Iran: „Die USA sind eine leichte Beute für Hacker-Angriffe“

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Teheran „Die USA sind das am stärksten gefährdete Land bei der Verteidigung ihres Cyberspace und deren Strukturen“, sagte Brigadier General Gholam Reza Jalali Reportern während einer Pressekonferenz in Teheran, berichtet die Nachrichtenagentur Fars News Agency. Seine Äußerungen sind auf Berichte zurückzuführen, dass Hacker, eine US-Regierungs-Datenbank angegriffen hätten, und nun im Besitz von großen Mengen personenbezogener Daten eines jeden Bundes-Beamten sein könnten.

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US Repräsentantenhaus stimmt gegen die Ausbildung des Neonazi-Bataillons Asow in der Ukraine

Bildquelle: REUTERS/Osman   Karimov Eine »Asow«-Einheit terrorisiert am 13. Juni 2014 die Bevölkerung in der ostukrainischen Stadt Mariupol

Bildquelle: REUTERS/Osman
Karimov
Eine »Asow«-Einheit terrorisiert am 13. Juni 2014 die Bevölkerung in der ostukrainischen Stadt Mariupol

Washington – Das US-Repräsentantenhaus forderte vergangene Woche ein Verbot der Ausbildung der paramilitärischen Neonazi-Gruppe Bataillon Asow Батальйон Азов, doch auch wenn in den USA gesetzlich alle Hürden durchlaufen und beschlossen würden, kann es einfach ignoriert werden, so funktionieren Scheindemokratien in denen der Staatsterrorismus seine Triumphe feiert. „Problematisch an den offiziellen Definitionen von ‚Terror‘ und „Terrorismus“ ist weiterhin, dass sich aus ihnen zwingend ergibt, die USA als führenden terroristischen Staat zu begreifen“  [Hybris, S. 227].

Das Asow Bataillon, das von westlichen Politikern und Medien ständig hofiert wird, ist nur eines, der u.a. von den USA und EU finanzierten Terror-Bataillone in der Ukraine. Hier kämpfen internationale freiwillige Söldner gegen die Aufständischen in der Ostukraine. Anwerber und Ausbilder Gaston Besson lernte das Mordhandwerk, ­während des Bosnien-Krieges an der Seite kroatischer Neofaschisten, er ist ein alter Bekannter. Ein anderer Ausbilder und Hauptakteur des internationalen Faschismus und Terrorismus, ist der amerikanische Söldner Stan Patton –  Scheisse kommt immer wieder nach oben – ein Naturgesetz!

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Freigegebener US-Report beweist: Obama beauftragte die CIA die Terrortruppe ISIS aufzubauen

Bildquelle: yournewsqire.com Terrorchef des IS war ein CIA Mitarbeiter

Bildquelle: yournewsqire.com
Terrorchef des IS war ein CIA Mitarbeiter

Washington – Während sich US-Präsident Barack Obama beim Weißwurstessen auf dem G7 Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vergnügt, um dringend benötigte Sympathien der Bayern zu ernten, gehen belastende Dokumente um die Welt. Bereits im September 2013 berichtete Pârse & Pârse in einem Artikel über die Rolle Barack Obamas bei der Ausbildung und der Bewaffnung der Terroreinheit ISIS in Syrien.

Gouvernment Watchdog Judicial Watch veröffentlichte nun mehr als 100 Seiten, von ehemals klassifizierten Dokumenten aus dem US-Verteidigungsministerium und dem US- Außenministerium.

Die durch einen US-Bundes-Prozess veröffentlichten Dokumente offenbaren die früheren US-Ansichten über die ISIS, nämlich, dass sie eine wünschenswerte Präsenz in Ost-Syrien im Jahr 2012 seien und dass sie „unterstützt“ werden müssen, um das syrische Regime zu isolieren.

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Pârse & Pârse in „Stimme und Gegenstimme“

Pârse & Pârse – In der Ausgabe 29/15 erschien ein Artikel in der Zeitschrift S & G unter Bezugnahme auf unsere Artikelreihe „Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica Lüge“ unter dem Titel „Falschmeldungen über Srebrenica“.

S & G 29-15 Seite 1

S & G 29-15 Seite 2

Das „FIFA- Problem“ und die Verkommenheit des Profisports

Ex FIFA Präsident Sepp Blatter

Ex FIFA Präsident Sepp Blatter

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Zürich – Die Korruption im Profisport führt zu einer unvermeidlichen Kollision zwischen dem großen Geld und einer massiv manipulierten, mit niederen Instinkten versehenen Fanbasis, der Geld nichts bedeutet, weil die meisten von ihnen auf Grund ihrer Bildung keines haben. Die soziale Kontrolle, über eine Strategie der Ablenkung, ist wesentlicher Bestandteil der Politik im Interesse der Finanzeliten in der Wall-Street in den Grosskonzernen und in der Strategie der US-Geopolitik Berater. Die öffentliche Aufmerksamkeit zu wichtigen Themen und die globalen Veränderungen, die von den politischen und wirtschaftlichen Eliten beschlossen werden, sollen verschleiert werden. Dazu gehört ein ständiger Strom von Unterhaltung, elektronischem Spielzeug, wie Mobiltelefone, iPads etc., unbedeutende und falsche Informationen und natürlich auch der Volkssport Fußball.

Die Strategie der Ablenkung ist ein wichtiger Punkt, um das öffentliche Interesse an grundlegendem Wissen in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Psychologie, Neurobiologie und Kybernetik zu verhindern. In einem US-Auszug aus Silent Weapons for Quiet Wars kann man lesen wie gedacht wird: „Lenken Sie die öffentliche Aufmerksamkeit ab von den realen sozialen Problemen, und lenken Sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf Fragen ohne wirkliche Bedeutung. Halten Sie die Öffentlichkeit beschäftigt, beschäftigt, beschäftigt, lassen Sie ihnen keine Zeit zu denken. Zurück auf die Farm zu den anderen Tieren.“

Es war faszinierend, die Berichterstattung über den FIFA Chef Sepp Blatter in der vergangenen Woche zu sehen, als die Schweizer Polizei eine Razzia in einem Luxus-Hotel, wo sich die Führung der Fußball-Organisation traf, zu beobachten. Viele Hinweise kursieren und deuten auf eine Beteiligung US-amerikanischer Geheimdienste an diesem Zugriff hin, um die FIFA zur Rücknahme der Zusage für die WM in Russland 2018 zu zwingen. Und so wurde Sepp Blatter Opfer US-amerikanischer Kriegspolitik gegen Russland. Warum jetzt gerade diese Aufregung um Korruption, wo doch jeder weiß und wusste, dass sowohl die WM in Süd-Afrika, in Frankreich und auch die WM 2022 in Qatar gekauft wurde?

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WikiLeaks: Sicherheitslücken strategischer Waffensysteme enttarnt

Bildquelle: Wikipedia.org U-Boot der Vanguard Klasse

Bildquelle: Wikipedia.org
U-Boot der Vanguard Klasse

WikiLeaks – William McNeilly ist ein Waffen-Ingenieur der britischen Marine für das Trident II D5 strategische Waffen-System, der brisantes und schockierendes Material der Öffentlichkeit über WikiLeaks zugänglich machte. Den ganzen schockierenden Bericht in englischer Sprache kann man hier lesen: „Trident whistleblower: nuclear disaster waiting to happen“

Achten Sie darauf, dass diese Informationen freigegeben werden. Ich will nicht ins Gefängnis, ohne dass jemand die Wahrheit erfährt.“ Dies sind die Worte des britischen Royal Navy Ingenieurs für „Trident“ Atomwaffen William McNeilly im Alter von 25 Jahren.

Dieses Dokument führt uns zu den extrem erschreckenden Erkenntnissen, was das westliche Kernwaffen-System in diesem Augenblick und auch in der Vergangenheit betrifft. Es beschreibt verschiedene Bedrohungen und Ereignisse die geschehen sind und Bedrohungen, die sehr wahrscheinlich eintreffen werden; jeder sollte individuell sehr besorgt sein. McNeilly beschreibt in seinem Dokument den vollständigen Mangel an Sicherheit, ein flammendes Inferno im Missile Compartment etc. Er gibt ein umfassendes Bild von dem, was er gesehen hat, um die falschen Bilder von einem scheinbar perfekten System, das die meisten Menschen sich vorstellen, zu widerlegen.

Er sammelte die Informationen durch Hören, in Meetings, dem Lesen von Dokumenten, Gesprächen, und was er mit eigenen Augen gesehen hatte. Es gibt einen Computer, an dem er gearbeitet hatte, der Hinweise enthält auf CB8890, es sind die Anweisungen für die Sicherheit des Trident II D5 strategischen Waffensystems. Er ist sich sicher, dass alle strategischen Waffensysteme (SWS) Kopfzerbrechen bereiten. Es kann auf sie nur von Menschen, die auf der Zugriffsberechtigungsliste stehen, zugegriffen werden, und keine persönliche Elektronik ist erlaubt. Er war auf der Zugriffsliste, ging mit seinem Handy Samsung Galaxy II in einen Raum wo keine Aufnahmegeräte zugelassen sind. Er konnte, obwohl anderes Personal anwesend war und die Räume überwacht sind, ungehindert den Bildschirm fotografieren. Sie denken wahrscheinlich, dass ist unmöglich, aber er hat Beweise, um genau das Gegenteil zu beweisen. Das völlige Fehlen von Sorge um die Sicherheit machte ihm Sorgen. Tatsache ist, es wäre einfacher für ihn gewesen eine atomare Katastrophe auszulösen als diese Informationen zu sammeln.

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US Geheimdienstoffizier bestätigt „Jeder einzelne Terroranschlag auf US amerikanischen Boden war ein False Flag Attack“

Robert David Steele Vivas

Robert David Steele Vivas

Washington – Gute Nachrichten in einer schlechten Zeit: „Scharfe Kritik aus den USA an der Bundesregierung –  Deutschland sei kein zuverlässiger Partner mehr und der BND könne brisantere Dinge enthüllen, als Edward Snowden und daneben schwere Vorwürfe an die deutsche Bundesregierung, weil immer wieder geheimdienstliche Aktivitäten an die Presse durchsickern“, so war es heute in den 7.00 Uhr Nachrichten auf Bayern 3 zu hören. Es tut sich etwas: Angela Merkel lässt sich eben nicht in einen  Krieg mit Russland drängen. Die Stimmen gegen die USA werden seit der NSA Affäre immer lauter. Es wird Zeit, dass Deutschland das Bündnis mit Russland sucht, denn deutsche Technologie in Verbindung mit russischen Energieressourcen waren schon immer der Alptraum der USA.

Abgesehen von gefakten Dokumenten, die angeblich terroristische Bedrohungen, wie Al-Qaida skizzieren, deren Verbindung mit US-Geheimdiensten, wie dem CIA nachgewiesen ist, gibt es eine Reihe von Informanten, die sagen, hier wird Öl ins Feuer geschüttet, weil sich nicht viele bewusst sind, dass diese Dokumente eine Wahrheit offenbaren, die die Menschen schwer akzeptieren, geschweige denn die Möglichkeit schaffen, darüber nachzudenken, obwohl das sehr wichtig wäre. Es ist nur ein Aspekt eines Schleiers, der die Massen für einige Zeit blenden wird. Mit wem haben wir es zu tun? Mit einer Bande von Kriminellen, Mördern, Spionen und Verbrechern?

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Türkentum in Reinkultur: Bosnischer Konsulatssekretär dreht durch!

Botschaftsmitarbeiter Kenan Kovačević

Botschaftsmitarbeiter Kenan Kovačević

Frankfurt a. Main – Wir haben bereits vor Kurzem über den Skandal berichtet, den sich der Sekretär des bosnischen Generalkonsulats in Frankfurt, Kenan Kovačević, geleistet hat. Kovačević schrieb vor einiger Zeit dem investigativen Autor Alexander Dorin, der in mehreren Sprachen und Auflagen kritische Bücher über die verschwiegene Wahrheit von Srebrenica veröffentlichte, und drohte ihm u.a. damit, dass er aufgrund dieser Bücher beim nächsten Bosnien-Besuch von der bosnischen Geheimpolizei SIPA verhaftet würde.

Im letzten Teil einer insgesamt elfteiligen Interview-Reihe mit Alexander Dorin zum Thema „verschwiegene Srebrenica-Wahrheit“, die wir unlängst auf Pârse & Pârse veröffentlichten, berichtete der Autor über die Angriffe diverser Journalisten, Medienschaffenden und anderen Personen gegen ihn, darunter auch von verbalen Attacken und Drohungen des Herrn Kenan Kovačević.

Eine repräsentative Auswahl dieser Nachrichten von Kovačević an Dorin veröffentlichten wir kürzlich ebenfalls.

Als Reaktion auf diese Veröffentlichung schrieb Kovačević erneut äusserst primitive Nachrichten an Dorin, von denen wir nachfolgend eine Auswahl samt Übersetzung veröffentlichen. Bereits die erste der Nachrichten zeigt auf, dass Kovačević, nebst seiner zur Schau gestellten Primitivität, offensichtlich auch etwas verwirrt zu sein scheint. In einer anderen Nachricht stellt er die frei erfundene Behauptung auf, eines der Bücher von Dorin sei verboten worden usw. Der Leser möge sich nun erneut selbst davon überzeugen, welch‘ zwielichtige Gestalten als Sekretär für das bosnische Konsulat arbeiten dürfen und was Türkentum bei einem menschlichen Gehirn alles anrichten kann.

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Sekretär im Frankfurter Generalkonsulat von Bosnien und Herzegowina liefert Skandal

Der bosnische Botschaftsmitarbeiter Kenan Kovačević

Der bosnische Botschaftsmitarbeiter Kenan Kovačević

Frankfurt a. Main – Kenan Kovačević, Sekretär beim bosnischen Generalkonsulat in Frankfurt, schrieb vor einigen Jahren den Autor Alexander Dorin auf dessen privater Facebook-Seite an und drohte ihm. Alexander Dorin ist bekannt für seine brisanten Enthüllungen im Zusammenhang mit der verschwiegenen Wahrheit über die Ereignisse von Srebrenica.

Kovačević drohte Dorin u.a. damit, dass ihn die bosnische Geheimpolizei bei seinem nächsten Bosnienbesuch verhaften und einsperren würde. Die Veröffentlichung kritischer Bücher zu einem brisanten Thema, scheint in der Weltanschauung des radikalen Islam von Kenan Kovačević Grund genug für eine Verhaftung und Verfolgung zu sein. Und wie kommt es überhaupt dazu, dass ein Sekretär des Generalkonsulats von Bosnien und Herzegowina im Namen der Botschaft und der bosnischen Geheimpolizei spricht und droht?

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WikiLeaks deckt aktive Rolle von Bundeskanzlerin Merkel in der NSA-Überwachung auf

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Berlin – WikiLeaks hat am heutigen Dienstag neue Dokumente veröffentlicht, darunter einen persönlichen Brief von Merkel an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Telekom AG, Kai-Uwe Ricke, aus denen hervorgeht, dass die deutsche Regierung aktiv die amerikanische Sicherheitsbehörde NSA unterstützt hat, massenhaft deutsche Unternehmen und Bürger zu überwachen. Dies war bisher vehement von der Merkel-Regierung bestritten worden.

WikiLeaks hat heute Dokumente veröffentlicht, unter anderem einen Brief verfasst von Kanzlerin Merkel an Kai-Uwe Ricke, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Telekom AG (2002 bis 2006) sowie aktueller Zeugen im NSA-Untersuchungsausschuss (UA). In diesem Brief ersucht ihn die Kanzlerin, die Massenüberwachung des deutschen und internationalen Internets und der Telekommunikationsdaten am Knotenpunkt in Frankfurt zu erleichtern. Im Zuge dieser Operation unter dem Codenamen “Eikonal” sind die abgefangenen Daten direkt an die NSA weitergeleitet worden. Der Brief war explizit an Ricke adressiert und als “persönlich” ausgewiesen. Im Untersuchungsausschuss behauptete Ricke, einen solchen Brief nie gesehen zu haben. Tatsache ist jedoch, dass kurz nachdem der Brief abgesandt worden war, die Telekom dem BND unverzüglich Zugang zum Knotenpunkt gewährte.

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Plötzlich wird Tehrâns Bürgermeister ein Kunstmäzen

Bildquelle: Arash Khamooshi Eine Fußgängerbrücke in Tajrish Platz in Tehrân, die Gemälde von iranischen Künstlern

Bildquelle: Arash Khamooshi
Eine Fußgängerbrücke am Tajrish Platz in Tehrân, die Gemälde von iranischen Künstlern

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Tehrân – Der Bürgermeister von Tehrân, Mohammad Bagher Ghalibaf, ist in Iran als ehemaliger Kommandeur der Revolutionsgarden, als pensionierter Pilot und als Verlierer von zwei Präsidentschaftswahlen wohl bekannt. Diese Woche errang er einen weiteren Titel: Der Kunstmäzen, als er fast alle 1.500 Billboards der Stadt Tehrân mit Kopien berühmter Kunstwerke, darunter Werke vieler prominenter westlicher Künstler ausgestattet hat.

Beinahe über Nacht stoppten fast alle Werbetafeln Tehrâns, die im Besitz der Stadt sind und eine wichtige Einnahmequelle darstellen, die Präsentation südkoreanischer Geschirrspüler und der aktuellen Bankzinsen (jetzt 22 Prozent) und trugen stattdessen Stillleben von Rembrandt und Bilder vom französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson.

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Angela Merkel – Todesstrafe für Deutsche unterzeichnet

Das Ende der Iran-Sanktionen – Der Tag danach

Zarif

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Die Iraner scheinen davon überzeugt zu sein, dass die Sanktionen, sobald das Atomabkommen mit dem Westen unterzeichnet ist, entfernt werden und sie bereiten sich auf den Tag nach der Unterzeichnung vor. Washington unternimmt nichts, um diese Begeisterung zu dämpfen, denn Washington setzt längst auf die iranische und nicht mehr auf die saudische Karte.

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US-Stillosigkeit und Dummheit, gepaart mit deutschem Hofjournalismus gegen iranischen Sachverstand und Höflichkeit

Bildquelle: Hinter der Fichte

Bildquelle: Hinter der Fichte

Die ARD-„Tagesschau“ berichtete in ihrer, wie so oft,  unprofessionellen, propagandistischen Arbeitsweise, dass ein dummer Brief von 47 Washingtoner geisteskranker Senatoren nach Teheran eine Düpierung – Obamas gewesen sei, nebenbei bemerkt kein Wort darüber, dass natürlich auch die anderen P 5 + 1 Mächten und damit auch die Deutsche Bundesregierung davon ebenso betroffen ist. Eine solche Nachricht in der Tagesschau in der Form zu präsentieren ist an Verdummung der deutschen Bevölkerung, fanatischem Zionismus und Anti-Iranismus kaum mehr zu übertreffen.

Am 9. März 2015, noch bevor die Atomverhandlungen mit den P5 + 1 Mächten zu Ende gingen, schrieben wohl besoffene und geisteskranke republikanische US-Senatoren, aus Angst vor Frieden in Nahost und der schwindenden Chance ihres Iran-Krieges, einen offiziellen Brief an Iran. Sie sagten in diesem Brief offen, sie wollen kein Abkommen mit Iran über dessen Atomprogramm und sie werden sich auch an Abkommen der Obama Administration nicht halten, wenn US-Präsident Barack Obama seinen Amtssitz 2017 verlassen wird. Vertragsbruch mit Vorankündigung! Was muss man morgens geraucht haben um tagsüber so einen Brief zu schreiben?

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Das Schicksal yezidischer Mädchen und Frauen im ISIL

 

Bildquelle: Human Rights Watch Vertriebenes yezidisches Mädchen ausserhalb von Dohuk im Nord-Irak

Bildquelle: Human Rights Watch
Vertriebenes yezidisches Mädchen ausserhalb von Dohuk im Nord-Irak

Ninive – Im August des vergangenen Jahres konnte die Welt mit Entsetzen beobachten, wie extremistische, von westlichen und arabischen Staaten bewaffnete Gruppen des Islamischen Staates, auch als ISIS bekannt, die irakische yezidische Gemeinschaft angriffen. Tausende flohen ohne Nahrung und Wasser in die nahe gelegenen Sinjar Berge, aber die ISIS Kämpfer lauerten viele Flüchtlinge auf, exekutierten die Männer und entführen Tausende von Menschen, vor allem Frauen und Kinder. Gerüchte über Zwangsheiraten und Versklavungen der yezidischer Mädchen und Frauen machten die Runde, und wurden später von den wenigen Frauen und Mädchen, die dem Martyrium entrinnen konnten, bestätigt. Bis heute gehen die entkommenen Frauen und Mädchen in die Hunderte. Human Rights Watch befragte 20 dieser Frauen und Mädchen über ihr Schicksal.

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Saudi Arabiens endloser Alptraum: Iran

 

Bildquelle: AP Der saudische Außenminister Prinz Saud al-Faisal, beim "mauscheln" mit dem US Außenminister John Kerry

Bildquelle: AP
Der saudische Außenminister Prinz Saud al-Faisal, beim „mauscheln“ mit dem US Außenminister John Kerry

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Seit Barack Obamas Wende in der Politik gegenüber Iran, rangiert Saudi Arabien nur noch auf Platz 2 der wichtigsten amerikanischen Verbündeten im Mittleren Osten, denn die USA entschied sich für Iran als Partner, um neben der US-geführten Koalition namens „Boots on the ground“ gegen den IS zu kämpfen.

Prinz Saud al-Faisal, der saudische Außenminister, sagte John Kerry, dem US-Außenminister, dass er riskiere dass Iran den Irak übernimmt, und wiederholte damit Israels jüngste Bedenken hinsichtlich der Politik des Weißen Hauses  gegenüber Teheran.

Die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Koalitionspartner greifen Stellungen des Islamischen Staates Irak und der Levante (ISIL) aus der Luft in Syrien und Irak an, weigern sich aber, Truppen zu entsenden. Als Ergebnis außerhalb kurdischer Gebiete, wird die Offensive in beiden Ländern stark durch Iran und seine Proxy Shia Milizen, wie die Hisbollah beeinflusst, sie erledigen neben iranischen Luftangriffen auf den IS die Arbeit am Boden.

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Putin lässt keine neuen Waffensanktionen gegen Iran zu

Wladimir PutinWladimir Putin wird den Westen voraussichtlich daran hindern, gegen den Iran Maßnahmen zu verhängen, die den Waffenimport in dieses Land einschränken könnten, wie die US-Außenpolitik-Zeitschrift Foreign Policy schreibt.

„Möglicherweise werden einige Beschränkungen beim Waffenimport in den Iran in die Endfassung der Resolution (des UN-Sicherheitsrates über das iranische Atomprogramm – Red.) aufgenommen. In Anbetracht des Bestrebens Russlands, Waffen an Teheran zu verkaufen, und des Vetorechts Moskaus im Sicherheitsrat kann Putin die Einleitung solcher Maßnahmen nicht zulassen“, so FP.

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The New World Order – Der Mensch ohne Bargeld

von Egon W. Kreutzer

Bildquelle: all-hdwallpapers.com

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Aufmerksame Beobachter stellen fest, dass sich die Schlinge um das Bargeld allmählich aber unaufhaltsam immer enger zieht. Die Wahrheitspresse schweigt sich hierzulande weitgehend darüber aus, doch die Fakten sprechen eine bedeutsame Sprache.

Hier, im EU- und Euro-Europa gelten bereits folgende Beschränkungen für Zahlungen mit Bargeld:

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Dass es dabei nicht bleiben wird, ist gewiss.

Die Veränderungen, die ein Fortschreiten der Einschränkung der Bargeldverwendung hervorrufen wird, sind jedoch vielen noch unklar.

“Es macht doch nichts. Mehr als 1.000 Euro pro Monat hebe ich kaum einmal von meinem Konto ab – und damit bezahle ich doch auch nur Rechnungen, die deutlich unter dem Höchstbetrag bleiben. Für mich ändert sich doch gar nichts. Aber den Schwarzgeldgeschäften, den Drogendealern, den Schwarzarbeitern und den Steuerhinterziehern wird das Wasser abgegraben – und das kann doch nur gut sein.”

So die seelenruhige Stellungnahme des guten Staatsbürgers, der in der Einschränkung der Barzahlungen erst einmal einen Segen für sich sieht. Eine Welt ohne Bargeld, alles mit der einen Chipkarte, die zugleich Personalausweis, Gesundheitskarte und Mitgliedsausweis beim ADAC ist, mit der sich die Tür zum Arbeitsplatz öffnet, während gleichzeitig die Gleitzeituhr zu ticken beginnt, das ist doch eine Erleichterung!

Und viele werden hemmungslos “Hurrah” schreien, wenn die Implantation des Chips unter die Haut vom Hausarzt als IGEL-Leistung angeboten wird, weil sie dann nie mehr ihren Ausweis oder ihre Geldbörse vergessen können.

Schöne neue Welt?

Im Prinzip ja. Die Welt wird sich auch ohne Bargeld perfekt organisieren lassen. Es wird sogar preiswerte Chip-Zahl-Kassen für Bettler geben. Da kann man dann im Vorübergehen, ohne auf das Elend auch nur einen Blick zu werfen, schnell mal 50 Cent in den virtuellen Hut werfen, aus dem dafür zum Dank fünf Takte des Frühlingsstimmen-Walzers von Johann Strauß erklingen.

Im Supermarkt kommunizieren die Chips in den Produkten mit der Kasse, die Kasse kommuniziert mit dem implantierten Identitäts-Chip des Kunden, der kommuniziert mit dem Bankkonto – und wenn Deckung vorhanden ist, ist die Ware bezahlt, noch bevor man mit dem vollen Einkaufwagen die Regalreihen verlassen hat.

Es ist fast, als gäbe es überhaupt kein Geld mehr. Was man nicht mehr wahrnimmt, hört auf zu existieren. Wer ein Einkommen hat, das ausreicht, um alle Rechnungen prompt bezahlen zu können, wird sich eines Tages fühlen, wie im Schlaraffenland – so einfach wird das Leben sein, solange die gebratenen Täubchen nicht aufhören, in die hungrigen Mäuler zu fliegen.

Unter dem Aspekt der Praktikabilität des vollständigen bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist die Abschaffung des Bargelds eigentlich längst überfällig. Es ist ja nur der Wechsel von einem altmodischen und umständlichen System auf ein neues, komfortables und viel einfacheres System.

Die Einführung eines solchen Systems alleine zur Vereinfachung von Bezahlvorgängen wäre den Regierungen allerdings vollkommen egal.

Das würden sie schlicht den freien Kräften des Marktes überlassen. Sollen sich doch Handel und Banken absprechen und die notwendigen Systeme schaffen – wenn die dann von den Konsumenten akzeptiert werden, ist alles in Ordnung – und wenn nicht, dann geht es uns auch nichts an, denn im Gesetz steht, was gesetzliches Zahlungsmittel ist, wie es auszusehen hat und dass es angenommen werden muss.

Wenn Regierungen Gesetze machen, die den Gebrauch von Bargeld verbieten oder stark einschränken, stecken andere Motive dahinter.

Den Bürgern erzählt man das Märchen von den Steuerhinterziehern, die dann keine Chance mehr hätten, die Gemeinschaft zu betrügen – und die Bürger fressen diesen Köder, weil sie schon wieder vergessen haben, dass die Unternehmen mit den höchsten Gewinnen und die Menschen mit den höchsten Einkommen, also diejenigen, von denen sowohl pro Kopf als auch in Summe am meisten zu holen wäre, auch weiterhin mit Steuerprivilegien ausgestattet sein werden, während dem Frisörlehrling künftig auch noch die dreißig Euro Trinkgeld, die er pro Woche erhält, bei der Lohnsteuer und den Beiträgen zur Sozialversicherung angerechnet werden.

Den Bürgern erzählt man das Märchen von den Millionen vollzeitbeschäftigter Schwarzarbeiter, denen nun das Handwerk gelegt werden wird, während der Bürger vergessen hat, dass die Masse der Schwarzarbeit von großen Unternehmen mit dem Mittel der Einschaltung von Subunternehmen, die wiederum Subunternehmen einschalten, die ihrerseits Menschen auf Werkvertragsbasis ausbeuten, zu verantworten ist, und dass die verfolgbaren Geldströme erst dann Verdacht erwecken, wenn sie beim letzten Glied in der Kette, beim ausgebeuteten, illegal beschäftigten ausländischen Arbeiter angekommen sind, der jedoch so leicht durch einen anderen zu ersetzen ist, dass das Geschäft vollkommen unbehelligt fortgeführt werden kann.

Den Bürgern erzählt man das Märchen von den Drogendealern, die nicht mehr wissen, wohin mit den vielen kleinen Scheinen, die sie Tag für Tag von den Abhängigen einsammeln, vergisst aber zu erwähnen, dass Geldwäsche auch dann noch funktionieren wird, wenn es kein Bargeld mehr geben wird.

Es gibt tausende von Möglichkeiten, legale Geschäfte vorzutäuschen, um illegale zu verdecken. Die “Spielothek” ist nur eine davon – und obwohl die Behörden genau wissen, dass in den meisten dieser schlecht besuchten, schummrigen Etablissements nur Geldwäsche betrieben wird, gibt es trotz vollmundiger Ankündigungen immer noch keine gesetzliche Handhabe einzugreifen, und man sieht auch keinen Handlungsbedarf, entsprechende Gesetze zu erlassen.

Ich will hier keine Gebrauchsanweisungen für Geldwäscher veröffentlichen, doch ich kann Ihnen versichern, dass findige Köpfe längst die Pläne für die bargeldlose Epoche in der Schublade haben.

Bleibt noch das bisher unerwähnte Totschlag-Argument: Der Kampf gegen den Terrorismus.

Der Kampf der “Westlichen Wertegemeinschaft” gegen den Terrorismus gleicht auf’s Haar dem Kampf der “Christlichen Religionsgemeinschaften” gegen den Satan.

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Eine unheilige Allianz gegen Iran: Die pakistanisch-saudische Liaison

Nawaz Sharif میان محمد نواز شریف‎

Nawaz Sharif  نواز شریف‎

ANALYSE

Riad الرياض – Der Mittlere Osten hört nie auf die politische Weltbühne zu überraschen, vor allem überrascht er immer dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Dieses Mal ist Saudi-Arabien an der Reihe, denn die Luftangriffe des Königreiches im Jemen haben begonnen, das könnte eine dramatische Wendung der Ereignisse im Mittleren Osten zur Folge haben, eine neue Kriegsgefahr gegen Iran droht und Pakistan folgt mit blindem Gehorsam.

Als der pakistanische Premierminister Nawaz Sharif نواز شریف‎ Anfang März nach Riad reiste, zogen in Pakistan einige die Augenbrauen hoch. Der pakistanische Premierminister kam, um den neu gekrönten König zu treffen und Beziehungen mit alten Freunden am königlichen Hof wieder aufleben zu lassen. Es gab Gerüchte, dass die Saudis pakistanische Hilfe gegen den iranischen Einfluss in der Region suchten, aber der Ministerpräsident blieb hart und gab zu diesem Thema ein schwaches „Nein“ an Pakistans Gönner in Riad. Nach Erhalt von 1,5 Mrd. USD, als Freundschaftshilfe aus Saudi-Arabien zu Beginn seiner Amtszeit, spielte Sharif nun den Unnachgiebigen. Der neue Premierminister hatte scheinbar es geschafft, 1,5 Mrd. USD zu empfangen, ohne jemals öffentlich regionale Interessen der Saudis zu vertreten.

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