
Ex US Präsident Bill Clinton vor einem Monument in Potočari, Bosnien.
Was macht der Mann vor einem Monument in arabischer Sprache, welches gefallenen Al Qaida Mujaheddin in Srebrenica- Potočari gewidmet ist?
Teil 1 des Interviews
Teil 2 des Interviews
Teil 3 des Interviews
Teil 4 des Interviews
Teil 5 des Interviews
Teil 6 des Interviews
Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:
Mira Pârse: Wir begrüssen Sie Herr Dorin erneut bei uns und freuen uns auf die Fortsetzung des Interviews. Ich halte vom bisher Geschriebenen folgendes fest: Die Ermittler des Haager Tribunals konnten laut ihren Angaben ca. 2.000 Tote finden, während bosnisch-muslimische Behörden behaupten, in Potočari seien weitaus mehr Tote beigesetzt worden?
Alexander Dorin: Richtig. Wie wir bereits gesehen haben, so wurden in Potočari ca. 2.000 Gefechtstote vom Juli 1995 und über 1.300 Gefechtstote aus den Jahren 1992, 1993 und 1994 beigesetzt. Bosnisch-muslimische Behörden behaupteten jedoch im Jahr 2013, es seien dort mittlerweile 5.657 Tote beigesetzt worden. Eine Behauptung, von deren Richtigkeit sich bisher keine unabhängigen Experten überzeugen konnten, da die Arbeit der bosnisch-muslimischen Behörden keiner Kontrolle unterliegen – man hat sozusagen freie Hand. Mittlerweile schenkt nicht einmal mehr das Den Haager Tribunal diesen Zahlen Glauben, wie wir etwas später sehen werden.
Milivoje Ivanišević aus Belgrad, Direktor des Instituts Institute for Research on Suffering of the Serbs in XX c., fand noch weitere massive Manipulationen mit den Zahlen über die Toten in Potočari heraus. Bei der Durchsicht der Namensliste der bisher angeblich in Potočari beigesetzten Toten, stelle er fest, dass sich darunter ca. 900 Namen von Männern befinden, die sich 1996 an Wahlen in Bosnien beteiligten (die Namensliste veröffentlichte ich in meinem Buch Srebrenica – die Geschichte eines salonfähigen Rassismus).



















