Teheran تهران – Anlässlich der Präsidentschaftswahlen diesen Monat, in weniger als zwei Wochen, sollten die Schaufenster der Eisenwarengeschäfte im Großen Basar in Teheran dick mit Wahlplakaten beklebt sein. Stattdessen sieht man jedoch auf vielen Schaufenstern einfache DIN A4 Blätter Papier mit typischen Ankündigungen ihrer Schließungs- oder Verkaufszeiten, Zeugnis einer ruhigen Revolte die bei den einflussreichsten Basaris der Stadt im Gange ist, jene Ladenbesitzer und Kleinunternehmer, die lange den Kern der Wirtschaft gebildet haben. Weiterlesen
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Iran: Keine Wahl zur Wahl
Teheran – Alle vier Jahre, greift die Islamische Republik Iran zu einer choreografierten Farce von Wahlen, die auf die Aufrechterhaltung der Illusion, dass das iranische Volk ein Mitspracherecht hätte, wie ihr Land regiert wird, zielt.
Nach allen Berichten zu Folge war die Farce erfolgreich – sowohl bei den Amerikanern als auch ihren Verbündeten, aber nicht bei den Iranern. Für den 14. Juni 2013 wurden Wahlen für die Wiederholung einer weiteren Show festgesetzt.
Im Februar 2003 nannte der berühmte Vize-Außenminister Richard Armitage Iran eine „Demokratie“. Während seiner Bestätigungssitzung im März dieses Jahres, wiederholte der Staatssekretär für Verteidigung Chuck Hagel diesen Fehler, und nannte die islamistische Regierung in Iran „eine gewählte, legitime Regierung, ob es uns gefällt oder nicht“, bevor er mit Nachdruck von Senator Carl Levin, einem Demokraten aus Michigan korrigiert wurde.
Iran: Ayatollah Khamenei in BMW-Handel verwickelt
Teheran – Eine Investmentgesellschaft, die von Irans obersten Führer Ali Khamenei kontrolliert wird, wurde bei der Übernahme des landesweit größten deutschen Autohändlers wegen Einschüchterung beschuldigt. Weiterlesen
Irans oberster Führer vor der Wahl
Teheran – Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, setzt sich in seiner neuen Website in Szene. Im Herzen der Nation, in den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen drängt er, Kandidaten als angehende Amtsträger zu meiden. Weiterlesen
Irans Spionage Netzwerk umfasst 30.000 Menschen
aus dem Englischen von Ardašir Pârse
Pentagon-Bericht: Iranische Geheimdienste im Zusammenhang mit Spionage und Terroranschläge
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Washington – Nach einem Bericht des Pentagon umfasst Irans Geheimdienst 30.000 Menschen, die an verdeckten und illegalen Aktivitäten beteiligt sind, die von Spionage bis zum Diebstahl von Technologie für terroristische Bombenanschläge und Mord reichen.
Irans Parlamentswahlen 2012
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Bis 22.00 Uhr waren die Wahllokale am vergangenen Freitag in Iran geöffnet, damit mehr als 48 Mio. wahlberechtigte Iraner wählen könnten. Doch wenn 85% der Wahlberechtigten zu Hause sitzen und am Fernsehen beobachten wie angeblich 67% der Wahlberechtigten an den Wahlen teilnehmen, hat man ein mathematisch unlösbares Problem.




