Landschaften in Iran (1)

Irans Blumen unter dem Schleier (8)

US-Stillosigkeit und Dummheit, gepaart mit deutschem Hofjournalismus gegen iranischen Sachverstand und Höflichkeit

Bildquelle: Hinter der Fichte

Bildquelle: Hinter der Fichte

Die ARD-„Tagesschau“ berichtete in ihrer, wie so oft,  unprofessionellen, propagandistischen Arbeitsweise, dass ein dummer Brief von 47 Washingtoner geisteskranker Senatoren nach Teheran eine Düpierung – Obamas gewesen sei, nebenbei bemerkt kein Wort darüber, dass natürlich auch die anderen P 5 + 1 Mächten und damit auch die Deutsche Bundesregierung davon ebenso betroffen ist. Eine solche Nachricht in der Tagesschau in der Form zu präsentieren ist an Verdummung der deutschen Bevölkerung, fanatischem Zionismus und Anti-Iranismus kaum mehr zu übertreffen.

Am 9. März 2015, noch bevor die Atomverhandlungen mit den P5 + 1 Mächten zu Ende gingen, schrieben wohl besoffene und geisteskranke republikanische US-Senatoren, aus Angst vor Frieden in Nahost und der schwindenden Chance ihres Iran-Krieges, einen offiziellen Brief an Iran. Sie sagten in diesem Brief offen, sie wollen kein Abkommen mit Iran über dessen Atomprogramm und sie werden sich auch an Abkommen der Obama Administration nicht halten, wenn US-Präsident Barack Obama seinen Amtssitz 2017 verlassen wird. Vertragsbruch mit Vorankündigung! Was muss man morgens geraucht haben um tagsüber so einen Brief zu schreiben?

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Menschen aus Iran

Irans Blumen unter dem Schleier (7)

Die Pahlavi Dynastie

https://youtu.be/bA22CYf6wl0

Eine unheilige Allianz gegen Iran: Die pakistanisch-saudische Liaison

Nawaz Sharif میان محمد نواز شریف‎

Nawaz Sharif  نواز شریف‎

ANALYSE

Riad الرياض – Der Mittlere Osten hört nie auf die politische Weltbühne zu überraschen, vor allem überrascht er immer dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Dieses Mal ist Saudi-Arabien an der Reihe, denn die Luftangriffe des Königreiches im Jemen haben begonnen, das könnte eine dramatische Wendung der Ereignisse im Mittleren Osten zur Folge haben, eine neue Kriegsgefahr gegen Iran droht und Pakistan folgt mit blindem Gehorsam.

Als der pakistanische Premierminister Nawaz Sharif نواز شریف‎ Anfang März nach Riad reiste, zogen in Pakistan einige die Augenbrauen hoch. Der pakistanische Premierminister kam, um den neu gekrönten König zu treffen und Beziehungen mit alten Freunden am königlichen Hof wieder aufleben zu lassen. Es gab Gerüchte, dass die Saudis pakistanische Hilfe gegen den iranischen Einfluss in der Region suchten, aber der Ministerpräsident blieb hart und gab zu diesem Thema ein schwaches „Nein“ an Pakistans Gönner in Riad. Nach Erhalt von 1,5 Mrd. USD, als Freundschaftshilfe aus Saudi-Arabien zu Beginn seiner Amtszeit, spielte Sharif nun den Unnachgiebigen. Der neue Premierminister hatte scheinbar es geschafft, 1,5 Mrd. USD zu empfangen, ohne jemals öffentlich regionale Interessen der Saudis zu vertreten.

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Kish Island ایـرانِ زیـبا جزیره کیش

Irans Blumen unter dem Schleier (5)

Shiraz شيراز‎

https://youtu.be/o4iD8wYg5IE

Zehntausende Iraner jubelten in Teheran dem Ende der westlichen Wirtschaftssanktionen zu

Bildquelle: dpa Strassenfeste in Teheran

Bildquelle: dpa
Strassenfeste in Teheran

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Lausanne – Zehntausende Iraner, Männer und Frauen tanzten und feierten gestern in Teherans Straßen das Ende der westlichen Sanktionen, man sei einen großen Schritt weitergekommen, behaupten Barack Obama und Frank Walter Steinmeier, während Israels Ministerpräsident Benjamin Natanjahu warnte, „die Vereinbarungen würden den Weg Irans zur Atombombe nicht blockieren, sondern ebnen.“ Iran verpflichtet sich, sein nukleares Anreicherungsprogramm bis zu 25 Jahre lang einem mehrstufigen System von Beschränkungen und Kontrollen zu unterwerfen, alle nuklearen Aktivitäten des Landes unterliegen damit für diesen Zeitraum strengster Überwachung durch die IAEO. Bei Regelverstößen können die Wirtschaftssanktionen umgehend wieder in Kraft gesetzt werden. Ein klarer Sieg Rohanis  in seinen Atomverhandlungen, ein klarer Sieg für Iran, denn das bedeutet nicht das erwartete Aus für Irans Urananreicherung und Konversion, nicht das Aus für die Herstellung von Brennstäben, sondern lediglich eine zeitliche stufenartige Verschiebung, die in 25 Jahren endet, aber dieses Abkommen bedeutet in jedem Fall das Aus für die Wirtschaftssanktionen gegen Iran. Ein bindendes Abkommen soll im Juni dieses Jahres unterzeichnet werden.

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Ein Gesicht des Iran, das westliche Staaten ihren Menschen nicht zeigen wollen

Das Fest Sizdah Pâdare oder Sizdah Bedar

Die Feierlichkeit am 13. Farvardin {13. فروردین} [der erste Monat des iranischen Sonnenkalenders], ist ein sehr seliges und geliebtes Fest. Iraner bezeichnen diesen Tag dennoch als einen unheilbringenden Tag, denn eine große Mehrheit der Iraner kennt sich leider mit der Entstehungsgeschichte dieses Tages nicht gut aus.

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Isfahan اصفهان‎ – die halbe Welt

Rezâ Šâh Pahlavi

Rezâ Šâh Pahlavi

Rezâ Šâh Pahlavi

Ein kurzer Überblick

Zwischen der Konstitutionellen Revolution bis zum Putsch von Rezâ Xân, d. h. zwischen den Jahren 1906 bis 1921 zerfiel Iran während dieser 15 Jahre von Grund auf. Die Staatsmacht nahm während dieser Jahre stetig ab; lokale Kräfte, einschließlich der Modernisten-Bewegungen bis hin zu Banditen, Wegelagerern und Stammesführern in den jeweiligen Regionen erklärten sich für unabhängig oder zu autonomen Mächten. In der Provinz Sistan und Belutschistan regierten die Belutschen eigenmächtig und waren praktisch unabhängig von der Zentralregierung; in der damaligen Provinz Chorasan regierte Mohammad Taqi-Khan Pesyan [Mohammad Taqi Xân Pesyân] isoliert und zahlte der Zentralregierung keine Steuern mehr; in der Provinz Gilan hatte Mirza Kutschak Khan [Mirzâ Kucak Xân], der Führer der Bewegung Nehzat-e Jangal [Nehzate Jangal], sich von der Zentralregierung für unabhängig erklärt und zahlte ebenfalls keine Steuern mehr; er nannte sogar die Provinz Gilan Sozialistische Sowjetrepublik Gilan, eine Anlehnung an die russischen Revolutionäre, die ihn auch unterstützten. In der Provinz Aserbaidschan hatte Shaikh Mohammad Khiabani [Šeyx Mohammad Xiyâbâni] an der Spitze der Demokratischen Partei Aserbaidschans sich für unabhängig erklärt, verweigerte auch der Zentralregierung Steuern zu zahlen und nannte sogar die Provinz Azadestan [Âzâdestân]. In der Provinz Kurdistan erklärte sich auch Ismail Aga Schikak [Esmâyil Âqâ Šikâk], berühmt als Ismail Simitqu [Esmâyil Simitqu] für unabhängig und verweigerte sich auch der Zentralregierung Steuern zu zahlen. In der Provinz Khuzestan erklärte sich auch Sheikh Khaz’al [Šeyx Xaz’al] für unabhängig und zahlte der Zentralregierung ebenso keine Steuern mehr. In den Provinzen Lorestan, Fars, Kohgiluyeh und Boyer Ahmad und Buschehr hatten die Stämme wie Alvâri, Bachtiaren [Baxtiyâri], Chahar Langi, Darre Shuri, Došman Ziyâri, Boyer Ahmadi, Jalâlvandi, Kaschgai [Qašqâyi] und einige andere Stämme praktisch diese Provinzen unter sich aufgeteilt und regierten jeder für sich, und keine Steuern mehr wurden der Zentralregierung bezahlt. Weiterlesen

Frohes Nowruz 3753 Zartošti / 2015

Haftsin Quelle: ©7seen

Haftsin Quelle: ©7seen

Har Ruzetân Nouruz, Nouruzetân Piruz („Jeder Tag soll ein neuer Tag sein, und der Tag möge gesegnet sein“) [هر روزتان نوروز, نوروزتان پیروز], und gratuliert somit allen zur Ankunft des neuen Tages. Dieses Jahr ist das Eintreffen von Nouruz am Freitag den 20.03.2015, 11:45:11 PM MEZ (Berliner Zeit); nach Tehrâner Zeit ist es am Samstag den 01.01.1394, 02:15:11 AM. Nach zoroastrischem Kalender 01.01.3753 (wird gelesen: Der Tag Urmazd des Monats Farvardin des Jahres 3753 Zartošti). Dieses Jahr wird das Jahr des Schafes sein. Weiterlesen

Cahâršanbe Suri Farxonde Bâd

Chahaarshanbe Suri

Cahâršanbe Suri farxonde bâd.

Gratulation zum Cahâršanbe Suri-Fest.

جشن چهارشنبه سوری فرخنده باد

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Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen (2014)

Bildquelle: IHR Jahresbericht Todesstrafe in Iran 2014

Jahresbericht über die Todesstrafe im Jahr 2014 in Iran:

Teheran – Mit 753 Hinrichtungen in Iran im Jahr 2014 finden wir im vergangenen Jahr die höchsten Hinrichtungszahlen der Islamischen Republik seit mehr als 15 Jahren vor.

Jahresbericht 2014 auf einen Blick

753 Menschen wurden im Jahr 2014 exekutiert, 10 % mehr als im Jahr 2013
291 Fälle (39%) wurden von offizieller Seite bekannt gegeben
49% (367) wurden wegen Drogendelikten exekutiert

32% (240) wurden wegen Mordes hingerichtet

53 Hinrichtungen wurden öffentlich durchgeführt, darunter waren mindestens 14 jugendliche Straftäter und mindestens 26 Frauen wurden hingerichtet. Mindestens vier Menschen wurden nach dem Erhängen wiederbelebt.

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