Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt
Das ist ein Brief von Nasrin Sotudeh für uns [den Ehemann und die Familie] und für Sie, liebe Freunde, die 49 Tage lang in Besorgnis und Sorge mit uns, aber mit Hoffnung verbracht haben: Weiterlesen
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Das ist ein Brief von Nasrin Sotudeh für uns [den Ehemann und die Familie] und für Sie, liebe Freunde, die 49 Tage lang in Besorgnis und Sorge mit uns, aber mit Hoffnung verbracht haben: Weiterlesen
Die Gründe für die Verstärkung von Wucherei und Hortung
Im Frühling des Jahres 1918 verhärtete sich die Situation. Am 01.03.1918 schrieb Caldwell in einem Telegramm: „Das Kabinett tritt wegen der politischen Lage und der Hungersnot zurück.“ [Caldwell telegram, 891. 00/928, March 1, 1918] In einem anderen Telegramm, am 04.05.1918, schrieb er: „[…] Die Hungersnot ist unerwarteterweise angestiegen. Typhus hat sich zu einer Epidemie entwickelt. In anderen Städten herrscht dieselbe Situation. Die Lebensmittelversorgung ist ziemlich unmöglich geworden; die Preise sind unglaublich hoch und die Menschen ernähren sich von Gras, Hunden, toten Tieren und Menschenkadavern.“ [Caldwell telegram, 891. 48/44, May 4, 1918] Dann weiter am 13.05.1918: „Die wirtschaftliche Situation ist katastrophal. Die Hungersnot überschattet das ganze Land. Die Frühlingserzeugnisse sind gut; Falls sie innerhalb der nächsten 6 Wochen geerntet werden, würde die Lage sich verbessern.“ [Caldwell telegram, 763. 72/9977, May 13, 1918]
Einige der Kannibalismusfälle
Die große Hungersnot in Iran zwang die Menschen, die Kadaver der Toten zu essen. Hunde, Katzen und Ratten wurden ebenso getötet, gekocht und verzehrt. Inzwischen kauften die britischen Besatzer für ihre Truppen die landwirtschaftlichen Erzeugnisse durch sehr hohe Preise weiter oder horteten diese. Durch die große Katastrophe zerfiel die Moral der iranischen Gesellschaft. Majd schrieb: „Zweifelsohne nutzten die Briten die Hungersnot und den Völkermord als ein Mittel zur totalen Beherrschung des Iran.“
von Fartâb und Ardašir Pârse
Pârse & Pârse – Es gibt in den letzten 100 Jahren einige dunkle Ecken in der iranischen Geschichte, deren Aufklärung den Iranern, insbesondere der jungen Generation helfen kann, über die Geschehnisse anders zu denken und zu urteilen, als diejenige Generation, die unwissend vor etwa 34 Jahren den Fortschritt und Wohlstand mit eigenen Händen vernichtet hat. Wir sind diejenige Generation, die ihre Väter für ihre Taten verurteilen; aber sogar unsere Generation weiß nicht viel über den Verlauf der Ereignisse bis zur Katastrophe von 1979 – die islamische Revolution.
Unsere Väter stammten aus derjenigen Generation, die über das Leid ihrer Väter und Großväter nie die Wahrheit erfahren hatten, sonst hätten sie niemals zugelassen, dass der Fortschritt und der Wohlstand dem Rückschritt und dem Elend Platz macht. Was Sie gleich lesen werden, ist eine kurze Zusammenfassung des Buches „The Great Famine and Genocide in Persia, 1917 – 1919“ [Die große Hungersnot und der Genozid in Iran zwischen 1917 – 1919], geschrieben von Mohammad Gholi Majd, erschienen durch die University Press Of America (August 2003), auf 162 Seiten. Majd dokumentiert in diesem Buch einen wahren Genozid, über den praktisch nichts geschrieben wurde. Das Middle East Journal schrieb über dieses Buch: „Majd bringt die persische Hungersnot, ein Thema, dem in der Vergangenheit nur sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, in den Vordergrund.“ Majd ist Doktor der Agrarökonomie. Die politische Weltanschauung von Dr. Majd ist für Pârse & Pârse völlig irrelevant, denn die Recherche und Forschung über diese dunkle Ecke unserer Geschichte ist sehr wertvoll und behandelt das Geschehen in den Jahren des letzten Kaisers der türkischen Qadscharen Dynastie Ahmad Šâh Qajar und seiner Habgier. Weiterlesen
– Muslime sind in diesen Ländern unzufrieden: Weiterlesen
In dieser Reihe versuchen wir die persischen Redewendungen zu sammeln. Bitte helfen Sie uns diese Sammlung zu erweitern, denn die persische Sprache ist eine wunderbare Sprache voller Redewendungen und Metaphern. Weiterlesen
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Werfen Sie einen Blick auf diesen erstaunlichen Augenblick, der am 19.11.2012 von einem Nigerianer für die Ewigkeit aufgenommen wurde. Weiterlesen
In dieser Reihe versuchen wir die persischen Redewendungen zu sammeln. Bitte helfen Sie uns diese Sammlung zu erweitern, denn die persische Sprache ist eine wunderbare Sprache voller Redewendungen und Metaphern. Weiterlesen
Von: Evelucas
Ich habe sehr interessiert den zweiteiligen Artikel „Zarathustra, ein Denker oder Philosoph?“ [Teil 1; Teil 2] gelesen, beabsichtigt aber viele der darauffolgenden Kommentare anderer „Leser“ dazu, nur überflogen, so ich sicher gehen wollte, hier völlig unbeeinflusst, meine ganz persönliche Meinung über Zarathustra sagen zu können. Zugleich jedoch, erhebe ich deswegen auch keinen Anspruch auf völlige Wahrheit meiner Anschauungen hier, da ich es von mir selbst als vermessen ansehen würde, dies überhaupt beurteilen zu können. Weiterlesen
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10.12.1948 als weltweit anzuerkennende Festlegung allgemeiner Grundsätze der Menschheit erklärt; damit wurde auch dieser Tag (10.12.) als Tag der Internationalen Menschenrechte festgelegt. Das Ziel der Charta war die Verpflichtung der Menschheit über die Achtung der Rechte, die jedem Menschen zustehen, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Weiterlesen

Seit September 2012 ist das Buch des Autors Salman Rushdie Joseph Anton in allen Buchhandlungen zu erhalten; das Buch ist eine Autobiographie. Weiterlesen
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es am Mittwoch [03.10.2012] zu Tumulten gekommen. Als die Polizei gegen private Wechselstuben vorging und Devisenschwarzhändler festnahm, kam es laut Augenzeugenberichten zu Zusammenstößen. Dabei wurden Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen. Im Iran hatte sich die Währungskrise in den letzten Tagen gefährlich zugespitzt. Weiterlesen
Über 1000 Tage saß Pastor Youcef Nadarkhani im Iran hinter Gittern – nun wurde er vom Vorwurf der Apostasie (“Abfall vom Islam”) freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen. Weiterlesen
Dreitausend iranischen Frauen, die als Ninja-Kämpfer ausgebildet wurden, sagen, wenn es nötig sein soll, würden sie ihre Kampfkünste verwenden, um das Land zu verteidigen! Weiterlesen
Könnte es sein, dass Bibi Nethanyahu mit seiner schmierigen Bevorzugung der sich vor sämtlichen Bürgerpflichten drückenden israelischen Haredim, die er einem wirklichen demokratischen Israel vorzieht und ihre korrumpierenden Gier nach noch mehr Geld und noch mehr Macht ihrer Rabbiner völlige Freiheit lässt, Israels Totenglocken (ich weiss, ein christlicher Begriff) läuten lässt? Weiterlesen
Der iranische Mullahstaat und seine Ableger, die schiitischen Hisbollah des Libanon, hassen uns Juden aus ganzem Herzen. Sie hassen alles jüdische, den Staat Israel, die Juden der Diaspora, kurz, sie versuchen die Arbeit Hitlers fortzusetzen. Den Hass haben sie von diesem geerbt, die Motivation dazu offensichtlich ebenso. Weiterlesen

Ein Mädchen probiert eine Gasmaske in einem Verteilungszentrum in Jerusalem. Laut Medienberichten soll die Nachfrage angesichts der Spannungen mit dem Iran zugenommen haben.
In Israel wächst angesichts eines möglichen Angriffs auf den Iran die Nervosität
Von: Ben Segenreich aus Tel Aviv, 17. August 2012
Nun hat sich Präsident Peres in die Debatte eingemischt und in der Regierung Netanjahu damit für Ärger gesorgt. Weiterlesen
Pârse & Pârse – Wir haben schon in der Vergangenheit sehr ausführlich über den Bernard Lewis Plan berichtet. Dieses Mal ist Zentralasien an der Reihe, denn im Krieg um die Ressourcen und Marktanteile in einer globalisierten Welt, aber auch im Krieg um geostrategische Interessen müssen die Großmächte Russland und China endgültig besiegt werden und nichts ist effizienter, als die ethnischen Völker und ihr Miteinander samt der Länder, in denen diese Völker leben, zu destabilisieren und in unruhige und nach Ethnien zerschlagene Länder entlang von Blutsgrenzen zu verwandeln, erinnern wir uns an dieser Stelle an die Zerstückelung Jugoslawiens, denn Ethnic cleaning works. Der arabische Winter tobt bereits im Mittleren Osten und droht ihn in ein Bürgerkriegsinferno zu verwandeln, Europa droht islamisiert zu werden, ein Krieg zwischen Israel und Iran könnte jeden Moment ausbrechen und nun ist Zentralasien an der Reihe.
Ein interessanter Artikel von Alexander Knjasew zum Thema:
Immer mehr Iraner konvertieren trotz Repressalien zum Christentum. Auch in Österreich wachsen die iranischen Christengemeinden stark. Weiterlesen
Wenn man(n) seinen Job verliert und nicht mehr in der Lage ist die Miete zu zahlen! Ein Bilderbuch aus Teheran! Es war einmal eine Revolution, die gegen die Ungerechtigkeit und Armut im Iran angezettelt wurde! In diesem Land gibt es auch eine lächerliche Einrichtung namens Mostazafan Foundation of Islamic Revolution. Die Bilder sprechen für sich! Weiterlesen