Iran vor 1979, bevor westliche Finanzeliten mein Land zerstörten…
Iran vor 1979, bevor westliche Finanzeliten mein Land zerstörten…
Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt
Diese Artikelreihe wurde in einer Zusammenfassung in das Serbo-Kroatische übertragen
„Mein Land hat gelitten
unter des Schicksals gnadenloser Hand,
jetzt herrscht ein Inferno,
wo einst war mein Land.“
(Khagani Shirvani)
dem serbischen Volke…
Belgrad – Destabilisierung, Förderung terroristischer, extremistischer und separatistischer Vereinigungen und die Schaffung neuer ethno-regionaler Blutsgrenzen, sind seit dem Bernard Lewis Plan zur Erlangung einer neuen Weltordnung und der Sicherung US-amerikanischer Weltherrschaft, seit mehr als einem halben Jahrhundert, gängige Praxis. Die Mittel, die dabei zur Anwendung kamen und kommen, könnten menschenverachtender nicht sein. Auch in Ex-Jugoslawien, wurden die Hebel der Macht der Wenigen bis zum Zerbersten überzogen und zeigen einen weiteren Höhepunkt der erbärmlichen Rekorde an Lügen, Verbrechen und Völkermord, die auch heute noch in Schauprozessen gegen die ehemalige serbische Generalität am internationalen Gerichtshof in Den Haag in Szene gesetzt werden, begleitet von einer hanebüchenen Beweisführung, Irrtümern, gefakten Beweismitteln, frei erfundenen Zahlen, und bezahlten Zeugen um etwas zu beweisen, was in der Art niemals stattgefunden hat und auf Grund zahlreicher vorhandener Indizien, erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt aufkommen lassen. Finsternis bedeckt die Erde, wenn juristische Grundprinzipien an höchsten Gerichten mit Füßen getreten werden, im Interesse der Wenigen, die im Namen der Gier und der Ausbeutung der Menschheit, mit ihren Verbrechen und Rechtsbeugung, über das Schicksal ganzer Völker entscheiden. „Mene, Mene Tekel … Gezählt hat Gott die Tage Deiner Herrschaft, gewogen wurdest du und zu leicht befunden, zerstört wird dein Reich.“
Von Bahrâm
Vorheriger Artikel: Die Persische Revolte
Und so endete im Jahre 550 v. Chr. die fünfunddreißigjährige Schreckensherrschaft des Mederkönigs Astyages. Die Perser selbst konnten kaum glauben, was sich gerade ereignet hatte, denn sie hatten bei der letzten Schlacht vor Pasargadae beinahe die Hoffnung verloren, bevor sich ihr Schicksal zu ihren Gunsten gewendet hatte. Niemals hätten sie damit gerechnet, dass sie, welche von den meisten Völkern ringsum als primitive Barbaren betitelt wurden und gering an der Zahl waren, den mächtigen Astyages aus der Linie des Kyaxares in einer Feldschlacht zu bezwingen Um ihre Freiheit zu feiern, wurden in den darauffolgenden Tagen viele ausgelassene Festmahle zum Danke der Götter und Kyros, ihrem geliebten Anführer und König, abgehalten. Weiterlesen
Von Bahrâm
Teil I: Dämmerung
Als der Aufstand der Perser sich wie eine Flamme verbreitete und dank den tatkräftigen Bemühungen von Kyros im Jahre 553 v.Chr. die gesamte Persis erfasst hatte, erreichten in Windeseile die Nachrichten vom Abfall der Perser die medische Königsstadt Ekbatana. Astyages, als er von den Umtrieben des Kyros erfuhr, wurde außer sich vor Zorn, da er den falschen Rat der Hofmagier beherzigend, jenen vor mehreren Jahren sorglos in die Persis entlassen hatte.
Anstatt jedoch umgehend eine Armee in die persischen Stammlande zu entsenden, um den Aufstand so schnell wie möglich zu ersticken, gedachte Astyages stadtdessen mit eine Schar von dreihundert berittenen Kriegern den Kyros allein auf schnellstem Wege zu beseitigen. Er hielt dies für ratsamer, denn er dachte sich, dass ohne ihren geliebten Anführer der Widerstand der Perser schnell zusammenbrechen würde und ein Eingreifen der medischen Armee nicht mehr nötig sei.
Astyages schickte in diesem Sinne dreihundert ausgewählte medische Reiter in die Persis mit dem Befehle: Weiterlesen
Bevor sie Iran verlassen musste, war das Leben der Farah Diba ein Traum. Nun schaut die ehemalige Kaiserin Irans mit betrübtem Blick auf ihr Land und hält sich auch mit Kritik nicht zurück. Ein Treffen in Paris. Weiterlesen
Von Bahrâm
Als der junge Kyros sich nun mit seinem Begleiter auf den Weg in die persischen Lande im Süden machte, schwirrten ihm noch viele Fragen durch den Kopf. Er verstand nicht recht, was König Astyages meinte, als er davon sprach, dass er in der Persis einen anderen Vater und eine andere Mutter sehen werde? Er war doch zeitlebens der leibhaftige Sohn des Hirten Mithradates und der fürsorglichen Kyno; so jedenfalls dachte er dies mit Bestimmtheit. Außerdem fragte er sich immerwährend, welche Traumvision Astyages gemeint hatte und warum ihm, nach dessen Aussage, deshalb in der Vergangenheit viel Unrecht geschah?
Der Begleiter schaute in das Gesicht des Kyros und schien zu erahnen, was ihn gedanklich beschäftigte. Deshalb entschloss er sich, dem Kyros die ganze Wahrheit zu erzählen und sprach zu ihm:
„Ich sehe, dass die Worte des Astyages in dir viel Verwirrung ausgelöst haben! Nun denn, ich fühle mich bereit, dir die Wahrheit über dich und deiner Herkunft zu eröffnen, natürlich vorausgesetzt, dass du damit einverstanden bist!“ Weiterlesen
Von Bahrâm
In den folgenden zehn Jahren wuchs der junge Kyros unter der liebevollen Obhut seines Ziehmutter Kyno zu einem stattlichen, jungen Knaben heran. Als Sohn eines Rinderhirten arbeitete er dabei schon recht früh auf den weiten Viehweideplätzen, welche dem Mithradates gehörten. Die wahre Identität des jungen Burschen war in dieser Zeit gegenüber Fremden nicht offenbart worden, denn seine Zieheltern hüteten das Geheimnis streng und vermieden so oft wie es ging den Umgang mit den anderen Medern. Doch eines schicksalsträchtigen Tages begab es sich, dass das Geheimnis des jungen Kyros aufflog. Weiterlesen
Von: Bahrâm
Am Mittwoch dieses Jahres, dem 29. Oktober (7. Ābān), wurde an die großartige Persönlichkeit Kyros dem Großen gedacht, der schon in der Antike zu einer Legende verklärt worden war. Kyros erstaunliche Leistungen konnten niemanden damals verborgen blieben, denn er hatte nicht nur mittels seines militärischen wie gleichermaßen politischen Geschickes in zwanzig Jahren drei große Reiche gestürzt und das erste bekannte Weltreich der Geschichte errichtet, sondern auch in bewusster Abgrenzung zu früheren Königen die religiösen Überzeugungen seiner fremden Untertanen, solange diese nicht die persische Herrschaft anfochten, nicht angetastet. Selbst als er den Persern die Herrschaft über die alte Welt schenkte, blieb er seinen Wurzeln immer treu, weshalb er von den Persern liebevoll als Vater bezeichnet wurde. Seiner charismatischen Aura konnten selbst die Griechen sich nicht entziehen, obwohl diese aufgrund der Machtpolitik der Achämeniden mit denselben oft auf Kriegsfuß standen. Wie kann man sonst erklären, dass Xenophon Kyros in seiner Kyroupaideia-Schrift seinen griechischen Lesern als Ideal eines politischen Herrschers darstellt und über ihn sagte: Weiterlesen
Von: Bahrâm
Das mittelpersische Werk Ayādgār-ī Zarērān – („Erinnerungen an Zarēr“) ist die sasanidische Nachbearbeitung eines parthischen Epos über die religiösen Kriege zwischen dem Königreich des Wištāsp Šāh und dem Reich des Arĵāsp, dem Herrn der Xyons. Die Grundlage der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen beiden Fraktionen wird dabei durch den Übertritt des Wištāsp Šāh und seines Hofstaates zur mazdayasnischen Religion gebildet. Arĵāsp, der Herr der Xyons, ein den Iranern verwandtes Volk, akzeptiert die neue, durch Zardušt offenbarte Religion nicht, denn er hält an dem vorzarathustrischen, iranischen Paganismus fest und legt in einem Brief dem Wištāsp Šāh nahe, die mazdayasnische Religion zu verwerfen, um wieder gemeinsam den alten Glauben zu praktizieren; andernfalls würde Arĵāsp die iranischen Gegenden mit seiner Armee angreifen und großflächige Zerstörung bringen. Wištāsp Šāh weigert sich standhaft und so kommt es zu einem unvermeidlichen Zusammenprall der verfeindeten Armeen. Bezüglich des Schreibstils beschrieb die verstorbene Iranistin Mary Boyce das Ayādgār-ī Zarērān als ein Werk, „welches den Konventionen der heroischer Epik folgt, die durch viele Hyperbeln, fixen Epithetons und einer reichen Fülle an Vergleichen und formalen Repetitionen gekennzeichnet ist.“ (BOYCE M., 2012) Weiterlesen
Donnerstag, 14.08.2014 , 16:30 Uhr (45 Minuten) , ZDFinfo
Anlässlich dieser Dokumentation auf ZDFInfo, in der wieder behauptet werden wird, dass Mossadeq demokratisch gewählter Ministerpräsident war, setzen wir diesen Artikel entgegen. Jeder, der die iranische Mashrute Verfassung kennt, weiß, dass der Ministerpräsident vom Šâh verfassungsgemäß ernannt und abgesetzt wurde. Wenn man überhaupt von einem Putsch sprechen kann, dann war die US-amerikanische Intervention eine Hilfe zur Verhindung eines verfassungsfeindlichen Putsches durch Mossadeq.
Wer die Wurzeln der Islamischen Revolution begreifen will kommt nicht umhin, eine Reise in die Vergangenheit, auch zurück zu den Lebzeiten und dem Wirken Mossadeqs anzutreten. Hier in dieser Zeit sind die alten Parolen und die alten Lügen, der Šâh sei ein Agent der Briten und der Amerikaner entstanden. Hier liegen viele anti-iranische Wurzeln für den Niedergang der iranischen Pahlavi-Dynastie und dem Niedergang und der Demonotierung Irans im 20. Jahrhundert. Šâhanšâh Mohammad Rezâ Pahlavi liebte Iran und genau das wurde ihm, wie einigen andern in der iranischen Geschichte, die Iran liebten, zum Verhängnis. Wer über Iran herrschen will, muss nicht nur Muslim sein sondern Anti-Iraner zugleich, das hat die iranische Geschichte immer wieder bewiesen.
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Obwohl Alexander ein unermüdlicher Soldat und von königlichem Geblüt war, war er nicht zum Führen und Herrschen geboren. Wenn er ein Gebiet eroberte, überließ er es einem seiner Offiziere, damit dieser dann mit seinen Soldaten in diesen Gebieten für Unruhe, Plünderung, Verwüstung und Vergewaltigung sorgte. Während der ganzen Zeit, in der er mit der Eroberung Persiens beschäftigt war, waren seine Offiziere in den eroberten Gebieten nur damit beschäftigt, die Menschen auszurauben und Aufstände niederzuschlagen; sie kamen nie zur Ruhe.
Nachdem Persepolis für die Krönungszeremonie, nach der Vernichtung der Stadt, nicht mehr in Frage kam, beschloss Alexander sich in Pasargadai [Pâthragâda], 87 km Nord-östlich von Persepolis, nach altem Brauch der achämenidischen Könige, krönen zu lassen; an dem Ort, an dem das Persische Imperium durch Kyros den Großen [Kuruš], mehr als zwei Jahrhunderte zuvor gegründet wurde.
Während all der unzweifelhaften Geschehnisse bei der Verwüstung Iranzâmins durch Alexander den Makedonier, vollzog sich unaufhaltsam der Niedergang Persiens, vor allem aus dem Grund, da die Heerführer und Würdenträger des Landes Darius III beseitigen wollten, um die Krone für sich selbst zu sichern. Die Zeit der Ordnung, Sicherheit und Einigkeit im Persischen Reich waren vorüber, schon seit Artaxerxes III die Herrschaft inne hatte und ein Staatstreich nach dem anderen die politische Kultur Persiens kennzeichnete.
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In der achämenidischen Epoche wurde das Wort Xšatra für „Stadt“, und Xšatrapâv für „König“ benutzt und außerdem bedeutete Xšatra auch „Herrschen“ oder „Ort der Herrschaft“. Erst Jahrhunderte später wurde aus dem Wort Xšatra, durch einige linguistische Veränderungen das Wort „Šahr“ (persisch: Stadt), und bis heute benutzen wir das Wort im Persischen in der Form šahr.
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Die Niederlage bei der Schlacht an der Issos Passage, die Ungehorsamkeit der persischen und medischen Würdenträger, die seit Anbeginn der Herrschaft Darius III gegen ihn gerichtet war, die Demagogie dieser Würdenträger gegen ihn und die Ansprüche anderer im Persischen Reich, die ihm die Herrschaft streitig machten, schwächte Darius III so sehr, dass er, als Alexander die Stadt Tyrus belagerte, eine Delegation mit einem Brief zu Alexander schickte. Weiterlesen
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Die Niederlage Darius III an der Issos Passage machte den Persern in Syrien deutlich, dass Alexander gefährlicher war, als sie es für möglich gehalten hatten. Nach der Eroberung Syriens marschierte Alexander nach Damaskus, wo sich ein großes Schatzhaus befand. Die Mutter, die Ehefrau, die Schwestern und Kinder Darius III, die er nach seinem Sieg an der Issos Passage erbeutet hatte, verbrachte Alexander nach Damaskus.
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Es war das erste Mal in der Weltgeschichte, dass eine provokante und brutale Armee aus Europa ihren Fuß auf asiatischen Boden setzte und genau dieser erste Schritt Alexanders auf asiatischen Boden, war der Beginn einer langen europäischen unterdrückerischen Herrschaft über große Teile Westasiens, die zunächst 9 Jahrhunderte andauerte. Wenn in Europa der Feldzug Alexanders gegen Persien als ein wichtiges, geschichtliches Ereignis bezeichnet wird, dann deswegen, weil mit diesem Feldzug für Europa der Weg nach Asien für immer geöffnet und nie wieder geschlossen wurde.
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Einleitung
Wie soll man einen Mann beurteilen, dessen natürliches Talent die Plünderung, Ermordung, Vergewaltigung, Brandschatzung und Ausbeutung anderer war, ein Mann, der keine Grenzen bei der Beraubung und Plünderung anderer kannte? Ein Mann, der das Erbe der Menschen missachtete und die Besitztümer und die Zivilisation mit Füßen trat? Was soll man halten von einem Mann, der keine Gnade um des Volkes und seines Wohlergehens walten ließ und die Missetäter in seinem Volke nicht davon abhielt weitere Verderbtheit über die Menschen zu bringen?
Wenn wir im Folgenden über Arier sprechen, dann sprechen wir heute von Menschen die bereits vor mehreren zehntausend Jahren gelebt haben und menschliche Gemeinschaften mit einer gemeinsamen Sprache und Kultur in der sogenannten „Iranischen Hochebene“ bildeten. Bei Betrachtung der klimatischen Verhältnisse auf der nördlichen Hemisphäre zwischen dem 7. und 3. Jahrtausend wird man feststellen, dass es im Mittelholozän zu klimatischen Veränderungen mit lokal weitreichenden Folgen kam, die eine Völkerwanderung einzelner Stämme in Richtung des indischen Subkontinentes auslösten, möglicherweise begegneten in jener Zeit die Arier auch den Ureinwohnern Nord- und Mitteleuropas.
aus dem Englischen von Ardašir Pârse
Die meisten Iraner glauben, dass man in Iran nur „Farsi“ spricht, und nur wenige sind sich bewusst, dass die türkische Sprache in Iran weit verbreitet ist und vielleicht sogar häufiger gesprochen wird als „Farsi“. Viele Iraner würden auf die Frage ob Türkisch in ihrem Land gesprochen wird antworten: „Sicher, in einigen Provinzen wie Azarbaidschan und Khamse“, und viele von ihnen würden dies durch die Nähe dieser Provinzen zum Kaukasus oder des ehemaligen osmanischen Territoriums erklären.
Ahmad Kasravi احمد کسروی, der iranische Sprachwissenschaftler, Historiker, Philosoph, Jurist und Mullah schrieb in einem Artikel in arabischer Sprache, im syrischen Magazin Al-Irfan, Nr. 8, publiziert in den Jahren 1922 u. 1923 : „Ich habe noch nie gesehen oder gelesen, weder unter den Iranern selbst, noch bei den Ausländern, die über den Iran und seine Angelegenheiten schrieben oder diskutiert haben, die Wahrheit über diese Angelegenheit zu erfahren. Die Iraner, selbst diejenigen Iraner, die Türkisch sprechen können, behaupten, dass es eine Fremdsprache sei, die ihr Land zu Zeiten der türkischen und mongolischen Herrschaft durchdrungen hatte und sich mit der Klinge des Schwertes verbreitete. Sie verachten und verabscheuen unaufhörlich die türkische Sprache und würden es gerne sehen, sie zu beseitigen, und sie in ihren Provinzen auslöschen, um sie durch das „süße Persisch“ zu ersetzen.“ Und das hat sich bis heute nicht geändert. Das Wissen darüber ist spärlich und teilweise auch verzerrt. Weiterlesen