weiter jetzt haben diese Leute auch noch die EU Ratspräsidentschaft inne!
Und die werden dafür sorgen dass alle um uns rum liegenden Länder die uns sowieso nicht besonders mögen das sich das nicht mögen in Hass umwandelt!
Und dass Merkel die Chefin dieses Konglomeratssich von Deutschland bei ihrem letzten Ausschwitz Besuch mehr als deutlich distanziert hat ist in ihrer Aussage die sie noch auf diesem Vorplatz in Ausschwitz getätigt hat mehr als deutlich zu erkennen Sie sagte nämlich sie muss DEN deutschen Die ewige Schuld zu schreiben um Gottes willen welcher Staatsmann auf der Welt der geschworen hat für sein Land einzustehen trifft eine solche Aussage kann man ganz klar beantworten nicht einer aber sie kann es ja machen!
Ich weiß nicht ob es schon längst zu spät es sich diesen Martyrium zu erwehren jedoch den Schmerz den ich in mir trage durch den Verlust meiner Kinder und des Wissens dass sie sexuell missbraucht wurden ihre ganze Kindheit lang und ich die Schuldigen kenne werde ich bis zum letzten Atemzug dieser Schwerverbrecher beim Namen nennen!
Im übrigen kennen diese Leute kein Erbarmen sie vergewaltigen alles nicht nur die eigenen Kinder sondern muslimische Kinder christliche Kinder ausnahmslos alles nur wenn es ihren Kindern passiert wenn diese gefördert und das in einem Maß welches unbeschreiblich ist!
Wenn man sich vorstellt sowas kann doch nicht wahr sein sind wir alle blind oder dumm welches ich mir eigentlich nicht vorstellen kann weil jede Glaubensrichtung eine Geschichte hat und ich muss ehrlich sagen weil ich mich schon länger damit befasse wie kann es sein dass eine Glaubensrichtung die uns lesen schreiben rechnen Medizin beigebracht hat so etwas mit sich machen lässt und wir dummen Deutschen nur davon profitiert haben und die Juden jetzt dauernd versuchen einen Keil zwischen die Muslime und die Deutschen zu treiben so wie sie das immer machen mit Lüge mit alle nur erdenklichem Todsünden die den Juden zur Verfügung stehen die sie leben ich kann jeden einzelnen mehr als gut verstehen der hier ausrastet oder egal wohin der Welt weil die haben ja wirklich alles in der Hand durch ihren täglich begangenen Weg des Missbrauchs des Diebstahls der Lüge und so weiter und so weiter bei allem was mir heilig ist Das was sie machen muss aufhören!!!!
Hallo mein Sohn wurde vor knapp 1 Jahr in Obhut genommen das war das Jugendamt Duisburg Hamborn. Ich habe mit meinen Sohn fasst 3 Jahre zusammen gelebt. Mein jüngster Sohn wurde uns vor knapp 4 Monaten weg genommen. Suche auch einen guten Anwalt der uns helfen kann. Gruss valerie und Sebastian wittke
Ich glaube es zu 100 %Prozent, mein Enkel wurde aus fadenscheinigen, Gründen in ophut genommen, wir kommen an keine Informationen ran !
Missbrauchsfall in Lügde: Wie grotesk die Ämter versagten
An einem der vielen Wochenenden, die Daniela bei ihrem Patenonkel auf
dem Campingplatz verbringt, nimmt er sie mit zu einem »Wandertag« in den
Wald. Dort will er, dass sie sich auszieht, er verspricht ihr
Süßigkeiten dafür. Dann fotografiert er sie in verschiedenen Posen, sie
muss sich einen Stock an die Scheide halten. Sie will das nicht, doch
sie gehorcht. Sie ist acht oder neun Jahre alt.
Als sie später der Polizei erzählen soll, was ihr Patenonkel noch alles
gemacht hat, bringt sie erst fast kein Wort heraus. Dann berichtet sie,
wie er sie im Wohnwagen bedrängte, in sie eindrang und dass ein anderer
Junge sie anfassen musste, während der Patenonkel zuschaute. Er habe ihr
gedroht, wenn sie jemandem davon erzähle, werde er ihrer Mutter etwas
antun. Sie habe große Angst um sie gehabt.
Jetzt sitzt der Onkel im Gefängnis, Daniela muss davor keine Angst mehr
haben. Mario S., 36, ist einer der beiden Haupttäter des
Missbrauchsfalls auf dem Campingplatz in Lügde. Im September 2019
verurteilte ihn das Landgericht Detmold zu zwölf Jahren Haft mit
anschließender Sicherungsverwahrung wegen teils schweren
Kindesmissbrauchs in rund 150 Fällen. Auch das, was er seiner
Patentochter antat, steht im Urteil.
Mehr als 30 Mädchen und Jungen wurden Opfer von S. und dem Dauercamper
Andreas V., 58, der sich allein an seiner Pflegetochter laut Urteil
129-mal verging. Die Täter lockten Kinder aus schwierigen sozialen
Verhältnissen mit Ausflügen und Abenteuern auf dem Campingplatz an.
Doch der Skandal von Lügde ist mit dem Urteil nicht vorbei. Etliche der
Opferkinder und ihre Familien wurden vom Jugendamt betreut.
Die Frage ist deshalb, ob die Behörden die Täter nicht viel früher hätten
stoppen können.Andreas V. bekam die Pflegetochter, an der er sich verging,
vom Jugendamt Hameln Pyrmont zugesprochen.Familienhelfer waren auf dem
Campingplatz im Einsatz, auch bei Daniela. Sie kannten die Täter.
Warum griffen sie nicht ein, selbst als sich Hinweise häuften?
Im nordrhein-westfälischen Landtag versucht ein Untersuchungsausschuss,
das Versagen bei Jugendbehörden und Polizei aufzuklären. 51-mal hat der
Ausschuss inzwischen getagt, an die 80 Zeugen gehört, Polizisten, vor
allem aber Mitarbeiter von Jugendämtern und Familienhelfer. Mit jedem
Mal fräsen sich die Abgeordneten tiefer in das Innenleben von
Jugendhilfebehörden. Und mit jeder Befragung wächst im Ausschuss
offenbar die Erkenntnis, dass es in Lügde keine unglückliche Verkettung
einzelner Fehler und Versäumnisse gab. Sondern systematisches Versagen
der Ämter.
»Der Staat hat hier sträflich seine Aufgaben nicht wahrgenommen, mit
schlimmen Folgen«, sagt der Ausschussvorsitzende Martin Börschel (SPD).
Er ist eigentlich Finanzpolitiker, man habe ihn zu der Aufgabe überreden
müssen, heißt es. Doch inzwischen nimmt er die Sache persönlich. Es gebe
fast keine Sitzung, die ihn nicht erschüttert zurücklasse, sagt
Börschel. In den Akten kann man lesen, wie schrecklich die Kinder
missbraucht wurden – und wie man sie alleine gelassen hat.
Die Jugendamtsmitarbeiter berieten in Fallkonferenzen, schrieben
Hilfepläne, befragten Schulen und Kitas. Nur mit den Kindern selbst
wurde offenbar vor allem dann selten geredet, wenn es darauf ankam.
Wenn Daniela bei ihrem Patenonkel auf dem Campingplatz war, spielte sie
mit Ramona, der Pflegetochter von Andreas V. Nach außen gaben sich die
Männer als Kinderfreunde, gingen mit den Kindern schwimmen oder
organisierten Lagerfeuer. In den Wohnwagen zwangen sie die Mädchen, die
ihnen anvertraut waren, sie zu befriedigen, und vergewaltigten sie. Als
Daniela einmal bei Ramona übernachtete, wurde auch sie von Andreas V.
missbraucht. Und Mario S. schaute mehrmals zu, wenn V. seiner
Pflegetochter Gewalt antat.
Am Fall der beiden Mädchen, Daniela Wittfry und Ramona Böker, lässt sich
beispielhaft erzählen, was der Ausschuss bisher zutage förderte über
das, was schiefgelaufen ist in den Jugendämtern. Die Namen der Mädchen
sind Pseudonyme, damit will der Ausschuss sie schützen.
Die alleinerziehenden Mütter beider Mädchen waren von Anfang an
überfordert. Ramonas Vater existierte nicht in ihrem Leben, Danielas
Vater hatte vor ihrer Geburt eine Gefängnisstrafe abgesessen – wegen
50-fachen Kindesmissbrauchs.
Es ist nicht so, als hätten sich die Jugendämter nicht gekümmert, im
Gegenteil. Für Ramona waren über die Jahre insgesamt zehn
Jugendamtsmitarbeiter und Familienhelfer im Einsatz. Daniela hatte
ähnlich viele Betreuer, drei waren gleichzeitig in der Familie: zwei vom
Jugendamt beauftragte Sozialpädagogen und eine Umgangspflegerin. Die
musste aufpassen, wenn Daniela ihren Vater besuchte, so wollte es das
Gericht.
»Das ist es ja, das hat sich praktisch alles unter den Augen des Staates
abgespielt«, sagt Andreas Bialas, SPD-Obmann im Ausschuss. Der ehemalige
Polizist und Bundeswehroffizier sagt, er wolle herausfinden, »wie konnte
das sein, wer hat wann was gewusst – und nicht gehandelt?«. Für die
Kinder sei es »doppelt bitter«: Sie wurden missbraucht, »und keiner hat
ihnen geholfen. Wenn so Jugendämter arbeiten, brauche ich kein Jugendamt«.
Am 3. Februar sitzt im Untersuchungsausschuss Frau S., 28, vom Jugendamt
Höxter, ihre braunen Haare hat sie zu einem Kranz geflochten. Es geht
darum, was sie unternahm, als Danielas Grundschule im April 2015 das
Jugendamt alarmierte. Nach den Osterferien fiel Danielas
Klassenlehrerin auf, wie verändert das Mädchen war. »Bei Stress starrer
Blick, keine Erreichbarkeit. Rot unterlaufene Augen, starke Müdigkeit,
Kratzen im Intimbereich«, meldete die Schule. »Hat gesagt, dass ihr
der Po wehtue.« Beim Schwimmen wolle sie sich nun »nicht mehr ausziehen
und zeigen«. Zuvor sei sie ein »Sonnenscheinkind« gewesen.
Frau S. springt für eine Kollegin ein, auf dem Meldebogen für
»Kindeswohlgefährdung« kreuzt sie an: »Hinweis auf sexuellen
Missbrauch«. Das Mädchen soll ärztlich untersucht werden. Noch am selben
Tag holt Frau S. mit einer Kollegin Daniela von der Schule ab und fährt
mit ihr ins Krankenhaus. Dort sei, so Frau S., kein Hinweis auf
sexuellen Missbrauch festgestellt worden.
Wie kann allein eine solche Untersuchung das ausschließen? Doch dem
Jugendamt Höxter reicht das, auf dem Meldebogen vom 16. April 2015 ist
am Ende angekreuzt: »Eine Herausnahme musste nicht erfolgen.« Frage
Abgeordneter Bialas: »Was war denn da los in den Ferien? Wurde das mal
diskutiert?« Antwort Frau S.: »Das war nicht meine Zuständigkeit.«
Die zuständige Kollegin, Frau B., erklärt dem Ausschuss, sie habe bei
dem Mädchen vor allem ein »Entwicklungsdefizit« gesehen.
Im »Hilfeplan«, den sie damals für das Kind aufstellte, ging es
allerdings mehr um die Mutter: Die solle in der Lage sein, »ohne
Unterstützung die Lebenssituation für sich und Daniela zu regeln«.
Kein Wort vom Missbrauchsverdacht.Dabei hatte die Schule auf Nachfrage
des Amts erneut berichtet, Daniela sei »wie versteinert, sagt kein Wort,
hat Tränen in den Augen und wirkt wie abwesend«, wenn sie zu etwas
aufgefordert werde. Für sie seien da »keine sexuellen Symptome lesbar«,
sagt die Jugendamtsmitarbeiterin B.dazu im Ausschuss.
Es ist eine schwierige Kommunikation zwischen den Parlamentariern und
den Jugendhelfern, die »in Hilfeprozesse eintreten« und »an Zielen
arbeiten«. Die Abgeordneten versuchen, das zu verstehen, bohren nach,
die Zeuginnen und Zeugen zeigen sich irritiert, dass ihre Arbeit so
hinterfragt wird. Sie haben es mit schwierigen Fällen zu tun. »Die
Familien sagen ja nicht: Wie schön, dass Sie da sind!«, sagt eine
Sozialpädagogin.
Im Herbst 2015 beginnen Helfer des evangelischen St. Johannisstifts die
Arbeit bei Daniela und ihrer Mutter. Die Erziehungshilfe soll die
Familie stärken und so das Kindeswohl sichern. Diese Arbeit delegieren
die Jugendämter großteils an freie Träger, deshalb haben sie häufig
selbst keine eigenen Eindrücke.
Frage Vorsitzender Börschel: »Sie haben immer nur von der Mutter
gesprochen, was hat eigentlich das Kind dazu gesagt?« Frau S.: »Ich
habe da mit dem Kind nicht persönlich gesprochen, deshalb
kann ich dazu nichts sagen.« Sie wisse auch nicht, ob die Perspektive
des Kindes eingeflossen sei. Geht es denn nicht um das Kind? Die
Jugendämter sähen vor allem »die Erziehungsprobleme und das schwierige,
aber nicht das schutzbedürftige Kind«, sagt der Abgeordnete Bialas.
Zur »sozialen und emotionalen Diagnostik« wird Daniela in ein
Sozialpädiatrisches Zentrum geschickt. Weil sich das Jugendamt viel zu
lange auf die Mutter verlässt, kommt der Termin erst ein Jahr später
zustande. Die Ärztin sagt dazu im Ausschuss, das Kind sei ihr nur wegen
»Konzentrationsstörungen« vorgestellt worden, ihm sei eine Ergotherapie
empfohlen worden. Von einem Missbrauchsverdacht habe sie nichts gewusst.
Zu dieser Zeit, im September 2016, vergreift sich Mario S. laut Urteil
bereits massiv an dem Mädchen.
Die Familienhelferinnen treffen ihn sogar bei ihren Hausbesuchen, er
wird ihnen als Patenonkel vorgestellt. Ihnen fällt auf, wie er sich bei
Danielas Mutter unentbehrlich macht, Einkäufe übernimmt, mit Daniela und
ihrer Schwester spielt.Bereits ziemlich zu Anfang ihrer Arbeit habe
die Mutter berichtet, dass das Kind am Wochenende beim Patenonkel auf
dem Campingplatz war,erinnert sich eine der Helferinnen: »Es war ein
fröhliches Kind, da hat es etwas erlebt, das es zu Hause nicht erleben
konnte. Das war ein Highlight, da freute sie sich immer schon drauf.«
Im Team hätten sie das mehrfach angesprochen, »weil wir das ungewöhnlich
fanden, das Kind allein zum Patenonkel zu lassen«. Sie habe »ein
komisches Bauchgefühl« gehabt, »aber wir hatten nichts in der Hand«.
Danielas Mutter habe ihr gesagt, sie vertraue »Mario« zu 100 Prozent.
Auch andere Helfer berichten von unguten »Bauchgefühlen«, aber sie
hätten keine konkreten Anhaltspunkte gehabt.
Kein Wunder, denn niemand geht dem Verdacht ernsthaft nach. Immer wieder
heißt es im Ausschuss: Wir waren nicht zuständig, die Kollegen haben
doch gesagt, es sei alles in Ordnung, Jugendamtsmitarbeiter erklären,
sie hätten sich auf die Familienhelfer verlassen. Und umgekehrt.
Der Vorsitzende Börschel spricht von einer »organisierten
Unzuständigkeit« und einer mitunter »kaltherzigen Verwaltungslogik«,
nach der »Vorgänge abgearbeitet« worden seien. »Dabei hat man das Kind
aus den Augen verloren«.
Häufig wechseln die Jugendamtsmitarbeiter und ihre Familienhelfer.
Etliche Zeugen beklagen, sie hätten wichtige Informationen nicht
bekommen. Im Umgang mit Missbrauchsfällen ist offenbar kaum eine der
Mitarbeiterinnen besonders geschult.»Wenn alle genauer hingesehen hätten,
wäre das Leid der Kinder wohl mindestens zwei Jahre früher beendet worden«,
sagt der CDU-Obmann Dietmar Panske. Zuerst habe er gedacht, es seien
Einzelfälle, aber nun zeige sich bei drei Jugendämtern »das gleiche Muster von
Fehleinschätzungen, schlechter Kommunikation und fehlender Dokumentation.
Das ist nicht das, was man sich unter dem Wächteramt des Staates vorstellt«.
Es sind Wächter, die nichts sehen – und auch nicht so genau hinschauen.
»Der Staat hat hier sträflich seine Aufgaben nicht wahrgenommen.«
Im Frühjahr 2017 schicken die Familienhelferinnen ihre Kollegin G. auf
den Campingplatz, immerhin, um »diesen Mario mal kennenzulernen, die mal
zusammen zu erleben«, wie eine Zeugin sagt. Sie hatten mitbekommen, dass
Mario S. dem Mädchen ein Handy geschenkt hat und so direkt zu Daniela
Kontakt hält. Als »Interaktion mit dem Patenonkel« werden die Termine
auf dem Campingplatz abgerechnet, 58,24 Euro die »Fachleistungsstunde«.
Damals sei ihr Gefühl stärker geworden, »dass da etwas nicht ganz in
Ordnung ist«, sagt Frau G.
Ausgerechnet jetzt beschließt das Jugendamt, die Betreuung einzustellen.
Die Hilfe habe »in Absprache mit allen Beteiligten erfolgreich beendet
werden« können, heißt es. Den erstaunten Abgeordneten erklärt die
Jugendamtsmitarbeiterin, die Mutter habe »keine eigenen Ziele mehr
benennen« können. Sie habe gesagt, ihnen gehe es so weit gut.
Doch schon bald ruft die Familienhelferin G. das Jugendamt an, Mario S.
versuche, die »Vaterrolle« für Daniela zu übernehmen. Sie dürfe ihn Papa
nennen, die Mutter wolle das nicht, sie brauche Beratung. Mario S.
äußere sich »nicht kindgerecht«. Er sei »sehr nah an dem Kind dran, zu
nah«, das sage auch die Umgangspflegerin. Die berichtet dann, Daniela
habe ihr erzählt, dass sie Herrn S. oft auf den Mund küssen würde. Die
Umgangspflegerin habe betont, »dass die beiden bereits seit Monaten
zusammen in einem Bett schlafen würden«, notiert das Jugendamt.
Wieder wird der Meldebogen »Kindeswohlgefährdung« ausgefüllt, Verdacht:
»sexueller Missbrauch«. Nun gilt das Kind als »unmittelbar gefährdet«,
»der Umgang sollte sofort ausgeschlossen werden«. Tatsächlich muss die
Mutter aber nur ein Papier unterschreiben, dass zwischen Daniela und
ihrem Patenonkel »keine Übernachtungskontakte und keine unbegleiteten
Kontakte mehr stattfinden«. »Ich bin echt auf den reingefallen. Da könnte
ich mir so in den Arsch treten.«
Damit ist das Jugendamt raus, die ambulante Hilfe wird zwei Monate
später eingestellt. Daniela soll noch »psychologisch angebunden« werden.
Den ersten Termin soll die Familienhelferin begleiten, alles Weitere
überlässt man der Mutter, die das Jugendamt so beschreibt: »Frau Wittfry
zeigt sich äußerlich emotional nicht berührt. Es ist zweifelhaft, ob sie
das Ausmaß dieser Situation einschätzen kann und ob ihr bewusst ist,
dass es evt. um sexuelle Übergriffe geht.« Auch im Amt will offenbar niemand
wissen, was dem Mädchen womöglich angetan wurde. »Hat sich das Kind geäußert?
« Die Spalte im Meldebogen ist leer. »Sind andere Stellen über den Verdacht
informiert?« – »Nein.«
Mario S. kann noch fast anderthalb Jahre lang Kinder missbrauchen. Erst
im Januar 2019 wird er verhaftet, ein paar Wochen nach seinem Kumpan Andreas V.
Im Herbst 2017, als Daniela der Kontakt zu Mario S. untersagt wird, ist
ihre Freundin Ramona, 6, gerade eingeschult worden. Zuvor war sie in
einem heilpädagogischen Kindergarten. Inzwischen ist Andreas V.offiziell ihr
Pflegevater.
Der Polizei wird Ramona später sagen, ihr Pflegevater habe sie beinahe
täglich sexuell bedrängt, obwohl sie manchmal vor Schmerzen geweint
habe. Er habe auch seinen Pillermann in ihr Poloch gesteckt.
V. ist ein kranker, arbeitsloser Mann, der noch nie im Leben eine
dauerhafte Beziehung hatte und auf dem Campingplatz lebt. Warum
überträgt das Jugendamt ausgerechnet ihm die Pflegschaft?
Bis zu einem gewissen Punkt schien einiges für V. zu sprechen. Die
Kindsmutter war dem Amt bekannt, sie war erst 16, als sie Ramona bekam.
Sie vernachlässigte das Kind, mehrfach meldete sich der Kindergarten
beim Jugendamt: Ramona war schon wieder nicht da. Mitunter sei sie so
verdreckt, dass sie sie erst mal duschen müssten.
Die Mutter lässt das Kind immer häufiger auf dem Campingplatz. Nun
meldet der Kindergarten: Das Kind wirke »glücklich, ausgeglichen und
gepflegt«, wenn es bei V. war. Als die Mutter eines Tages ein
gemeinsames Papier mit ihm vorlegt, in dem sie einer Dauerpflege und
sogar einer späteren Adoption zustimmt, lässt sich das Jugendamt darauf
ein – ohne gründlich zu durchleuchten, ob V. sich wirklich als Pflegevater
eignet.
Am 2. Juni 2020 sagt die Sozialarbeiterin K., 60, als Zeugin aus, sie
war im Jugendamt Hameln-Pyrmont für die Pflegestelle zuständig und
sollte Andreas V. überprüfen. Dem Ausschuss beschreibt sie ihn so: »Er
war schon ein lauter, bolleriger Mensch. Harte Schale, weicher Kern.« In
ihrem Prüfbericht lobt sie den einstigen Fernfahrer: Andreas V. mache
»insgesamt einen stabilen und gefestigten Eindruck«, er setze sich für
das Kind ein und sei wohl »sehr kooperationswillig«.
So wird die Pflegestelle bewilligt. Der Campingplatz sei für ein Kind
zwar »nicht das beste Umfeld«, räumt das Amt ein. Doch Ramona habe ein
»sehr enges Verhältnis« zu V., »er ist in ihrem Leben die einzige
zuverlässige Konstante«. Familienhelfer sollen seine »Erziehungskompetenz«
stärken. Dabei gab es längst alarmierende Hinweise. Eine Psychologin in Ramonas
Kindergarten warnte das Amt, sie halte Andreas V. für einen »Pädophilen«
und vermute in seinem Engagement »taktisches Vorgehen«.
Im August 2016 landet die Beschwerde eines Vaters bei Polizei und den
Jugendämtern Hameln und Lippe. Der Mann hatte Andreas V. bei einem
Grillfest mit Kindern getroffen. V. habe gesagt, er fände es schön, wenn
er kleine Mädchen mit Röckchen auf den Schultern trage und diese dabei
schwitzten. Als das Jugendamt bei Andreas V. nachfragt, behauptet der,
er habe das so nicht gesagt, sondern: »Mach mal deinen Rock hoch, damit
ich was sehe, und dir nicht warm wird.« Das Jugendamt notiert: »Er konnte
alles schlüssig und nachvollziehbar erklären.« Der Verdacht wird verworfen.
Sitz des Jugendamts Hameln-Pyrmont: »Er konnte alles schlüssig und
nachvollziehbar erklären«
Im November meldet sich eine Mitarbeiterin des Jobcenters Blomberg, wo
Andreas V. mit Ramona erscheint, um Arbeitslosengeld II zu beantragen.
Es habe geschneit, doch das Kind habe Leggins, T-Shirt und dünne
Stoffschuhe getragen. Das Mädchen habe eingeschüchtert gewirkt und
gesagt, es hasse den Geruch von Männern, so die Jobvermittlerin. Andreas
V. habe auch gesagt, ergänzt sie später: Erst macht sie mich heiß, will
kuscheln und dann doch nicht.
Der Pflegevater sei grob mit dem Kind gewesen, berichtet Frau O. vom
Jobcenter im Ausschuss. Er habe Ramona »mit Gewalt auf den Stuhl
gedrückt und ihr die Jacke runtergerissen«. Sie habe die dünne Kleidung
angesprochen, da habe Andreas V. gesagt, im Wohnwagen würde er es ihr so
heiß machen, dass sie die meiste Zeit nackt herumlaufe. Als sie dem Kind
etwas Süßes angeboten habe, habe er gesagt: »Sie glauben gar nicht, was
die für Süßigkeiten alles macht.«
Frau O. erzählt, wie sie die Jugendämter alarmierte, die Polizei und das
Sozialamt. Sie schrieb E-Mails, sie telefonierte. Im Jugendamt Lippe
habe man ihr gesagt, Hameln sei zuständig, dort hieß es, alles
Notwendige sei geschehen und nichts weiter zu veranlassen. Ein Polizist
habe ihr gedroht, man könne sie wegen Verleumdung belangen, Andreas V.
sei ein unbescholtener Bürger. Ein Leiter vom Jugendamt sei sogar in ihr
Büro gekommen und habe mit den Fäusten auf den Schreibtisch geschlagen,
er habe es satt, jeden Tag von der Polizei angerufen zu werden, sie
solle niemanden mehr informieren. Der Leiter bestreitet das.
Der Abgeordnete Panske sagt, Frau O. sei die Einzige gewesen, »die sich
für das Kind wirklich in die Bresche geworfen hat, und die hatte
eigentlich einen ganz anderen Job«. Nach der Meldung von Frau O. fahren
zwei Mitarbeiter des örtlich zuständigen Jugendamts Lippe-Blomberg zur
Kontrolle auf den Campingplatz. Die Wohnverhältnisse beschreibt eine der
beiden im Ausschuss als »sehr grenzwertig, sehr chaotisch, unsauber«. Sie
hätten Herrn V. eine Frist gesetzt, beim nächsten Mal sei dann »alles in
Ordnung gewesen«. Mit Ramona allein sprechen sie nicht.
Zuständig sei ja Hameln gewesen, erklärt die Mitarbeiterin aus Lippe,
dort habe man ihr gesagt, es gebe »keinerlei Anhaltspunkte«. »Wir
mussten davon ausgehen, dass das ausgeräumt wurde, weil ansonsten hätte
das Mädchen ja wahrscheinlich nicht mehr dort gelebt.« Das Jugendamt
Hameln-Pyrmont erklärt, Lippe sei zuständig gewesen, und beruft sich auf
den Hausbesuch der Kollegen: »Es konnte keine akute Kindeswohlgefährdung
festgestellt werden.« Das Verfahren wird eingestellt.
»Das lässt Raum für Gedanken an Phädophilie«
Einige Wochen später schreibt die Hamelner Jugendamtsmitarbeiterin K. in
ihrem Bericht über Andreas V.: »Ein alleinstehender Mann lebt zusammen
mit einem 6-jährigen Mädchen, mit dem er nicht einmal verwandt ist. Das
lässt Raum für Gedanken über/an Pädophilie.« Doch am Ende stellt sie
fest, »alle bisher … gewonnenen Erkenntnisse lassen den Verdacht, dass
er das Kind benutzt, um pädophilen Neigungen nachzugehen, unzutreffend
erscheinen«. Wie sie dazu kommt, erklärt sie nicht. Im Ausschuss sagt
sie, sie habe nicht alle Hinweise gekannt.
Frage Vorsitzender Börschel: »Ist Ihnen mal der Gedanke gekommen, dass
das Strategie von solchen Leuten sein kann?« Antwort Frau K.: »Nein.«
Später weint sie und sagt: »Ich bin auf ihn reingefallen, ich bin echt
auf den reingefallen. Da könnte ich mir so in den Arsch treten.«
Dass er sie manipulierte mit Fotos von Ausflügen mit den Kindern, den
Mails mit »superlieben Grüßen von Ramona und mir«, erkannte sie nicht.
Als das Mädchen im November 2018 endlich in Obhut genommen ist und die
Polizei ermittelt, schreibt Frau K. ihm sogar noch eine Mail, als wäre
nichts gewesen: »Sie ist fröhlich wie immer, ich habe sie ganz herzlich
von Ihnen gegrüßt. Es tut mir total leid, dass es so gelaufen ist.«
Zwei Wochen später wird Andreas V. festgenommen. Kein Jugendamt hat dazu
beigetragen, sondern die Mutter eines Mädchens, dem V. auch sexuelle
Gewalt antat. Sie zeigte ihn an.
Dabei hatten inzwischen selbst die auf dem Campingplatz eingesetzten
Familienhelfer Alarm geschlagen. Schon im April meldeten sie eine
»massive chronische Gefährdung« des Kindes, »Tendenz zu akuter
Gefährdung«, dann müsste es V. weggenommen werden. Der Pflegevater gehe
nicht auf die Bedürfnisse des Kindes ein, er sei verbal aggressiv, das
Kind zeige emotionale Störungen. »Halt die Sabbel«, habe er Ramona
angefahren, »das interessiert keinen, was du willst.«
»Für uns war klar, dass er nicht annähernd die Fähigkeiten hat, ein Kind
großzuziehen«, sagt Frau B. vom Sozialwerk Sauerland, dem Träger der
Familienhilfe. Andreas V. habe versucht, ihre Kollegin, die sich um
Ramona kümmerte, »massiv« einzuschüchtern. Sie hätten Frau K. im
Jugendamt Hameln informiert, aber ihnen sei klar gewesen, »sie wird sich
ihm nicht entgegenstellen«.
Statt der Kritik nachzugehen, besorgt Frau K. einfach einen neuen
Familienhelfer. Auf dem Meldebogen notiert sie: »Geringe Gefährdung«.
Und bescheinigt V., »dass er seine Arbeit als Pflegevater gut macht«.
Mit Ramona spricht sie nicht.
Es ist wie im Fall Daniela: Die Ämter scheinen sich kaum als Anwälte des
Kindes verstanden zu haben. Frau K. gab dem Ausschuss immerhin
bereitwillig Auskunft. Die meisten ihrer Kollegen aus Hameln
verweigerten bisher die Aussage oder antworteten mit Allgemeinplätzen
oder konnten sich nicht erinnern. »Wo ist die Empathie für die Kinder?
Davon haben wir bisher wenig gehört.«
Alle Zeugen haben vor dem Ausschuss wie vor einem Gericht das Recht, die
Auskunft zu verweigern, wenn sie sich selbst belasten könnten. Doch sie
dürfen die Aussage nicht gänzlich verweigern. Deshalb verhängte das
Düsseldorfer Oberlandesgericht gegen zwei Mitarbeiterinnen sogar ein
Ordnungsgeld.
Frau K. räumte im Ausschuss sogar ein, dass sie in den Akten etwas
gelöscht habe, nachdem das Mädchen in Obhut genommen worden war: einen
Absatz, in dem sie beschrieb, dass V. gern Kinder um sich hat. Sie habe
befürchtet, dass ihr das »zum Verhängnis« werden könne – als Indiz für
Pädophilie. Auf Anweisung ihres Jugendamtsleiters habe sie auch einen
Vermerk eingefügt, um das Verhalten des Jugendamts »verständlicher« zu
machen, sagt Frau K. »Ich sollte es so datieren, dass es reinpasst.« Sie
sei fristlos entlassen worden.
Ihr einstiger Chef, Herr K., 59, vermittelt im Ausschuss den Eindruck,
dass er vor allem sich selbst leidtut. Auch er verlor seinen Posten.
»Dieses schreckliche Verbrechen« habe sein »berufliches
Selbstverständnis erschüttert«, sagt er. Er räumt »Fehler« ein, »wenn
sie nicht geschehen wären, wäre das Kind geschützt worden«. Doch als es
um die Aktenveränderungen geht, beruft er sich auf sein
Aussageverweigerungsrecht. Ermittlungen gegen ihn und Frau K. wurden
eingestellt.
Doch selbst der ehemalige Hamelner Landrat Tjark Bartels, der damals
wegen eines Burn-outs zurücktrat, bescheinigt dem Jugendamt schwere
Versäumnisse. Die Hinweise auf sexuellen Missbrauch seien »in keiner
Weise hinreichend gewürdigt worden«, so Bartels in einem 21-seitigen
Schreiben an den Ausschuss. Auch die Polizei und das Jugendamt in Lippe
seien nicht eingeschritten.
»Wo ist die Empathie für die Kinder?«, fragt die Grünenabgeordnete
Verena Schäffer, »davon haben wir bisher wenig gehört.« Sie beklagt eine
»mangelnde Bereitschaft« vieler Zeugen aus den Jugendämtern, zur
Aufklärung beizutragen. »Es ist selten, dass jemand sagt, da haben wir
einen Fehler gemacht, und daraus müssen wir lernen, um unsere Arbeit
besser zu machen.«
Für sie zeichne sich ein »strukturelles Versagen« von Jugendhilfe ab.
»So ein Versagen kann potentiell auch in anderen Jugendämtern passieren«
Auch der Staatsanwaltschaft zufolge unternahmen Jugendamtsmitarbeiter
aus Hameln und Lippe sowie drei Familienhelferinnen »keine intensiven
Versuche«, Verdachtsmomente »zu bestätigen oder auszuräumen«. Aber sie
stellte die Ermittlungen ein. Alle seien davon ausgegangen, »dass ein
sexueller Missbrauch nicht stattfand«, weil das Kind »keine
Verhaltensauffälligkeiten zeigte«.
Im Ausschuss ist aber von vielen Auffälligkeiten berichtet worden. Der
Vorsitzende Börschel sieht weiter Ermittlungsbedarf, er sagt: »Die
Staatsanwaltschaften dürften sich einige unserer Protokolle genau
ansehen.« Gegen eine Mitarbeiterin aus Höxter wird inzwischen wegen des
Verdachts der Aktenmanipulation ermittelt.
Zu Beginn habe er noch an Einzelfälle geglaubt, sagt Börschel,
inzwischen dämmere ihm: »So ein Versagen wie im Fall von Lügde kann
potenziell auch in anderen Jugendämtern passieren.«
Der Ausschuss sichtet bereits die Akten weiterer Opferkinder, die von
Jugendämtern betreut wurden.
aus Spiegel 20/21