Neue Dokumente im Skandalfall Alexander Dorin vs. Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bezeugen Justizkorruption

Ardašir Pârse: Herr Dorin, in Ihrem Fall tauchen immer wieder neue brisante Fakten auf. Nun sind Sie mittlerweile in den Besitz der Unterlagen der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt im Zusammenhang mit Ihrem Fall gelangt. Was können Sie uns darüber erzählen?

Alexander Dorin: Vor einiger Zeit forderte ein Basler Anwalt von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt die Unterlagen über meinen Fall an, worauf der Anwalt relativ lange warten musste. Als dem Anwalt schliesslich anhand der Dokumente das Ausmass der Brisanz des ganzen Falles bewusst wurde, schlug er mir vor, dass wir den Fall an einen Anwalt ausserhalb des Kantons Basel-Stadt weitergeben. Laut seinen Aussagen kann es für einen Basler Anwalt ein Problem darstellen, wenn er einen Fall annimmt, der darauf schliessen lässt, dass dessen Hintergrund ziemlich brisant ist und die Staatsanwaltschaft milde ausgedrückt nicht gerade souverän dastehen lässt.

In der Zwischenzeit wurde ich durch diverse Empfehlungen auf den im Kanton Bern praktizierenden Anwalt Oliver Lücke aufmerksam, der für seine Unabhängigkeit und sein entschiedenes Vorgehen gegen gewisse dubiose Machenschaften der Schweizer Justiz bekannt ist. Aus diesen Gründen schrieb mein erster Anwalt einen Brief an die Basler Staatsanwaltschaft und machte darin darauf aufmerksam, dass er den Fall an den neuen Anwalt in Bern abgibt. Er schlug der Staatsanwaltschaft vor, dass er mir den Stick mit den Unterlagen übergibt, damit ich diesen meinem neuen Anwalt überbringen kann. Weiterlesen

Irans Abschuss einer US Drohne

 

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Tehran – Es ist nicht das erste Mal, dass Iran eine US-Drohne, wie vergangene Woche, vom Himmel geholt hat. Bereits am 8. Dezember 2011 wurden Bilder von iranischen Revolutionsgarden veröffentlicht, die eine amerikanische Sentinel-Drohne des Typs RQ-170 zeigten, die Teherans Streitkräfte vom Himmel holten.

Als Iran vergangene Woche eine US-Drohne über der Straße von Hormoz abschoss, eskalierten die Spannungen zwischen den USA und Iran sofort. Präsident Trump hat bestätigt, dass er einen Vergeltungsschlag angeordnet und ihn erst kurz vor Beginn der Mission zurückgezogen hat, weil er angeblich befürchtete, dass bis zu 150 Menschen getötet werden könnten.

In den vergangenen Tagen stritten sich US-amerikanische und iranische Regierungsbeamte darum, wo genau sich das Flugzeug befand, als es abgeschossen wurde. Iran behauptet, es sei in seinen Luftraum eingedrungen, Washington dagegen bestreitet das, obwohl sowohl Iran als auch Russland eindeutige Beweise für die Verletzung internationalen Rechts durch die USA in den Händen hält.

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False Flag Angriff am Golf von Oman

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Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Östlich des Persischen Golfes und der Straße von Hormoz gelegen, liegt der Golf von Oman der an Iran, den Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate grenzt. Er war und ist ein geostrategischer Brennpunkt durch den rund zwei Drittel des weltweiten Rohölhandels verschifft werden.

Laut dem arabischsprachigen iranischen Fernsehsender Al-Alam waren am vergangenen Donnerstag zwei Öltanker am Golf von Oman von Explosionen heimgesucht worden. Zunächst war unklar, unter welchen Flaggen die Schiffe fuhren. Unter Berufung auf Schifffahrts- und Handelsquellen sagte Reuters, es handele sich um den Öltanker Front Altair unter der Flagge der Marschall-Inseln und dem Öltanker Kokuka Courageous unter der Flagge Panamas.

In einer Erklärung der in Singapur ansässigen BSM Ship Management Company von Kokuka hieß es, „21 Besatzungsmitglieder hätten das Schiff nach dem Vorfall, bei dem der Rumpf an Steuerbord beschädigt worden war, verlassen. Die Ladung Methanol ist intakt. “

Mit Naphtha beladen, wurde der Tanker Front Altair als „in Flammen stehend“ gemeldet, weil das, was mit Kokuka geschah, bisher nicht geklärt wurde.

Das Unternehmen wurde von der staatlichen Ölraffinerie CBC Corporation in Taiwan gechartert und sagte, „sie haben den Verdacht, dass das Schiff von einem Torpedo getroffen wurde.“

Laut einem Informationsschreiben der Tradewinds-Schifffahrt wurde der Tanker Front Altair in norwegischem Besitz von einem Torpedo vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate getroffen, ohne dass weitere Einzelheiten erwähnt wurden.

Laut pakistanischen Quellen wurden Notrufe von den betroffenen Tankschiffen gesendet, Besatzungen an Bord evakuiert und in Sicherheit gebracht. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge, etwa 70 Seemeilen von den Vereinigten Arabischen Emiraten und 14 Seemeilen von Iran entfernt.

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Schweizer Tagesanzeiger: Mainstream-Journalist Enver Robellis Hetze und Lügen

Enver Robelli

Enver Robelli

Ardašir Pârse: Herr Dorin, unlängst erschien im Schweizer Tagesanzeiger ein Artikel, in dem erneut gegen Sie und das serbische Volk gehetzt wurde. Wir erinnern uns zurück, als bereits der Tagesanzeiger-Schreiberling Daniel Foppa gegen Sie und ihre Enthüllungen hetzte. Um was ging es denn dieses Mal?

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Skandalfall Alexander Dorin vs. Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Die Zeugen sprechen (Teil 2)

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Ardašir Pârse: Herr Dorin, was bekommen wir im zweiten Teil unserer Analyse zu sehen?

Alexander Dorin: Wie Sie sich sicher erinnern, so haben die Behördenkriminellen der Basler Staatsanwaltschaft während der Erstürmung meiner Liegenschaft im Juni 2015 insgesamt 90’000 Schweizer Franken entwendet/gestohlen. Bei 70’000 sfr dieser insgesamt 90’000 sfr handelt es sich um den Rest des Geldes, das vom Hausverkauf in Beli Potok nahe Belgrad stammt sowie der Auflösung des Sparkontos meiner verstorbenen Eltern in Belgrad. Die restlichen 20’000 sfr stammen von den Mietzinseinnahmen. Die Mietverträge haben wir in einer früheren Analyse hier auf Pârse & Pârse bereits veröffentlicht. Wir veröffentlichen in diesem zweiten Teil unserer Analyse sämtliche Dokumente, welche den Hausverkauf in Serbien und die Kontoauflösung einwandfrei dokumentieren – womit der Ursprung der von mir entwendeten Gelder belegt ist. Damit ist gleichzeitig bewiesen, dass der Baser Staatsanwalt Thomas Homberger fremdes Geld quasi gestohlen hat und damit die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt illegal bereicherte.

Sie werden sich zudem erinnern, dass der gleiche Thomas Homberger noch während meiner Haftzeit mein Haus beim Grundbuchamt Basel-Stadt mit Beschlag belegen liess. Dieses Haus erbte ich nach dem Tod meiner Mutter im Jahr 2005. Nachfolgend veröffentlichen wir ebenfalls Dokumente, die belegen, dass meine Mutter dieses Haus im Januar 1995 legal gekauft hat. Mit welchem Recht lassen die Behördenkriminellen der Basler Staatsanwaltschaft ein legal gekauftes und geerbtes Haus mit Beschlagnahmung belegen? Die Antwort kann sich wohl jeder selber geben.

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Skandalfall Alexander Dorin vs. Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Die Zeugen sprechen (Teil 1)

Ein Interview von Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Ardašir Pârse: Herr Dorin, es ist eine Weile her, seit wir über ihren Fall berichteten. Was hat sich in der Zwischenzeit ergeben?

Alexander Dorin: Es hat sich so einiges getan. So konnte ich z.B. unlängst vor einem Belgrader Gericht über meine politische Verfolgung durch die Basler Staatsanwaltschaft berichten. Am 26.11.2018 war ich als Entlastungszeuge im Fall des ehemaligen französischen Geheimdienstlers Jugoslav Petrusic geladen, der von der nichtstaatlichen serbischen Organisation Fond za Humanitarno Pravo (Humanitarian Law Center) angezeigt wurde, weil er über die Verstrickung dieser von den USA gesteuerten Organisation in manipulierte Kriegsverbrechen berichtete, die man den Serben unterstellte – ich spreche von klassischen False Flagg Operationen. Weiterlesen

Basler Staatsanwalt Thomas Homberger geht in die Geschichte ein

 

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Staatsanwalt Thomas Homberger

Ein Interview mit Alexander Dorin

In der Vergangenheit haben wir wiederholt über die Verhaftung und Verfolgung des Schweizer Enthüllungsautors Alexander Dorin berichtet, den Mitglieder der Basler Staatsanwaltschaft im Sommer 2015 brutal überfallen, geschlagen, mit automatischen Schusswaffen bedroht, entführt und während vier Monaten ins Gefängnis geworfen haben, um so seine publizistischen Aktivitäten zu stoppen und ihn einzuschüchtern. Als Kopf dieser Staatsanwaltschaftsbande konnte der Basler Staatsanwalt Thomas Homberger ausgemacht werden, auch wenn dieser, wie wir bereits in früheren Interviews erörtert haben, offensichtlich im Auftrag von Leuten im Hintergrund agierte.

Seither haben international Autoren und Aktivisten wiederholt über diesen von der Basler Staatsanwaltschaft verübten politischen Terror geschrieben. Hervorzuheben ist dabei z.B. die finnische Politikerin Pirrko Turpeinen-Saari, die in ihrem Buch Lahtari, punikki & teurastaja u.a. über die politische Verfolgung von Alexander Dorin durch die Basler Staatsanwaltschaft berichtete. Zu erwähnen ist auch das Buch «Der Geruch von Menschenfleisch», welches unlängst vom in Freiburg im Breisgau ansässigen Ahriman Verlag herausgegeben wurde und in dem u.a. die zahlreichen an Alexander Dorin verübten Menschenrechtsverletzungen geschildert werden, welche die Clique um Thomas Homberger zu verantworten hat.

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Das Buch Der Geruch von Menschenfleisch, geschrieben von Braco Danon, herausgegeben vom Ahriman-Verlag in Freiburg im Breisgau

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Die finnische Politikerin Pirrko Turpeinen-Saari mit ihrem Buch Lahtari, punikki & teurastaja

Nicht unerwähnt bleiben sollten auch die diversen Medienauftritte des früheren französischen Geheimdienstmitarbeiters Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić, der in diversen Sendungen darüber aufklärte, dass die Angriffe der Basler Staatsanwaltschaft gegen Alexander Dorin rein politisch motiviert sind. Zur Erinnerung: Während der brutalen Erstürmung der Liegenschaft von Alexander Dorin durch ein Spezialkommando der Basler Polizei, entwendete die Polizei Abertausende von Dokumenten über die Jugoslawienkriege, die Alexander Dorin vom Geheimdienstler Jugoslav Petrušić erhalten hatte und deren Veröffentlichung durch die Intervention des Sonderkommandos offensichtlich verhindert werden sollte.

Berichte der bosnisch-serbischen Sender BN-TV und RTRS konnten ebenfalls dazu beitragen, dass das kriminelle Verhalten von Thomas Homberger und seinen Mittätern vor allem auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien Hunderttausenden von Menschen bekannt wurde, wie auch Auftritte in der Sendung des bekannten serbischen Moderators Milomir Marić und dem mittlerweile bekannten Kanal Balkaninfo von Teša Tešanović, aber auch diverse Berichte in der in Frankfurt herausgegebenen serbischen Diasporazeitung Vesti. Ebenfalls sehr aufschlussreich ist ein Brief, den der Schweizer Anwalt Edmund Schönenberger an Thomas Homberger schickte und in dem er Homberger als Faschisten bezeichnete (veröffentlicht auf der Homepage von Edmund Schönenberger) usw.

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Edmund Schönenberger, Schweizer Anwalt und Gründer des Vereins Psychex, bezeichnete den Basler Staatsanwalt Thomas Homberger aufgrund seines Verhaltens gegenüber Alexander Dorin in einem persönlichen Brief als Faschisten.

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Dejan Lucić, ein auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens bekannter Enthüllungsautor, schrieb in seinem letzten Buch u.a. über das menschenrechts- und verfassungswidrige Vorgehen des Basler Staatsanwalts Thomas Homberger gegen Alexander Dorin.

415218_2663306068529_469493562_oMittlerweile hat sich mit dem kriminellen Verhalten der Basler Staatsanwaltschaft auch der auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens sehr bekannte Enthüllungsautor Dejan Lucić befasst, der durch seine zahlreichen Publikationen und Fernsehauftritte einem grossen Publikum bekannt ist. In diesem Zusammenhang möchten wir Alexander Dorin nachfolgend einige Fragen stellen. Weiterlesen

Alexander Dorin exklusiv zu Gast bei Ardašir Pârse

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Basler Kripo im Islamistischen Sumpf?

Ardašir Pârse: Herr Dorin, es freut uns Sie heute wieder einmal bei uns zu haben. Was sagen Sie zu den neuesten Erkenntnissen über ihren Fall, die von aussen an Sie herangetragen wurden? Sind Sie überrascht?

Alexander Dorin: Ehrlich gesagt nein. Ich wusste ja bereits seit dem ersten Tag meiner Verhaftung, dass hinter meiner Verfolgung durch Mitglieder der Basler Staatsanwaltschaft politische Gründe stehen. Das war nicht nur aufgrund meiner völlig übertrieben brutalen Verhaftung durch ein Sonderkommando der Basler Polizei ersichtlich, sondern vor allem auch durch das Verhalten der Staatsanwaltschaft gegenüber mir während meiner viermonatigen Internierungszeit im Untersuchungsgefängnis Waaghof, wo diverse meiner Menschenrechte massiv gebrochen wurden, was natürlich direkt den Amtsmissbrauch und die Behördenkriminalität von Mitgliedern der Staatsanwaltschaft beweist.

Zusätzlich gab ja der ehemalige französische Geheimdienstler Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić bekanntlich im Staatsfernsehen der bosnisch-serbischen Republik (RTRS) bekannt, dass mich die Basler Behörden ausschliesslich wegen meiner Zusammenarbeit mit ihm verhaftet und terrorisiert haben. Die Staatsanwaltschaft hatte mir ja nicht nur alle Dokumente weggenommen, die ich von Petrušić erhalten habe, sondern darüber hinaus während diversen Verhören wurde ich auch über ihn ausgequetscht. Vielleicht wissen Sie vielleicht, dass ich kurz vor dem Zeitpunkt verhaftet wurde, als ich in Belgrad während einer Konferenz über die verschwiegene Wahrheit von Srebrenica hätte sprechen sollen. Übrigens wird Petrušić Klage gegen die Basler Staatsanwaltschaft einreichen und zudem als Zeuge während des Prozesses gegen mich auftreten. Weiterlesen

Basler KRIPO im islamistischen Sumpf?

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Alexander Dorin: Nachfolgend meine aktuelle Zusammenfassung des Standes der Dinge im Fall „Alexander Dorin“. Mir ist zu Ohren gekommen, dass während der letzten Monate Einzelpersonen, die offensichtlich Kontakt zu Personen mit Verbindung zur Staatsanwaltschaft Basel-Stadt haben, diverse Falschinformationen betreffend meines Falles verbreiten. Das Verbreiten solcher Fehlinformationen kann einzig und allein damit erklärt werden, dass die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt versucht, ihr gesetzeswidriges und kriminelles Verhalten präventiv zu rechtfertigen, zu verharmlosen und schönzureden. Bekanntlich sind ja via diverse Medien Einzelheiten über das kriminelle Vorgehen der Basler Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit gedrungen. Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (2)

Ein Bild Timurs aus einer Kopie des kurz nach seinem Tod im Umfeld fertiggestellten Zafarnāma

Ein Bild Timurs aus einer Kopie des kurz nach seinem Tod im Umfeld fertiggestellten Zafarnāma

Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt

Teil 1

Tamerlan und Khoja Ilias

Nach ihren Operationen in Sistan gingen die beiden Gefährten bewaffnet nach Kunduz im heutigen Afghanistan und im Jahre 1363 n.Chr. gewannen sie eine Schlacht gegen die Kräfte des Jatah durch einen Hinterhalt gegen den Feind und entzündeten eine riesige Anzahl von Bränden, die sie in Panik versetzten. Nach dem Kampf gewann Tamerlan die Stadt Kesh, deren Bewohner des Distrikts, zu Tausenden zu seinen Standorten strömten. Zu diesem Zeitpunkt starb Tughluk Timur, und Khoja Ilias war auf dem Heimweg, um den Thron zu besteigen und wurde von den beiden Emiren angegriffen, die nach einem harten Kampf einen Sieg errungen hatten und Samarkand einnahmen. Aber im folgenden Jahr 1365 n. Chr., besiegte Khoja Ilias die beiden Verbündeten und belagerte Samarkand, wo er aber gezwungen war, sich wegen der schweren Verluste zurückzuziehen. Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (1)

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Tamerlan

Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Einleitung

Timur oder besser bekannt in Europa als Tamerlan schuf eines der größten, aber auch kurzlebigsten Reiche, die jemals in Zentralasien existierten. Er war ein skrupelloser Eroberer, der die Bevölkerung in den unterworfenen Gebieten und Städten zu Hunderttausenden ermorden ließ, unter anderem im Sultanat von Delhi, im Königreich Georgien in Persien und andersowo und Aufstände schlug er gnadenlos nieder. Wo immer er erschien trennte er das Licht vom Schatten. So wurden bei der Eroberung von Isfahan 1387 n. Chr. in Persien laut Hafiz-i Abru 28 Schädeltürme auf einer Stadtseite gezählt, so dass man von einer Zahl von 70.000 Toten ausgehen kann. In der Stadt Isfizar ließ er 2.000 Menschen lebendig einmauern. Er war der größte türkisch-mongolische Schlächter der Geschichte mit mehreren Millionen Opfern, er strangulierte unter anderem 100.000 Hindus in Delhi im Jahr 1398 n. Chr., die Ermordung von 90.000 Arabern in Bagdad im Jahr 1401 n. Chr. und die gewaltigen Schlachten zwischen Hunderttausenden Türken und Mongolen und anderen, kennzeichnen seine Herrschaft und eines der dunkelsten Zeitalter in der Geschichte der Menschheit auf dem eurasischen Kontinent. Weiterlesen

Unter dem Schleier sterben die Blumen (2016)

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Iran Human Rights: Der 9. Jahresbericht der Iran-Menschenrechtsorganisation (IHR) über die Todesstrafe gibt eine Bewertung und Analyse der Todesstrafe im Jahr 2016 in der Islamischen Republik Iran ab.

Der 9. Jahresbericht der Organisation über die Todesstrafe in Iran zeigt, dass im Jahr 2016 mindestens 530 Personen in der Islamischen Republik Iran hingerichtet wurden. Obwohl diese Zahl in den vergangenen fünf Jahren deutlich unter den jährlichen Exekutionszahlen liegt, bleibt Iran mit durchschnittlich mehr als einer Hinrichtung pro Tag im Jahr 2016 das Land mit der höchsten Anzahl von Hinrichtungen. Weiterlesen

Iran erhält Oscar für besten ausländischen Film „The Salesman“

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Der Oscar für den besten ausländischen Film ging an das Drama „The Salesman“ des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi. Er hatte seine Teilnahme an der Gala aus Protest gegen die Einreisepolitik von US-Präsident Trump abgesagt.“The Salesman“ erzählt von einem Ehepaar das nach einem brutalen Überfall auf die Frau nicht die Polizei einschaltet, sondern Selbstjustiz übt. Das Werk wird so zu einem Drama um Schuld, Vergebung, Würde und Moral. Es ist bereits der zweite Oscar für den Iraner Farhadi: 2012 gewann er mit seinem Drama „Nader und Simin – Eine Trennung“ ebenfalls die Auszeichnung für den besten nicht-englischsprachigen Film. Deutschland ging bei der Oscarverleihung 2017 leer aus.

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Asghar Farhadi

Irans Wirtschaft im Aufschwung?

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Tehrân

 

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Tehrân – Zwar zeigten die Lockerungen der illegalen Wirtschaftssanktionen der USA Anfang 2016 bereits eine deutliche Belebung einzelner Wirtschaftszweige, vor allem auf dem Öl- und Gassektor, aber dennoch blieben viele der geplanten Großprojekte Irans mangels Finanzierung nicht realisiert.

Trotzdem besitzt Iran das höchste Wirtschaftswachstum am Persischen Golf und als Hegemon ist er die größte wirtschaftliche und militärische Macht der Region und mutierte in den letzten Jahren zum Globalplayer des Nahen- und Mittleren Ostens. Ein BIP-Plus (Bruttoinlandsprodukt) von 5% erscheint im iranischen Kalenderjahr 2016/17, das am 21. März 2016 begann, durchaus noch möglich. Die hohe Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, blieb bislang aber bestehen. Um diesen schwarzen Fleck zu beseitigen, wäre eine weitere Beschleunigung des Wachstums, aller wichtigen Sektoren der diversifizierten iranischen Wirtschaft, notwendig. Die neuen US-Sanktionen von Donald Trump könnten die iranische Wirtschaft weiter belasten. Weiterlesen

Adam Lauks – eine DDR-jugoslawische Geschichte (3)

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Folteropfer der STASI – Adam Lauks

Teil 2

Ein Interview von und mit Ardašir Pârse und Adam Lauks

Ardašir Pârse: Seit 8.10.1981- bis zu seiner Verhaftung am 19.5.1982 – er war am 17.11.1981 aus dem Quarzuhrenhandel ausgestiegen – jagte das Ministerium für Staatssicherheit Adam Lauks und beobachtete ihn rund um die Uhr um ihn auf frischer Tat zu ertappen – vergeblich! Was ist auf frischer Tat“ bei Zoll-und Devisenvergehen!? Der SPIEGEL Direktor der DDR Vertretung nannte ihn Schmuggler. Von anderer Seite wurde ihm vorgeworfen seinen Fall zu politisieren. Zwar hatte Adam Lauks mit Quarzuhren bis 17.11.1981 gehandelt gehabt und damit gegen DDR Recht verstoßen, aber eben nicht zum Zeitpunkt seiner Verhaftung, Beweise gab es keine, das Vernehmungsprotokoll hatte er nachweislich nicht unterschrieben und seine Unterschrift wurde von der STASI gefälscht, damit kann in das Vernehmungsprotokoll geschrieben worden sein, was immer man wollte. Es hat die Kraft eines Geständnisses, also war das alles andere als rechtsstaatlich, wir reden ja immerhin über eine 7-jährige Haftstrafe, zu der Sie Herr Lauks verurteilt wurden und wir reden über ein Leben das dadurch zerstört wurde, sehe ich das zusammenfassend richtig Herr Lauks? Weiterlesen

Syrischer Analyst: US- geführte Koalition unterstützt Islamischen Staat

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Bildquelle: Fars News Agency

TEHRAN – Ein prominenter militärischer Analyst aus Syrien sagte, dass die USA den IS mit Luft- und Satellitenaufnahmen von syrischen Armeepositionen in Deir Ezzur versehen haben, um die Offensiven der Terroristen zu unterstützen.

„ISILs heftige Attacken auf Deir Ezzur in den vergangenen Tagen, die aus verschiedenen Richtungen gestartet wurden zeigen durch deren präzise Angriffe, dass die terroristische Gruppe mit Satellitenbildern logistisch unterstützt wird“, sagte Hassan Hassan am Mittwoch der Fars News Agency. Weiterlesen

Marinierte Lachsforellenfilets an Basmati Reis

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ein Rezept von Ardašir Pârse Weiterlesen

Donald Trumps bitteres Erbe

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Eine Analyse von Ardašir Pârse

Washington – Seit die Neokonservativen in den USA de facto die amerikanische Außenpolitik nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 übernahmen, war es der Ruf aus Washington DC, der militärisch eine Neue Weltordnung mit Amerika als Zentrum, der Welt aufzuzwingen suchte. Damals noch, in den frühen 1990igern, da konnte ein französischer Präsident von einer multipolaren Weltordnung schwärmen und zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Achsen nach Moskau bauen – seit je her der größte Alptraum der USA. Doch mit George W. Bush war eine multipolare Weltordnung viel schneller entstanden, als es die größten Bushkritiker jemals für möglich hielten.

Alle aufeinanderfolgenden Regierungen in den USA, ganz gleich ob republikanisch oder demokratisch, haben genau diese Linie vertreten und die gleiche Politik der Weltherrschaft zu einer unipolaren Welt verfolgt, indem sie eine Reihe von gegen das Völkerrecht verstoßenden direkten oder verdeckten Kriegen weltweit starteten. Daher benötigten die Vereinigten Staaten über 1.400 ausländische Militärbasen in über 120 Ländern, deshalb waren sie als Basen der Aggression und des Staatsterrorismus ausgebaut worden. Weiterlesen

Rache für den Sieg in Ost Aleppo – 5 Millionen Syrer sind ohne Wasser

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Aleppo im Oktober 2016 Bildquelle: bild.de

Damaskus – Eine humanitäre Katastrophe und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit findet gerade in Syrien statt – dank USA und Großbritannien. Die Blockade von Wasser durch Wadi Barada für 5 Millionen Menschen in Damaskus ist eine interessante Wende im Krieg in Syrien. Die von den USA und Großbritannien finanzierte White Helmet-Organisation scheint direkt daran beteiligt zu sein. Dies erhöht den Verdacht, dass die illegale Blockade von Wasser für die Zivilbevölkerung in Damaskus, Teil einer organisierten Kampagne unter dem US-Kommando von Barack Obama ist. Die Kampagne wurde in Szene gesetzt, um Versorgungseinrichtungen zu den von der Regierung Assad gehaltenen Gebieten als Rache für die Befreiung von Ost-Aleppo von Terroristen zu blockieren.

Nachdem der östliche Teil der Stadt Aleppo von syrischen Regierungskräften befreit worden war, waren die lokalen US- und EU unterstützten Terroristen und Einwohner im Barada-Flusstal bereit, sich mit der syrischen Regierung auszusöhnen. Aber die Al-Qaida Takfiris widersprachen und übernahmen die Kontrolle über das Gebiet. Das Territorium ist seitdem unter voller Al-Qaida-Kontrolle und damit außerhalb der jüngsten Waffenstillstandsvereinbarung. Auch Al Qaida wird bekanntlich von den USA unterstützt. Am 22. Dezember war die Wasserversorgung in Damaskus plötzlich mit Dieselkraftstoff verunreinigt und nicht mehr als Trinkwasser einsetzbar. Einen Tag später begannen syrische Regierungstruppen eine militärische Operation, um das Gebiet zurückzugewinnen und die Wasserversorgung zu rekonstruieren. Weiterlesen