Schlagwort-Archive: Islam
Alltag in Iran
aus dem Französischen von Fartâb und Ardašir Pârse
Im Land der Mullahs ersetzt der Dollar Muhammad
Teheran – Menschen, die durch eine korrupte Regierung und eine Politik des Terrors in allen Bereichen bluten müssen standhaft bleiben, gegenüber den offiziellen Erklärungen und lassen sich nicht hinters Licht führen. Jedoch in der Zeit des iranischen Neujahrs und drei Monate vor der Präsidentschaftswahl, walzt die Inflation die Mittelschicht und diejenigen, die in ärmlichen Verhältnissen leben nieder. Was die Reichen betrifft, sie jonglieren mit ihren Investitionen, sind aber vor der politischen Rache nicht geschützt. Weiterlesen
Tödlicher Journalismus
Wer sich an glückliche Träume der 1990er Jahre, an eine Verbreitung der Zivilgesellschaft auf der ganzen Welt erinnert, die ein neues friedliches, globales Jahrtausend einläuten sollte, muss den Pfad den das junge 21. Jahrhundert genommen hat heute bestaunen. Damals noch, da konnte ein französischer Präsident zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler von einer multipolaren Weltordnung schwärmen und Achsen nach Moskau bauen, doch eine multipolare Welt war viel schneller entstanden, als die größten Bush-Kritiker es jemals für möglich hielten. Dank manipulativer und leichtgläubiger Journalisten gewinnt heute der Islamismus zunehmend den kognitiven Krieg.
Selbst diejenigen, die die Aufmerksamkeit auf den globalen Jihad vor der Jahrtausendwende gelegt haben, konnten sich nicht vorstellen, wie verwundbar der Westen im wilden asymmetrischen Krieg in der Zukunft sein würde. Diejenigen, die im Laufe der letzten 13 Jahre vor der stetig wachsenden Gefahr des Islamismus und der erstaunlichen Unfähigkeit der Menschen gewarnt haben, darunter Muslime genauso wie Nicht-Muslime, um effektiv gegen seine Aggressionen vorzugehen, erhielten selbst eine kurze Lektion in kognitiver Kriegsführung und einen weiteren Blick auf einen hochexplosiven Stoff dieses Krieges, der Muhammad al Durah Affäre. Weiterlesen
Muslim-Politiker Muhammad Peer Steinbrück
Berlin – Aus Rücksicht auf den Islam trat Peer Steinbrück SPD für einen getrennten Sportunterricht von Jungen und Mädchen ein. Weiterlesen
Der Islam: Keine Religion des Friedens
aus dem Englischen von Fartâb Pârse
Charlotte, NC, 29. März, 2013 – Mit dem bevorstehenden Ostersonntag fieberte CNN vor Ungeduld, um eine Geschichte über muslimische Studenten aus Saudi-Arabien in New York City zu senden, die Blumen im Times Square verschenkten.
Bedeutet das Rosen Verschenken etwa, dass der Islam eine Religion des Friedens ist? Weiterlesen
Christenverfolgung im Nahen Osten
Der hohe Preis der Christen für ihren Glauben
Vor dem Leid verfolgter Christen dürfen wir die Augen nicht verschließen. Sie kämpfen für Ideale, ohne die eine Gesellschaft nicht lebens- und liebenswert ist: Toleranz, Gerechtigkeit, Vergebung.
In letzter Minute konnte der 38-jährige Mehran aus dem Iran fliehen. Er stammt aus einer muslimischen Familie, war gut situiert, Inhaber eines Sportartikelgeschäfts im Zentrum von Teheran. Mit seinem armenischen Freund ging er häufig in die christliche Kirche, obwohl das für Muslime im Iran streng verboten ist. Weiterlesen
Türkische Unkultur: Weil er Trennung nicht ertragen konnte, musste sie sterben
Düsseldorf (RPO). 31-Jährige tot – Ehemann unter Verdacht: Erst soll der Mann seine Frau getötet haben, dann mit drei kleinen Kindern in die Türkei geflohen sein. Dort stellte er sich der Polizei. Weiterlesen
Iranischer Ex-Muslim: Islam ist mehr eine Art blinde Weltanschauung
Ein Exklusivinterview von Jörg Fischer-Aharon mit einem iranischen Ex-Muslim
Es sind nicht nur, aber vor allem Intellektuelle – junge Akademiker, Wissenschaftler, Künstler – die entweder selber aus sogenannten „islamischen Ländern“ kommen, oder deren Familien ihre Wurzeln dort haben; Sie wenden sich vom Islam ab. Obwohl ein Austritt nicht vorgesehen ist, und oftmals mit erheblichen Risiken verbunden ist. „Fatwas“ gegen Abtrünnige, „Ehrenmorde“, körperliche Angriffe – all das gehört zu dem, was jemanden droht, der entweder offen dem Islam den Rücken kehrt, oder sich nach Meinung radikaler „Glaubenswächter“ unbotmäßig verhält. Die Entwicklung ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt, wie massiv gerade auch militante, islamistische Fundamentalisten auch in Deutschland an Boden gewinnen. Weiterlesen
Wenn Kriegsinvaliden Selbstmord begehen
Aus dem Persischen von Fartâb Pârse
von: Elâhe Boqrât
„Der Selbstmord ist einer der Gründe für den Tod iranischer Kriegsinvaliden, deren Ausübung, die Todesursache bei Kriegsinvaliden im früheren Alter (unter 40 Jahre) ist, und zeigt die Notwendigkeit sich mit diesem Problem der Kriegsinvaliden zu befassen.“ Weiterlesen
Die Sorge um die Verbreitung chinesischer Waffen aus dem Iran
aus dem Englischen von Ardašir Pârse
New York Times – Ein iranisches Segelschiff (Dhau) das vor der jemenitischen Küste beschlagnahmt wurde, beförderte hoch moderne chinesische Flugabwehrraketen, eine Entwicklung, die eine Eskalation der iranischen Unterstützung seiner Nahostverbündeten signalisieren könnte, sie alarmiert andere Länder in der Region und bewirkt ihre Erneuerung der diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten. Weiterlesen
Taliban: Die Märtyrer Urkunde ins Paradies
mashreghnews – Die militanten Taliban in Afghanistan und Pakistan sind der Überzeugung, dass sie durch die Selbstmordattentate direkt ins Paradies gehen. Weiterlesen
Syrien: Die Jabhat al-Nusra
Ein interessanter Artikel von Gudrun Harrer, erschienen am 04.03.2013, in „derStandard.at“
Kreuzritter, Zionisten und Zoroastrier: Jihad in Syrien
Einblick in das jihadistische Denken über den Krieg in Syrien
Cole Bunzel aus Princeton haben wir einen faszinierenden und verstörenden Einblick in das jihadistische Denken über den Krieg in Syrien zu verdanken: Für „Jihadica“ hat er ein Dokument übersetzt, das das Ergebnis eines Al-Kaida-Brainstormings über Syrien enthält, mit strategischen Überlegungen, aber auch „Empfehlungen“. Die erste ist übrigens „Geduld und noch einmal Geduld“, die zweite, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren, das da wäre: die Annihilation der Alawiten und die Etablierung von Gottes Gesetz in Syrien, als Vorstufe zur Errichtung eines Kalifates auf der ganzen Welt. Weiterlesen
Iran-Israel: Im Schatten des Krieges

Die Särge von Itzik Colangi, Amir Menashe, Maor Harush, Elior Preis und Kochava Shriki, die bei einem Anschlag in Bulgarien getötet wurden, während einer Zeremonie am Ben Gurion International Airport nahe Tel Aviv am 20. Juli 2012
Sofia – Der bulgarische Busfahrer erlitt die vollen Auswirkungen der Druckwelle der Detonation, der Reiseleiter eilte durch die Tür und sagte – „Komm schon, du bist die letzte“, in einem Moment der Bewusstlosigkeit, Ohnmacht und des Traumas. Als sie erwachte, fand die israelische Frau sich auf dem Parkplatz ausgestreckt vor dem Schwarzen-Meer-Flughafen in Burgas, wo sie kaum eine halbe Stunde vorher auf der Suche nach Entspannung angekommen war. „Früher sind wir immer in die Türkei gereist“, sagt ihr Mann Gadi Siboni. „Zypern ein paar Mal. In Griechenland ist es ein wenig chaotisch, so hörten wir von Bulgarien. Viele Israelis gehen dorthin.“
Israelischer Radiomoderator: Menashe Amir
Vielleicht glaubt er wirklich daran, dass das Regime bald fällt. Vielleicht redet er sich das auch ein, bestärkt von den vielen Anrufern. Nichts sähe Menasche Amir lieber als die Befreiung seines Landes von der Herrschaft der religiösen Fanatiker. „Sein Land“, so nennt er Iran auch nach mehr als einem halben Jahrhundert im Exil. „Ich bin in Iran geboren und liebe Iran. Ich lebe in Israel und liebe Israel. Sie sind für mich wie Vater und Mutter“, sagt Amir. Er träumt davon, nach Iran reisen zu können, ohne sicher zu sein, in einem Sarg zurückzukommen, wenn überhaupt. Große Teile seines Heimatlandes kennt er nur aus Berichten und von den Stimmen am Telefon. Als er nach Israel emigrierte, war er 20. Weiterlesen
Das iranische Symbol “Löwe und Sonne” und die Bannerfarben grün-weiß-rot
Pârse & Pârse – Das Banner mit den Symbolen „Löwe und Sonne“ ist seit über 400 Jahren die offizielle Flagge des Iran gewesen. Sie ist nicht wie Ayatollah Khomeini behauptete eine Monarchistenflagge, sondern die Flagge mit dem Jahrhunderte alten Nationalsymbol Irans, das er abschaffte und durch ein islamisches ersetzte. Die drei Farben behielt er bei und ersetzte „Löwe und Sonne“ durch ein halbrundes Symbol, das im arabischen Schriftzug „Allah“ darstellen soll. Dieses Symbol stammt aus dem Sikhismus. Am oberen roten und unteren grünen Rand der Fahne schließlich, wurde „Allah o Akbar“, also „Gott ist Größer“ geschrieben. Weiterlesen
Viagrastan: Ein unorthodoxes Spiel für afghanische Herzen und Köpfe
Kabul – Vor mehr als drei Jahren, als die US-Truppen in Afghanistan begannen, die Taliban aus bewohnten Gebieten zu vertreiben, startete ein britisches Militär Wiederaufbau-Team in der Provinz Helmand eine Kampagne, um die Loyalität der Dorfbewohner zu gewinnen. Das Team begann mit der Durchführung einer Umfrage in den örtlichen Moscheen in der Provinz und fand dort etwa 10.000 Mullahs und Muezzins, die mit ihnen verbunden waren. „Wir wussten, dass die Mullahs großen Respekt in der afghanischen Gesellschaft genießen, auch unter den Taliban, so haben wir uns entschlossen, so viel Unterstützung wie möglich für die alliierten Anstrengungen und die Regierung von den Imamen der Moscheen zu bekommen“, sagte ein britischer Berater über die Operation, der nicht genannt werden will, weil er nicht berechtigt war, mit der Presse zu sprechen. „Unser Ziel war es, den Mullahs verstehen zu geben, dass wir hier sind, um ihnen zu helfen und das Leben der Menschen zu verbessern.“
Iran: Die Entfernung der Buddha-Statuen aus den Läden aufgrund „Kultureller Invasion“!
Der Wunsch deutscher Eltern – türkenfreie Kindergärten?
ARD – Einst war er der Seelsorger der Nation. Die Antwort der ARD auf die zeternden nachmittäglichen Talk-Shows der Privatsender. Pfarrer Jürgen Fliege moderierte ab 1994 die nach ihm benannte Sendung, die sich eher an ein älteres Publikum richtete. Nach einigen Querelen mit dem Chef des BR Gerhard Fuchs wurde die Show 2005 abgesetzt.
Türkische Kulturvereine: Kriminalität und Zwangsprostitution statt Kultur und Völkerverständigung
Tatort Berlin-Schalottenburg – Offiziell sind es türkische Kulturvereine, gemäß ihrer Satzung sollten sie zur Völkerverständigung beitragen, Volkstanz und Volksmusik fördern und die anatolische Kultur durch Vorträge vermitteln. Doch seit dem Spätsommer 2011 zeigt sich, welche wahre Kultur dort vermittelt wird.
Waren es iranische oder arabische Gelehrte?
Pârse & Pârse- In Anlehnung an unseren Artikel Das goldene Zeitalter des Islam (Another theft of Persian heritage) auf Pârse & Pârse haben wir diesen Essay von Dr. Touraj Nayernouri übersetzt, um ihn der Leserschaft zugänglich zu machen. Weiterlesen
















