Mein Weltbild von Zarathustra

Zartošt

Von: Evelucas

Ich habe sehr interessiert den zweiteiligen Artikel „Zarathustra, ein Denker oder Philosoph?“ [Teil 1; Teil 2] gelesen, beabsichtigt aber viele der darauffolgenden Kommentare anderer „Leser“ dazu, nur überflogen, so ich sicher gehen wollte, hier völlig unbeeinflusst, meine ganz persönliche Meinung über Zarathustra sagen zu können. Zugleich jedoch, erhebe ich deswegen auch keinen Anspruch auf völlige Wahrheit meiner Anschauungen hier, da ich es von mir selbst als vermessen ansehen würde, dies überhaupt beurteilen zu können. Weiterlesen

Die Nuže-Verschwörung in Iran (4)

Helden des Irânzamin

Der Teil 3 dieser Reihe

Die Folgen von Nuže

Kurz nachdem die Nuže Verschwörung aufgedeckt worden war, erklärte Ayatollah Khomeini, dass alle im Zusammenhang mit Nuže festgenommen Personen exekutiert werden sollen. Im Ergebnis wurden 144 Teilnehmer nach oberflächlichen Ermittlungen exekutiert. In Paris versuchten fünf Männer erfolglos Bakhtiar am 18. Juli 1980 zu ermorden, töteten dabei einen französischen Polizisten und verletzten drei unbeteiligte Zuschauer.

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Die Nuže-Verschwörung in Iran (3)

Die Gerichtsverhandlung_zweiter von rechts General Âyat Mohaqqeqi

Der Teil 2 dieser Reihe

Der Plan

Der erste Schritt des Planes wurde für indigene Gruppen in verschiedenen Teilen des Landes entwickelt, um Ablenkungsmanöver in Form von Aufständen in den Wochen vor dem 09. – 10. Juli zu inszenieren, um die iranische Regierung dazu zu bewegen Einheiten der Revolutionsgarden aus Teheran abzuziehen, wodurch die Durchführung des Staatsstreichs einfacher werden sollte. Diese Stammesgruppen bestanden aus Baxtiyâris, Boyr-Ahmadis, Balucis und Qašqâyis, die von Bani Ameri, Qeddisi und Rokni rekrutiert worden waren und für ihre Dienste bezahlt wurden. Bakhtiar soll auch Ablenkungsangriffe des Irak an verschiedenen Orten entlang der irakisch-iranischen Grenze angeordnet haben, ohne die Führer der Neqâb davon in Kenntnis gesetzt zu haben.

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Was ist aus meinem Land geworden?

Was ist aus meinem Land geworden?

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10.12.1948 als weltweit anzuerkennende Festlegung allgemeiner Grundsätze der Menschheit erklärt; damit wurde auch dieser Tag (10.12.) als Tag der Internationalen Menschenrechte festgelegt. Das Ziel der Charta war die Verpflichtung der Menschheit über die Achtung der Rechte, die jedem Menschen zustehen, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Weiterlesen

Die Nuže-Verschwörung in Iran (2)

Die Helden der Nuže-Verschwörung nach ihrer Verhaftung

Der 1. Teil dieser Reihe

Die Anfänge der Verschwörung

In diesem angespannten und chaotischen Umfeld, nahmen die Führer der Nuže Verschwörung ihre Tätigkeiten gegen das islamische Regime auf. Der Kopf der Verschwörung des militärischen Zweiges, Oberst Mohammad Baqer Bani Ameri [Mohammad Bâqer Bani Âmeri], der sich von der iranischen Gendarmerie Anfang 1978 zurückgezogen hatte, fing nun an, gegen das islamische Regime, kurz nach ihrer Gründung zu kämpfen. Bani Ameri war gegen die Islamisten, die die Macht ergriffen hatten, und sein Ziel zu diesem Zeitpunkt war es, die Monarchie wiederherzustellen. Er fing an, einen Staatsstreich mit seinem engen Freund, Oberst Atâ’ollâh Ahmadi, ein Armee-Geheimdienst-Offizier, der in den Untergrund nach dem Sturz des Schah-Regimes gegangen war zu organisieren. Sie beschlossen die Unterstützung des Schahs für ihre Bemühungen zu suchen. Deshalb hatte Ahmadi insgeheim den Iran verlassen und hatte sich auf den Weg nach Europa gemacht, wo er hoffte, den Schah kontaktieren zu können. In der Zwischenzeit näherte sich Bani Ameri unauffällig mehreren anderen aktiven diensthabenden und pensionierten Offizieren, um einen Staatsstreich zu unternehmen, und formte um sich eine Gruppe von 6 – 8 Männern im Spätsommer 1979. Weiterlesen

Die Nuže-Verschwörung in Iran (1)

Einleitung

In der Nacht vom 09. auf den 10 Juli 1980, machten sich mehrere hundert Soldaten der iranischen Armee und im Ruhestand befindliche iranische Fallschirmjäger auf den Weg zur Nuže [نوژه] Luftwaffenbasis nahe der Stadt Hamadân, um einen Staatsstreich gegen das junge islamische Regime in Iran zu initiieren. Viele der Fallschirmjäger wurden festgenommen, als sie an der Basis angekommen waren. Mehrere Hundert weitere Teilnehmer an der Verschwörung wurden in den folgenden Tagen festgenommen. Die Verhafteten wurden bald vor Revolutionsgerichte gestellt, und viele von ihnen wurden hingerichtet. Aus Angst davor, dass andere Personen des militärischen Personals sich der Verschwörung anschließen könnten oder mit ihr sympathisieren, führte die Regierung eine umfassende Säuberung der Streitkräfte in den folgenden Monaten durch. Hunderte weitere Teilnehmer an der Verschwörung wurden aber nie gefasst und viele von ihnen haben auch danach den Kampf gegen das islamische Regime weitergeführt, doch von ihnen ging nie wieder eine ernsthafte Bedrohung für die Islamische Republik aus. Die Namen dieser tapferen Soldaten, glänzen noch immer auf der Stirn der iranischen Armee und der Mut dieser Blumen blüht für immer in den Herzen vieler Iraner. Man kann Blumen eben töten, ihr Duft aber bleibt immer in unserer Erinnerung.

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Tod wegen Taufe? – Abschiebung in den Iran droht

Bringt der Wechsel des Glaubens zum Christentum eine frühere Muslima in ihrer Heimat im Iran in Lebensgefahr? Genau um diese Frage ging es am Dienstag bei einem Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Göttingen. Weiterlesen

Liberalismus, das Kernproblem in Iran (6)

Teil 5 dieser Reihe

von Eran

Die Verstaatlichung des Erdöls in Iran

Vorgeschichte

Die Auseinandersetzungen der USA mit Großbritannien über die Kontrolle des Erdöls in Iran entluden sich in der „Abadankrise“ und in der Verstaatlichung des Erdöls in Iran. Abadan [Âbâdân] ist eine Stadt am Persischen Golf, in der im Jahre 1908 Öl entdeckt wurde. Innerhalb von 40 Jahren entwickelte sich die Raffinerie von Abadan zur größten Raffinerie der Welt. Die Raffinerie wie alle anderen Ölanlagen in diesem Teil Irans wurden von der AIOC auf der Grundlage eines 1933 zwischen den Briten und Iran geschlossenen Abkommens betrieben.

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Liberalismus, das Kernproblem in Iran (5)

Teil 4 dieser Reihe

von Eran

Achnacarry und Red Line Abkommen

Die Rivalität zwischen dem Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel prägte von Anfang an die Erdölindustrie. Der Erste Weltkrieg wurde hauptsächlich dank der Öltransporte von Rockefellers Standard Oil Company (New Jersey) gewonnen.

Als der amerikanische Magnat 1916 von der Unterzeichnung des geheimen Sykes-Picot-Abkommens also von der britisch-französischen Aufteilung des Nahen Ostens erfuhr, dessen schwarzes Gold er ausbeuten wollte, setzte er die Lieferungen aus. Großbritannien und Frankreich hatten in einem Geheimabkommen, dessen Inhalt in den Wirren der Russischen Revolution von den Revolutionären ans Tageslicht gebracht wurde, die Aufteilung des Nahen Ostens vereinbart: Sykes–Picot Abkommen.

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„Den Menschen reicht es“

In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es am Mittwoch [03.10.2012] zu Tumulten gekommen. Als die Polizei gegen private Wechselstuben vorging und Devisenschwarzhändler festnahm, kam es laut Augenzeugenberichten zu Zusammenstößen. Dabei wurden Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen. Im Iran hatte sich die Währungskrise in den letzten Tagen gefährlich zugespitzt. Weiterlesen

Iran und Israel: Grenzenlose Freundschaft

Maria Ellend,  Niederösterreich – In einer Zeit in der uns von den Mainstream-Medien und den Regierungen Irans und Israels gepredigt wird, dass Iraner Juden zu hassen haben und umgekehrt, verkörpern der Iraner Hamid und der Jude Samuel in perfekter Harmonie in Niederösterreich die Antithese. Eine idyllische Nachbarschaftsgeschichte am Rande eines bevorstehenden Krieges.

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Der Iran–Irak Krieg 1980 -1988

Es waren die Panzerdivisionen Saddam Husseins, die am 22. September 1980 den Arvandrud (Shatt-El-Arab) überquerten und in der iranischen Provinz Chuzestan einfielen, um sich die Provinz mit einer der größten Rohölvorkommen der Welt einzuverleiben. Diese Mission scheiterte jedoch an der beispiellosen Opferbereitschaft der Iraner und nicht zuletzt am Todesmut der Kindersoldaten. Es waren vor allem die „todesfreiwilligen“ Kinder, deren Aufopferung in den irakischen Minenfeldern Khomeinis Gegenoffensiven ermöglichten. In diesem Krieg wurden mehr als 45.000 iranische Kinder von irakischen Minen zerfetzt.

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Die Geographie schlägt zurück


aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Wenn Sie wissen wollen, was Russland, China oder Iran als nächstes tun, lesen Sie nicht ihre Zeitungen oder fragen Sie nicht, was unsere Spione ausgegraben haben – schauen Sie sich die Landkarte an. Geographie kann genauso viel über eine Regierung und deren Ziele aussagen wie Agenten. Wichtiger als Ideologie oder Innenpolitik, die grundlegend einen Staat definieren, ist sein Platz auf dem Globus. Landkarten erfassen die wichtigsten Fakten aus der Geschichte, Kultur und den natürlichen Ressourcen. Mit dem Umbruch im Nahen Osten und in einer turbulenten politischen Übergangszeit in China schauen Sie sich die Geographie an, um den Sinn des Ganzen zu verstehen.

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Liberalismus, das Kernproblem in Iran (4)

Alle drei Teile dieser Reihe: Teil 1; Teil 2; Teil 3

Die ersten Teile der Artikelreihe fielen umfangreicher aus. Der ambitionierte Leser sollte in den ersten 3 Teilen mit der Entstehung und der Bedeutung des britischen Liberalismus vertraut gemacht werden. Dieser entstand aus den englischen Bürgerkriegen des 17. Jahrhunderts aus den Machtkämpfen zwischen dem protestantischen Besitzbürgertum, das die politische und religiöse Macht ergreifen wollte, und dem absolutistischen englischen König. Dabei handelt es sich bei dem Liberalismus um eine politische Ideologie zur Transformierung und Übertragung der politischen und religiösen Macht auf die tonangebende Oberschicht, das Besitzbürgertum und den Landadel, die basierend auf John Locke durch das Eigentum legitimiert sind, die politische und religiöse Macht auszuüben.

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Iran: Pastor Youcef Nadarkhani ist nach über tausend Knast-Tagen frei

Über 1000 Tage saß Pastor Youcef Nadarkhani im Iran hinter Gittern – nun wurde er vom Vorwurf der Apostasie (“Abfall vom Islam”) freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen. Weiterlesen

Iran trainiert weibliche Ninjas als potenzielle Killer

Dreitausend iranischen Frauen, die als Ninja-Kämpfer ausgebildet wurden, sagen, wenn es nötig sein soll, würden sie ihre Kampfkünste verwenden, um das Land zu verteidigen! Weiterlesen

Iran will Kinderehen legalisieren

Wie im Mai bereits Saudi-Arabien beschlossen hatte, sollen laut islamischem Recht Kinderehen nach dem Vorbild Mohammeds nun auch in Iran möglich sein. Mohammed war 52, während er die Ehe mit der neunjährigen Aisha vollzog. Da Mohammeds Lebensweise Vorbildfunktion für alle Muslime hat, will nun auch Iran Rechtssicherheit schaffen und sich an dieser Pädophilie beteiligen.

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Iran verbannt Frauen aus 77 Studiengängen

Teheran – Im Iran gehen mehr Frauen als Männer zur Universität. Ein Umstand, der sich nun offenbar ändern soll. Denn die iranische Regierung hat beschlossen, ganze 77 Studiengänge für sie zu verbieten. Für die Frauen im Land bedeutet das einen herben Rückschlag bezüglich ihre Rechte und Freiheiten.

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Judenhass aus schiitischer Sicht

Von: Zichron Yaakov, Israel

Der iranische Mullahstaat und seine Ableger, die schiitischen Hisbollah des Libanon, hassen uns Juden aus ganzem Herzen. Sie hassen alles jüdische, den Staat Israel, die Juden der Diaspora, kurz, sie versuchen die Arbeit Hitlers fortzusetzen. Den Hass haben sie von diesem geerbt, die Motivation dazu offensichtlich ebenso. Weiterlesen

Israel: „Wir können das nicht alleine machen“

Ein Mädchen probiert eine Gasmaske in einem Verteilungszentrum in Jerusalem. Laut Medienberichten soll die Nachfrage angesichts der Spannungen mit dem Iran zugenommen haben.

In Israel wächst angesichts eines möglichen Angriffs auf den Iran die Nervosität

Von: Ben Segenreich aus Tel Aviv, 17. August 2012

Nun hat sich Präsident Peres in die Debatte eingemischt und in der Regierung Netanjahu damit für Ärger gesorgt. Weiterlesen