Tödlicher Journalismus

JournalismusWer sich an glückliche Träume der 1990er Jahre, an eine Verbreitung der Zivilgesellschaft auf der ganzen Welt erinnert, die ein neues friedliches, globales Jahrtausend einläuten sollte, muss den Pfad den das junge 21. Jahrhundert genommen hat heute bestaunen. Damals noch, da konnte ein französischer Präsident zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler von einer multipolaren Weltordnung schwärmen und Achsen nach Moskau bauen, doch eine multipolare Welt war viel schneller entstanden, als die größten Bush-Kritiker es jemals für möglich hielten. Dank manipulativer und leichtgläubiger Journalisten gewinnt heute der Islamismus zunehmend den kognitiven Krieg.

Muhammad al Durah und sein Vater

Muhammad al Durah und sein Vater

Selbst diejenigen, die die Aufmerksamkeit auf den globalen Jihad vor der Jahrtausendwende gelegt haben, konnten sich nicht vorstellen, wie verwundbar der Westen im wilden asymmetrischen Krieg in der Zukunft sein würde. Diejenigen, die im Laufe der letzten 13 Jahre vor der stetig wachsenden Gefahr des Islamismus und der erstaunlichen Unfähigkeit der Menschen gewarnt haben, darunter Muslime genauso wie Nicht-Muslime, um effektiv gegen seine Aggressionen vorzugehen, erhielten selbst eine kurze Lektion in kognitiver Kriegsführung und einen weiteren Blick auf einen hochexplosiven Stoff dieses Krieges, der Muhammad al Durah Affäre. Weiterlesen

Muslim-Politiker Muhammad Peer Steinbrück

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Berlin – Aus Rücksicht auf den Islam trat Peer Steinbrück SPD für einen getrennten Sportunterricht von Jungen und Mädchen ein. Weiterlesen

Christenverfolgung im Nahen Osten

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Der hohe Preis der Christen für ihren Glauben

Vor dem Leid verfolgter Christen dürfen wir die Augen nicht verschließen. Sie kämpfen für Ideale, ohne die eine Gesellschaft nicht lebens- und liebenswert ist: Toleranz, Gerechtigkeit, Vergebung.

In letzter Minute konnte der 38-jährige Mehran aus dem Iran fliehen. Er stammt aus einer muslimischen Familie, war gut situiert, Inhaber eines Sportartikelgeschäfts im Zentrum von Teheran. Mit seinem armenischen Freund ging er häufig in die christliche Kirche, obwohl das für Muslime im Iran streng verboten ist. Weiterlesen

Der Ausverkauf iranischer Erde

Al-Nakhil (Palm Islands)

Al-Nakhil (Palm Islands)

von Fartâb und Ardašir Pârse

Die Araber haben mit ihrem Geld viele unserer Ressourcen aufgekauft, sogar unsere Erde! Die Erde Irans, mit der höchsten Qualität, findet ihren Weg in ein arabisches Land, um künstliche Inseln mit einer Fläche von 50 km², namens Al-Nakhil (Palm Islands), an den südlichen Küsten des Persischen Golfs, in den VAE zu bauen; der Bau dieser Inseln ist nicht nur eine Bedrohung für das Ökosystem des Persischen Golfs, sondern vernichtet auch bewusst und absichtlich die Struktur von Bergwerken, Mienen und irdischen Ressourcen in Iran. Weiterlesen

Nowruz, das persische Neujahrsfest

Am 20. oder 21. März eines jeden Jahres findet das Frühlings- und Neujahrsfest Nowruz [نوروز] (pers. „der neue Tag“), dessen Wurzeln bis in die Zeit des 4. Urkönigs Dschamschid [Jamšid] zurückreichen und das wichtigste zoroastrische Fest darstellt, statt. Dieses Fest zählt zu den ältesten Festen der Menschheit und wurde im Jahre 2010 von der 61. Generalversammlung der Vereinten Nationen als internationaler „Nowruz Tag“ anerkannt und die UNESCO nahm diesen Tag in die Liste des Menschheitskulturerbes auf. Das kanadische Parlament hatte bereits am 30. März 2009 Nowruz dem offiziellen kanadischen Kalender hinzugefügt.

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Wenn Kriegsinvaliden Selbstmord begehen

Kriegsinvaliden_Bildquelle - alefbeAus dem Persischen von Fartâb Pârse

von: Elâhe Boqrât

„Der Selbstmord ist einer der Gründe für den Tod iranischer Kriegsinvaliden, deren Ausübung, die Todesursache bei Kriegsinvaliden im früheren Alter (unter 40 Jahre) ist, und zeigt die Notwendigkeit sich mit diesem Problem der Kriegsinvaliden zu befassen.“ Weiterlesen

Die Sorge um die Verbreitung chinesischer Waffen aus dem Iran

Die Waffen, die am 24.02.2013 vor der Küste Jemen beschlagnahmt wurden_eine UN Inspektion

Die Waffen, die am 24.02.2013 vor der Küste Jemens beschlagnahmt wurden_eine UN Inspektion

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

New York Times – Ein iranisches Segelschiff (Dhau) das vor der jemenitischen Küste beschlagnahmt wurde, beförderte hoch moderne chinesische Flugabwehrraketen, eine Entwicklung, die eine Eskalation der iranischen Unterstützung seiner Nahostverbündeten signalisieren könnte, sie alarmiert andere Länder in der Region und bewirkt ihre Erneuerung der diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten. Weiterlesen

Iran-Israel: Im Schatten des Krieges

Die Särge von Itzik Colangi, Amir Menashe, Maor Harush, Elior Preis und Kochava Shriki, die bei einem Anschlag in Bulgarien getötet wurden, während einer Zeremonie am Ben Gurion International Airport nahe Tel Aviv am 20. Juli 2012

Die Särge von Itzik Colangi, Amir Menashe, Maor Harush, Elior Preis und Kochava Shriki, die bei einem Anschlag in Bulgarien getötet wurden, während einer Zeremonie am Ben Gurion International Airport nahe Tel Aviv am 20. Juli 2012

Sofia – Der bulgarische Busfahrer erlitt die vollen Auswirkungen der Druckwelle der Detonation, der Reiseleiter eilte durch die Tür und sagte – „Komm schon, du bist die letzte“, in einem Moment der Bewusstlosigkeit, Ohnmacht und des Traumas. Als sie erwachte, fand die israelische Frau sich auf dem Parkplatz ausgestreckt vor dem Schwarzen-Meer-Flughafen in Burgas, wo sie kaum eine halbe Stunde vorher auf der Suche nach Entspannung angekommen war. „Früher sind wir immer in die Türkei gereist“, sagt ihr Mann Gadi Siboni. „Zypern ein paar Mal. In Griechenland ist es ein wenig chaotisch, so hörten wir von Bulgarien. Viele Israelis gehen dorthin.“

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Waren es iranische oder arabische Gelehrte?

Das goldene Zeitalter des Islam

Pârse & Pârse- In Anlehnung an unseren Artikel Das goldene Zeitalter des Islam (Another theft of Persian heritage) auf Pârse & Pârse haben wir diesen Essay von Dr. Touraj Nayernouri übersetzt, um ihn der Leserschaft zugänglich zu machen. Weiterlesen

Schindlers Liste auf iranisch

Der iranische Schindler Abdolhoseyn Sardâri

Der iranische Schindler: Abdolhoseyn Sardâri

von Fartâb und Ardašir Pârse

Pârse & Pârse – Bevor wir über den iranischen Schindler berichten, zitieren wir aus dem Buch The Elusive Face Of Iran, geschrieben von der New York Times Journalistin Elaine Sciolino: „So wie ich dem Iran im Laufe der Jahre begegnet bin, habe ich zwei wichtige Bestandteile der iranischen Seele gefunden: Die Liebe zur Poesie und die Liebe zum Vaterland. Ich kenne keine andere Nation, die ihre Kunst der Poesie so ernst nimmt, und nur wenige Länder besitzen so ein tief verwurzeltes und dauerhaftes Gefühl des nationalen Stolzes. Selbst die Revolution und Gründung der Islamischen Republik konnten nicht den einzigartigen Sinn fürs „Perser-Sein“, das Hand in Hand mit den Dichtern, die die Tugenden der Schönheit, Liebe und der Tapferkeit gepriesen hatten, ausrotten.“

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Irans Spionage Netzwerk umfasst 30.000 Menschen

Agenten der IRI

Agenten der IRI

aus dem Englischen von  Ardašir Pârse

Pentagon-Bericht: Iranische Geheimdienste im Zusammenhang mit Spionage und Terroranschläge

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Washington – Nach einem Bericht des Pentagon umfasst Irans Geheimdienst 30.000 Menschen, die an verdeckten und illegalen Aktivitäten beteiligt sind, die von Spionage bis zum Diebstahl von Technologie für terroristische Bombenanschläge und Mord reichen.

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Iran: Konvertiten verhaftet

Verhaftung der Neuchristen

Verhaftung der Neuchristen

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Agenten des iranischen Geheimdienstes haben einen christlichen Geistlichen mit armenischen Wurzeln zusammen mit fünfzig iranischen Bürgern, die erst vor kurzem zum Christentum übergetreten sind, festgenommen. Das meldet die Internetseite der iranischen Opposition, Iranpressnews.

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Die Nuže-Verschwörung in Iran (4)

Helden des Irânzamin

Der Teil 3 dieser Reihe

Die Folgen von Nuže

Kurz nachdem die Nuže Verschwörung aufgedeckt worden war, erklärte Ayatollah Khomeini, dass alle im Zusammenhang mit Nuže festgenommen Personen exekutiert werden sollen. Im Ergebnis wurden 144 Teilnehmer nach oberflächlichen Ermittlungen exekutiert. In Paris versuchten fünf Männer erfolglos Bakhtiar am 18. Juli 1980 zu ermorden, töteten dabei einen französischen Polizisten und verletzten drei unbeteiligte Zuschauer.

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Die Nuže-Verschwörung in Iran (3)

Die Gerichtsverhandlung_zweiter von rechts General Âyat Mohaqqeqi

Der Teil 2 dieser Reihe

Der Plan

Der erste Schritt des Planes wurde für indigene Gruppen in verschiedenen Teilen des Landes entwickelt, um Ablenkungsmanöver in Form von Aufständen in den Wochen vor dem 09. – 10. Juli zu inszenieren, um die iranische Regierung dazu zu bewegen Einheiten der Revolutionsgarden aus Teheran abzuziehen, wodurch die Durchführung des Staatsstreichs einfacher werden sollte. Diese Stammesgruppen bestanden aus Baxtiyâris, Boyr-Ahmadis, Balucis und Qašqâyis, die von Bani Ameri, Qeddisi und Rokni rekrutiert worden waren und für ihre Dienste bezahlt wurden. Bakhtiar soll auch Ablenkungsangriffe des Irak an verschiedenen Orten entlang der irakisch-iranischen Grenze angeordnet haben, ohne die Führer der Neqâb davon in Kenntnis gesetzt zu haben.

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Was ist aus meinem Land geworden?

Was ist aus meinem Land geworden?

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10.12.1948 als weltweit anzuerkennende Festlegung allgemeiner Grundsätze der Menschheit erklärt; damit wurde auch dieser Tag (10.12.) als Tag der Internationalen Menschenrechte festgelegt. Das Ziel der Charta war die Verpflichtung der Menschheit über die Achtung der Rechte, die jedem Menschen zustehen, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Weiterlesen

Die Nuže-Verschwörung in Iran (2)

Die Helden der Nuže-Verschwörung nach ihrer Verhaftung

Der 1. Teil dieser Reihe

Die Anfänge der Verschwörung

In diesem angespannten und chaotischen Umfeld, nahmen die Führer der Nuže Verschwörung ihre Tätigkeiten gegen das islamische Regime auf. Der Kopf der Verschwörung des militärischen Zweiges, Oberst Mohammad Baqer Bani Ameri [Mohammad Bâqer Bani Âmeri], der sich von der iranischen Gendarmerie Anfang 1978 zurückgezogen hatte, fing nun an, gegen das islamische Regime, kurz nach ihrer Gründung zu kämpfen. Bani Ameri war gegen die Islamisten, die die Macht ergriffen hatten, und sein Ziel zu diesem Zeitpunkt war es, die Monarchie wiederherzustellen. Er fing an, einen Staatsstreich mit seinem engen Freund, Oberst Atâ’ollâh Ahmadi, ein Armee-Geheimdienst-Offizier, der in den Untergrund nach dem Sturz des Schah-Regimes gegangen war zu organisieren. Sie beschlossen die Unterstützung des Schahs für ihre Bemühungen zu suchen. Deshalb hatte Ahmadi insgeheim den Iran verlassen und hatte sich auf den Weg nach Europa gemacht, wo er hoffte, den Schah kontaktieren zu können. In der Zwischenzeit näherte sich Bani Ameri unauffällig mehreren anderen aktiven diensthabenden und pensionierten Offizieren, um einen Staatsstreich zu unternehmen, und formte um sich eine Gruppe von 6 – 8 Männern im Spätsommer 1979. Weiterlesen

Die Nuže-Verschwörung in Iran (1)

Einleitung

In der Nacht vom 09. auf den 10 Juli 1980, machten sich mehrere hundert Soldaten der iranischen Armee und im Ruhestand befindliche iranische Fallschirmjäger auf den Weg zur Nuže [نوژه] Luftwaffenbasis nahe der Stadt Hamadân, um einen Staatsstreich gegen das junge islamische Regime in Iran zu initiieren. Viele der Fallschirmjäger wurden festgenommen, als sie an der Basis angekommen waren. Mehrere Hundert weitere Teilnehmer an der Verschwörung wurden in den folgenden Tagen festgenommen. Die Verhafteten wurden bald vor Revolutionsgerichte gestellt, und viele von ihnen wurden hingerichtet. Aus Angst davor, dass andere Personen des militärischen Personals sich der Verschwörung anschließen könnten oder mit ihr sympathisieren, führte die Regierung eine umfassende Säuberung der Streitkräfte in den folgenden Monaten durch. Hunderte weitere Teilnehmer an der Verschwörung wurden aber nie gefasst und viele von ihnen haben auch danach den Kampf gegen das islamische Regime weitergeführt, doch von ihnen ging nie wieder eine ernsthafte Bedrohung für die Islamische Republik aus. Die Namen dieser tapferen Soldaten, glänzen noch immer auf der Stirn der iranischen Armee und der Mut dieser Blumen blüht für immer in den Herzen vieler Iraner. Man kann Blumen eben töten, ihr Duft aber bleibt immer in unserer Erinnerung.

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Der Iran–Irak Krieg 1980 -1988

Es waren die Panzerdivisionen Saddam Husseins, die am 22. September 1980 den Arvandrud (Shatt-El-Arab) überquerten und in der iranischen Provinz Chuzestan einfielen, um sich die Provinz mit einer der größten Rohölvorkommen der Welt einzuverleiben. Diese Mission scheiterte jedoch an der beispiellosen Opferbereitschaft der Iraner und nicht zuletzt am Todesmut der Kindersoldaten. Es waren vor allem die „todesfreiwilligen“ Kinder, deren Aufopferung in den irakischen Minenfeldern Khomeinis Gegenoffensiven ermöglichten. In diesem Krieg wurden mehr als 45.000 iranische Kinder von irakischen Minen zerfetzt.

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Iran trainiert weibliche Ninjas als potenzielle Killer

Dreitausend iranischen Frauen, die als Ninja-Kämpfer ausgebildet wurden, sagen, wenn es nötig sein soll, würden sie ihre Kampfkünste verwenden, um das Land zu verteidigen! Weiterlesen

Iran will Kinderehen legalisieren

Wie im Mai bereits Saudi-Arabien beschlossen hatte, sollen laut islamischem Recht Kinderehen nach dem Vorbild Mohammeds nun auch in Iran möglich sein. Mohammed war 52, während er die Ehe mit der neunjährigen Aisha vollzog. Da Mohammeds Lebensweise Vorbildfunktion für alle Muslime hat, will nun auch Iran Rechtssicherheit schaffen und sich an dieser Pädophilie beteiligen.

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