Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (6)

Muslimische Soldaten, von denen viele Stirnbänder tragen

Muslimische Soldaten, von denen viele Stirnbänder tragen

Teil 1 des Interviews

Teil 2 des Interviews

Teil 3 des Interviews

Teil 4 des Interviews

Teil 5 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Ardašir Pârse: Willkommen Herr Dorin zum 6. Teil des Interviews hier und heute bei  Pârse und Pârse , wir sind sehr gespannt auf Ihre Antworten.

Mira Pârse: Herr Dorin, was können Sie und zu Beginn des sechsten Teils unseres Interviews über die Toten sagen, die in Potočari beigesetzt wurden. Laut der offiziellen Srebrenica-Version müssten dort um die 8.000 Männer beerdigt worden sein, zudem hätte man an allen eindeutige Spuren von Erschießungen feststellen müssen.

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (5)

 

 'Tuzla am 17.08.1995: Flüchtlinge aus Srebrenica treffen ein'.

Tuzla am 17.08.1995: Flüchtlinge aus Srebrenica treffen ein

Teil 1 des Interviews

Teil 2 des Interviews

Teil 3 des Interviews

Teil 4 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Pârse und Pârse begrüssen Sie recht herzlich zum 5. Teil des Interviews und wir sind schon gespannt auf die Antworten zu den folgenden Fragen. Sie haben sich über 2 Jahrzehnte mit diesem Thema beschäftigt, viel Zeit geopfert und Ihre Recherchen privat finanziert, sicher waren Sie auch vielen Anfeindungen ausgesetzt und wir finden, dass das allergrössten Respekt verdient und jetzt auch zu Beginn des Interviews  einmal erwähnt werden muss.

Ardašir Pârse: Wie ging es nach den Evakuierungen weiter? Was gäbe es noch wichtiges zur Ankunft der Flüchtlinge und der Armee aus Srebrenica in Tuzla zu sagen? Wir haben in unserer Artikelreihe „Die Vernichtung der jugoslawischen Nation (4)“ recherchiert, dass die offizielle Zahl der in Tuzla angekommenen Flüchtlinge aus Srebrenica, 35.632 Menschen, von der Weltgesundheitsorganisation und von der bosnischen Regierung als Vertriebene und Überlebende von Srebrenica registriert wurden, können Sie das noch aus anderen Quellen bestätigen?

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Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (4)

 

victory

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Teil 1 der Artikelreihe
Teil 2 der Artikelreihe
Teil 3 der Artikelreihe

„O trage mich, trage mich,
herzerwärmende Hoffnung,
in die Stadt,
wo Verse und Leidenschaften blühen“

Forough Farrokhzad

Dem serbischen Volke…

Mittlerweile wurde ein Bericht der Srebrenica Research Group erstellt, eine Gruppe von Journalisten und Akademikern von der University of Pennsylvania unter der Leitung von Professor Ed Herman, die ernsthafte Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse in Srebrenica und der Verzerrungen aufwerfen, aufgeblasene Opferzahlen und zweifelhafte Methoden, die für NATO-Schurkenstaaten Schätzungen rechtfertigten, bevor die Untersuchungen überhaupt begonnen hatten.

Bezeichnenderweise wurde die Darstellung der Ereignisse in Srebrenica, auch von älteren UN- und NATO-Vertretern in Bosnien in Frage gestellt. Dazu gehören, wie bereits erwähnt, der NATO stellvertretende Kommandeur Charles Boyd, der Director of Intelligence der NATO war; Oberstleutnant John Sray; UN-Koordinator für zivile Angelegenheiten Phillip Corwin; und Carlos Martins Branco, UNMO, UN Military Observer Deputy Chief of Operations der UNPF (United Nations Population Fund), der die nach Srebrenica entsandten UNO-Militärbeobachter befragte. Corwin, der ranghöchste zivile UN-Beamte in Bosnien, der zum damaligen Zeitpunkt der Einnahme von Srebrenica vor Ort war und der Autor von Dubiose Mandate, ein persönlicher Bericht über das letzte Kriegsjahr, indem es heißt, „dass die offizielle Version der Ereignisse in Srebrenica eine Desinformationskampagne war, die alle Fakten mit den Leichen begraben hatte“. Branco, ein portugiesischer UN Militärsprecher sagte, „dass die Zahl von 7000 Opfern geschätzt wurde.“ Er schrieb im Jahre 1998: „Es gibt wenig Zweifel daran, dass mindestens 2.000 bosnische Muslime im Kampf gegen die besser ausgebildete und besser befehligte BSA [bosnisch-serbischen Armee] in drei Jahren heftiger Kämpfe starben. Dies entspricht ungefähr der Anzahl, der vom Internationalen Strafgerichtshof für Jugoslawien (ICTY) bis zum Jahr 2001 exhumierten Körper in dieser Region. Viele, vielleicht die meisten dieser Todesfälle, haben vor dem Fall von Srebrenica stattgefunden.“

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (4)

 

General Ratko Mladić verteilt in Srebrenica Lebensmittel an muslimische Zivilisten

General Ratko Mladić verteilt in Srebrenica Lebensmittel an muslimische Zivilisten

Teil 1 des Interviews
Teil 2 des Interviews
Teil 3 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Herr Dorin wir begrüssen Sie zum 4. Teil des Interviews und freuen uns Sie heute wieder hier bei uns zu haben.

Ardašir Pârse: Wir haben bisher erfahren, dass sich die muslimische Armee aus Srebrenica einen Tag vor dem Fall der Stadt zurückgezogen und grösstenteils auf den Weg nach Tuzla gemacht hat. Was aber geschah mit den muslimischen Zivilisten, die in Srebrenica zurückgeblieben sind? Wir haben Videoaufnahmen gesichtet, aus denen aus unserer Sicht sehr überzeugend hervorgeht, dass die Übergabe von Srebrenica an General Ratko Mladić sehr zivilisiert abgelaufen ist und er sehr verantwortungsbewusst gehandelt hat. Es kursieren in den Medien aber die unterschiedlichsten Geschichten.

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (3)

 

Dieses und folgende Fotos. "Muslimische Armee beim Durchbruch nach Tuzla"

Dieses und folgende Fotos. „Muslimische Armee beim Durchbruch nach Tuzla“

Teil 1 des Interviews

Teil 2 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Ardašir Pârse: Herr Dorin, wir begrüßen Sie zur Fortsetzung des Interviews zum Thema „Srebrenica-Lüge“ und wollen gleich mit der ersten Frage das Interview fortsetzen.

Mira Pârse: Wie ist es dann überhaupt dazu gekommen, dass die serbische Armee im Juli 1995 Srebrenica angegriffen hat und anschliessend in die Stadt einmarschierte?

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (2)

 

Jugoslav 'Dominique' Petrušić

Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić

Teil 1 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Herr Dorin, wir begrüssen Sie zur Fortsetzung unseres Interviews zum Thema Srebrenica-Lüge, danke, schon vorab im Namen von Pârse und Pârse für Ihre Aufführungen.

Ardašir Pârse: Herr Dorin, Sie wissen, wir haben uns mit den Vorgängen in Ex-Jugoslawien in einer mehrteiligen Reihe, die noch nicht vollständig veröffentlicht ist, schon im ersten Teil der Reihe „Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation“ unter dem vorrangigen Aspekt der ausländischen Beteiligung an diesem Konflikt, in der wir den Bruderkrieg im ehemaligen Jugoslawien als geopolitische Strategie in einem grösseren Gesamtplan der USA sehen, beschäftigt und werden hier auch noch in den kommenden Teilen deutlicher ausführen. Was können Sie uns noch über Srebrenica erzählen, das im Westen verschwiegen wird und entscheidend von der offiziellen Version abweicht?

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (1)

 

Rechts im Bild Alexander Dorin, links der Coautor des Buches 'Srebrenica - wie es wirklich war', während der Buchmesse in Leipzig im Jahr 2011

Rechts im Bild Alexander Dorin, links der Coautor des Buches ‚Srebrenica – wie es wirklich war‘, während der Buchmesse in Leipzig im Jahr 2011

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Ardašir Pârse: Pârse & Pârse bedanken sich vorab, dass Sie bereit waren uns ein Interview zu geben, es ist uns eine grosse Ehre Sie heute hier bei uns zu haben und Ihnen  zum Thema „Srebrenica“ Fragen stellen zu dürfen.

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Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (3)

 

Bildquelle: 4International Serbische Mutter trauert um ihre Lieben die von Naser Orić und seinen Truppen ermordet wurden

Bildquelle: 4International
Serbische Mutter trauert um ihre Lieben die von Naser Orić und seinen Truppen ermordet wurden

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Teil 1 der Artikelreihe

Teil 2 der Artikelreihe

„Der Finger bewegt sich und schreibt.
Nach vollendetem Werk bewegt er sich weiter.
Weder deine Frömmigkeit noch dein Scharfsinn können ihn zurücklocken,
um auch nur eine einzige Zeile zu löschen,
noch können all deine Tränen ein einziges Wort fortspülen.“

Omar Khayam

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Dem serbischen Volke…

Sarajevo – Nach den Massakern von Naser Orićs bosnisch-muslimischen Truppen wurden die Dörfer geplündert, sowie bis auf die Grundmauern niedergebrannt, Friedhöfe und Kirchen zerstört und Gräber geschändet. In ihrem islamistischen und ethnischen Hass, ließen sie ihnen nicht einmal das Andenken an ihre Ahnen.

Naser Orićs „Greatest Hits“

Bildquelle: Balkanforum Naser Orić

Bildquelle: Balkanforum
Naser Orić

Der brutalste Massenmord seit dem 2. Weltkrieg – mit Sägen, Messern, Äxten, Eisenstangen, Fackeln und Sprengstoff an serbischen Zivilisten, Männer, Frauen und kleiner Kinder in und um die Stadt Srebrenica und den umliegenden Dörfern Bratunac, Skelani, Kravica, Milici und DRG sowie in der Stadt Goražde, fand am orthodoxen Weihnachtsfeiertag, dem 07. Januar 1993 statt, als das serbische Dorf Kravica in Bratunac von muslimischen Truppen der damaligen bosnisch-muslimischen Armee, der etwa 3000 Soldaten angehörten und dem Kommando von Naser Orić unterstanden, angegriffen wurde. Der Angriff provozierte einen Flüchtlingsstrom von rund 1000 Menschen. Es wurden in den umliegenden Dörfern Šiljkovići, Ježestica und Banjevic 49 (46) Menschen getötet und mehrere Dörfer wurden bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Getöteten waren einfache Bewohner des Dorfes, von denen einige gerade die Kirche nach dem Weihnachtsgottesdienst verlassen hatten.

Das Dorf Kravica verlor 158 Einwohner, darunter auch Kinder und ältere Menschen. 82 Menschen wurden verletzt. Es wurden 690 Häuser und Nebengebäude in Brand gesteckt, die Kirche wurde dem Erdboden gleichgemacht, die Friedhöfe zerstört und durch das Ausgraben der Gräber die Totenruhe ihrer Ahnen gestört. Vor dem Niederbrennen der Dörfer erfolgten zahlreiche  Plünderungen serbischer Bürger.

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Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (2)

 

Serbische Mutter beweint ihre Lieben die von dem bosnischen Moslem Naser Orić ermordet wurden

Serbische Mutter beweint ihre Lieben die von dem bosnischen Moslem Naser Orić ermordet wurden

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Teil 1 der Artikelreihe

Teil 3 der Artikelreihe

„Wo Unrecht zu Recht wird,
wird Widerstand zur Pflicht.“

Bertolt Brecht

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Dem serbischen Volke…

Sarajevo – Wir weisen daraufhin, dass während der Balkankriege in den 1990er Jahren von allen Seiten, einschließlich der Terrororganisation NATO und des Terrors der USA schreckliche Kriegsverbrechen begangen wurden. Insbesondere jene Kriegsverbrechen der beiden letztgenannten Terrororganisationen führten zu irreparablen Schäden, insbesondere im Kosovo und in Serbien und zur größten Vertreibungswelle von Serben, Sinti, Roma und Juden aus dem Kosovo seit dem 2. Weltkrieg.

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Sind wir nicht alle ein bisschen Charlie Hebdo?

Bildquelle Sueddeutsche.de Charlie Hebdo

Bildquelle Sueddeutsche.de
Charlie Hebdo

Paris – Weniger Verharmlosung und Instrumentalisierung islamistischer Bewegungen durch die westliche Politik, hätte Charlie Hebdo vielleicht am Leben erhalten. Schon vor der Bedrohung der Pressefreiheit vergangene Woche durch einen Terrorakt von Al-Qaida und IS- Mitgliedern gegen Charlie Hebdo in Paris, hatte Frankreichs Gesetzgebung gegen Terrorverdächtige Methoden und Mittel in einer Weise zur Verfügung, die gegen viele Verfassungen anderer Länder verstoßen würden, und ihre nachrichtendienstlichen Fähigkeiten und ihre Spezialkräfte sind erstklassig und doch konnten sie den Supergau nicht verhindern.

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Šabe Yaldâ 2014 شب یلدا فرخنده باد

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres und an dem Tag, der heute dem 25. des Monats Dezember entspricht, wurde nicht nur im antiken Iran sondern auch bei allen anderen indo-germanischen Völkern die Geburt des Sonnengottes Mithra gefeiert, da von diesem Tag an die Tage immer länger werden und das Licht allmählich über das Dunkle siegt.

Wenn auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont erreicht, dann ist Mittwinter oder Yaldâ. Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne dann im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende sogar einen Tag ohne Sonnenaufgang. Schon in vorchristlicher Zeit wurde Jul deshalb zur Mittwinternacht durch Opfer gefeiert. Weihnachten ist Šabe Yaldâ.

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Jordanien: Frauen der „Märtyrer“

Ayscha Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ayscha
Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ramtha Jordanien – In einer staubigen jordanischen Grenzstadt, kämpfen die „Frauen der Märtyrer“ – Frauen, jener Männer, die sich den internationalen Terrorbanden in Syrien angeschlossen haben und getötet wurden – um für ihre Familien zu sorgen und ihr zerstörtes Leben wieder aufzubauen.

Ayscha, 30 Jahre alt, ist nach 11 Jahren Ehe mit Abu Leila, ein Kämpfer der Terrororganisation der freien syrischen Armee (FSA,) seit einem Jahr verwitwet. Hier zeigt sie eine Tätowierung auf der Schulter, die lautet: „Warum hast du mich verlassen, als ich dich brauchte?“ Das Tattoo bezieht sich auf einen dramatischen Streit, den die beiden jungen Teenager einst hatten. Beide tätowierten jeweils dieselbe Nachricht als Erinnerung, wie schrecklich die Trennung nach dem Streit damals war, auf ihre Schultern. Sie hätte sich nie vorstellen können, welche ergreifende Bedeutung die Tätowierung Jahre später haben würde.

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Die letzte Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Bevor sie Iran verlassen musste, war das Leben der Farah Diba ein Traum. Nun schaut die ehemalige Kaiserin Irans mit betrübtem Blick auf ihr Land und hält sich auch mit Kritik nicht zurück. Ein Treffen in Paris. Weiterlesen

Hisbollah: Neue iranische Raketen sind eine Abschreckung für Israel

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Beirut – Einer der führenden militanten Führer rühmt sich, dass die Hisbollah nicht nur Raketen, sondern auch Ausbildung und technisches Know-how aus dem Iran erhält, um mehr Raketen zu bauen.

Iranische Raketen mit höchster Genauigkeit, welche die Hisbollah erhalten hat, sind ein „wirklich abschreckender Faktor“ in der Konfrontation mit Israel, sagte einer der Führer der militanten libanesischen Gruppe Irans Tasnim News Agency am Sonntag.

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Britische IS-Kämpfer, die versuchen den Islamischen Staat zu verlassen, werden mit dem Tode bedroht

Bildquelle: The Guardian Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Bildquelle: The Guardian
Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Guantánamo Bay – Eine erfreuliche Nachricht erreichte die westlichen Staaten am vergangenen Samstag. Ein ehemaliger Guantánamo-Häftling bestätigte einen Bericht in dem steht, dass mindestens 30 britische Staatsangehörige in Syrien und in Irak vom IS gefangen genommen wurden. Britische Dschihadisten des islamischen Staates, die versuchen, nach Großbritannien zurückzukehren, werden mit dem Tod von der Führung der Terror-Gruppe bedroht, berichtete The Guardian am vergangenen Samstag.

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Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (4)

Bildquelle: Wikipedia.org John Kerry und Amir Hamad bin Khalifa al Thani

Bildquelle: Wikipedia.org
John Kerry und Amir Hamad bin Khalifa al Thani

3. Teil der Artikelreihe

Doha الدوحة  – Katar hatte in den letzten drei Jahren nur deshalb so große Freiheiten, sein islamistisches Netzwerk zu betreiben, weil Washington einfach weg sah. In der Tat, im Jahr 2011, gaben die Vereinigten Staaten Doha, de facto freie Hand zu tun, zu was sie selbst nicht zu tun bereit waren: Im Nahen Osten zu intervenieren.

Schon Libyen war ein solcher Fall: Als US-Präsident Barack Obamas Regierung begann, eine Koalition für Luftangriffe im Frühjahr 2011 zu modellieren, führten die USA den Krieg aus dem Hintergrund und Frankreich und Großbritannien übernahmen die Führung bei der Umsetzung der Flugverbotszone, während das Engagement Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate arabische Unterstützung demonstrierte. „Als Doha begann, die Rebellengruppen zu organisieren, wurde das allgemein begrüßt“, sagten ehemalige US-Beamte in Interviews mit Foreign Policy.

Das gleiche gilt für Syrien: Trotz Zurückhaltung bestimmter Lager in der US-Regierung, vor allem derjenigen Lager, die am Projekt Libyen gearbeitet hatten, war es immer noch die scheinbar beste Option: Katar, ein Verbündeter der Vereinigten Staaten, helfen zu lassen, eine regionale Lösung in einem Konflikt zu finden, den Katar und die USA selbst in der ganzen Region seit Jahren forciert hatten, denn das Weiße Haus hatte kein Interesse daran, hierin selbst verstrickt zu werden. Washington bat Doha keine Flugabwehr- und Panzerabwehrraketen an die Rebellen zu liefern, was Doha gelegentlich trotzdem getan hatte. Hier und anderswo bekam die Welt seit mindestens 2011 ganz klar die Naivität der Obama Administration schmerzlich zu spüren. Hier hatte die Obama Administration keine Bedenken, dass die Situation außer Kontrolle geraten könnte, wenn islamistische Extremisten hochgerüstet werden und erlaubt wird, dass Staaten, wie viele der Persischen-Golf-Staaten, Staatsterrorismus betreiben. Sie glaubten in ihrer völligen Naivität, dass sich islamistische Gruppen für US-amerikanische Ziele missbrauchen lassen würden. Aus den Taliban und Al Qaida, einst enge Freunde der USA, hatte man nichts gelernt, denn all diese extremistischen Gruppen hatten und haben ihre eigenen Vorstellungen und Ziele im Namen des Propheten (Allahs Heil und Segen auf ihm), vom Sturz Bashar Al Assads, bis hin zur Gründung des islamischen Staates, und den damit verbundenen ethnischen Säuberungen und Kriegsverbrechen. Weiterlesen

Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (3)

Bildquelle: botschaft-katar.de

Bildquelle: botschaft-katar.de

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2. Teil der Artikelreihe

Doha  الدوحة – Katars Strategie im Arabischen Frühling, begann an der gleichen Stelle zu scheitern, an der er konzipiert wurde, inmitten der Massen von Demonstranten in Kairo am Tahrir-Platz. Am 3. Juli 2013, jubelten die Demonstranten dem ägyptischen Militär, für den Sturz des islamistischen Führers der Muslimbruderschaft Mohamed Mursi zu, dessen radikalislamische Regierung von Katar in Höhe von 5 Mrd. USD unterstützt worden war. Innerhalb nur weniger Tage, hatten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait, die neue vom Militär gestützte Regierung mit kombinierten Zusagen für Hilfen von 13 Mrd. US-Dollar begrüßt. Tage später, übernahm Saudi-Arabien die Kontrolle über die Sicherung der syrischen Opposition durch die Installierung ihrer bevorzugten radikal-islamischen politischen Führung. Bis Anfang Herbst, war auch Libyen durch die vorübergehende Entführung des Ministerpräsidenten des Landes im Oktober 2013 in ein völliges Chaos verfallen. Doha, das gerade den Aufstieg eines neuen 33-jährigen Emirs gesehen hatte, legte damals seine Interessen, kleinlaut, auf den internen Fokus.

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Hamed Abdel-Samad: Islam-Funktionäre heucheln Friedfertigkeit

hamed_abdel_samadEs wird oft behauptet, dass 99,9 Prozent aller Muslime friedlich seien. Nur eine schwindend kleine Minderheit unter ihnen neige zur Gewalt. Misst man diese Friedfertigkeit an der Nichtteilnahme an Terroranschlägen oder an Kämpfen des IS in Syrien und im Irak, könnte diese Rechnung stimmen. Nach diesen Kriterien war auch die Mehrheit der Deutschen während des Dritten Reiches friedlich. Doch Frieden bedeutet nicht die Abwesenheit von Gewalt, sondern von der Geisteshaltung, die zur Gewalt führt. Friedfertigkeit setzt eine Erziehung zum Frieden voraus, die leider in weiten Teilen islamisch geprägter Familien und Schulen, auch in Deutschland, fehlt. Weiterlesen

Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (1)

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Doha الدوحة – Das kleine, gasreiche Emirat hat Millionen von Dollar durch obskure Finanzierungs-Netzwerke in die harte Linie der syrischen Rebellen und extremistischen Salafisten weltweit gepumpt, und damit eine Außenpolitik betrieben, die weit über seine Wichtigkeit hinausgeht. Nach Jahren der Duldung – auch unter Ausnutzung der Verbindungen seines Verbündeten der USA – Aber Washington wird letztlich zurückschlagen.

Von glitzernden Einkaufszentren in der Nähe des Stadtzentrums von Doha und Abu Dhabi aus haben einflussreiche Geschäftsleute aus der Oberschicht ihre syrischen Rebellen-Brigaden laufen. Einzelne dieser Hintermänner haben bis zu 13.000 Männer unter ihrer Kontrolle, in der Nähe der östlichen Stadt Deir Ezzor. Sie sind Teil der sog. Freien Syrischen Armee (FSA), die diesen Verbrechern treu ergeben sind, um Präsident Bashar Al Assad zu stürzen und um im Nahen Osten ein radikalislamisches Kalifat, den islamischen Staat, den IS, ISIS oder ISIL zu verwirklichen.

Aber die Geldspritzen von solventen Geschäftsleuten waren ad hoc: Dutzende von anderen Brigaden erhielten so erste Anschubfinanzierung, schließlich ging die Finanzierung unter Katars Außenminister Khalid bin Mohammed Al Attiyah für bestimmte radikalislamische Gruppen an der Front weiter. Als das Geld der FSA 2013 ausging, fand man noch weitere Sponsoren. Geld spielt eine große Rolle in der Terrororganisation der Freien syrischen Armee und an dieser Front hatte man keines mehr.

Diese Geschäftsleute sind aber nur Randfiguren in einem großen islamistischen Netzwerk voller Proxies in Katar und dieses Netzwerk ist nicht nur von Katar selbst, sondern auch von ehemaligen syrischen Generälen, den Taliban, somalischen Islamisten und sudanesischen Rebellen überspannt, die allesamt mit der Muslimbruderschaft sympathisieren. Weiterlesen

Erschütternder UN-Bericht deckt auf: Frauen und Kinder werden vom ISIL als Sexsklaven verkauft

 

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Bagdad – Ein neuer UN-Bericht zeichnet ein erschreckendes Bild vom Leben der Menschen unter dem islamischen Staat. Anfang August, fegten Kämpfer des islamischen Staates über das kleine yezidische Dorf Maturat in Iraks Sindschar Distrikt und brachten Frauen in das Badush-Gefängnis in Mosul. Hunderte weitere Frauen und Mädchen wurden in eine alte Zitadelle in der Stadt Tal Afar in der nördlichen Provinz Ninive getrieben. Von Tal Afar wurden, eine Gruppe von 150 unverheirateten Mädchen und Frauen, vor allem aus christlichen oder yezidischen Familien ausgewählt, und Berichten zufolge, nach Syrien geschickt „entweder als Belohnung für ISIL Kämpfer oder sie wurden als Sexsklaven verkauft“, gab ein Untersuchungsbericht, der am Donnerstag, den 2. Oktober, vom Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen in Irak veröffentlicht wurde, an.

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