Be my voice, don’t let it be silenced

Eine Initiative von Iranern für die politischen Gefangenen im eigenen Land

Tagtäglich lesen und hören wir in den Medien über die Gefängnisse im Iran und die Gefängnisinsassen. Aber sich vorstellen, wer diese Gefangenen im eigenen Land sind, können wir nicht! Es sind unzähligen Menschen, die keine Gesichter haben. Durch diese Initiative wollen die Iraner der Welt zeigen, wer die politischen Gefangenen in Iran sind! Weiterlesen

Das Versagen des Westens gegenüber dem Islam

Von Helmut Zott
Grafik, Überschriften und Hervorhebungen von Michael Mannheimer

„Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“

Es gibt im religiösen Denken des Ostens eine Weisheit in Form eines Spruches, der da kurz und prägnant lautet: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“. Das bringt zum Ausdruck, dass alles auf der Ebene unseres Daseins und Wirkens, seinen Ursprung im Geistigen hat. Ein Gedanke steht am Anfang und verwirklicht sich im Wort, das Anderen mitgeteilt wird und den Gedanken vervielfältigt. Weiterlesen

Intellektualität für Perser in fünf Minuten

Natürlich sind Sie kein Iraner, sondern erst einmal immer und grundsätzlich ein Perser. Aus Persien, versteht sich. Persien gibt es seit 1935 nicht mehr, aber machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie nach 1935 geboren wurden. Wenn Sie sich als Perser vorgestellt haben, sprechen Sie gleich über das prachtvolle Persien, wie man es nur aus orientalischen Bilderbüchern kennt. Jeder wird es Ihnen abkaufen. Denn keiner kennt Persien besser, als Sie. So schwelgt Ihr Gegenüber gleich in Tausendundeiner Nacht-Vorstellungen und vergisst die kleine Ungereimtheit.

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Auf beiden Seiten der Ahnenschrift

Von: Esfandiyâr Âdine
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Im zwanzigsten Jahrhundert hatte sich die Schrift für Tadschiken zwei Mal nach politischen Veränderungen im Mittleren Osten geändert. Zum ersten Mal änderte sich die Schrift von persischer Schrift zur lateinischen Schrift; und das war im Jahre 1929 mit der Gründung der neuen tadschikischen Republik, die eine von den Republiken der ehemaligen UdSSR wurde.

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Die zwei Phasen einer Ideologie

Dr. Nurialâ
Von: ©Fartâb Pârse

Wenn wir diese „Beschreibung“ annehmen, nämlich dass die „Ideologie eine Sammlung dogmatischer Überzeugungen mit der Neigung zum Handeln ist, und sie beabsichtigt, die Welt und die Menschheit nach ihren zusammengebastelten Maßstäben, nach ihrer Norm und Art zu gestalten“, dann können wir ohne Mühe erkennen, die Geschichte der Menschheit ist immer wieder das Opfer der ideologischen Wellenschläge gewesen; und in jeder Epoche der Unterwerfung der Gesellschaft durch die enormen Regelwidrigkeiten fanden sich allmählich solche dogmatischen Überzeugungen zusammen und trieben die Gesellschaft in Richtung „eines zwanghaften Auszugs aus der Krise“ nach vorne.

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Die Kaaba und die Götter

Von: Dr. Nurialâ
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Warum bedeutet Säkularismus „die Trennung von Religion, Religionsstiftern und den dazugehörigen Konfessionen und Staat bei der Bildung und der Form einer Regierung“? Der Grund hierfür liegt bei den Religionsstiftern, die nur ihre Religion, ihren Gott und ihr Dogma akzeptieren; sie versuchen mit Gewalt und Einschüchterung alle für ihre Sache zu gewinnen; um dies zu erreichen, hecheln sie nach der Macht und Machtergreifung. Für jede dieser Gruppierungen zählt nur ihr Gott und nichts anderes; es zählt nur das Gebot ihres Gottes und der Glaube an jeden anderen Gott außer ihrem Gott ist Polytheismus, der Strafe nach sich zieht. Aber der Säkularismus hat sein Fundament auf der Basis der Akzeptanz aller Götter, Religionen und Dogmen; er lässt nicht zu, dass diese sich untereinander bekämpfen.

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Das Interview des Kronprinzen Rezâ Pahlavi mit dem israelischen Kanal 10

Rezâ Pahlavi: „Anstatt den Iran zu bombardieren sollte Israel die Opposition und das iranische Volk bei ihrem Kampf gegen das Mullah-Regime unterstützen. Den Iran zu bombardieren ist die größte Hilfe und Unterstützung des Mullah-Regimes, denn danach würde das Mullah-Regime eine unfassbare Säuberung veranstalten! Das iranische Volk ist die beste Armee, die durch die Unterstützung der westlichen Welt und Israel dieses Regime bekämpfen und besiegen kann.

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„Sibbuye“: Der Iraner, der die arabische Grammatik schrieb

„Sibbuye“: Der Iraner, der die arabische Grammatik schrieb
Von: Dr. Keyhânizâde
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Dem internationalen Kalender zufolge ist die erste Woche des Jahres 793 n. Chr. die Woche, in der der erhabene, berühmte, iranische Sprachwissenschaftler “Sibbuye” [سیبویه] starb. Sibbuye war der Erste, der „die Grammatik“ der arabischen Sprache niederschrieb. Sibbuye ist ebenso eine in der persischen Literatur hoch angesehene Persönlichkeit.

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Die dumme Mehrheit und die verräterische Minderheit

Ein Straßenschild in Teheran, das noch von Bürgern „falsch“ korrigiert wurde

Kritisch, zynischer Artikel
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Die dumme Mehrheit und die verräterische Minderheit

Diesen Text schickte uns ein Freund. Er erwähnt nicht den Namen des Verfassers. Khandaniha veröffentlichte diesen Text ohne eine eigene Interpretation, und überlässt das Urteil den Lesern, so wie wir es tun.

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Rettet das Internet vor den USA

Verfasst am: 5 April 2012
Jetzt gerade versucht der US-Kongress heimlich ein neues Gesetz zu verabschieden, das das Ausspionieren des gesamten Netzes erlauben würde — und sie hoffen, dass die Welt es nicht merkt! Wir haben schon einmal geholfen, ihre Netz-Attacke zu vereiteln, tun wir’s nochmal. Weiterlesen

Über die Liebe des Sa’di

Vorwort:

Die etablierten Gedichtsinterpreten wollen es nicht wahr haben; sie schweigen bis heute, wenn man sie darauf anspricht. Für sie ist dieses Thema ein Tabu oder es wird als Erniedrigung der Werte jener Dichter aufgefasst. Die Interpreten versuchen die gleichgeschlechtliche Liebe als eine „Morid va Morâd“ (Schüler/Jünger und Lehrer/Meister) Beziehung zu interpretieren! Sie versuchen jene Art Liebe nicht als solche, sondern als großen Respekt des Jüngers dem Meister gegenüber zu deuten!

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Die Diskriminierung der Frau durch das Erbschaftsgesetz des Islam

Sie ist eine 60 jährige Frau, die ein kleines Zimmer am Rande der Stadt Teheran gemietet hat; sie hat niemanden mehr und ernährt sich durch die Arbeit als Putzfrau in einigen Häusern. Sie verlor ihren Mann und die Kinder durch das Erdbeben in Bam [1] und bekam auch nichts mehr von ihrem Haus und den Gärten zu sehen, denn Monate später nach dem Erdbeben, als sie wieder nach Bam ging, um ihren Grundbesitz und die Grundstücke wieder aufzubauen, wurde ihr gesagt: „Eine Frau erbt durch den Grundbesitz nichts“.

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Anlass zur Sorge: Werden wir besiegt?

Autor: Bazillus

Ob Marokko sauer ist ob einem posierenden Model vor einer Wand mit Koranversen oder in China ein Sack Reis umfällt, sollte den Europäern in diesem Fall so was von egal sein.

Der Satz “Der Islam ist aber mittlerweile die Sorge der westlichen Welt geworden“, ist faktisch vollkommen richtig.

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Zum Christentum konvertiert

Noch sind es wenige Muslime, die sich in Deutschland christlich taufen lassen, doch es werden mehr. Schätzungsweise 500 Iraner und Afghanen treten jährlich zum christlichen Glauben über. Viele von ihnen haben schon im Heimatland den Gott der Christen kennengelernt:

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Marokko ist sauer auf Italien

Die Bilder eines Models in einer Koranschule in Marokko, neben Koranversen posiert, sorgen für Unruhe!

Die Marokkaner, die in Marokko und außerhalb leben, verurteilten das italienische Modemagazin Fornarina wegen der Veröffentlichung der Bilder eines Models mit spannenden körperlichen Posen neben den Inschriften mit Koranversen an der Wand einer historischen Schule in der Stadt Marrakesch südlich von Marokko.

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Deutschland: Die Doppelmoral stinkt!

Das stinkt! Das stinkt zum Himmel! Diese Doppelmoral der deutschen Politik und Unternehmer! Hier ein Bericht von Financial Times Deutschland:

Trotz politischen Drucks: Deutsche Firmen umgehen Iran-Sanktionen

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Die Polen in Iran

Anmerkung der Redaktion von Online-Magazin Pârse & Pârse:

Bedauerlicherweise ist die Christenverfolgung durch das Mullah-Regime an der Tagesordnung. Wir Exiliraner verurteilen diese abscheuliche Politik der Einschüchterung zutiefst. Damit die Leserschaft weiß, wie die Iraner den Andersgläubigen vor der Mullah-Plage gesinnt waren und immer noch gesinnt sind, schreiben wir über die Gastfreundlichkeit der Iraner während des Zweiten Weltkriegs, bei dem zwischen 300 bis 400 Tausend Polen in Iran einen Zufluchtsort gefunden haben, um später dieses Land entweder in Richtung der freien Welt zu verlassen oder Iran für immer als die zweite Heimat zu wählen, zu heiraten und sich niederzulassen. Darauf sind wir sehr stolz. Was Iran während des Zweiten Weltkriegs geleistet hat, indem Iran eine große Anzahl der Juden in Frankreich iranische Pässe gegeben hat und sie in den Iran einreisen liess und eine großen Zahl Christen aufnahm, darf nicht vergessen werden, auch wenn heute ein barbarisches Regime leider der Repräsentant des Landes ist, von dem die erste Menschenrechtsdeklaration der Welt entstammt.

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Zarathustra, ein Denker oder ein Prophet? (2)

Zarathustra, ein Denker oder ein Prophet? (1)

Von: Dr. Nurialâ
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Wenn wir Zarathustra allein wegen seiner Gespräche mit Gott oder seiner Rolle als Prophet etwa mit dem Propheten des Islam vergleichen, und wenn wir seine Weltanschauung mit der islamischen Weltanschauung des Propheten Mohammad (die ihre Wurzeln im Israelischen [11] hat) vergleichen, fällt einiges auf:

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Zarathustra, ein Denker oder ein Prophet? (1)

Von: Dr. Nurialâ
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Der 6. Farvardin (25.03.) ist der angenommene Geburtstag [1] von Zarathustra (vermutet, vereinbart aber bedeutend, angebracht und gesegnet), der legendären und weltberühmten Persönlichkeit Irans. Zu diesem einmaligen Anlass befasse ich mich mit einigen interessanten Themen über Zarathustra. Weiterlesen

Sag dar farhange Irâne bâstân

Sag dar Irâne bâstân be janbehâye nomâdine sag dar farhange Irâne bâstân mipardâzad. Sag yeki az heyvânâti ast ke dar asâtir va mazâhebe barxi az jahâniyân niz mourede ehterâm qarâr gerefte va janbehâye nomâdin yâfte ast. Sag hamconin dar dine zartošti va dar miyâne irâniyâne bâstân arzeš va jâygâhe vižeyi dâšte ast. Be moujebe axbâre qadim va movarrexâne yunâni cun Esterâbo va Herodot va digarân miyâne kâspihâ sag az ehterâm va taqaddose fouqol’âdeyi barxordâr bude va maqâme hoquqi cun ensân dâšte ast. Kâspihâ dar âqâz az aqvâme qeyre âriyâyi budand ammâ anâsore âriyâyi niz dar miyânešân molâheze mišavad. Kâspihâ dar zamâne mâdhâ digar qodrate candâni nadâštand ammâ nofuze mo’taqedâte kâspihâ dar zamâne mâdhâ qâbele tavajjoh ast.

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