Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (3)

 

Bildquelle: 4International Serbische Mutter trauert um ihre Lieben die von Naser Orić und seinen Truppen ermordet wurden

Bildquelle: 4International
Serbische Mutter trauert um ihre Lieben die von Naser Orić und seinen Truppen ermordet wurden

Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

Teil 1 der Artikelreihe

Teil 2 der Artikelreihe

„Der Finger bewegt sich und schreibt.
Nach vollendetem Werk bewegt er sich weiter.
Weder deine Frömmigkeit noch dein Scharfsinn können ihn zurücklocken,
um auch nur eine einzige Zeile zu löschen,
noch können all deine Tränen ein einziges Wort fortspülen.“

Omar Khayam

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Dem serbischen Volke…

Sarajevo – Nach den Massakern von Naser Orićs bosnisch-muslimischen Truppen wurden die Dörfer geplündert, sowie bis auf die Grundmauern niedergebrannt, Friedhöfe und Kirchen zerstört und Gräber geschändet. In ihrem islamistischen und ethnischen Hass, ließen sie ihnen nicht einmal das Andenken an ihre Ahnen.

Naser Orićs „Greatest Hits“

Bildquelle: Balkanforum Naser Orić

Bildquelle: Balkanforum
Naser Orić

Der brutalste Massenmord seit dem 2. Weltkrieg – mit Sägen, Messern, Äxten, Eisenstangen, Fackeln und Sprengstoff an serbischen Zivilisten, Männer, Frauen und kleiner Kinder in und um die Stadt Srebrenica und den umliegenden Dörfern Bratunac, Skelani, Kravica, Milici und DRG sowie in der Stadt Goražde, fand am orthodoxen Weihnachtsfeiertag, dem 07. Januar 1993 statt, als das serbische Dorf Kravica in Bratunac von muslimischen Truppen der damaligen bosnisch-muslimischen Armee, der etwa 3000 Soldaten angehörten und dem Kommando von Naser Orić unterstanden, angegriffen wurde. Der Angriff provozierte einen Flüchtlingsstrom von rund 1000 Menschen. Es wurden in den umliegenden Dörfern Šiljkovići, Ježestica und Banjevic 49 (46) Menschen getötet und mehrere Dörfer wurden bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Getöteten waren einfache Bewohner des Dorfes, von denen einige gerade die Kirche nach dem Weihnachtsgottesdienst verlassen hatten.

Das Dorf Kravica verlor 158 Einwohner, darunter auch Kinder und ältere Menschen. 82 Menschen wurden verletzt. Es wurden 690 Häuser und Nebengebäude in Brand gesteckt, die Kirche wurde dem Erdboden gleichgemacht, die Friedhöfe zerstört und durch das Ausgraben der Gräber die Totenruhe ihrer Ahnen gestört. Vor dem Niederbrennen der Dörfer erfolgten zahlreiche  Plünderungen serbischer Bürger.

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Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (2)

 

Serbische Mutter beweint ihre Lieben die von dem bosnischen Moslem Naser Orić ermordet wurden

Serbische Mutter beweint ihre Lieben die von dem bosnischen Moslem Naser Orić ermordet wurden

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Teil 1 der Artikelreihe

Teil 3 der Artikelreihe

„Wo Unrecht zu Recht wird,
wird Widerstand zur Pflicht.“

Bertolt Brecht

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Dem serbischen Volke…

Sarajevo – Wir weisen daraufhin, dass während der Balkankriege in den 1990er Jahren von allen Seiten, einschließlich der Terrororganisation NATO und des Terrors der USA schreckliche Kriegsverbrechen begangen wurden. Insbesondere jene Kriegsverbrechen der beiden letztgenannten Terrororganisationen führten zu irreparablen Schäden, insbesondere im Kosovo und in Serbien und zur größten Vertreibungswelle von Serben, Sinti, Roma und Juden aus dem Kosovo seit dem 2. Weltkrieg.

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Sind wir nicht alle ein bisschen Charlie Hebdo?

Bildquelle Sueddeutsche.de Charlie Hebdo

Bildquelle Sueddeutsche.de
Charlie Hebdo

Paris – Weniger Verharmlosung und Instrumentalisierung islamistischer Bewegungen durch die westliche Politik, hätte Charlie Hebdo vielleicht am Leben erhalten. Schon vor der Bedrohung der Pressefreiheit vergangene Woche durch einen Terrorakt von Al-Qaida und IS- Mitgliedern gegen Charlie Hebdo in Paris, hatte Frankreichs Gesetzgebung gegen Terrorverdächtige Methoden und Mittel in einer Weise zur Verfügung, die gegen viele Verfassungen anderer Länder verstoßen würden, und ihre nachrichtendienstlichen Fähigkeiten und ihre Spezialkräfte sind erstklassig und doch konnten sie den Supergau nicht verhindern.

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Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (1)

 

Bombardierung von Belgrad durch NATO Terror

Bombardierung von Belgrad durch NATO Terror

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Diese Artikelreihe wurde in einer Zusammenfassung in das Serbo-Kroatische übertragen

„Mein Land hat gelitten

unter des Schicksals gnadenloser Hand,

jetzt herrscht ein Inferno,

wo einst war mein Land.“

(Khagani Shirvani)

dem serbischen Volke…

Belgrad – Destabilisierung, Förderung terroristischer, extremistischer und separatistischer Vereinigungen und die Schaffung neuer ethno-regionaler Blutsgrenzen, sind seit dem Bernard Lewis Plan zur Erlangung einer neuen Weltordnung und der Sicherung US-amerikanischer Weltherrschaft, seit mehr als einem halben Jahrhundert, gängige Praxis. Die Mittel, die dabei zur Anwendung kamen und kommen, könnten menschenverachtender nicht sein. Auch in Ex-Jugoslawien, wurden die Hebel der Macht der Wenigen bis zum Zerbersten überzogen und zeigen einen weiteren Höhepunkt der erbärmlichen Rekorde an Lügen, Verbrechen und Völkermord, die auch heute noch in Schauprozessen gegen die ehemalige serbische Generalität am internationalen Gerichtshof in Den Haag in Szene gesetzt werden, begleitet von einer hanebüchenen Beweisführung, Irrtümern, gefakten Beweismitteln, frei erfundenen Zahlen, und bezahlten Zeugen um etwas zu beweisen, was in der Art niemals stattgefunden hat und auf Grund zahlreicher vorhandener Indizien, erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt aufkommen lassen. Finsternis bedeckt die Erde, wenn juristische Grundprinzipien an höchsten Gerichten mit Füßen getreten werden, im Interesse der Wenigen, die im Namen der Gier und der Ausbeutung der Menschheit, mit ihren Verbrechen und Rechtsbeugung, über das Schicksal ganzer Völker entscheiden. „Mene, Mene Tekel … Gezählt hat Gott die Tage Deiner Herrschaft, gewogen wurdest du und zu leicht befunden, zerstört wird dein Reich.“

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Šabe Yaldâ 2014 شب یلدا فرخنده باد

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres und an dem Tag, der heute dem 25. des Monats Dezember entspricht, wurde nicht nur im antiken Iran sondern auch bei allen anderen indo-germanischen Völkern die Geburt des Sonnengottes Mithra gefeiert, da von diesem Tag an die Tage immer länger werden und das Licht allmählich über das Dunkle siegt.

Wenn auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont erreicht, dann ist Mittwinter oder Yaldâ. Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne dann im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende sogar einen Tag ohne Sonnenaufgang. Schon in vorchristlicher Zeit wurde Jul deshalb zur Mittwinternacht durch Opfer gefeiert. Weihnachten ist Šabe Yaldâ.

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Jordanien: Frauen der „Märtyrer“

Ayscha Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ayscha
Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ramtha Jordanien – In einer staubigen jordanischen Grenzstadt, kämpfen die „Frauen der Märtyrer“ – Frauen, jener Männer, die sich den internationalen Terrorbanden in Syrien angeschlossen haben und getötet wurden – um für ihre Familien zu sorgen und ihr zerstörtes Leben wieder aufzubauen.

Ayscha, 30 Jahre alt, ist nach 11 Jahren Ehe mit Abu Leila, ein Kämpfer der Terrororganisation der freien syrischen Armee (FSA,) seit einem Jahr verwitwet. Hier zeigt sie eine Tätowierung auf der Schulter, die lautet: „Warum hast du mich verlassen, als ich dich brauchte?“ Das Tattoo bezieht sich auf einen dramatischen Streit, den die beiden jungen Teenager einst hatten. Beide tätowierten jeweils dieselbe Nachricht als Erinnerung, wie schrecklich die Trennung nach dem Streit damals war, auf ihre Schultern. Sie hätte sich nie vorstellen können, welche ergreifende Bedeutung die Tätowierung Jahre später haben würde.

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Die letzte Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Bevor sie Iran verlassen musste, war das Leben der Farah Diba ein Traum. Nun schaut die ehemalige Kaiserin Irans mit betrübtem Blick auf ihr Land und hält sich auch mit Kritik nicht zurück. Ein Treffen in Paris. Weiterlesen

Hisbollah: Neue iranische Raketen sind eine Abschreckung für Israel

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Beirut – Einer der führenden militanten Führer rühmt sich, dass die Hisbollah nicht nur Raketen, sondern auch Ausbildung und technisches Know-how aus dem Iran erhält, um mehr Raketen zu bauen.

Iranische Raketen mit höchster Genauigkeit, welche die Hisbollah erhalten hat, sind ein „wirklich abschreckender Faktor“ in der Konfrontation mit Israel, sagte einer der Führer der militanten libanesischen Gruppe Irans Tasnim News Agency am Sonntag.

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Britische IS-Kämpfer, die versuchen den Islamischen Staat zu verlassen, werden mit dem Tode bedroht

Bildquelle: The Guardian Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Bildquelle: The Guardian
Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Guantánamo Bay – Eine erfreuliche Nachricht erreichte die westlichen Staaten am vergangenen Samstag. Ein ehemaliger Guantánamo-Häftling bestätigte einen Bericht in dem steht, dass mindestens 30 britische Staatsangehörige in Syrien und in Irak vom IS gefangen genommen wurden. Britische Dschihadisten des islamischen Staates, die versuchen, nach Großbritannien zurückzukehren, werden mit dem Tod von der Führung der Terror-Gruppe bedroht, berichtete The Guardian am vergangenen Samstag.

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Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (3)

Bildquelle: botschaft-katar.de

Bildquelle: botschaft-katar.de

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2. Teil der Artikelreihe

Doha  الدوحة – Katars Strategie im Arabischen Frühling, begann an der gleichen Stelle zu scheitern, an der er konzipiert wurde, inmitten der Massen von Demonstranten in Kairo am Tahrir-Platz. Am 3. Juli 2013, jubelten die Demonstranten dem ägyptischen Militär, für den Sturz des islamistischen Führers der Muslimbruderschaft Mohamed Mursi zu, dessen radikalislamische Regierung von Katar in Höhe von 5 Mrd. USD unterstützt worden war. Innerhalb nur weniger Tage, hatten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait, die neue vom Militär gestützte Regierung mit kombinierten Zusagen für Hilfen von 13 Mrd. US-Dollar begrüßt. Tage später, übernahm Saudi-Arabien die Kontrolle über die Sicherung der syrischen Opposition durch die Installierung ihrer bevorzugten radikal-islamischen politischen Führung. Bis Anfang Herbst, war auch Libyen durch die vorübergehende Entführung des Ministerpräsidenten des Landes im Oktober 2013 in ein völliges Chaos verfallen. Doha, das gerade den Aufstieg eines neuen 33-jährigen Emirs gesehen hatte, legte damals seine Interessen, kleinlaut, auf den internen Fokus.

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Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (2)

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1. Teil der Artikelreihe

Doha الدوحة – Katar war der einzige Persischer Golf Staat, der nicht mit Besorgnis die Veränderungen, die die arabische Welt ab 2011 durch den sog. Arabischen Frühling erleiden musste, durchlitten hat. Saudi-Arabien war damals erschüttert und aufgewühlt darüber, wie schnell Washington seinen jahrzehntelangen Verbündeten in Ägypten, Hosni Mubarak fallen ließ. Bahrain wurde erschüttert, als seine die Mehrheit bildende schiitische Bevölkerung auf die Straße ging, um größeren politischen Einfluss zu fordern. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten sich mit Katar  bei der Unterstützung der NATO Luftangriffe auf Libyen verbündet, sie waren aber beim Aufstieg der Muslimbruderschaft bei sich zu Hause und in Ägypten deutlich zurückhaltender als Katar, aus Angst vor der islamistischen Gruppe, die deren Sympathisanten in der eigenen Bevölkerung stärken würden.

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Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (1)

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Doha الدوحة – Das kleine, gasreiche Emirat hat Millionen von Dollar durch obskure Finanzierungs-Netzwerke in die harte Linie der syrischen Rebellen und extremistischen Salafisten weltweit gepumpt, und damit eine Außenpolitik betrieben, die weit über seine Wichtigkeit hinausgeht. Nach Jahren der Duldung – auch unter Ausnutzung der Verbindungen seines Verbündeten der USA – Aber Washington wird letztlich zurückschlagen.

Von glitzernden Einkaufszentren in der Nähe des Stadtzentrums von Doha und Abu Dhabi aus haben einflussreiche Geschäftsleute aus der Oberschicht ihre syrischen Rebellen-Brigaden laufen. Einzelne dieser Hintermänner haben bis zu 13.000 Männer unter ihrer Kontrolle, in der Nähe der östlichen Stadt Deir Ezzor. Sie sind Teil der sog. Freien Syrischen Armee (FSA), die diesen Verbrechern treu ergeben sind, um Präsident Bashar Al Assad zu stürzen und um im Nahen Osten ein radikalislamisches Kalifat, den islamischen Staat, den IS, ISIS oder ISIL zu verwirklichen.

Aber die Geldspritzen von solventen Geschäftsleuten waren ad hoc: Dutzende von anderen Brigaden erhielten so erste Anschubfinanzierung, schließlich ging die Finanzierung unter Katars Außenminister Khalid bin Mohammed Al Attiyah für bestimmte radikalislamische Gruppen an der Front weiter. Als das Geld der FSA 2013 ausging, fand man noch weitere Sponsoren. Geld spielt eine große Rolle in der Terrororganisation der Freien syrischen Armee und an dieser Front hatte man keines mehr.

Diese Geschäftsleute sind aber nur Randfiguren in einem großen islamistischen Netzwerk voller Proxies in Katar und dieses Netzwerk ist nicht nur von Katar selbst, sondern auch von ehemaligen syrischen Generälen, den Taliban, somalischen Islamisten und sudanesischen Rebellen überspannt, die allesamt mit der Muslimbruderschaft sympathisieren. Weiterlesen

Erschütternder UN-Bericht deckt auf: Frauen und Kinder werden vom ISIL als Sexsklaven verkauft

 

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Bagdad – Ein neuer UN-Bericht zeichnet ein erschreckendes Bild vom Leben der Menschen unter dem islamischen Staat. Anfang August, fegten Kämpfer des islamischen Staates über das kleine yezidische Dorf Maturat in Iraks Sindschar Distrikt und brachten Frauen in das Badush-Gefängnis in Mosul. Hunderte weitere Frauen und Mädchen wurden in eine alte Zitadelle in der Stadt Tal Afar in der nördlichen Provinz Ninive getrieben. Von Tal Afar wurden, eine Gruppe von 150 unverheirateten Mädchen und Frauen, vor allem aus christlichen oder yezidischen Familien ausgewählt, und Berichten zufolge, nach Syrien geschickt „entweder als Belohnung für ISIL Kämpfer oder sie wurden als Sexsklaven verkauft“, gab ein Untersuchungsbericht, der am Donnerstag, den 2. Oktober, vom Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen in Irak veröffentlicht wurde, an.

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Iran: Galgenfrist für Vergewaltigungsopfer?

Bildquelle: Telegraph.co.uk Reyhaneh Jabbari

Bildquelle: Telegraph.co.uk
Reyhaneh Jabbari

Teheran – Vor fünf Jahren wurde Reyhaneh Jabbari in Iran zum Tode verurteilt – der heute 26-Jährigen wird vorgeworfen, ihren angeblichen Vergewaltiger getötet zu haben. Nun haben die Behörden ihr offenbar in letzter Minute eine Galgenfrist von zehn Tagen gewährt. Das gab die Menschenrechtsorganisation Amnesty International unter Berufung auf nicht genannte Quellen bekannt, so der britische „Independent“. Jabbaris Mutter bestätigte laut Medienberichten, dass ihre Tochter noch lebe. Demnach sollte die Angeklagte Dienstag gehängt werden. Teherans staatliche Nachrichtenagentur bestritt, dass die Strafe kurz bevorstand. Weiterlesen

Hohe Kosten für Militäroperationen der USA gegen ISIL

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Washington – Das CSBA, die Abteilung für strategische Einschätzungen und Budgeteinschätzungen der USA, berechnete die voraussichtlichen Kosten der Militäroperationen der Vereinigten Staaten gegen den Islamischen Staat und der Levante (ISIL) und ist in einem Artikel vom 29.09.2014 im Foreign Politics, der offiziellen Seite des US Außenministeriums nachzulesen. Nachdem die USA also ISIL mit Milliardenbeträgen hochgerüstet hat, gibt sie nun Milliarden aus, um die ISIL wieder zu beseitigen. Ein zentrales Phänomen US-amerikanischer-Außenpolitik: Die Schweine, die man  züchtet, schlachtet man. Dafür gibt es viele Beispiele, einige wenige der jüngeren Geschichte will ich hier nennen: Slobodan Milošević, Saddam Hussein, Osama Bin Laden und die Taliban und heute ISIL. Der politische Beobachter kann dabei nur ohnmächtig den Kopf schütteln –  Flüchtlinge und zivile Opfer, Massaker und Völkermord inbegriffen. Doch Vorsicht, denn die Frage ist erlaubt, ob das Entsorgen von alter Munition und Geschossen nicht höhere Kosten verursacht, als ihr Einsatz?

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Frauen aus den USA treten dem islamischen Staat (IS) bei!

Bildquelle: ©REUTERS Verschleierte Frau schießt Beispielfoto

Bildquelle: ©REUTERS
Verschleierte Frau schießt_Beispielfoto

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Minneapolis – US-Strafverfolgungsuntersuchungen entdeckten ein neues Phänomen: Frauen aus dem Herzen Amerikas, die dem islamischen Staat beitreten, während Präsident Barack Obama verspricht, das Rekrutieren von Militanten zu Hause zu unterbinden.

Mindestens drei somalische Familien aus der Gegend von Minneapolis-St. Paul haben weibliche Verwandte, die in den letzten sechs Wochen verschwunden sind und möglicherweise versucht haben, dem Islamischen Staat beitreten, sagte der Leiter der Gemeinschaft Abdirizak Bihi. Er sagte, „dass, während die Gründe für ihr Verschwinden unklar waren, er den Familien geraten hatte, die Polizei zu kontaktieren.“

In einem anderen Fall, schlich sich am 25. August 2014 eine 19-jährige amerikanische somalische Frau aus St. Paul von ihren Eltern weg und gab vor, sie würde zu einer Brautparty gehen. Stattdessen flog sie in die Türkei und schloss sich in Syrien dem Islamischen Staat an.

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USA: Obamas lethargisches Verhalten gegenüber dem islamischen Staat IS

Obama
ein Kommentar von Ardašir Pârse

Washington – „Die erste Zelle syrischer Rebellen, von der CIA in Jordanien ausgebildet und bewaffnet, begibt sich auf ihren Weg nach Syrien,“ sagte US- Präsident Barack Obama Senatoren, noch im September 2013. Bei einem Treffen im Weißen Haus, versicherte der Präsident Senator John McCain, dass nach Monaten der Schulungen von Rebellen, die USA ihre Verpflichtung zur offenen Unterstützung der Rebellen (ISIS) in Syrien ausweiten. Obama sagte damals, „…dass eine 50-Mann-Zelle von US-Spezialeinheiten in Jordanien ausgebildet wurde und ihren Weg über die Grenze nach Syrien machte.“ Die Terror Einheit schien die erste Gruppe von Terroristen zu sein, die von der CIA, mit Wissen und auf Veranlassung der Obama-Administration in einem jordanischen Lager, jenseits der Grenze Syriens, ausgebildet und bewaffnet wurde, und in den syrischen Bürgerkrieg geschickt wurde. Heute kämpfen sie nicht nur in Syrien sondern auch in Irak im Islamischen Staat. Die Jerusalem Post berichtete noch im Mai 2014, dass Experten der Auffassung seien: “Ausländische Milizen bilden globale Jihad-Netzwerke, wenn sie zurück nach Hause kommen; denn in Syrien, treten vor allem ausländische arabische Kämpfer den Al-Qaida verbundenen Dschihad-Gruppen und ihren jihadistischen Rivalen bei.“ Die rund 5.000 ausländischen arabischen Aufständischen, die in syrischen Rebelleneinheiten kämpfen, sind kollektiv “eine tickende Zeitbombe für ihre Herkunftsländer”, ergab die damalige Studie, die von israelischen Sicherheitsexperten veröffentlicht wurde.

Heute muss diese Politik in Frage gestellt werden, doch Obama ist noch immer nicht bereit diesen Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Die USA, als wankende Weltmacht, führen heute nicht mehr das große geopolitische Spiel im Nahen Osten an, das sich ihre Think Tanks in ihren pervertierten Hirnen ausgedacht haben, das Spiel ist ihnen aus der Hand genommen worden und entglitten, und von neuen und alten Global Playern und von ihnen selbst hoch gerüsteten Terrorbanden übernommen worden.

Einen Tag bevor der islamische Staat ein Video der brutalen Hinrichtung des amerikanischen Journalisten James Foley veröffentlichte, erklärte Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, dass der Sieg des islamischen Staates nicht in seiner Verantwortung liegt. „Wir sind nicht das irakische Militär, wir sind noch nicht einmal die irakische Luftwaffe“, sagte Obama und fügte hinzu: „Ich bin der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, und Irak muss letztendlich für die eigene Sicherheit sorgen.“

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Liebesgedichte von Charles Bukowski werden in Iran erstmals veröffentlicht

Bukowski Buch_Quelle: AMAZON

Bukowski Buch_Quelle: AMAZON

Teheran – Nach iranischen Medienberichten zufolge, werden Liebesgedichte vom deutsch-Amerikaner Charles Bukowski über Alkohol, Sex und den Outsidern der Gesellschaft zum ersten Mal in Iran veröffentlicht.

Der Verlag Sarzamin-e Ahurayi sagte, er wird die Gedichte, welche der Schriftsteller Alireza Behnam ins Persische übersetzt hat, veröffentlichen. Es war jedoch nicht bekannt, wie genau die Übersetzungen den Originalen entsprechen. Weiterlesen

Im Namen des Schwertes

IS-Kämper_Bild ©Almonta

IS-Kämper_Bild ©Almontasaf.net

von Leon de Winter

Andrej Tarkowskis „Andrej Rubljow“ gehört zu den Meisterwerken des Kinos. Erzählt wird darin die wahre Lebensgeschichte eines genialen Ikonenmalers und Priesters. Der Film spielt im Russland des fünfzehnten Jahrhunderts. In einer Szene überfallen Tataren die Stadt Wladimir. Sie schlachten alles ab, was ihnen über den Weg läuft. Sie töten, verstümmeln, vergewaltigen, stehlen. Meisterhaft zeigt Tarkowski, mit welchen Gefühlen diese asiatischen Horden dabei vorgehen – sie töten mit großer Lust.

Wenn die Mörder in Nahaufnahme gezeigt werden, sehen wir entsetzt die glühende Begeisterung in ihren Gesichtern. Diese Männer haben alle zivilisatorischen Hemmungen abgelegt, können ihren primitivsten Bedürfnissen und Impulsen nachgeben. Sie haben die ultimative Befreiung erreicht. Weil sie völlig gefühllos sind und andere Menschen auf Objekte von Lust und Unterwerfung reduzieren, haben sie den Zenit ihrer sexuellen Potenz erreicht und können sich ganz offen wie Bestien aufführen. Weiterlesen

Der islamische Staat: Im Geiste Dschingis Khans

Foto: Reuters Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen  Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

Foto: Reuters
Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Beirut„Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, angekündigt durch eine Prophezeiung aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt,“ das waren die Bezeichnungen der Chronisten jener Zeit, Anfang des 13. Jahrhunderts, die sie sich für Dschingis Khan erdachten. Arabische Medien haben die Kämpfer der IS vergangene Woche, von denen viele aus der EU stammen, alleine 700 Mann dieser Terrorbande sind französische Staatsbürger, mit den unzivilisierten turk-mongolischen Horden Dschingis Khans und Hülegü Khans, die den Nahen Osten im 13. Jahrhundert überrannten und mit Blut und Feuer überzogen hatten, verglichen. Weite Gebiete des Islamischen Staates sind mittlerweile menschenleer, Menschen brutal ermordet, Zivilisten, Frauen und Kinder bestialisch zu Tode gefoltert, vergewaltigt und vertrieben. Beim diesjährigen Interview mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, am Jahrestag des Endes des Zweiten Libanonkrieges, konzentrierte er sich besorgniserregend auf die neue Gefahr im Nahen Osten: Ausbau und Reichweite des islamischen Staates IS, vormals ISIS. Im Vergleich zu dieser extremen sunnitischen Fraktion, die westliche und arabische Staaten hochgerüstet haben und damit erst die Möglichkeit geschaffen haben, rund 15.000 Terroristen einen Völkermord begehen zu lassen, erscheint die schiitische Hisbollah im Libanon hingegen, wie der Orden der barmherzigen Schwestern.

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