Iran-Israel: „False Flag Attack“ oder die nackte Wahrheit?

Foto: AFP  Lieutenant Benny Gantz bei einer Pressekonferenz am 05. März 2014 bei einem Briefing der Presse hinsichtlich der Ereignisse im Roten Meer

Foto: AFP
Lieutenant Benny Gantz bei einer Pressekonferenz am 05. März 2014 bei einem Briefing der Presse hinsichtlich der Ereignisse im Roten Meer

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Tel Aviv  – Trotz anhaltender sicherheits- und nachrichtendienstlicher Zusammenarbeit der USA und Israel, sieht Washington, Mitglieder der neuen iranischen Führung, als rationale Partner an. Das angebliche Abfangen von iranischen Waffen auf dem Schiff Klos C durch die Shayetet, die 13. Israelische Elite-Marinekommandoeinheit im Roten Meer, kam inmitten eines wachsenden Streites zwischen Jerusalem und Washington Israel entgegen. Die Zwietracht ist die fast unvermeidliche Folge des Interimsabkommens, das von Teheran und den Weltmächten im letzten November in Genf, mit dem Ziel der Eindämmung des iranischen Nuklearprogramms, unterzeichnet wurde. Weiterlesen

Die Führung Irans sollte Gnade für Pastor Saeed Abedini walten lassen

Pastor Saeed Abedini

Davos – Etwas geschah während des Weltwirtschaftsforums 2014 in Davos in der Schweiz in diesem Jahr. Es hat keine Schlagzeilen gemacht, aber das was geschah, war etwas, das sicherlich nicht ignoriert werden sollte, schrieb in einem Artikel Fox News.

Während die iranische Führung die meiste Zeit im Gespräch über ihr Atomprogramm und anderen Fragen, einschließlich dem Thema Syrien verbrachte, gab es einen kurzen Gesprächsaustausch zwischen einem Reporter und Irans Außenminister bezüglich der Inhaftierung von mehreren Amerikanern, darunter auch Pastor Saeed Abedini, der nun seit mehr als einem Jahr in Haft gewesen ist,  – nur wegen seines christlichen Glaubens. Weiterlesen

Iran: Fünf Wege um eine Wirtschaft zu zerstören

Ahmadinedschad vs. Rouhani

Teheran – Für Hassan Rohani, Irans neuen Präsidenten, jährte sich letzte Woche [04.12.2013] seine Regierungszeit zum 100. Tag im Amt, während er einen Bericht über die Wirtschaft freigab. Er malte ein düsteres Bild, aber anstatt die Schuld auf die internationalen Sanktionen zu schieben, sagte Rohani, dass vor allem die populistische Politik seines Vorgängers, Mahmud Ahmadinedschad, für das Chaos verantwortlich ist, schrieb die Financal Times.

Schuld an der Misere aber, ist nicht nur die populistische Wirtschaftspolitik Ahmadinedschads, sondern sie muss grundsätzlich im sozio-islamischen Liberalismus und im Ende des wirtschaftlichen Liberalismus seit 1997 gesucht werden. Die Gründe dafür liegen im Machterhalt des Klerus, der die Umsetzung unvernünftiger ökonomischer Maßnahmen zur Folge hatte. Nachdem man in Iran von einer konsequenten Liberalisierung der Wirtschaft seit Mitte der 1990iger Jahre Abstand genommen hatte und soziale, anti-ökonomische Reformen eingeleitet wurden, die der Unterstützung der unteren Bevölkerungsschichten dienen sollten, um wiederum deren politische Unterstützung zu erhalten, führte diese islamische sozio-ökonomische Wirtschaftspolitik, die ihren Höhepunkt während der 8-jährigen Amtszeit Ahmadinedschads erreichte, nicht zur gewünschten äußeren und inneren Stabilität des Landes, sondern an den Rand des Kollapses.

Neben den stets postulierten Forderungen der Wirtschaft war keine grundlegende Veränderung der wirtschaftlichen Umgebung und der staatlichen Struktur vorgesehen und nicht eingeleitet worden, womit ein signifikanter Fortschritt innerhalb der Wirtschaftsreformen auch nicht zu erwarten war. Doch ohne die fundamentale Restrukturierung der Wirtschaft, des Rechts- und Staatswesens, werden die Probleme der Vergangenheit noch für einige Zeit weiter bestehen bleiben – in einer Weltwirtschaft, die dominiert wird von technologischer Innovation und globalem Wettbewerb.

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Rohani: Der Nukleardeal mit den Weltmächten zeigt das Scheitern unserer Feinde (Israel) in Ihren Versuchen, Iranphobie zu fördern

RohaniDieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Teheran – Der iranische Präsident Hassan Rohani betonte, dass die Atomabkommen zwischen Teheran und den Weltmächten, das Scheitern der Bemühungen der Feinde der Nation, um Iranophobie in der Region und in der Welt zu verbreiten, zeigt.

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Iran: Die wahre Veränderung ist die Ruhe

Schwere Zeiten in Irans Apotheken

Schwere Zeiten in Irans Apotheken

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Während der Präsidentschaftswahlen im Sommer 2013 hatte Hassan Rohani viele Versprechungen den Iranern gemacht, darunter die Öffnung des Zugangs zum Internet, die Beseitigung der allseits verhassten Sitten-Polizei von den Straßen, die Aufhebung westlicher Sanktionen und die Wiederbelebung der Wirtschaft bei gleichzeitiger Erhöhung der persönlichen Freiheiten.

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Irans neue Regierung schafft jährliche Anti- Israel Konferenz ab

Mahmud AhmadinedschadTeheran – Irans neuer Präsident Hassan Rohani hat die anti-israelische Konferenz im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit mit dem Westen und den Bemühungen um eine neuen diplomatischen Weg für Iran abgeschafft.

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Hassan Rohani und die UN-Generalversammlung

Hassan Rohani im Interview mit CNN

“Die Nazis haben „verwerfliche Verbrechen“ gegen die Juden begangen.“

New York – In einem CNN-Interview am Rande der UN Generalversammlung, traf der iranische Führer einen deutlich anderen Ton als sein Vorgänger. Dennoch, darf man fragen: Erkennt Rohani wirklich den Holocaust an? In einer neuen Erklärung, die sicher eine breite Diskussion in jüdischen Kreisen verursachen wird, hat der iranische Präsident Hassan Rohani den Holocaust als ein verwerfliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft, fügte aber gleichzeitig hinzu, „es ist Aufgabe der Historiker seine Dimensionen zu reflektieren.“

In einem Interview mit CNN, Teile davon wurden am Dienstagabend ausgestrahlt, schlug Rohani einen Ton an, der sich dramatisch von der Holocaust-Leugnung seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinejad unterscheidet. Aber ob er weit genug gegangen ist jüdische Kritiker zu befriedigen, darf bezweifelt werden.

„Ich habe gerade gesagt, dass ich kein Historiker bin“, sagte Rohani seinem Übersetzer, als Antwort auf die Frage über Ahmadinejads Ansichten über den Holocaust. „Und wenn es darum geht über die Dimensionen des Holocaust zu sprechen, sind es Historiker, die sich damit befassen sollten.“ Weiterlesen

Hassan Rohani – Anderer Stil, derselbe Inhalt

Hassan RohaniPârse & Pârse – Nach mehreren Wochen Amtszeit des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani stellen wir durch die Charme-Offensiven Hassan Rohanis einen gravierenden Unterschied zwischen dem ehemaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und Hassan Rohani äußerlich fest. Während Ahmadinedschad klassisches Trash-Talking nutzte, sind von Rohani nur sanfte Töne der Versöhnlichkeit zu vernehmen. Trash-Talking ist eine Metapher aus dem Sport, die oft von Einzelpersonen auf der Verliererseite von Spielen verwendet wird. Anstatt einem „walking the walk“ (gut spielen), redet man nur darüber. Weiterlesen

Irans Revolutionsgarden warnen vor Verhandlungen mit den USA

Khamenei und iranische RevolutionsgardenTeheran – Nach einer Erklärung am Wochenende, vor den erwarteten diplomatischen Kontakten zwischen den USA und Iran, warnten Irans Revolutionsgarden die Diplomaten des Landes vor den Gefahren im Umgang mit US-Beamten.

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Irans neuer Präsident hat Fans bei US-Geheimdienst-Veteranen

IRAN-POLITICS-ROWHANITeheran – Irans neuer Präsident, Hassan Rohani, befindet sich in einer Charme-Offensive im Vorfeld seines Besuchs in New York bei der UN-Generalversammlung nächste Woche. Vor kurzem veröffentlichte am Freitag die Washington Post  einen Gastkommentar, in dem Rohani seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über das iranische Atomprogramm signalisiert hat. Und das ist eine kleine Überraschung für ehemalige US-Geheimdienste und nationale Sicherheitsbeamte, die Rohani als eine bekannte Größe sehen, und als jemanden, mit dem die Amerikaner Geschäfte machen können.

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Iran – Israel: Israel ignoriert die ausgestreckte Hand Irans

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Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Teheran – Israel fürchtet seine Rechtfertigung für einen möglichen Angriff auf den Iran zu verlieren und befürchtet, dass die USA Hassan Rohanis sanften Tönen verfallen. Es ist bedauerlich, dass Premierminister Benjamin Netanyahu und Präsident Shimon Peres sich nicht die Mühe machten, auf die Rosch Haschana Grüße von dem iranischen Präsidenten zu reagieren. Stattdessen wählte Netanyahu den Weg weiterer Bedrohungen und verunglimpfte Rohanis Geste. Vielleicht auch verständlich, denn wer das Wesen der Islamischen Republik kennt, darf durchaus auch den sanften Tönen gegenüber misstrauisch sein. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Iran nach seinen Taten und nicht nach seinen Worten beurteilt werden muss, aber auch im Zustand der Feindseligkeit zwischen den beiden Ländern ist es nicht überflüssig – und vielleicht sogar von Vorteil – ein gewisses Maß an Höflichkeit und Benehmen zu wahren.

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Syrische Rebellen feuern Mörsergranaten auf christliche Wohngebiete in Homs und setzten Giftgas nahe Damaskus ein

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Damaskus – Bewaffnete islamistische Rebellen in Syrien feuerten am Samstag Mörsergranaten auf ein von Christen bewohntes Viertel in der zentralen Provinz Homs ab. Ein Fars News Agency Korrespondent in Zentral-Syrien sagte, dass die Rebellengruppen drei Runden Mörsergranaten gegen die al-Dablan Region in Homs Stadt, in der vor allem christliche Bürger leben, abgefeuert haben.

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Irans künftiger Atomchef Ali Akbar Salehi

ShowImageCAPEZOLTTeheran – Der iranische Präsident Hassan Rohani ernannte am  Freitag den 09.08.2013 den scheidenden Außenminister der Ahmadinedschad-Administration, Ali Akbar Salehi علی‌اکبر صالحی‎, zum neuen Chef der Atomenergie-Behörde, sagten staatliche Medien – im Austausch eines Hardliners gegen einen sogenannten Pragmatiker, der künftig die Verantwortung für Teherans Atomprogramm tragen soll.

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Die dunkle Vergangenheit von Irans neuem nominiertem Verteidigungsminister

Brig. Gen. Hossein Dehghan

Teheran – Brigade General Hossein Dehghan, der zum neuen Verteidigungsminister Irans unter Präsident Hassan Rohani nominiert wurde, war ein Kommandeur im Libanon, der die Überwachung der Hisbollah Operationen während der Zeit des Terroranschlages im Jahre 1983 auf die US Marine-Kaserne in Beirut überwachte.

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Rohani: Israel ist eine Wunde am Körper der islamischen Welt

Der Titel der Keyhân Zeitung aus dem Iran - Rohani: „Israel ist eine Wunde am Körper der islamischen Welt, die ausgelöscht werden muss“

Der Titel der iranischen Zeitung Keyhân – Rohani: „Israel ist eine Wunde am Körper der islamischen Welt, die ausgelöscht werden muss“

Teheran – Während Hassan Rohanis Regierung bald die Geschäfte übernimmt, und die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche ihre vorbereitenden Schritte einnehmen, sorgte die Umänderung der Rede von Hassan Rohani am al-Quds-Tag [02.08.2013] durch die lokalen Medien in Iran bei den internationalen Medien für einen Skandal. Hassan Rohani sagte am Vorabend des Starts der neuen Regierung [05.08.2013] während seiner Rede am al-Quds-Tag, dass „im Schatten der Besetzung al-Quds [Jerusalem] und der palästinensischen Gebiete eine Wunde am Körper der islamischen Welt sitzt, und diese Wunde ist die Erinnerung daran, dass die Muslime ihre historischen Rechte nicht vergessen werden und sie werden der Ungerechtigkeit und Aggression widerstehen.“

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Seit Rohanis Amtsantritt verschärft sich Irans Wirtschaftskrise

Mideast_Iran-0c15bTeheran – Bei einer Pressekonferenz am 17. Juni in Teheran, kritisierte der neue iranische Präsident Hasan Rohani die scheidende Regierung Ahmadinejads und sprach von einem Missmanagement des Landes durch die alte Regierung.

Irans Wirtschaft zeigt Anzeichen des Zusammenbruchs, denn die westlichen Sanktionen schneiden immer tiefer in die finanziellen Lebensadern der Islamischen Republik ein und erhöhen den Druck für einen Atomdeal mit dem Westen.

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Ahmadinedschad sieht die Leugnung des Holocaust als größten Erfolg seiner Amtszeit

Der scheidende iranische Präsident Mahmud AhmadinedschadTeheran – Der scheidende iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad beschrieb am Sonntag seine Leugnung des Holocaust als einen seiner größten Erfolge, berichtete die Nachrichtenagentur Fars.

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Hassan Rohani ist auch der Sache nicht gewachsen

Der Laufbursche Rouhani

Der Laufbursche Rouhani

Von Menashe Amir

Radio Israel – Die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in Iran und die Berichte darüber, dass die Iraner auf die Straßen gingen, um zu feiern, erinnert mich an die Geschichte über eine Jüdin und einen Rabbi, die sich irgendwann in Osteuropa abgespielt hatte: Weiterlesen

Irans neuer Präsident Hassan Rohani

Rouhani

Irans neuer Präsident Hassan Rohani

Ein Kommentar von  Ardašir Pârse

Dass der Westen die Islamische Republik in jedem Fall erhalten will, sollte nach diesem Artikel jedem klar sein. Wieviel Zustimmung hatte das Wahlergebnis in Iran vom 14. Juni 2013 in den politischen Zentren des Westens, bei den meisten Führungen westlicher Staaten und seinen Mainstream-Medien erhalten, leiden sie  denn auch alle an historischer Amnesie? Dass viele Iraner diesen Mann als Reformer betrachten, liegt an einer alten Krankheit, an der die meisten Iraner leiden, die Krankheit, die man „Vergesslichkeit“ nennt.

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Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats sind beteiligt an den Verbrechen der Islamischen Republik

Das Schwert der Reform in der Hand, doch alles bleibt beim Alten

Das Schwert der Reform in der Hand, doch alles bleibt beim Alten

Von Šâhin Ša’bâni

Die Rolle der Amerikaner und Europäer in Zusammenhang mit dem Sturz des Pahlavi Regimes und die Bildung eines islamischen Staates in Erfahrung zu bringen, ist ja nicht schwer, denn es wurden diesbezüglich genug Artikel und Analysen veröffentlicht. Die Unterstützungen der Franzosen, die Nachrichten- und Informationsunterstützung der Engländer durch „BBC“ und der Druck der Amerikaner zum Öffnen des politischen Raums, ohne ihre zerstörerischen Folgen zu beachten, sind nur ein kleiner Teil dieser Rolle. Die Faszination der amerikanischen und europäischen Regierungen an einer Islamischen Republik war dermaßen groß, dass sie um Khomeinis Gunst zu gewinnen, auch dem verstorbenen Schah des Iran die Einreise in ihre Länder verwehrten und sie ihn mit seinem Leiden [er war an Krebs erkrankt] allein ließen! Weiterlesen