Die Kaaba und die Götter

Von: Dr. Nurialâ
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Warum bedeutet Säkularismus „die Trennung von Religion, Religionsstiftern und den dazugehörigen Konfessionen und Staat bei der Bildung und der Form einer Regierung“? Der Grund hierfür liegt bei den Religionsstiftern, die nur ihre Religion, ihren Gott und ihr Dogma akzeptieren; sie versuchen mit Gewalt und Einschüchterung alle für ihre Sache zu gewinnen; um dies zu erreichen, hecheln sie nach der Macht und Machtergreifung. Für jede dieser Gruppierungen zählt nur ihr Gott und nichts anderes; es zählt nur das Gebot ihres Gottes und der Glaube an jeden anderen Gott außer ihrem Gott ist Polytheismus, der Strafe nach sich zieht. Aber der Säkularismus hat sein Fundament auf der Basis der Akzeptanz aller Götter, Religionen und Dogmen; er lässt nicht zu, dass diese sich untereinander bekämpfen.

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Das Interview des Kronprinzen Rezâ Pahlavi mit dem israelischen Kanal 10

Rezâ Pahlavi: „Anstatt den Iran zu bombardieren sollte Israel die Opposition und das iranische Volk bei ihrem Kampf gegen das Mullah-Regime unterstützen. Den Iran zu bombardieren ist die größte Hilfe und Unterstützung des Mullah-Regimes, denn danach würde das Mullah-Regime eine unfassbare Säuberung veranstalten! Das iranische Volk ist die beste Armee, die durch die Unterstützung der westlichen Welt und Israel dieses Regime bekämpfen und besiegen kann.

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„Sibbuye“: Der Iraner, der die arabische Grammatik schrieb

„Sibbuye“: Der Iraner, der die arabische Grammatik schrieb
Von: Dr. Keyhânizâde
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Dem internationalen Kalender zufolge ist die erste Woche des Jahres 793 n. Chr. die Woche, in der der erhabene, berühmte, iranische Sprachwissenschaftler “Sibbuye” [سیبویه] starb. Sibbuye war der Erste, der „die Grammatik“ der arabischen Sprache niederschrieb. Sibbuye ist ebenso eine in der persischen Literatur hoch angesehene Persönlichkeit.

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Die dumme Mehrheit und die verräterische Minderheit

Ein Straßenschild in Teheran, das noch von Bürgern „falsch“ korrigiert wurde

Kritisch, zynischer Artikel
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Die dumme Mehrheit und die verräterische Minderheit

Diesen Text schickte uns ein Freund. Er erwähnt nicht den Namen des Verfassers. Khandaniha veröffentlichte diesen Text ohne eine eigene Interpretation, und überlässt das Urteil den Lesern, so wie wir es tun.

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In Erinnerung an Zahra Kazemi

Wieviele verletzliche und edle Blumen aus einem Blumenmeer,  hat die Islamische Diktatur im Namen des Schleiers des Schreckens in Iran brutal vernichtet und verdorren lassen, und wieviele verletzliche und edle Blumen werden unter der islamischen Diktatur noch verwelken? 

Die Barmherzigkeit Ahura Mazdas sei mit ihr,  und ihre Ruhestätte möge erleuchtet werden.

Zahra Kazemi-Ahmadabadi (Zahrâ Kâzemi Ahmadâbâdi) berühmt als „Zibâ“ [زهرا کاظمی احمدآبادی]  war eine iranisch-kanadische Fotografin, die im Gewahrsam von iranischen Beamten nach ihrer Festnahme an den Folgen von Folter, MIsshandlungen und unsäglichen Brutalitäten, die sie in den letzten Tagen ihres Lebens erlitten hatte, verstarb.

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Freundin (Dust) von Sohrab Sepehri

[1]
Sie war erhaben
Und lebte in unserer Zeit
Sie war vertraut mit dem weiten Horizont
Sie kannte die Sprache des Wassers und der Erde wohl sehr gut

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Persia’s Poetic Past

Persia’s Poetic Past

by Amir Nasseri

The sands of time have always known
That civilization which has grown
In that plateau we call Iran
Land of the lion, and the sun

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Über die Liebe des Sa’di

Vorwort:

Die etablierten Gedichtsinterpreten wollen es nicht wahr haben; sie schweigen bis heute, wenn man sie darauf anspricht. Für sie ist dieses Thema ein Tabu oder es wird als Erniedrigung der Werte jener Dichter aufgefasst. Die Interpreten versuchen die gleichgeschlechtliche Liebe als eine „Morid va Morâd“ (Schüler/Jünger und Lehrer/Meister) Beziehung zu interpretieren! Sie versuchen jene Art Liebe nicht als solche, sondern als großen Respekt des Jüngers dem Meister gegenüber zu deuten!

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Die Diskriminierung der Frau durch das Erbschaftsgesetz des Islam

Sie ist eine 60 jährige Frau, die ein kleines Zimmer am Rande der Stadt Teheran gemietet hat; sie hat niemanden mehr und ernährt sich durch die Arbeit als Putzfrau in einigen Häusern. Sie verlor ihren Mann und die Kinder durch das Erdbeben in Bam [1] und bekam auch nichts mehr von ihrem Haus und den Gärten zu sehen, denn Monate später nach dem Erdbeben, als sie wieder nach Bam ging, um ihren Grundbesitz und die Grundstücke wieder aufzubauen, wurde ihr gesagt: „Eine Frau erbt durch den Grundbesitz nichts“.

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Gedicht von Omar Khayyam

آن قصر که بر چرخ همى زد پهلو
بر درگه آن شـــهان نــهادندى رو
ديدم که بر کــنگــره اش فــاخته اى
بنشسته همــى گفــت که کوکو کوکو

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Deutschland: Die Doppelmoral stinkt!

Das stinkt! Das stinkt zum Himmel! Diese Doppelmoral der deutschen Politik und Unternehmer! Hier ein Bericht von Financial Times Deutschland:

Trotz politischen Drucks: Deutsche Firmen umgehen Iran-Sanktionen

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Die Polen in Iran

Anmerkung der Redaktion von Online-Magazin Pârse & Pârse:

Bedauerlicherweise ist die Christenverfolgung durch das Mullah-Regime an der Tagesordnung. Wir Exiliraner verurteilen diese abscheuliche Politik der Einschüchterung zutiefst. Damit die Leserschaft weiß, wie die Iraner den Andersgläubigen vor der Mullah-Plage gesinnt waren und immer noch gesinnt sind, schreiben wir über die Gastfreundlichkeit der Iraner während des Zweiten Weltkriegs, bei dem zwischen 300 bis 400 Tausend Polen in Iran einen Zufluchtsort gefunden haben, um später dieses Land entweder in Richtung der freien Welt zu verlassen oder Iran für immer als die zweite Heimat zu wählen, zu heiraten und sich niederzulassen. Darauf sind wir sehr stolz. Was Iran während des Zweiten Weltkriegs geleistet hat, indem Iran eine große Anzahl der Juden in Frankreich iranische Pässe gegeben hat und sie in den Iran einreisen liess und eine großen Zahl Christen aufnahm, darf nicht vergessen werden, auch wenn heute ein barbarisches Regime leider der Repräsentant des Landes ist, von dem die erste Menschenrechtsdeklaration der Welt entstammt.

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Zarathustra, ein Denker oder ein Prophet? (1)

Von: Dr. Nurialâ
Übersetzung: ©Fartâb Pârse

Der 6. Farvardin (25.03.) ist der angenommene Geburtstag [1] von Zarathustra (vermutet, vereinbart aber bedeutend, angebracht und gesegnet), der legendären und weltberühmten Persönlichkeit Irans. Zu diesem einmaligen Anlass befasse ich mich mit einigen interessanten Themen über Zarathustra. Weiterlesen

Die Liebesbombe der Israelis für die Iraner

Wir haben über die Initiative der Israelis schon berichtet, wie sie die Iraner lieben und nicht als ihren Feind betrachten. Die Art Liebesverkündung und Sympathie der Israelis anderen Bevölkerungen des  Mittleren Ostens gegenüber  ist einmalig und unglaublich. Noch nie wurde eine Kampagne in der Art für die Syrier, Palästinenser oder irgendeine andere Nation in der Region ins Leben gerufen.

Es gibt Gründe, weshalb die iranische Nation das Ziel der Liebesbombe der Israelis geworden ist:

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Sag dar farhange Irâne bâstân

Sag dar Irâne bâstân be janbehâye nomâdine sag dar farhange Irâne bâstân mipardâzad. Sag yeki az heyvânâti ast ke dar asâtir va mazâhebe barxi az jahâniyân niz mourede ehterâm qarâr gerefte va janbehâye nomâdin yâfte ast. Sag hamconin dar dine zartošti va dar miyâne irâniyâne bâstân arzeš va jâygâhe vižeyi dâšte ast. Be moujebe axbâre qadim va movarrexâne yunâni cun Esterâbo va Herodot va digarân miyâne kâspihâ sag az ehterâm va taqaddose fouqol’âdeyi barxordâr bude va maqâme hoquqi cun ensân dâšte ast. Kâspihâ dar âqâz az aqvâme qeyre âriyâyi budand ammâ anâsore âriyâyi niz dar miyânešân molâheze mišavad. Kâspihâ dar zamâne mâdhâ digar qodrate candâni nadâštand ammâ nofuze mo’taqedâte kâspihâ dar zamâne mâdhâ qâbele tavajjoh ast.

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Israel liebt Iran und Iran liebt Israel

Jerusalem Das israelische Online-Magazin Haaretz berichtete gestern von einer Initiative mit Online Plakaten, die von Liebe und Frieden erzählen und große Aufmerksamkeit in Israel aber auch in Iran erregt hatten; iranische und israelische Bürger sendeten zu tausenden Nachrichten des Lobes und des Dankes.

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Abu Moslem Khorasani und seine Epoche

Ein viertel Jahrhundert war seit der entscheidenden Niederlage des sassanidischen Weltreiches in Nahawand [نهاوند] (Nahâvand) 642 n. Chr. gegen die muslimischen Araber vergangen, als die arabischen Umayyaden [بنو أمية] die Macht ergriffen, die „rechtgeleiteten“ Kalifen verdrängten und eine neue Dynastie von Kalifen für die nächsten einhundert Jahre mit ihrem Machtzentrum in Damaskus schaffen sollten. Weiterlesen

Ešq

Das schönste persische Wort, das bis vor kurzem für ein arabisches Wort gehalten wurde und sehr oft in der persischen Sprache, in Gedichten und Schriften verwendet wird, ist das Wort „Ešq“ (عشق). Dieses Wort hat seine Wurzel in der indoeuropäischen Sprache: Weiterlesen

PERSISCHER GOLF (3)

PERSISCHER GOLF (2)

Die Zeit der englischen Eroberung am Persischen Golf

In dieser Zeit konnte England trotz der Vormundschaft über die Scheichs mit ihren ständigen Intrigen immer noch nicht den Namen Persischer Golf ändern und diesen „Britannian See“ (britannischer See) nennen. Weiterlesen

Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen

2011 war das Jahr mit der höchsten Anzahl der jährlichen Hinrichtungen in den letzten 11 Jahren in Iran  Quelle: Amnesty International (AI) und Iran Human Rights (IHR)

Während Iran Human Rights am 01. März 2012 seinen Jahresbericht über die Todesstrafe in Iran 2011 veröffentlichte, setzten die iranischen Behörden die Niederschlagung von Dissidenten und die Vernichtung der Zivilgesellschaft fort. Die verstärkte Hinrichtungswelle, die nach den Protesten gegen die manipulierten Wahlen im Juni 2009 begann, wurde in 2011 mit hoher Frequenz fortgesetzt.

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