
ein Gedicht von Ardašir Pârse Weiterlesen

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Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.
Clavijo beschreibt die wunderschönen Gärten mit ihren gefliesten Palästen, wo Bankette gegeben wurden. Der Botschafter, der eingeladen wurde, bewunderte die herrlichen Zelte, von denen eines so groß und hoch war, „dass es aus der Ferne wie ein Schloss aussah, und es war eine sehr wundervolle Sache zu sehen, und besaß mehr Schönheit als es möglich ist zu beschreiben „
Er bezieht sich auch auf ein Fest, bei dem die Ehe eines der Fürsten seines Blutes gefeiert wurde und bei dem die ganze Nacht hindurch getrunken wurde. Es ist interessant zu bemerken, dass Sharaf-u-Din die Anwesenheit der Botschafter erwähnt; er schreibt berührend, „auch die kleinsten Fische haben ihren Platz im Meer“ Der Kastilier gibt Tamerlans Gerechtigkeitsinn wieder und beobachtete, dass „wenn ein wichtiger Mann getötet wird, er gehängt wird, aber ein unbedeutender Mann wird enthauptet.“ Er besuchte auch Pir Mohammad, Sohn von Jahangir, der zum Nachfolger seines Großvaters ernannt wurde. Er beschreibt ihn als sehr wohlhabend gekleidet in „blauem Satin, bestickt mit goldenen Rädern, einige auf dem Rücken, und andere auf der Brust und den Ärmeln,“ Weiterlesen

Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.
Tamerlan und Toktamish
Toktamish war der Kopf der östlichen oder sog. weißen Horde, er war ein bedeutender Eroberer auf Russlands Bühne, Moskau wurde von ihm im Jahre 1382 n.Chr. eingenommen. Die Souveränität der westlichen oder goldenen Horde ging auch in seinen familiären Besitz über und damit wurden die beiden älteren Zweige der Familie der mohammedanischen Dynastien (Julji) vereint. Weiterlesen

Ein Bild Timurs aus einer Kopie des kurz nach seinem Tod im Umfeld fertiggestellten Zafarnāma
Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt
Tamerlan und Khoja Ilias
Nach ihren Operationen in Sistan gingen die beiden Gefährten bewaffnet nach Kunduz im heutigen Afghanistan und im Jahre 1363 n.Chr. gewannen sie eine Schlacht gegen die Kräfte des Jatah durch einen Hinterhalt gegen den Feind und entzündeten eine riesige Anzahl von Bränden, die sie in Panik versetzten. Nach dem Kampf gewann Tamerlan die Stadt Kesh, deren Bewohner des Distrikts, zu Tausenden zu seinen Standorten strömten. Zu diesem Zeitpunkt starb Tughluk Timur, und Khoja Ilias war auf dem Heimweg, um den Thron zu besteigen und wurde von den beiden Emiren angegriffen, die nach einem harten Kampf einen Sieg errungen hatten und Samarkand einnahmen. Aber im folgenden Jahr 1365 n. Chr., besiegte Khoja Ilias die beiden Verbündeten und belagerte Samarkand, wo er aber gezwungen war, sich wegen der schweren Verluste zurückzuziehen. Weiterlesen

Tamerlan
Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.
Einleitung
Timur oder besser bekannt in Europa als Tamerlan schuf eines der größten, aber auch kurzlebigsten Reiche, die jemals in Zentralasien existierten. Er war ein skrupelloser Eroberer, der die Bevölkerung in den unterworfenen Gebieten und Städten zu Hunderttausenden ermorden ließ, unter anderem im Sultanat von Delhi, im Königreich Georgien in Persien und andersowo und Aufstände schlug er gnadenlos nieder. Wo immer er erschien trennte er das Licht vom Schatten. So wurden bei der Eroberung von Isfahan 1387 n. Chr. in Persien laut Hafiz-i Abru 28 Schädeltürme auf einer Stadtseite gezählt, so dass man von einer Zahl von 70.000 Toten ausgehen kann. In der Stadt Isfizar ließ er 2.000 Menschen lebendig einmauern. Er war der größte türkisch-mongolische Schlächter der Geschichte mit mehreren Millionen Opfern, er strangulierte unter anderem 100.000 Hindus in Delhi im Jahr 1398 n. Chr., die Ermordung von 90.000 Arabern in Bagdad im Jahr 1401 n. Chr. und die gewaltigen Schlachten zwischen Hunderttausenden Türken und Mongolen und anderen, kennzeichnen seine Herrschaft und eines der dunkelsten Zeitalter in der Geschichte der Menschheit auf dem eurasischen Kontinent. Weiterlesen

Iran Human Rights: Der 9. Jahresbericht der Iran-Menschenrechtsorganisation (IHR) über die Todesstrafe gibt eine Bewertung und Analyse der Todesstrafe im Jahr 2016 in der Islamischen Republik Iran ab.
Der 9. Jahresbericht der Organisation über die Todesstrafe in Iran zeigt, dass im Jahr 2016 mindestens 530 Personen in der Islamischen Republik Iran hingerichtet wurden. Obwohl diese Zahl in den vergangenen fünf Jahren deutlich unter den jährlichen Exekutionszahlen liegt, bleibt Iran mit durchschnittlich mehr als einer Hinrichtung pro Tag im Jahr 2016 das Land mit der höchsten Anzahl von Hinrichtungen. Weiterlesen

Der Oscar für den besten ausländischen Film ging an das Drama „The Salesman“ des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi. Er hatte seine Teilnahme an der Gala aus Protest gegen die Einreisepolitik von US-Präsident Trump abgesagt.“The Salesman“ erzählt von einem Ehepaar das nach einem brutalen Überfall auf die Frau nicht die Polizei einschaltet, sondern Selbstjustiz übt. Das Werk wird so zu einem Drama um Schuld, Vergebung, Würde und Moral. Es ist bereits der zweite Oscar für den Iraner Farhadi: 2012 gewann er mit seinem Drama „Nader und Simin – Eine Trennung“ ebenfalls die Auszeichnung für den besten nicht-englischsprachigen Film. Deutschland ging bei der Oscarverleihung 2017 leer aus.

Asghar Farhadi

Tehrân
ein Kommentar von Ardašir Pârse
Tehrân – Zwar zeigten die Lockerungen der illegalen Wirtschaftssanktionen der USA Anfang 2016 bereits eine deutliche Belebung einzelner Wirtschaftszweige, vor allem auf dem Öl- und Gassektor, aber dennoch blieben viele der geplanten Großprojekte Irans mangels Finanzierung nicht realisiert.
Trotzdem besitzt Iran das höchste Wirtschaftswachstum am Persischen Golf und als Hegemon ist er die größte wirtschaftliche und militärische Macht der Region und mutierte in den letzten Jahren zum Globalplayer des Nahen- und Mittleren Ostens. Ein BIP-Plus (Bruttoinlandsprodukt) von 5% erscheint im iranischen Kalenderjahr 2016/17, das am 21. März 2016 begann, durchaus noch möglich. Die hohe Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, blieb bislang aber bestehen. Um diesen schwarzen Fleck zu beseitigen, wäre eine weitere Beschleunigung des Wachstums, aller wichtigen Sektoren der diversifizierten iranischen Wirtschaft, notwendig. Die neuen US-Sanktionen von Donald Trump könnten die iranische Wirtschaft weiter belasten. Weiterlesen

Folteropfer der STASI – Adam Lauks
Ein Interview von und mit Ardašir Pârse und Adam Lauks
Ardašir Pârse: Seit 8.10.1981- bis zu seiner Verhaftung am 19.5.1982 – er war am 17.11.1981 aus dem Quarzuhrenhandel ausgestiegen – jagte das Ministerium für Staatssicherheit Adam Lauks und beobachtete ihn rund um die Uhr um ihn auf frischer Tat zu ertappen – vergeblich! Was ist auf frischer Tat“ bei Zoll-und Devisenvergehen!? Der SPIEGEL Direktor der DDR Vertretung nannte ihn Schmuggler. Von anderer Seite wurde ihm vorgeworfen seinen Fall zu politisieren. Zwar hatte Adam Lauks mit Quarzuhren bis 17.11.1981 gehandelt gehabt und damit gegen DDR Recht verstoßen, aber eben nicht zum Zeitpunkt seiner Verhaftung, Beweise gab es keine, das Vernehmungsprotokoll hatte er nachweislich nicht unterschrieben und seine Unterschrift wurde von der STASI gefälscht, damit kann in das Vernehmungsprotokoll geschrieben worden sein, was immer man wollte. Es hat die Kraft eines Geständnisses, also war das alles andere als rechtsstaatlich, wir reden ja immerhin über eine 7-jährige Haftstrafe, zu der Sie Herr Lauks verurteilt wurden und wir reden über ein Leben das dadurch zerstört wurde, sehe ich das zusammenfassend richtig Herr Lauks? Weiterlesen

Bildquelle: Fars News Agency
TEHRAN – Ein prominenter militärischer Analyst aus Syrien sagte, dass die USA den IS mit Luft- und Satellitenaufnahmen von syrischen Armeepositionen in Deir Ezzur versehen haben, um die Offensiven der Terroristen zu unterstützen.
„ISILs heftige Attacken auf Deir Ezzur in den vergangenen Tagen, die aus verschiedenen Richtungen gestartet wurden zeigen durch deren präzise Angriffe, dass die terroristische Gruppe mit Satellitenbildern logistisch unterstützt wird“, sagte Hassan Hassan am Mittwoch der Fars News Agency. Weiterlesen

ein Rezept von Mira Pârse Weiterlesen

ein Rezept von Ardašir Pârse Weiterlesen

Eine Analyse von Ardašir Pârse
Washington – Seit die Neokonservativen in den USA de facto die amerikanische Außenpolitik nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 übernahmen, war es der Ruf aus Washington DC, der militärisch eine Neue Weltordnung mit Amerika als Zentrum, der Welt aufzuzwingen suchte. Damals noch, in den frühen 1990igern, da konnte ein französischer Präsident von einer multipolaren Weltordnung schwärmen und zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Achsen nach Moskau bauen – seit je her der größte Alptraum der USA. Doch mit George W. Bush war eine multipolare Weltordnung viel schneller entstanden, als es die größten Bushkritiker jemals für möglich hielten.
Alle aufeinanderfolgenden Regierungen in den USA, ganz gleich ob republikanisch oder demokratisch, haben genau diese Linie vertreten und die gleiche Politik der Weltherrschaft zu einer unipolaren Welt verfolgt, indem sie eine Reihe von gegen das Völkerrecht verstoßenden direkten oder verdeckten Kriegen weltweit starteten. Daher benötigten die Vereinigten Staaten über 1.400 ausländische Militärbasen in über 120 Ländern, deshalb waren sie als Basen der Aggression und des Staatsterrorismus ausgebaut worden. Weiterlesen

Aleppo im Oktober 2016 Bildquelle: bild.de
Damaskus – Eine humanitäre Katastrophe und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit findet gerade in Syrien statt – dank USA und Großbritannien. Die Blockade von Wasser durch Wadi Barada für 5 Millionen Menschen in Damaskus ist eine interessante Wende im Krieg in Syrien. Die von den USA und Großbritannien finanzierte White Helmet-Organisation scheint direkt daran beteiligt zu sein. Dies erhöht den Verdacht, dass die illegale Blockade von Wasser für die Zivilbevölkerung in Damaskus, Teil einer organisierten Kampagne unter dem US-Kommando von Barack Obama ist. Die Kampagne wurde in Szene gesetzt, um Versorgungseinrichtungen zu den von der Regierung Assad gehaltenen Gebieten als Rache für die Befreiung von Ost-Aleppo von Terroristen zu blockieren.
Nachdem der östliche Teil der Stadt Aleppo von syrischen Regierungskräften befreit worden war, waren die lokalen US- und EU unterstützten Terroristen und Einwohner im Barada-Flusstal bereit, sich mit der syrischen Regierung auszusöhnen. Aber die Al-Qaida Takfiris widersprachen und übernahmen die Kontrolle über das Gebiet. Das Territorium ist seitdem unter voller Al-Qaida-Kontrolle und damit außerhalb der jüngsten Waffenstillstandsvereinbarung. Auch Al Qaida wird bekanntlich von den USA unterstützt. Am 22. Dezember war die Wasserversorgung in Damaskus plötzlich mit Dieselkraftstoff verunreinigt und nicht mehr als Trinkwasser einsetzbar. Einen Tag später begannen syrische Regierungstruppen eine militärische Operation, um das Gebiet zurückzugewinnen und die Wasserversorgung zu rekonstruieren. Weiterlesen
Nachdem Aleppo von US- und EU- unterstützten Terrorbanden durch Russland, Iran, Libanon und der syrischen Armee befreit wurde, feierte man in Aleppo endlich wieder Weihnachten.

Bildquelle: Ulrich Schwarz – Dieses Bild hatte der damalige Direktor der SPIEGEL-Vertretung in der DDR, Ulrich Schwarz, in der Wohnung des Vaters von Adam Lauks gemacht. Er kam aus Berlin in den Schwarzwald im April 1986 um mit ihm ein Interview zu machen.
Ein Interview von und mit Ardašir Pârse und Adam Lauks
Ardašir Pârse: Herr Lauks, können Sie uns noch mehr über Ihre Verhaftung sagen?
Adam Lauks: Während der Fahrt kann ich mich nur noch an den einen Gedanken erinnern; ich habe gewusst, dass mein bisheriges Leben hier für immer zu Ende ging. Als der Wagen vor einem großen eisernen Tor hielt und sich das Tor hinter uns schloss wusste ich, dass die Zeit der Abrechnung gekommen war. Ich wusste nur nicht wofür diese Verhaftung sein musste. Eines wusste ich, dass die Zeit gekommen war um mich von dem Makel der Verdächtigung des Vertreters von „GORENJE“ Borislav Pajic, die in der Versammlung der Parteiorganisation BdKJ im JUGOBÜRO fiel, an dem Tag als man unter anderen Tagesordnungspunkten auch über zwei Anträge zur Aufnahme beraten und entschieden werden sollte, zu befreien.

Adam Lauks als Student in der DDR – 1972/1973 kam er aus Belgrad
Ein Interview von und mit Ardašir Pârse und Adam Lauks
Ardašir Pârse: Herr Lauks, wir freuen uns sehr, Sie heute bei uns zu haben. Im Rahmen der politischen Geschichte, wollen wir uns in diesem Interview einem deutsch-deutschen Thema zuwenden. Herr Lauks, Sie sind eines der ungesühnten Folteropfer der STASI. Sie haben bereits im Jahr 1986 dem „Spiegel“, 1987 in MLADINA und im Jahr 2009 der „BILD“ ein Interview gegeben. Sie wurden am 19.05.1982 in Ost Deutschland von der STASI wegen Verstoßes gegen das Zoll- und Devisengesetz der DDR inhaftiert. Können Sie uns erläutern, weshalb genau Sie inhaftiert wurden?
Adam Lauks: Ich war von April bis 17. November 1981 an einer Wirtschaftsdiversion von einem ungeahntem Ausmaß beteiligt, die der STASI und somit der DDR einen errechneten Wirtschaftsschaden von weit über 1,5 Mrd. M DDR angerichtet hatte.

Der weite Weg zur Wahrheit
Der Shah hatte nie die volle Wahrheit erfahren. Was er David Frost in dem Interview im 2. Teil dieser Artikelreihe über einen Polizeioffizier sagte, „[…] der so wütend wird, wegen des Verhaltens des Kerls der inhaftiert wurde, dass er den Kopf verliert und den Kerl schlägt oder einen Stuhl auf seinem Kopf zertrümmert“ war nicht etwas, das er nur aus amerikanischen Filmen kannte; er wusste, dass das Teil einer Realität in seinem eigenen Land war. Wie auch immer, der SAVAK und Folter gehören in eine andere Kategorie. Folter impliziert die absichtliche, geheime Zufügung von Schmerzen oder psychologischer Repression um Informationen zu erhalten, wogegen Brutalität der Polizei eher eine spontane Reaktion der Wut oder des Missbrauches von Macht darstellt und mit Folter im eigentlichen Sinn nichts zu tun hat. In jedem Fall beeinflusst die vorherrschende Sicherheitskultur das Ausmaß der Wut, abhängig von den Werten und der Moral, die die Kultur enthält und ausdrückt. Es kann sein, dass SAVAKs Krieg gegen radikale Linke oder extremistische muslimische Revolutionäre zu einem persönlichen Krieg mutierte und sie zum Foltern nach dem Kubark Handbuch der CIA und zum Töten verleitete.