Archiv des Autors: Ardašir Pârse
Todesgrüße aus Alamut

In der ehemaligen Provinz Daylam, heute in der Provinz Qazvīn, etwa 100 km von Teheran entfernt, finden wir auf einem Felsen in 2.100 m Höhe die Burgruinen von Alamut الموت, jener Burganlage die bis Mitte des 13. Jahrhunderts ihre Todesboten in alle Himmelsrichtungen aussandte.
Islamismus als religiöser Totalitarismus
15 Millionen Muslime kamen im Zuge globaler Migrationsbewegungen in Westeuropa an. Darunter sind nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge und Menschen, die als Verfolgte aufgrund ihrer oppositionell-demokratischen Haltung zur islamisch geprägten Herrschaftskultur ihrer Herkunftsländer hierher gekommen sind, dazu zählen auch eine beträchtliche Anzahl von Menschen, die ihre konservativ-gesetzes-islamische Grundeinstellung mitgebracht haben und in ihren Gastländern etablieren wollen. Bei vielen der „streng gläubigen“ Einwanderern, die sich einer Integration kategorisch widersetzen, hat sich eine demokratie- und grundgesetzfeindliche Parallelgesellschaft in Form von abgeschotteter Erziehung und abgeschottetem Alltag entwickelt, eine Analyse von Hartmut Krauss… Weiterlesen
Die Demokratie, Totgeburt des „arabischen Frühlings“
Die klassischen diktatorischen Regime im Mittleren Osten und Nordafrika, deren Verfall als Domino Effekt bezeichnet wird, ist historisch gesehen die unvermeidliche Kettenreaktion der Ereignisse in diesen Diktaturen, die einen langen Weg von den alten Sitten und Gebräuchen zur Modernität, von der Rückständigkeit zur Erneuerung und vom Absolutismus zur Demokratie hinter sich haben. Weiterlesen
Der „arabische Frühling“, der Weg zum Gottesstaat
Die politische Bewegung der arabischen Welt, die die bestehende Ordnung zum Einsturz brachte, war in seinem Hauptbestandteil eine flächendeckende islamistische Bewegung, ganz gleich ob wir nach Tunis blicken, nach Tripolis, nach Kairo oder sonst wohin in der arabischen Welt, doch kaum einer der erlesenen Fachjournalisten, machte sich die Mühe sich mit den Personen dieser islamistischen Bewegung auseinanderzusetzen und zu recherchieren.
Der Tag Kyros des Großen
Am 29. Oktober des Jahres 539 v. Chr. gründete Kyros der Große die iranische Nation. Er war der erhabenste Mann der Menschheitsgeschichte, Befreier der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft und Begründer der Menschenrechte. Die Vereinten Nationen veröffentlichten 1971 in allen offiziellen UNO-Sprachen die Inschrift des Kyros-Edikts, und bezeichneten sie zu Recht als „erste Charta der Menschenrechte“.
Iran: Härteres Vorgehen gegen Konvertiten
Qur’an, Sure 4 An-Nisa 89
Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer unter ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer
Qur’an, Sure 9 Ayeh 123:
O Gläubige, tötet die Ungläubigen, die in euerer Nachbarschaft wohnen; lasst sie eure ganze Strenge fühlen und wisset, dass Allah mit denen ist, die ihn fürchten.
Der diebische Türke!
Alles, was es gibt, ist türkisch! Das war der Titel eines Artikels in der Zeitung Šafaqe Sorx [Abendrot], vom 25.12.1925, geschrieben von Qolâm Rezâ Rašid Yâsemi [غلامرضا رشیدیاسمی], Weiterlesen
In liebevoller Erinnerung an Dr. Shojaedin Shafa
Dr. Shojaedin Shafa (2010† / شجاع الدین شفا *1918– ) Weiterlesen
Âzarbâygân, das Land des ewigen Feuers

Am kleinen Kaukasus, an der heutigen Grenze Nord-Âzarbâyjâns zu Iran, trennen die Gebirgsketten des Talyschgebirges کوههای تالش im nordwestlichen Alborz gelegen, Nord-Âzarbâyjân von Süd-Âzarbâyjân. Das heutige Staatsgebiet entspricht dem nördlichen Teil einer einheitlichen historischen Region Âzarbâyjân آذربايجان, den einst iranischen Provinzen Schirwan und Aran, deren südlicher Abschnitt die iranische Provinz Âzarbâyjân im Nordwesten Irans bildet und vor wenigen Jahren in die drei Provinzen Ost- Âzarbâyjân, West-Âzarbâyjân und in die Provinz Ardabil eingeteilt wurde.
Tork: PI-News, ein Komplize von Antisemiten
Anti-Iraner Peter Schneider über Anti-Iraner Bahman Nirumand
In einem Artikel von Peter Schneider auf Zeitonline unter dem Titel: „Eine einseitige Liebe – Der Schriftsteller Bahman Nirumand und die Frage, warum in Iran nie eine demokratische Revolution gelang“. wird Bahman Nirumand wieder einmal in den Himmel gehoben.
Nâder Šâh Afšâr und das schmutzige Erbe der Safawiden (2)
Während Großbritannien, Russland und die türkischen Osmanen wie Hyänen die ermüdete Beute Iran, das durch die 200- jährige Herrschaft der türkischen Safawiden keine Kraft mehr hatte aufzustehen, attackierten und in Stücke reißen und aufsaugen wollten, wurde im Zentrum Masanderans [Mâzandarân], um das Land Iran zu befreien, eine Widerstandsbewegung gegründet, dessen wachsamer und entschlossener Führer ein Mann namens Nâder Qoli war.
Die frühen Seldschuken in Xorâsân
Der Historiker und Geograph Abu Sa’id Abdul-Hay ibn Dhaḥḥāk ibn Maḥmūd Gardīzī ابوسعید عبدالحی بن ضحاک بن محمود گردیزی berichtet in seinem Werk Zayn al Axbâr sehr detailliert, wie Teile der türkischen Seldschuken bereits vor ihrer militärischen Invasion nach Iran gelangt sind. Weiterlesen
Nâder Šâh Afšâr und das schmutzige Erbe der Safawiden (1)
In den religiösen Lehren des Islam war die Gedankensklaverei schon immer fester Bestandteil und das ist auch heute noch so und wenn ein für alle Mal die Gedankensklaverei und damit das verbundene, unsägliche Verhältnis zwischen „dem Jünger und dem Meister“, dem „Nachahmer und der Instanz der Nachahmung“ abgeschafft werden, dann wird auch das System der Verdummungsmaschinerie sein Ende finden. Weiterlesen
In Erinnerung an Dr. Kourosh Aryamanesh
Dr. Kourosh Aryamanesh کوروش آریامنش * 1934- † 1996
Dr. Kuroš Âriyâmaneš wurde 1934 in Mashhad / Iran geboren, absolvierte dort seine Schulausbildung und ging nach dem Militärdienst nach Tabriz, um an der Universität Tabriz Literaturwissenschaften zu studieren. Weiterlesen






