Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (4)

Bildquelle: Wikipedia.org John Kerry und Amir Hamad bin Khalifa al Thani

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John Kerry und Amir Hamad bin Khalifa al Thani

3. Teil der Artikelreihe

Doha الدوحة  – Katar hatte in den letzten drei Jahren nur deshalb so große Freiheiten, sein islamistisches Netzwerk zu betreiben, weil Washington einfach weg sah. In der Tat, im Jahr 2011, gaben die Vereinigten Staaten Doha, de facto freie Hand zu tun, zu was sie selbst nicht zu tun bereit waren: Im Nahen Osten zu intervenieren.

Schon Libyen war ein solcher Fall: Als US-Präsident Barack Obamas Regierung begann, eine Koalition für Luftangriffe im Frühjahr 2011 zu modellieren, führten die USA den Krieg aus dem Hintergrund und Frankreich und Großbritannien übernahmen die Führung bei der Umsetzung der Flugverbotszone, während das Engagement Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate arabische Unterstützung demonstrierte. „Als Doha begann, die Rebellengruppen zu organisieren, wurde das allgemein begrüßt“, sagten ehemalige US-Beamte in Interviews mit Foreign Policy.

Das gleiche gilt für Syrien: Trotz Zurückhaltung bestimmter Lager in der US-Regierung, vor allem derjenigen Lager, die am Projekt Libyen gearbeitet hatten, war es immer noch die scheinbar beste Option: Katar, ein Verbündeter der Vereinigten Staaten, helfen zu lassen, eine regionale Lösung in einem Konflikt zu finden, den Katar und die USA selbst in der ganzen Region seit Jahren forciert hatten, denn das Weiße Haus hatte kein Interesse daran, hierin selbst verstrickt zu werden. Washington bat Doha keine Flugabwehr- und Panzerabwehrraketen an die Rebellen zu liefern, was Doha gelegentlich trotzdem getan hatte. Hier und anderswo bekam die Welt seit mindestens 2011 ganz klar die Naivität der Obama Administration schmerzlich zu spüren. Hier hatte die Obama Administration keine Bedenken, dass die Situation außer Kontrolle geraten könnte, wenn islamistische Extremisten hochgerüstet werden und erlaubt wird, dass Staaten, wie viele der Persischen-Golf-Staaten, Staatsterrorismus betreiben. Sie glaubten in ihrer völligen Naivität, dass sich islamistische Gruppen für US-amerikanische Ziele missbrauchen lassen würden. Aus den Taliban und Al Qaida, einst enge Freunde der USA, hatte man nichts gelernt, denn all diese extremistischen Gruppen hatten und haben ihre eigenen Vorstellungen und Ziele im Namen des Propheten (Allahs Heil und Segen auf ihm), vom Sturz Bashar Al Assads, bis hin zur Gründung des islamischen Staates, und den damit verbundenen ethnischen Säuberungen und Kriegsverbrechen. Weiterlesen

Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (3)

Bildquelle: botschaft-katar.de

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Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

2. Teil der Artikelreihe

Doha  الدوحة – Katars Strategie im Arabischen Frühling, begann an der gleichen Stelle zu scheitern, an der er konzipiert wurde, inmitten der Massen von Demonstranten in Kairo am Tahrir-Platz. Am 3. Juli 2013, jubelten die Demonstranten dem ägyptischen Militär, für den Sturz des islamistischen Führers der Muslimbruderschaft Mohamed Mursi zu, dessen radikalislamische Regierung von Katar in Höhe von 5 Mrd. USD unterstützt worden war. Innerhalb nur weniger Tage, hatten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait, die neue vom Militär gestützte Regierung mit kombinierten Zusagen für Hilfen von 13 Mrd. US-Dollar begrüßt. Tage später, übernahm Saudi-Arabien die Kontrolle über die Sicherung der syrischen Opposition durch die Installierung ihrer bevorzugten radikal-islamischen politischen Führung. Bis Anfang Herbst, war auch Libyen durch die vorübergehende Entführung des Ministerpräsidenten des Landes im Oktober 2013 in ein völliges Chaos verfallen. Doha, das gerade den Aufstieg eines neuen 33-jährigen Emirs gesehen hatte, legte damals seine Interessen, kleinlaut, auf den internen Fokus.

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Hamed Abdel-Samad: Islam-Funktionäre heucheln Friedfertigkeit

hamed_abdel_samadEs wird oft behauptet, dass 99,9 Prozent aller Muslime friedlich seien. Nur eine schwindend kleine Minderheit unter ihnen neige zur Gewalt. Misst man diese Friedfertigkeit an der Nichtteilnahme an Terroranschlägen oder an Kämpfen des IS in Syrien und im Irak, könnte diese Rechnung stimmen. Nach diesen Kriterien war auch die Mehrheit der Deutschen während des Dritten Reiches friedlich. Doch Frieden bedeutet nicht die Abwesenheit von Gewalt, sondern von der Geisteshaltung, die zur Gewalt führt. Friedfertigkeit setzt eine Erziehung zum Frieden voraus, die leider in weiten Teilen islamisch geprägter Familien und Schulen, auch in Deutschland, fehlt. Weiterlesen

Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (1)

Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

Doha الدوحة – Das kleine, gasreiche Emirat hat Millionen von Dollar durch obskure Finanzierungs-Netzwerke in die harte Linie der syrischen Rebellen und extremistischen Salafisten weltweit gepumpt, und damit eine Außenpolitik betrieben, die weit über seine Wichtigkeit hinausgeht. Nach Jahren der Duldung – auch unter Ausnutzung der Verbindungen seines Verbündeten der USA – Aber Washington wird letztlich zurückschlagen.

Von glitzernden Einkaufszentren in der Nähe des Stadtzentrums von Doha und Abu Dhabi aus haben einflussreiche Geschäftsleute aus der Oberschicht ihre syrischen Rebellen-Brigaden laufen. Einzelne dieser Hintermänner haben bis zu 13.000 Männer unter ihrer Kontrolle, in der Nähe der östlichen Stadt Deir Ezzor. Sie sind Teil der sog. Freien Syrischen Armee (FSA), die diesen Verbrechern treu ergeben sind, um Präsident Bashar Al Assad zu stürzen und um im Nahen Osten ein radikalislamisches Kalifat, den islamischen Staat, den IS, ISIS oder ISIL zu verwirklichen.

Aber die Geldspritzen von solventen Geschäftsleuten waren ad hoc: Dutzende von anderen Brigaden erhielten so erste Anschubfinanzierung, schließlich ging die Finanzierung unter Katars Außenminister Khalid bin Mohammed Al Attiyah für bestimmte radikalislamische Gruppen an der Front weiter. Als das Geld der FSA 2013 ausging, fand man noch weitere Sponsoren. Geld spielt eine große Rolle in der Terrororganisation der Freien syrischen Armee und an dieser Front hatte man keines mehr.

Diese Geschäftsleute sind aber nur Randfiguren in einem großen islamistischen Netzwerk voller Proxies in Katar und dieses Netzwerk ist nicht nur von Katar selbst, sondern auch von ehemaligen syrischen Generälen, den Taliban, somalischen Islamisten und sudanesischen Rebellen überspannt, die allesamt mit der Muslimbruderschaft sympathisieren. Weiterlesen

Erschütternder UN-Bericht deckt auf: Frauen und Kinder werden vom ISIL als Sexsklaven verkauft

 

IrakISISMassaker1

Bagdad – Ein neuer UN-Bericht zeichnet ein erschreckendes Bild vom Leben der Menschen unter dem islamischen Staat. Anfang August, fegten Kämpfer des islamischen Staates über das kleine yezidische Dorf Maturat in Iraks Sindschar Distrikt und brachten Frauen in das Badush-Gefängnis in Mosul. Hunderte weitere Frauen und Mädchen wurden in eine alte Zitadelle in der Stadt Tal Afar in der nördlichen Provinz Ninive getrieben. Von Tal Afar wurden, eine Gruppe von 150 unverheirateten Mädchen und Frauen, vor allem aus christlichen oder yezidischen Familien ausgewählt, und Berichten zufolge, nach Syrien geschickt „entweder als Belohnung für ISIL Kämpfer oder sie wurden als Sexsklaven verkauft“, gab ein Untersuchungsbericht, der am Donnerstag, den 2. Oktober, vom Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen in Irak veröffentlicht wurde, an.

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Iran: Galgenfrist für Vergewaltigungsopfer?

Bildquelle: Telegraph.co.uk Reyhaneh Jabbari

Bildquelle: Telegraph.co.uk
Reyhaneh Jabbari

Teheran – Vor fünf Jahren wurde Reyhaneh Jabbari in Iran zum Tode verurteilt – der heute 26-Jährigen wird vorgeworfen, ihren angeblichen Vergewaltiger getötet zu haben. Nun haben die Behörden ihr offenbar in letzter Minute eine Galgenfrist von zehn Tagen gewährt. Das gab die Menschenrechtsorganisation Amnesty International unter Berufung auf nicht genannte Quellen bekannt, so der britische „Independent“. Jabbaris Mutter bestätigte laut Medienberichten, dass ihre Tochter noch lebe. Demnach sollte die Angeklagte Dienstag gehängt werden. Teherans staatliche Nachrichtenagentur bestritt, dass die Strafe kurz bevorstand. Weiterlesen

Hohe Kosten für Militäroperationen der USA gegen ISIL

ISIL1

Washington – Das CSBA, die Abteilung für strategische Einschätzungen und Budgeteinschätzungen der USA, berechnete die voraussichtlichen Kosten der Militäroperationen der Vereinigten Staaten gegen den Islamischen Staat und der Levante (ISIL) und ist in einem Artikel vom 29.09.2014 im Foreign Politics, der offiziellen Seite des US Außenministeriums nachzulesen. Nachdem die USA also ISIL mit Milliardenbeträgen hochgerüstet hat, gibt sie nun Milliarden aus, um die ISIL wieder zu beseitigen. Ein zentrales Phänomen US-amerikanischer-Außenpolitik: Die Schweine, die man  züchtet, schlachtet man. Dafür gibt es viele Beispiele, einige wenige der jüngeren Geschichte will ich hier nennen: Slobodan Milošević, Saddam Hussein, Osama Bin Laden und die Taliban und heute ISIL. Der politische Beobachter kann dabei nur ohnmächtig den Kopf schütteln –  Flüchtlinge und zivile Opfer, Massaker und Völkermord inbegriffen. Doch Vorsicht, denn die Frage ist erlaubt, ob das Entsorgen von alter Munition und Geschossen nicht höhere Kosten verursacht, als ihr Einsatz?

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Frauen aus den USA treten dem islamischen Staat (IS) bei!

Bildquelle: ©REUTERS Verschleierte Frau schießt Beispielfoto

Bildquelle: ©REUTERS
Verschleierte Frau schießt_Beispielfoto

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Minneapolis – US-Strafverfolgungsuntersuchungen entdeckten ein neues Phänomen: Frauen aus dem Herzen Amerikas, die dem islamischen Staat beitreten, während Präsident Barack Obama verspricht, das Rekrutieren von Militanten zu Hause zu unterbinden.

Mindestens drei somalische Familien aus der Gegend von Minneapolis-St. Paul haben weibliche Verwandte, die in den letzten sechs Wochen verschwunden sind und möglicherweise versucht haben, dem Islamischen Staat beitreten, sagte der Leiter der Gemeinschaft Abdirizak Bihi. Er sagte, „dass, während die Gründe für ihr Verschwinden unklar waren, er den Familien geraten hatte, die Polizei zu kontaktieren.“

In einem anderen Fall, schlich sich am 25. August 2014 eine 19-jährige amerikanische somalische Frau aus St. Paul von ihren Eltern weg und gab vor, sie würde zu einer Brautparty gehen. Stattdessen flog sie in die Türkei und schloss sich in Syrien dem Islamischen Staat an.

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Der Fluch der neuen Weltordnung

ISIS-Landkarte

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Eine neue Weltordnung wird schon seit langem angestrebt, von ganz verschiedenen Seiten, ganz gleich, ob von den westlichen Supermächten USA und Großbritannien, oder aber Russland, das auch nicht mit seiner imperialen Vergangenheit brechen will, China, oder von islamistischen sunnitischen Organisationen, die alle ihren Ursprung in der Muslimbruderschaft und ihren Zielen haben, ganz gleich ob Al Qaida, der Islamische Dschihad oder die ISIS, heute der IS. Im Titelbild sehen wir die Vorstellungen der muslimischen Extremisten, ihre Vorstellungen darüber, wie eine neue Weltordnung aus ihrer Sicht auszusehen hat. Schon F. William Engdahl, Wirtschaftsjournalist und Dozent, berichtete uns 1992 in dem von ihm erschienenen Werk „A Century Of War: Anglo-American Oilpolitics And The New World Order“ von den Plänen der USA für eine neue Weltordnung, welche Mechanismen dahinterstehen und wie dieses Ziel erreicht werden soll. Dr. Frederick Wills, der ehemalige Außenminister von Guyana schrieb zu diesem Buch: „…veranschaulicht die erbärmlichen Rekorde an Irrtum und Verbrechen, bei denen die Wenigen die Hebel ihrer Macht fast bis zum Zerbrechen überzogen. Ich empfehle das Buch allen, die wissen wollen, wie wirklich Weltgeschichte gemacht wird und welche Systeme hinter den politischen Kulissen täglich am Werk sind… Vor allem empfehle ich es Lesern in der Dritten Welt als einen glaubwürdigen Bericht, warum meine Generation der politisch Verantwortlichen nicht erreicht hat, was man vernünftigerweise hätte erwarten können.“ Stephen J. Lewis, Wirtschaftswissenschaftler und Finanzberater in London schrieb: „Wen es wirklich interessiert, wie die Weltwirtschaft heute funktioniert, der wird dieses Buch mit großem Gewinn lesen. Das Buch greift insbesondere die politischen Ziele Großbritanniens heraus – eine Spur in der neueren Geschichte, die bisher gewöhnlich übersehen wird.“ Nationaler US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski, berichtet uns in seinem Werk „Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ ausführlich, wie und mit welchen Mitteln aus Amerikas Sicht, die Welt gestaltet werden soll. Es ist keine bessere Welt die uns erwartet, sondern eine Welt der zunehmenden Ausbeutung, Überwachung, Menschenverachtung und Verdummungsmaschinerie. Es ist eine Welt, in der vielleicht Karl Marx Vorhersage, der Verelendung des Proletariats, auf noch ganz andere Weise eintreten könnte. Helmut Schmidt kommentierte das Buch Brzezinskis mit den folgenden Worten: „Man muss dieses Buch zur Kenntnis nehmen, und man muss es ernst nehmen.“

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USA: Obamas lethargisches Verhalten gegenüber dem islamischen Staat IS

Obama
ein Kommentar von Ardašir Pârse

Washington – „Die erste Zelle syrischer Rebellen, von der CIA in Jordanien ausgebildet und bewaffnet, begibt sich auf ihren Weg nach Syrien,“ sagte US- Präsident Barack Obama Senatoren, noch im September 2013. Bei einem Treffen im Weißen Haus, versicherte der Präsident Senator John McCain, dass nach Monaten der Schulungen von Rebellen, die USA ihre Verpflichtung zur offenen Unterstützung der Rebellen (ISIS) in Syrien ausweiten. Obama sagte damals, „…dass eine 50-Mann-Zelle von US-Spezialeinheiten in Jordanien ausgebildet wurde und ihren Weg über die Grenze nach Syrien machte.“ Die Terror Einheit schien die erste Gruppe von Terroristen zu sein, die von der CIA, mit Wissen und auf Veranlassung der Obama-Administration in einem jordanischen Lager, jenseits der Grenze Syriens, ausgebildet und bewaffnet wurde, und in den syrischen Bürgerkrieg geschickt wurde. Heute kämpfen sie nicht nur in Syrien sondern auch in Irak im Islamischen Staat. Die Jerusalem Post berichtete noch im Mai 2014, dass Experten der Auffassung seien: “Ausländische Milizen bilden globale Jihad-Netzwerke, wenn sie zurück nach Hause kommen; denn in Syrien, treten vor allem ausländische arabische Kämpfer den Al-Qaida verbundenen Dschihad-Gruppen und ihren jihadistischen Rivalen bei.“ Die rund 5.000 ausländischen arabischen Aufständischen, die in syrischen Rebelleneinheiten kämpfen, sind kollektiv “eine tickende Zeitbombe für ihre Herkunftsländer”, ergab die damalige Studie, die von israelischen Sicherheitsexperten veröffentlicht wurde.

Heute muss diese Politik in Frage gestellt werden, doch Obama ist noch immer nicht bereit diesen Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Die USA, als wankende Weltmacht, führen heute nicht mehr das große geopolitische Spiel im Nahen Osten an, das sich ihre Think Tanks in ihren pervertierten Hirnen ausgedacht haben, das Spiel ist ihnen aus der Hand genommen worden und entglitten, und von neuen und alten Global Playern und von ihnen selbst hoch gerüsteten Terrorbanden übernommen worden.

Einen Tag bevor der islamische Staat ein Video der brutalen Hinrichtung des amerikanischen Journalisten James Foley veröffentlichte, erklärte Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, dass der Sieg des islamischen Staates nicht in seiner Verantwortung liegt. „Wir sind nicht das irakische Militär, wir sind noch nicht einmal die irakische Luftwaffe“, sagte Obama und fügte hinzu: „Ich bin der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, und Irak muss letztendlich für die eigene Sicherheit sorgen.“

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Im Namen des Schwertes

IS-Kämper_Bild ©Almonta

IS-Kämper_Bild ©Almontasaf.net

von Leon de Winter

Andrej Tarkowskis „Andrej Rubljow“ gehört zu den Meisterwerken des Kinos. Erzählt wird darin die wahre Lebensgeschichte eines genialen Ikonenmalers und Priesters. Der Film spielt im Russland des fünfzehnten Jahrhunderts. In einer Szene überfallen Tataren die Stadt Wladimir. Sie schlachten alles ab, was ihnen über den Weg läuft. Sie töten, verstümmeln, vergewaltigen, stehlen. Meisterhaft zeigt Tarkowski, mit welchen Gefühlen diese asiatischen Horden dabei vorgehen – sie töten mit großer Lust.

Wenn die Mörder in Nahaufnahme gezeigt werden, sehen wir entsetzt die glühende Begeisterung in ihren Gesichtern. Diese Männer haben alle zivilisatorischen Hemmungen abgelegt, können ihren primitivsten Bedürfnissen und Impulsen nachgeben. Sie haben die ultimative Befreiung erreicht. Weil sie völlig gefühllos sind und andere Menschen auf Objekte von Lust und Unterwerfung reduzieren, haben sie den Zenit ihrer sexuellen Potenz erreicht und können sich ganz offen wie Bestien aufführen. Weiterlesen

Der islamische Staat: Im Geiste Dschingis Khans

Foto: Reuters Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen  Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

Foto: Reuters
Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Beirut„Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, angekündigt durch eine Prophezeiung aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt,“ das waren die Bezeichnungen der Chronisten jener Zeit, Anfang des 13. Jahrhunderts, die sie sich für Dschingis Khan erdachten. Arabische Medien haben die Kämpfer der IS vergangene Woche, von denen viele aus der EU stammen, alleine 700 Mann dieser Terrorbande sind französische Staatsbürger, mit den unzivilisierten turk-mongolischen Horden Dschingis Khans und Hülegü Khans, die den Nahen Osten im 13. Jahrhundert überrannten und mit Blut und Feuer überzogen hatten, verglichen. Weite Gebiete des Islamischen Staates sind mittlerweile menschenleer, Menschen brutal ermordet, Zivilisten, Frauen und Kinder bestialisch zu Tode gefoltert, vergewaltigt und vertrieben. Beim diesjährigen Interview mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, am Jahrestag des Endes des Zweiten Libanonkrieges, konzentrierte er sich besorgniserregend auf die neue Gefahr im Nahen Osten: Ausbau und Reichweite des islamischen Staates IS, vormals ISIS. Im Vergleich zu dieser extremen sunnitischen Fraktion, die westliche und arabische Staaten hochgerüstet haben und damit erst die Möglichkeit geschaffen haben, rund 15.000 Terroristen einen Völkermord begehen zu lassen, erscheint die schiitische Hisbollah im Libanon hingegen, wie der Orden der barmherzigen Schwestern.

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Irans Christen fliehen nach Bulgarien

 

Foto ©Fox News Omid Salehi, (l.), und 5 Familienmitglieder flohen nach Bulgarien, wo sie nun in Frieden ihren Glauben ausleben .

Foto ©Fox News
Omid Salehi, (l.), und 5 Familienmitglieder flohen nach Bulgarien, wo sie nun in Frieden ihren Glauben ausleben .

„Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.“

Der Qur’an
Sure 4 An-Nisa, 89

Sofia – Teheran nutzt seine Öl- und Gaseinnahmen zweifelsohne auch, um gegen religiöse Minderheiten im Land vorzugehen, das hat die Islamische Republik immer wieder, schon seit ihrem Bestehen, bewiesen. Während im Zuge des Atomdeals mit dem Westen iranische Vermögen in Höhe von 2,8 Mrd. USD freigegeben wurden, fanden bei diesem Deal lediglich die Zugeständnisse im Atomprogramm Berücksichtigung. Ethnische und religiöse Minderheiten, sind in westlichen Staaten wohl von untergeordneter Bedeutung, die Menschenrechte waren und sind kein Thema in den Verhandlungen mit dem von westlichen Staaten glorifizierten, sog. moderaten, Hassan Rohani. Es sind Verhandlungen unter Ausschluss der Berücksichtigung jeglicher Menschlichkeit. Während vergangene Woche wieder 2 Homosexuelle gehängt wurden und für internationales Aufsehen sorgten, haben westliche Staaten weiterhin nur Augen für Irans ziviles Atomprogramm und ihrer Angst vor der nicht mehr aufzuhaltenden Hegemonie Irans, als Supermacht von Kleinasien bis Indien, trotz Sanktionen, trotz Ausschluss von Technologie und Finanzmärkten, und trotz der illegalen und unilateralen UN-resolutionslosen Beschneidung iranischer Ölexporte durch die USA. Nach wie vor gibt es keinen einzigen Beweis dafür, dass Iran sein Atomprogramm militärisch nutzt. Im Gegenteil, vor Jahren schon hatte der CIA in seinem Report darauf hingewiesen, dass Irans Atomprogramm nicht militärischer Natur ist.

Währenddessen fliehen unter den islamischen Repressalien Minderheiten, wie Zoroastrier und Bahai weiter ins Ausland. Irans unterdrückte christliche Gemeinschaft flieht ebenso vor der zunehmenden religiösen Verfolgung im Land, trotz des angeblich moderaten und vom Westen in den Himmel gelobten Präsidenten Hassan Rohani. Hunderte von Menschen fliehen dabei an einen außergewöhnlichen Zufluchtsort Mitten in Bulgarien, nahe der Hauptstadt Sofia.

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Ein offizieller Bericht lüftet die geheime Welt des Sex in Iran

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Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Teheran – Es ist das letzte, was Irans religiöse Herrscher wollten, nämlich über ein Thema sprechen, über das man in Iran nicht spricht, aber jetzt müssen sie darüber sprechen. Ein offizieller Bericht hat nun der Nation best gehütetes Geheimnis dokumentiert: Sex jeglicher Art, außerhalb des Ehebettes in der Islamischen Republik Iran findet weitverbreitet statt. Etwas unmoralisches, wogegen aus der Sicht der herrschenden Ayatollahs, etwas getan werden muss.

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Nicht Iran, sondern Katar und die Türkei sind die Schurkenstaaten von heute

 

Hamas  Ismail Haniyeh und Recep Tayyip Erdogan, Jan. 1, 2012. Foto AP

Hamas Ismail Haniyeh und Recep Tayyip Erdogan, Jan. 1, 2012. Foto AP

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Zweifelsohne, ist der iranische Präsident Hassan Rohani ein Mann des Systems, dennoch kann er nach einem Jahr Amtszeit durchaus auf außenpolitische Erfolge zurückblicken. Iran kehrte mit Rohani auf die internationale Bühne der Weltpolitik zurück. Die Wiederbelebung der Wirtschaft und die Aufhebung der Sanktionen waren von Anfang an sein Ziel. Es ist ihm gelungen zahlreiche Zugeständnisse der USA zu erhalten, ohne bisher das Atomprogramm des Iran nachhaltig zu schädigen. Das Ergebnis bei den Atomverhandlungen wird über das politische Schicksal Rohanis entscheiden. Seine Wahlversprechen wird er nur einhalten können, wenn es ihm am Ende gelingt, ein für Iran vorteilhaftes Abkommen zu erzielen. Sicher, kommt ihm die geopolitische Lage im Nahen Osten entgegen, der Krieg der ISIS in Syrien und Irak und jetzt der Gazakrieg, der Westen zählt heute auf die Mitarbeit Irans zur Lösung der regionalen Konflikte und des Problems der radikalen Ausdehnung des extremistischen sunnitischen Islam. Im Gaza-Krieg hält Irans Proxy, die Hisbollah, still und die Hamas erhält keine materielle Unterstützung aus Iran gegen Israel. Lediglich Lippenbekenntnisse auf Twitter sind von Ayatollah Ali Khamenei, Irans obersten Führer, zu vernehmen – nichts als leere Worte und die alten Parolen aus den Zeiten von Ayatollah Khomeini, um seiner Linie wenigstens verbal treu zu bleiben. Katar und die Türkei, die US-Verbündeten, bieten jedoch materielle Unterstützung für die Hamas, die die Vereinigten Staaten als eine ausländische terroristische Vereinigung aufgeführt haben. Diese Unterstützung umfasst finanzielle Mittel, diplomatische Mittel, aber auch Medien und sogar die Bereitstellung von Waffen, die gezielt gegen israelische Zivilisten von Orten abgefeuert werden, an denen palästinensische Zivilisten festgehalten werden, die als menschliche Schutzschilde eingesetzt werden. Dieser Support beider Länder beinhaltet auch das Beherbergen von Kriegsverbrechern, vor allem Führer der Hamas, die ihre Anhänger vom sicheren Doha aus lenken. Ohne die Unterstützung aus Katar und der Türkei, hätte weder die Hamas noch die ISIS ihre blutigen Kriege führen können, die so viel menschliches Leid verursacht haben. Nicht Iran, sondern Katar und die Türkei sind heute die wahren Feinde Israels. Weiterlesen

Türkei: „Frauen sollten nicht in der Öffentlichkeit lachen“

Quelle: The Independent

Quelle: The Independent

Istanbul – „Frauen sollten nicht in der Öffentlichkeit  lachen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident der Türkei in einer Moral-Rede, berichtete The Independent.

Bülent Arinc nutzte ein Treffen  (Eid al-Fitr) am Montag um die wahrgenommene moralische Regression, Konsumdrang und sogar übermäßige Handy-Nutzung zu verurteilen. Er rief zur Keuschheit bei Männern und Frauen auf und verurteilte das Fernsehen und die Medien, die Teenager in „Sex Süchtige“ zu verwandeln, hatte die Hürriyet Daily News berichtet.

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Die Hamas sucht in Iran vergeblich nach einem alten Verbündeten

Unbenannt

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!“

– SAHIH MUSLIM BUCH 41, NUMMER 6981, ZITIERT IN ARTIKEL 7 DER GRÜNDUNGSCHARTA DER HAMAS

Teheran – Während Irans Führer Ayatollah Ali Khamenei Muslime vergangene Woche dazu aufgefordert hat, Palästinenser gegen den „tollwütigen Hund“ Israel zu bewaffnen, muss man davon ausgehen, dass diese Aussage reine Mundpropaganda ist. Die Hamas ‏حَمَاسْ‎, im Krieg mit Israel, sucht mächtige Freunde und will zurück in den Schoss des Iran und der Hisbollah حزب الله‎ , aber die Zeiten haben sich geändert.

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Gaza: Das Luxusleben im Jihad hochrangiger Hamasvertreter

 

Krieg in Gaza

Krieg in Gaza

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Gaza ‏غزة‎ – Dass Islam finanziell überall dort lukrativ ist, wo Islam herrscht, kennen wir ja bereits aus Iran und dem Luxusleben der iranischen Mullahs und deren Familienangehörige. Regimeanhänger genießen dort zahlreiche Privilegien und führen ein Leben in Luxus und Wohlstand, so ist es nicht nur bei den schiitischen Mullahs in Iran, um Ayatollah Ali Khamenei herum, sondern auch bei der radikalislamischen Hamas in Gaza. Während die Menschen in Gaza unter dem Gazakrieg leiden und sterben, führen die Hamasführer ein angenehmes und komfortables Leben – Privatjets, Restaurants, Luxushotels, das ist das schöne Leben hochrangiger Hamasvertreter.

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Iran: Teheran ist bereit auch den Irak gegen die sunnitischen ISIS Terroristen zu verteidigen

ISIS Terror

Redaktion von Pârse & Pârse:

Achtung!

Das Bildmaterial in diesem Artikel kann die Psyche der Leser stark belasten!

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Pârse & Pârse hat schon immer vor den sog. syrischen Rebellen gewarnt, während die westliche Mainstreampresse die islamischen Terroristen in Syrien, die zu einem großen Teil aus der EU stammen, als Befreiungsarmee verkaufen wollten, Bashar Al Assad als Diktator in ihrem Demokratiewahn verdammten und westliche sowie arabische Auslandsgeheimdienste zeitgleich die ISIS hochrüsteten. Heute spielen sie die Entrüsteten und plappern das nach, was wir vor mehr als zwei Jahren bereits geschrieben haben und in der Rubrik Arabischer Winter nachgelesen werden kann. Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los.

“Iran ist bereit dem Irak mit den gleichen Methoden gegen die islamistischen Terroristen, wie in Syrien, militärisch zu helfen“, sagte ein iranischer General laut einem Artikel im Foreign Politics, der offiziellen Seite des US Außenministeriums. „Teheran bietet eine größere Rolle an, im Kampf gegen sunnitische Milizen die drohen Bagdad einzunehmen.“

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Irak: Bilanz eines sinnlosen Krieges

Redaktion von Pârse & Pârse:

Aus Rücksicht auf die Leserschaft haben wir keine Bilder veröffentlicht, die die Psyche der Leser stark belasten. Aber das Ausmaß der schrecklichen Wahrheit kann im Gesicht dieses Mädchens gelesen werden.

Eine Analyse von Ardašir Pârse

Nach fast acht Jahren Krieg zog US-Präsident Barack Hussein Obama [باراک حسین اوباما] am 31. August 2011 den Schlussstrich unter den von George W. Bush inszenierten Irak-Krieg, die meisten Soldaten werden bis Weihnachten wieder zu Hause sein. „Der Krieg ist zu Ende“, bekräftigte Barack Hussein Obama und erklärte Irak zur „souveränen, unabhängigen Nation“. Doch der Satz „Mission erfüllt“ kam in Barack Hussein Obamas militärischer Bilanz nicht über seine Lippen.

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