Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (2)

Der Teil 1 dieser Reihe

Die Historiker der Antike

Die Historiker, die über die Arsakiden (antike Pahlavi Dynastie) geschrieben haben, werden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe sind jene Historiker, die in der antiken Zeit Werke und Berichte abgefasst haben, die zweite Gruppe sind die Historiker und Forscher, die in der Neuzeit ab dem 19. Jahrhundert diesbezüglich geforscht und geschrieben haben. Wir wollen die Historiker der antiken Zeit, die sich mit den Arsakiden beschäftigt haben im Folgenden benennen: Weiterlesen

Iran schließt Kirche in Teheran!

Pârse & Pârse – Wir bekommen täglich unzählige E-Mails, in denen die Leserschaft uns sehr viele Fragen bezüglich unserer iranischen Christen und Konvertiten zum Christentum und ihrer Situation in Iran stellen. Es sind Fragen wie, ob wir die genaue Anzahl der Christen in Iran kennen? Und ob wir die genaue Anzahl der neu zum Christentum konvertierten Iraner kennen? Wie geht das Regime gegen die Christen und Konvertiten vor usw.? Daher haben wir uns entschieden in Zukunft mehr über die iranischen Christen und Konvertiten zu berichten und das auch aus besten Quellen. Wir wollen auch damit zeigen, wie die Medien hier in Deutschland gerne darüber schweigen und nur in besonderen Fällen und gezwungenermaßen darüber berichten, was wirklich den Christen und Konvertiten in Iran von den Muslimen angetan wird, und das nur weil sie glauben den Frieden im Christentum gefunden zu haben.

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Iran plant erstes Atom U-Boot

Auch in Spanisch zu lesen

Teheran – Der stellvertretende Kommandeur der iranischen Marine sagt: „Iran hat friedliche Atomtechnologie entwickelt und hat auch die Fähigkeit und das Recht ein Atom U-Boot zu bauen.“ Weiterlesen

Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (1)

Antike Historiker schrieben, dass die iranischen Arsakiden (Parther) einem Stamm der Skythen mit dem Namen Parner (Parni) angehörten und sie lebten im Südosten des Kaspischen Meeres.  Zwischen 250 v. Chr. und 238 v. Chr. eroberten die Parther unter ihrem Anführer Arsakes I einen Teil der iranischen Gebiete des Seleukidenreiches zurück, sie knüpften an die persischen Traditionen des Achämenidenreiches an, das Alexander von Makedonien zerstört hatte. Zur Befreiung Irans führten die Arsakiden Kriege gegen die Seleukiden und die griechische Besatzung im Westen der iranischen Gebiete und im Osten kämpften sie gegen die griechische Besatzung im Griechisch-Baktrischen Reich. Die Turkvölker in Zentralasien, die eine ständige Bedrohung darstellten, versuchten in die iranischen Ostgebiete einzudringen und die Arsakiden mussten an der Ostgrenze Irans schwere Abwehrkriege gegen diese Türken führen und konnten sich aber im Großen und Ganzen ihrer erwehren. An der Westgrenze führten sie später erfolgreiche  Abwehrkriege gegen Rom.  Ihr Militärwesen und der staatliche Aufbau, aber auch die Wirtschaft und Kunst, erlebten einen neuen Höhepunkt und eine neue Blütezeit in der iranischen Geschichte. Die Parther haben damals die ersten Batterien erfunden (parthische Tongefäße). Über die Arsakiden ist oft nicht viel bekannt und die meisten Iraner denken, dass sie unbedeutend waren, obwohl sie für die iranische Geschichte von größter Bedeutung sind. Kaum jemand macht sich heute noch die Mühe sich mit diesem Kapitel iranischer Geschichte zu beschäftigen, aber warum sollte man auch jemanden aufwecken, der gerade so tief und friedlich schläft?

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Das Interview der Deutschen Welle mit dem Kronprinzen Rezâ Pahlavi (2)

Der Artikel in Spanisch

Der erste Teil des Interviews

Die Anmerkungen in [ ] sind von der Redaktion Pârse & Pârse

DW: Eines der Probleme, das politische Aktivisten selbst zugeben, ist die Zerstreutheit der Opposition. Was schlagen Sie vor, damit diese Uneinigkeit zwischen den iranischen Gruppierungen und Organisationen behoben wird?

Rezâ Pahlavi: Ich arbeite seit einiger Zeit an der Gründung eines nationalen Übergangsrats der Iraner und hatte und habe mit vielen politischen Strömungen und Gruppierungen sogar einzelnen Personen im In- und Ausland Kontakt; um einen Weg zu finden, schneller die Einigkeit zu erreichen. Früher wurde das Thema falsch behandelt. Meistens wurde über eine Koalition verhandelt, oder es gab immer Streit über die eingeladenen Person oder die einladende Person, oder darüber unter wessen Fahne und so weiter und sofort. Aber jetzt wollen wir gar keine Organisation bilden, wir beanspruchen nicht die Vertreterstellung und die Rede ist nicht über eine Koalition. Wir wollen nur sagen, dass es einige elementare Prinzipien gibt, über die die Mehrheit einstimmig ist; zum Beispiel, die Menschenrechte, die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, die Trennung von Religion und Staat voneinander, die Dezentralisierung und die territoriale Souveränität Irans. Weiterlesen

Das Interview der Deutschen Welle mit dem Kronprinzen Rezâ Pahlavi (1)

Redaktion Online-Magazin Pârse & Pârse: Anscheinend wurde wegen der Gespräche über Irans Atomprogramm in Bagdad, am 24.05.2012, und der Aktivitäten der Lobbyisten der IRI in Deutschland und einiger der iranischstämmigen Parteimitglieder, die der Politik „Elâhtalabi“ [Reformisten, die im Ausland durch Petrodollars der Mullahs eine Schein-Opposition betreiben] folgen, das Treffen der iranischen Delegation mit dem Kronprinzen Rezâ Pahlavi als Hauptsprecher abgesagt; Tom Koenigs, der Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, war derjenige, der das Treffen abgesagt hat; die Grünen können stolz darauf sein! Wenn die Frau Claudia Roth sich unterwürfig mit dem Kopftuch die Mullahs in Iran einen Besuch abstattet, dann ist es kein Wunder! Also, aus einem offiziellen Treffen wurde dann eine inoffizielle Sitzung! Die Delegation aus Iranern besteht aus Republikanern, parlamentarischen Monarchisten, von linken bis zu rechten Gruppierungen; es sind meistens die jungen Iraner, die die Islamische Republik am eigenen Leibe erlebt haben. Der Kronprinz ist mit dieser Delegation ständig unterwegs und zieht sie in allem zurate, es findet ein ständiger Dialog statt. Weiterlesen

Iran baut ein neues Raumfahrtzentrum

Teheran – Iranische Ingenieure arbeiten in der Alborz Station, 70 km westlich von Teheran an einer Methode Satellitendaten empfangen zu können. Irans Raumfahrtzentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht, wird es möglich machen mehr im Inland hergestellte Satelliten in den Orbit zu verbringen, sagte der Verteidigungsminister am Samstag.

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Das Verbot des Krawattenverkaufs in Teheran

Heute Morgen habe ich diese Nachricht gelesen: Der Verkauf von Krawatten ist von nun an in Teheran verboten! Es gibt mittlerweile sehr viele Dinge in meinem Land Iran, die als Zeichen der westlichen Kultur verteufelt und verboten werden; darunter ist das Tragen einer Krawatte als Zeichen der Verwerflichkeit und Verdorbenheit und wer diese trägt, ist ein Scherge der verdorbenen westlichen Werte! Hier der Bericht über das Verbot des Krawattenverkaufs: Weiterlesen

Der Jahrestag von Dr. Kourosh Aryamanesh

Heute ist der Jahrestag von Dr. Kourosh Aryamanesh [Kuroš Âryâmaneš]. Einer der ersten Opfer der Tötungsmaschinerie der Mullah-Regimes im Ausland. Möge er in Frieden ruhen. Er wird nie vergessen werden. Mehr über ihn bei Pârse & Pârse: Weiterlesen

Das Schicksal eines Genies der Atomphysik im islamischen Kalifat Iran: 10 Jahre Haft!

Auch im Spanisch zu lesen

Omid Kokabai [امید کوکبی] wurde nach 15 Monaten vorübergehender Haft (!) in einem Gericht unter Verdacht der „Zusammenarbeit mit dem Mossad für Israel“, am Sonntag den 12.05.2012 zu 10 Jahren Haft verurteilt. Mit Omid Kokabi wurden noch 12 andere beschuldigt als Agenten für Israel beschäftigt zu sein. Der Richter der Verhandlung war kein anderer als der berühmte Salavâti [قاضی صلواتی], der für seine erbarmungslosen Urteile sich einen Namen gemacht hat. Der staatliche Rundfunk des Mullah-Regimes hat die Gerichtsverhandlung unter dem Namen „israelische Agenten“ ausgestrahlt.

Einer der Angehörigen von Omid Kokabi: „Omid sagt, nur noch der internationale Druck könne ihm helfen!“ Weiterlesen

Die Araber und ihr Problem: Jean-Marc Ayrault

Der Nachname des neuen französischen Premierministers Jean-Marc Ayrault sorgt für Probleme in den arabischen Medien! Weiterlesen

Iraner haben demokratische Werte

Pârse und Pârse – Neue Forschungen zeigen, dass die iranische Gesellschaft eine pro-liberale Werte-Struktur aufweist, die tief im Widerspruch zum fundamentalistischen Regime steht. Weiterlesen

Der Genuss von Alkohol im islamischen Kalifat Iran

Laut staatlicher Berichte des islamischen Kalifats Iran werden jährlich zwischen 60 bis 80 Millionen Liter Alkohol, in verschiedenen Sorten, in Wert von 730 Millionen Dollar in den Iran geschmuggelt. Weiterlesen

Die alarmierende Statistik der Prostitution im islamischen Kalifat Iran

Der Verkauf der Kinderkörper Weiterlesen

Wo wäre Iran heute, wenn es keine Revolution gegeben hätte?

Dieser Artikel in Spanisch

Die Frage, die man sich ständig stellen muss und sich im Kopf einnistet, ist, wo wäre Iran heute, wenn es keine islamische Revolution gegeben hätte? Warum verbreiten selbsternannte Nahost Experten wie Herr Wisnewski nur Lügen über unser Land und den Menschen? In Iran haben wir allein 7 Mio. Drogenabhängige, die aus der Perspektivlosigkeit des islamischen Staates heraus entstanden sind. Wir haben eine Unmenge von Strassenkindern und Kinderprostitution, in denen reiche saudische Beduinen iranische minderjährige Mädchen zum abartigen Sex missbrauchen, es ist ein regelrechter Sextourismus entstanden. Herr Wisnewski, wir von Pârse und Pârse werden Sie jetzt eines besseren belehren. Jemand wie Sie sollte nicht über Iran schreiben, Sie haben keine Ahnung, was dort vor sich geht. Wussten Sie nicht, dass in einer durchschnittlichen iranischen Familie die Menschen zwei Jobs ausüben müssen und auch die Frauen arbeiten müssen, um sich zum Brot noch ein paar Reiskörner leisten zu können? Warum zeigen Sie nicht die Wirklichkeit?

Hätte es keine islamische Revolution in Iran gegeben, müsste eine Studentin, um ihr Studium zu finanzieren, nicht auf der Straße Schuhe putzen! Weiterlesen

Herr Gerhard Wisnewski von Kopp: Schauen Sie sich dieses Bild an! Das ist die Freiheit der Frau in Iran!

Neulich fragte einer unserer Kommentatoren hier, ob das was der Herr Gerhard Wisnewski über die Frau und ihre angebliche Freiheit schreibt, der Wahrheit entspricht? Weiterlesen

Die drei iranischen Inseln: historische und rechtliche Betrachtung

Die drei Inseln Großtunb, Kleintunb und Abu Musa im Persischen Golf sind Teil der territorialen Integrität des Iran, und sicherlich kann jeder Iraner zu jedem Teil seiner Heimat reisen und braucht dazu keine Erläuterungen an andere Länder geben. Weiterlesen

Be my voice, don’t let it be silenced

Eine Initiative von Iranern für die politischen Gefangenen im eigenen Land

Tagtäglich lesen und hören wir in den Medien über die Gefängnisse im Iran und die Gefängnisinsassen. Aber sich vorstellen, wer diese Gefangenen im eigenen Land sind, können wir nicht! Es sind unzähligen Menschen, die keine Gesichter haben. Durch diese Initiative wollen die Iraner der Welt zeigen, wer die politischen Gefangenen in Iran sind! Weiterlesen

Beim „Brain Drain“ ist Iran Spitzenreiter

Dieser Artikel wurde ins Niederländische übersetzt und erschien auf Amsterdam Post

Seit Jahren ist Iran Spitzenreiter beim „Brain Drain“. Am 18.09.2009 schrieb dradio.de „Über diesen Spitzenplatz kann sich die Führung in Teheran nicht freuen: Iran ist beim sogenannten ‚Brain Drain‘ führend – damit ist der Abzug von Akademikern gemeint. Laut einer Untersuchung des Internationalen Währungsfonds verlassen jährlich 180.000 gut ausgebildete Iraner das Land. Die meisten von ihnen zögen in die USA, heißt es in der Studie, aus der iranische Zeitungen zitieren. Das Außenministerium in Teheran weigerte sich dennoch, von einem ‚Brain Drain‘ zu sprechen. Ein Sprecher erklärte, schließlich brächen die Auswanderer ihre Beziehungen zum Heimatland nicht völlig ab.“

Über diesen Spitzenplatz freut sich Teheran ganz bestimmt: bis zu 5 Mio. großteils gut ausgebildeter Iraner haben in den letzten 30 Jahren das Land verlassen. Es ist die größte Fluchtwelle seit der Islamisierung Irans durch die Araber im Jahre 651 n. Chr.

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Intellektualität für Perser in fünf Minuten

Natürlich sind Sie kein Iraner, sondern erst einmal immer und grundsätzlich ein Perser. Aus Persien, versteht sich. Persien gibt es seit 1935 nicht mehr, aber machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie nach 1935 geboren wurden. Wenn Sie sich als Perser vorgestellt haben, sprechen Sie gleich über das prachtvolle Persien, wie man es nur aus orientalischen Bilderbüchern kennt. Jeder wird es Ihnen abkaufen. Denn keiner kennt Persien besser, als Sie. So schwelgt Ihr Gegenüber gleich in Tausendundeiner Nacht-Vorstellungen und vergisst die kleine Ungereimtheit.

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