Eine Botschaft

Eine Botschaft für die Welt Weiterlesen

Danke Nicolas Sarkozy! Verurteilung der türkischen Unkultur

Diese Woche war es nun endlich soweit: Es kam zu einer Verurteilung und Anerkennung einer der größten Völkermorde der Menschheit, dem Genozid an Armeniern während des 1. Weltkrieges durch die Türken, dank des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.

Vor 96 Jahren geschah dieser Völkermord direkt vor den Augen der Iraner: Damals lebten einige Millionen Armenier in Westarmenien, in der heutigen Osttürkei oder Ostanatolien. Einige tausend dieser Menschen wurden im 19. Jhd. bereits vom Osmanischen Reich bewusst, gezielt und teilweise öffentlich vernichtet. Ab 1915 begannen die Türken dann mit der geplanten und gezielten Ausrottung sämtlicher Armenier auf türkischem Boden. Gänzlich unbewaffnete Zivilisten, alte Menschen, Frauen und Kinder. 1,5 Millionen Armenier wurden von den Türken aufgrund ihres christlichen Glaubens und ihrer Rasse bestialisch gequält, brutal gefoltert, ermordet und in Massengräber verscharrt. Bis heute wird das vom EU-Beitrittskandidaten, der faschistischen Türkei, geleugnet. Anlässlich dieses historischen Datums erinnern wir uns zurück und lassen Bilder und Persönlichkeiten sprechen:

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Irans „Weiße Revolution“ – Enqelâbe Šâho Mellat


In fast jeder iranischen Ortschaft erhob sich am Eingang aus Marmor in Pyramidenform, in der Mitte eines mit Blumen und Lichtergirlanden geschmückten Platzes, ein Monument. An den Steinplatten waren Zeilen von ungleicher Länge eingemeißelt, die mich in meiner Kindheit an ein Gedicht erinnert haben. Erst später sollte ich verstehen, dass es sich hierbei nicht um ein Gedicht handelte.

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Der Demokratisierungsprozess in Iran

Die Grundgedanken der Demokratie sind in der iranischen Philosophie und Geisteswelt seit der Zeit der Achämeniden, über den Universalgelehrten Pursinâ [Avicenna], dem Reformpolitiker Amir Kabir, die konstitutionelle Revolution 1905 – 1911 [انقلاب مشروطه], dem Historiker und Aufklärer Ahmad Kasravi, bis hin zum Ende der Regierungszeit Mohammad Rezâ Šâh Pahlavis, schon seit langem angelegt. Die Dynamik blieb dabei nicht nur der Theorie verhaftet, sondern bestimmte über 70 Jahre des vergangenen Jahrhunderts, nach dem Ende der absolutistischen Monarchie der türkischen Qajarenherrscher in Iran, bis zur Islamischen Revolution 1979 die Realpolitik und die weitere demokratische Entwicklung Irans.

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Der Ausverkauf Persiens durch die Qajartürken

Âqâ Mohammad Xân Qâjâr der Gründer der Qâjâriyân Dynastie

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt
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Xosrow und Shirin و شيرين ‎خسرو

Der  iranische Universalgelehrte und Dichter Neẓāmī Gandshawī (Nezâmi Ganjavi) [نظامی گنجوی] erzählt uns im 12. Jahrhundert in seinem Epos über Xosrow und Shirin die Liebesgeschichte einer großen Liebe zu Lebzeiten Shah Xosrow II [خسرو] im sassanidischen Iran Ende des  6. Jahrhunderts.

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Platon, Napoleon und Islam


„Platons Höhlengleichnis aus dem siebten Buch der „Politeia“ trifft den seit mehreren Generationen beobachtbaren Zustand des Denkens in der islamischen Welt sehr genau. Eine Gruppe von Menschen, die seit ihrer Kindheit in einer Höhle so angebunden sind, dass sie nur die Höhlenwand vor sich sehen können. Weiterlesen

Das Testament des Kyros des Großen

Mumifiziert mich nicht nach meinem Tode; schmückt mich nicht mit Gold und anderen Schmuckgegenständen. Begebt mich schnell in die Arme des edlen Vaterlandes, damit jede Faser meines Körpers sich in die Erde Irans verwandelt. Was ist einem Menschen ehrenwürdiger als im Vaterland beerdigt zu werden. Weiterlesen

Iran, die vergessene Glorie

Ein Interview mit Mahan Karandisch, der Macher von „Iran, die vergessene Glorie“ Weiterlesen

Pârsi als die offizielle Sprache der Iraner

Der große Tag, an dem Pârsi wieder als die offizielle Sprache der Iraner ernannt wurde. Weiterlesen

Pantürkismus: Weshalb Bâbak Xorramdin kein Türke war

Die Türken behaupten, dass der Name Bâbak türkisch sei und aus zwei türkischen Wörtern gebildet wurde, nämlich aus Bay  und Bek! Und deshalb nennen sie den iranischen Nationalhelden Bâbak Xorramdin  Baybek. Ab dem Jahre 816 n. Chr.  kämpfte der im heutigen Süd-Âzarbâygân, in Ardabil, geborene persische Nationalheld Bâbak Xorramdin  fast zwei Jahrzehnte lang erfolgreich gegen die arabischen Invasoren und konnte Teile Persiens von den arabischen Abbasiden zurückerobern, bis er 838 n. Chr. von türkischen Milizen in Armenien verraten und von den arabischen Abbasiden bestialisch hingerichtet wurde.

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Todesgrüße aus Alamut

Alamut - Bild aus dem Spiel Assassin's Creed

In der ehemaligen Provinz Daylam, heute in der Provinz Qazvīn, etwa 100 km von Teheran entfernt, finden wir auf einem Felsen in 2.100 m Höhe die Burgruinen von Alamut الموت, jener Burganlage die bis Mitte des 13. Jahrhunderts ihre Todesboten in alle Himmelsrichtungen aussandte.

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Der Tag Kyros des Großen

Am 29. Oktober des Jahres 539 v. Chr. gründete Kyros der Große die iranische Nation. Er war der erhabenste Mann der Menschheitsgeschichte, Befreier der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft  und Begründer der Menschenrechte. Die Vereinten Nationen veröffentlichten 1971 in allen offiziellen UNO-Sprachen die Inschrift des Kyros-Edikts, und bezeichneten sie zu Recht als „erste Charta der Menschenrechte“.

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Prostitution in der Safawiden Zeit

Von: Royâ Fathollâh Zâde
irancpi

Einleitung

So wie in der Einleitung erwähnt wird, ist die Bedeutung der Safawiden Epoche indes so wichtig, da die erste schiitische Staatsform im Iran gegründet worden ist. Dieser Punkt erweckt den Eindruck, dass in so einer Gesellschaft die Prostitution den Gesetzen der Scharia entsprechend verurteilt und verboten ist. Nach Meinungen der Gläubigen müsse sie verdrängt und abgeschafft werden. Weiterlesen

Zwei Jahrhunderte langes Schweigen

Zusammengestellte Passagen aus dem Buch Zwei Jahrhunderte langes Schweigen
[دو قرن سکوت]

Von: Dr. Abdolhossein Zarinkoob (* 19.05.1926 – † 15.09.1999) [عبدالحسین زرین کوب]

Bei intensivem Befassen mit der Geschichte der Araber kann festgestellt werden, dass die Araber von vornherein, um sich vor dem Einfluss der iranischen Sprache zu schützen, die iranischen Sprachen und Dialekte zu vernichten versuchten. Sie fürchteten die Sprache immer als eine Waffe in den Händen der Besiegten, welche dazu dient, das Volk eines Tages gegen sie selbst aufzubringen und ihnen ihre errungenen Besitztümer und ihre Herrschaft bis zu den weitesten Grenzen Irans aus den Händen zu nehmen.

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Der diebische Türke!

Alles, was es gibt, ist türkisch! Das war der Titel eines Artikels in der Zeitung Šafaqe Sorx [Abendrot], vom 25.12.1925, geschrieben von Qolâm Rezâ Rašid Yâsemi [غلامرضا رشیدیاسمی], Weiterlesen

Âzarbâygân, das Land des ewigen Feuers

Masali

Am kleinen Kaukasus, an der heutigen Grenze Nord-Âzarbâyjâns zu Iran, trennen die Gebirgsketten des Talyschgebirges کوههای تالش im nordwestlichen Alborz gelegen, Nord-Âzarbâyjân von Süd-Âzarbâyjân. Das heutige Staatsgebiet entspricht dem nördlichen Teil einer einheitlichen historischen Region Âzarbâyjân آذربايجان, den einst iranischen Provinzen Schirwan und Aran, deren südlicher Abschnitt die iranische Provinz Âzarbâyjân im Nordwesten Irans bildet und vor wenigen Jahren in die drei Provinzen Ost- Âzarbâyjân, West-Âzarbâyjân und in die Provinz Ardabil eingeteilt wurde.

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Nâder Šâh Afšâr und das schmutzige Erbe der Safawiden (2)

Während Großbritannien, Russland und die türkischen Osmanen wie Hyänen die ermüdete Beute Iran, das durch die 200- jährige Herrschaft der türkischen Safawiden keine Kraft mehr hatte aufzustehen, attackierten und in Stücke reißen und aufsaugen wollten, wurde im Zentrum Masanderans [Mâzandarân], um das Land Iran zu befreien, eine Widerstandsbewegung gegründet, dessen wachsamer und entschlossener Führer ein Mann namens Nâder Qoli war.

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Die frühen Seldschuken in Xorâsân

Der Historiker und Geograph Abu Sa’id Abdul-Hay ibn Dhaḥḥāk ibn Maḥmūd Gardīzī ابوسعید عبدالحی بن ضحاک بن محمود گردیزی berichtet in seinem Werk  Zayn al Axbâr sehr detailliert, wie Teile der türkischen Seldschuken bereits vor ihrer militärischen Invasion nach Iran gelangt sind. Weiterlesen

Nâder Šâh Afšâr und das schmutzige Erbe der Safawiden (1)

Nâder Šâh Afšâr

In den religiösen Lehren des Islam war die Gedankensklaverei schon immer fester Bestandteil und das ist auch heute noch so und wenn ein für alle Mal die Gedankensklaverei und damit das verbundene, unsägliche Verhältnis zwischen „dem Jünger und dem Meister“,  dem „Nachahmer und der Instanz der Nachahmung“ abgeschafft werden, dann wird auch das System der Verdummungsmaschinerie sein Ende finden. Weiterlesen