Teheran – Für viele mag das, was Hassan Rohani حسن روحانی, der neue iranische Staatspräsident am Vortag der Präsidentenwahl am 14. Juni auf seiner ersten Pressekonferenz gesagt hatte, wie Musik in den Ohren jener geklungen haben, die sich von Teheran künftig eine konziliantere Haltung wünschen. Doch schon jetzt ist erkennbar, dass es in den Kernfragen wie Menschenrechte in Iran, dem Syrienkonflikt und dem Atomkonflikt keine Zugeständnisse geben wird.
Archiv der Kategorie: Politik
Iranische Präsidentenwahlen: eine Stärkung oder ein Einschlafen des neuen mongolischen Reiches?
Anmerkung der Redaktion von Online-Magazin Pârse & Pârse: Die Meinungen und Ansichten dieses Artikels reflektieren ausschließlich jene der Autoren und entsprechen nicht der offiziellen Meinung des Centre de Recherche des Ecoles de Coëtquidan und der Ecole Spéciale Militaire de Saint-Cyr und der Theresianischen Militärakademie und des Online-Magazin Pârse & Pârse!
Im Verlauf der letzten Jahre hat sich der Iran stark an China, aber gleichzeitig auch an Russland angenähert. Diese pragmatische Allianz, basierend auf der sino-iranischen Achse, manifestiert sich heute in der wechselseitigen geopolitischen Unterstützung, in einer engen Zusammenarbeit mit dem russischen „Energiehinterland“ und in der Verbreitung einer Weltanschauung im Kontrast zu unseren korrekten Stereotypen. Versucht der Iran, ein neues mongolisches Reich mit seinen zwei strategischen Partnern zu gründen? Vor dem Hintergrund der Debatten über die gigantischen internen Herausforderungen der Islamischen Republik, bietet die Präsidentenwahl am 14. Juni 2013 die Möglichkeit, über die mögliche Verschiebung der internationalen Positionierung des Irans nachzudenken. Weiterlesen
Wahlen in Iran: Gnadenschuss für Sa‘id Dschalili?
Bis vor kurzem sah es so aus, als sei Sa‘id Dschalili der vom Religiösen Führer auserkorene Nachfolger für Präsident Ahmadineschad. Inzwischen scheint sich das Blatt zu wenden. So weist die iranische Webseite Peiknet (www.pyknet.net) heute, den 10. Juni 2013, auf eine Meldung hin, die der Klub Junger Journalisten (Baschgahe Chabarnegarane Dschawan) unter Berufung auf ein Interview mit Sa‘id Dschalili verbreitet hat. Der Klub Junger Journalisten ist der staatlichen Radio- und Fernsehgesellschaft Seda wa Sima zugeordnet und steht unter der Kontrolle der Pasdaran, die derzeit die Hauptmacht im Staat ausüben.
Weiterlesen
Teheraner Basar in ruhiger Revolte wegen Ahmadinedschads Steuererhöhungen
Teheran تهران – Anlässlich der Präsidentschaftswahlen diesen Monat, in weniger als zwei Wochen, sollten die Schaufenster der Eisenwarengeschäfte im Großen Basar in Teheran dick mit Wahlplakaten beklebt sein. Stattdessen sieht man jedoch auf vielen Schaufenstern einfache DIN A4 Blätter Papier mit typischen Ankündigungen ihrer Schließungs- oder Verkaufszeiten, Zeugnis einer ruhigen Revolte die bei den einflussreichsten Basaris der Stadt im Gange ist, jene Ladenbesitzer und Kleinunternehmer, die lange den Kern der Wirtschaft gebildet haben. Weiterlesen
Islamische Barbarei: Die zur Schaustellung von 5 kopflosen Körpern in Saudi-Arabien
Achtung! Das Bildmaterial in diesem Artikel kann die Psyche stark belasten!
**********
So geht man in islamischen Ländern mit kriminellen Einwanderern um!
Riad الرياض – 5 jemenitische Staatsbürger in Saudi-Arabien wurden vor kurzem des Mordes und wegen der Mitgliedschaft in einer kriminellen Bande verurteilt, und ihnen wurden die Köpfe auf Befehl des Richters nach der Hinrichtung abgetrennt; während sie von ihren Schultern hängten, wurden sie einen Tag lang auf dem Hauptplatz der Stadt zur Schau gestellt. Einige glauben, dass die saudische Regierung das Ziel verfolgt unter kriminellen Banden und illegalen Einwanderern Angst und Terror zu verbreiten. Weiterlesen
Ahmadinedschad der Tabubrecher
Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt
Ein scheidender Präsident der den wahren Charakter der Islamischen Republik in seiner Amtszeit ungewollt der Welt offenbarte:
Von Šâhin Ša’bâni
Vielleicht ist Mahmud Ahmadinedschad einer der meist gehassten Politiker der Islamischen Republik der letzten Jahre . Ein unbedeutender Mann, dessen Sonne plötzlich aufging, und sehr schnell die Leiter der Ergebenheit zu Valiye Faqih emporstieg und in kürzester Zeit vom Provinzgouverneur zum Präsidenten aufstieg. Obwohl er keine Glaubwürdigkeit bei der Mehrheit der Mittelschicht und der Intellektuellen besitzt, spielt er aber für die untere und ahnungslose Schicht der Gesellschaft die Rolle eines Robin Hoods! Weiterlesen
Iran: Keine Wahl zur Wahl
Teheran – Alle vier Jahre, greift die Islamische Republik Iran zu einer choreografierten Farce von Wahlen, die auf die Aufrechterhaltung der Illusion, dass das iranische Volk ein Mitspracherecht hätte, wie ihr Land regiert wird, zielt.
Nach allen Berichten zu Folge war die Farce erfolgreich – sowohl bei den Amerikanern als auch ihren Verbündeten, aber nicht bei den Iranern. Für den 14. Juni 2013 wurden Wahlen für die Wiederholung einer weiteren Show festgesetzt.
Im Februar 2003 nannte der berühmte Vize-Außenminister Richard Armitage Iran eine „Demokratie“. Während seiner Bestätigungssitzung im März dieses Jahres, wiederholte der Staatssekretär für Verteidigung Chuck Hagel diesen Fehler, und nannte die islamistische Regierung in Iran „eine gewählte, legitime Regierung, ob es uns gefällt oder nicht“, bevor er mit Nachdruck von Senator Carl Levin, einem Demokraten aus Michigan korrigiert wurde.
Lehren aus der Vergangenheit für die Wahlen 2013 in Iran
von Šâhin Fâtemi
Erneut wiederholt sich die Tragikomödie der Wahlen in Iran, ein neuer Affront gegen die Heiligkeit der iranischen Nation. Wieder einmal wollen die dekadenten Passionsspieler des Mullah-Regimes einen Zirkus namens „Wahlen“ ihren ausländischen Meistern als Einlauf geben, damit der verwirrte US-Außenminister [John Kerry] sagen kann: „Der Iran hat eine gewählte Regierung.“ [1] Diese Aussage assoziiert den berühmten Satz „Mussolini ließ die Züge pünktlich fahren“. [2]
Ich wünschte, jemand würde den offenen Brief von Dr. Mohammad Maleki, der erste Präsident der Teheraner Universität nach der Islamischen Revolution, in dem er sein Leid klagt, über den Grad der Integrität und Klarheit bei den Mullah-Wahlen, dem US-Außenminister und seiner Kompanie übersetzen. Dieser ehrenvolle Akademiker, der etliche Jahre in den berüchtigten Gefängnissen des Regimes verbrachte, und heute immer noch unter Hausarrest steht, zählt zu den wenigen Menschen, die das Rückgrat hatten, ihre politischen Fehler in der Vergangenheit zuzugeben. Er fängt seinen Beitrag namens „Lehren aus der Vergangenheit für die Wahlen“ mit derselben Frage an, die dem Gewissen eines großen Teils der „revolutionären“ Intellektuellen zum Verhängnis geworden ist.
Saudischen Mädchen wird erlaubt, Sport an privaten Schulen zu treiben
Während Peer Steinbrück SPD sich gerade dafür einsetzt, dass Mädchen und Jungen an deutschen Schulen getrennten Schwimmunterricht erhalten und damit für mehr Islam in Deutschland eintritt, findet in Saudi Arabien, der Geburtsstätte des Islam, gerade eine Entfremdung vom Islam statt, denn zum ersten Mal ist es saudischen Mädchen erlaubt, Sport an privaten Schulen, als jüngste, in einer Reihe von inkrementellen Änderungen bei langsam wachsenden Frauenrechten im ultrakonservativen Königreich, zu treiben.
Bashar Al Assad – Israels Mann in Damaskus
Der Artikel wurde auch ins Russische übersetzt
In einem Artikel im Foreign Affairs schreibt Evraim Halevy אפרים הלוי über die Beziehungen zwischen Israel und Syrien. Halevy war von 1998 bis 2002 der neunte Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad. Aufsehen erregte er im Jahr 2011 durch seine Aussage, dass, die zunehmende Radikalisierung des ultraorthodoxen Judentums ein größeres Risiko als Mahmud Ahmadinedschad darstelle und warnte vor einem Angriff auf den Iran, der unabsehbare Folgen für die Region hätte.
Iran: Das Schicksal des iranischen Regimes und die Krise in der Region
Die zweifachen israelischen Angriffe auf das syrische Raketen Arsenal und die Zerstörung der verpackten Raketen für die Hisbollah im Libanon zeigen leider wieder einmal die bittere Realität, wie auf eine nie da gewesene Art und Weise diese Ereignisse mit dem Schicksal des iranischen Volkes in der Region verflochten sind. Da es kein Gesetz und keine Ordnung gibt, und die unrechtmäßigen Machthaber in Iran keinen Sinn und Verantwortung gegenüber der iranischen Nation besitzen, wie elende und bankrotte Spieler. Je mehr die Situation in Syrien sich verschlechtert und je wahrscheinlicher Assads Sturz wird, um so mehr beharrt das Teheraner Regime auf eine stärkere Beteiligung an Kriegsverbrechen. Da der Sturz des Assad-Regimes einen sehr hohen Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht hat, lässt sich die Frage nach dem Sturz des Assad-Regimes und seine Auswirkungen auf das Schicksal von Khameneis Regime zusammenfassen. Weiterlesen
Israels Bedrohungen im Schatten roter Linien
Tel Aviv – Wenn rote Linien gar keine roten Linien sind und Israel Bedrohungen von unterschiedlichem Schweregrad in jeder Ecke finden kann, muss Israel seine Kämpfe an der Front auswählen. Lasst uns entscheiden, welche Themen wirklich eine militärische Reaktion erfordern.
Ein Artikel aus der Feder des israelischen Journalisten Zvi Bar’el bezüglich Israels Drohungen. Wie leer diese Drohungen doch sind! Für die letzte Attacke auf syrische Raketen hat sich Bashar Al Assad durch einen Mittelsmann sogar bei Israel bedankt!!!! In Tel Aviv nennt man Al Assad „unser Mann in Damaskus“!!!!
aus dem Englischen von Ardašir Pârse
Holocaustverleugnung und die Präsidentschaftswahlen in Iran
Von Menashe Amir – Radio Israel
Die Anmerkungen in [ ] sind von der Pârse & Pârse Redaktion
Sie haben 35 Jahre lang alles Iranische den Arabern und dem arabischen Glauben geopfert, und heute erheben sich die Salafisten in Ägypten und sagen, „ihr Schiiten seid keine Muslime.“
Sechs Millionen Männer, Frauen, Kinder, groß und klein wurden getötet, und Sie sagen, „es ist ein Mythos“!?
*******
Iran: Die Gründung des Iranischen Nationalrates
aus dem Französischen von Fartâb und Ardašir Pârse
Le Monde – Der Iranische Nationalrat (INR) hat seinen Gründungskongress am Samstag dem 27. und Sonntag dem 28. April in Paris abgehalten. Reza Pahlavi, der Sohn des Schahs des Iran, der 52 Jahre alt ist und seit 1979 im Exil lebt, ist einer der Gründungsmitglieder dieser neuen Oppositionsvereinigung, die 18 politische Parteien und Organisationen umfasst, von Monarchisten bis zu Paniranisten, von Sozialliberalen bis zur „grünen Bewegung“. Weiterlesen
Iran: Ayatollah Khamenei in BMW-Handel verwickelt
Teheran – Eine Investmentgesellschaft, die von Irans obersten Führer Ali Khamenei kontrolliert wird, wurde bei der Übernahme des landesweit größten deutschen Autohändlers wegen Einschüchterung beschuldigt. Weiterlesen
Niederländisches Parlament debattiert „marokkanisches Problem“
Amsterdam – Verbrechen marokkanischer Einwanderer rechtfertigten eine parlamentarische Debatte. Der Antrag der Freiheitlichen Partei (PVV) von Geert Wilders, hat zu einer Debatte im niederländischen Parlament über das „marokkanische Problem“ geführt. Der PVV-Abgeordnete Joram van Klaveren begann mit der Feststellung, dass die Niederlande ein „marokkanisches Problem“ haben, welches auch den Islam berührt. Weiterlesen
Irans oberster Führer vor der Wahl
Teheran – Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, setzt sich in seiner neuen Website in Szene. Im Herzen der Nation, in den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen drängt er, Kandidaten als angehende Amtsträger zu meiden. Weiterlesen
Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen (2)
Eine mysteriöse iranische Fabrik mitten in Deutschland
Dinslaken – Seit Jahren umgibt eine aus dem Iran gesteuerte versteckte Fabrik ein Geheimnis in einer 70.000 Einwohner Stadt im industriellen Westen in Deutschland. Die Anlage produzierte Hochdruck-Gastanks, aber seine Manager schienen desinteressiert daran zu sein, Gewinne zu erzielen. Potentielle Investoren wurden abgewiesen. Eine teure Auswahl an Maschinen, präzise genug, um Komponenten für Zentrifugen und Raketen zu produzieren. Sie befand sich nach einem gescheiterten Versuch in den Iran zu liefern im Leerlauf. Schließlich schloss die Fabrik MCS Technologies, seine Türen Ende letzten Monats. Weiterlesen
Alltag in Iran
aus dem Französischen von Fartâb und Ardašir Pârse
Im Land der Mullahs ersetzt der Dollar Muhammad
Teheran – Menschen, die durch eine korrupte Regierung und eine Politik des Terrors in allen Bereichen bluten müssen standhaft bleiben, gegenüber den offiziellen Erklärungen und lassen sich nicht hinters Licht führen. Jedoch in der Zeit des iranischen Neujahrs und drei Monate vor der Präsidentschaftswahl, walzt die Inflation die Mittelschicht und diejenigen, die in ärmlichen Verhältnissen leben nieder. Was die Reichen betrifft, sie jonglieren mit ihren Investitionen, sind aber vor der politischen Rache nicht geschützt. Weiterlesen














